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Kaliningrader Tageblatt – Ausgabe März 2018

Sa, 31 Mär 2018 Kaliningrader Wochenblatt


Kaliningrader Tageblatt – Ausgabe März 2018


 
31.03.2018 – Anzahl der Restaurants wächst schnell in Kaliningrad
In den letzten zwei Jahren hat sich die Anzahl der Restaurants um 13,7 Prozent erhöht. Die Anzahl der Restaurants wuchs in absoluten Ziffern von 276 auf 314. Zu dieser Erkenntnis kamen Analysten bei der Auswertung von Informationen des Systems „2GIS“ (Elektronisches Portal für Stadtauskunft). Die Kaliningrader lassen auch mehr Geld in den Restaurants. Der mittlere Scheck erhöhte sich um 18,1 Prozent. So gab im Durchschnitt ein Kaliningrader im März 2016 bei einem Restaurantbesuch 480 Rubel aus, im März 2018 waren es 567 Rubel.
Anmerkung UN: „Kaliningrad-Domizil“ besucht für Leser und Besucher der Stadt Restaurants der verschiedensten Klassen und stellt diese in der Mediathek bei youtube ein. Klicken Sie auf die Grafik, um zu unserem Informationsangebot zu gelangen.
 
 
31.03.2018 – Handelszentrum in Kaliningrad evakuiert
Am Donnerstagabend wurde das Handelszentrum „Plaza“, im Kaliningrader Stadtzentrum, gegenüber dem Hotel „Kaliningrad“ evakuiert. Beginn der Evakuierung war kurz nach 20 Uhr. Danach rückten Angehörige des russischen Zivilschutzes in das Handelszentrum und begannen mit Sicherheits- und Brandschutzkontrollen. Ursprünglich ging man davon aus, dass es sich um eine Kontrolle im Rahmen der, vom Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow angewiesenen, Überprüfung aller Handels- und Vergnügungszentren im Kaliningrader Gebiet handelt. Am Freitag wurde bekannt, dass ein Bürger aus der Kleinstadt Osjorsk eine Bombenmeldung abgesetzt hatte. Der Anrufer wurde schnell identifiziert und verhaftet.
 
31.03.2018 – Umfangreiche Kontrolle der Brotbäckereien in Kaliningrad
Die russische Verbraucherschutzbehörde hat im Jahre 2017 eine umfangreiche Kontrolle von 135 Brotbäckereien im Kaliningrader Gebiet vorgenommen. Darüber informiert der Pressedienst der Behörde. Die Kontrollergebnisse zeigten, dass alle Brotbäckereien und Konditoreien ein gutes stabiles Qualitätsniveau besitzen. Von allen genommenen Proben zeigten nur 1,2 Prozent Abweichungen von den gesetzlich vorgeschriebenen Standards. Es wurden 97 Strafen im Gesamtumfang von 730.000 Rubel ausgesprochen. Die Tätigkeit einer Bäckerei wurde für 90 Tage geschlossen. Im Rahmen eines gesamtrussischen Wettbewerbs konnte das „Erste Brotkombinat“ in Kaliningrad den Siegerpreis erringen.
 
31.03.2018 – Ex-Gouverneur hat Familien-Orden von Putin erhalten
Der ehemalige Gouverneur des Kaliningrader Gebietes Georgi Boos (2005-2010) ist vom russischen Präsidenten Putin mit der Medaille des Ordens „Elternruhm“ ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung erhalten kinderreiche Eltern, d.h. Eltern mit mindestens vier Kindern. Die Familie Boos erzieht sieben Kinder. Natürlich stand auf der Auszeichnungsliste auch die Ehefrau von Georgi Boos, Anna.
 
 
…ach, ehe es in Vergessenheit gerät. Alle warten auf die Amtseinführung des Präsidenten. Gemunkelt wird, dass diese am 7. Mai stattfinden soll. Bis dahin will Putin sich überlegen, wer der neue Premierminister wird. Vielleicht will er aber auch noch mit Medwedjew weiterarbeiten – er weiß es noch nicht, hat er vor wenigen Tagen gesagt. Was meinen Sie? Wer wird der neue Premierminister in Russland? Wir haben eine Umfrage auf unserem Portal geschaltet und haben auch ein paar Namen vorgegeben. Sollten Ihnen einzelne Namen nichts sagen, so klicken Sie auf die Grafik, gleich unter diesen Zeilen, oder auf die Grafik unmittelbar unter der Umfrage. Wir haben in unserer Video-Mediathek bei YouTube einen Film eingestellt, wo wir Erklärungen und Tipps geben. Tun Sie uns den Gefallen und nehmen an unserer Umfrage teil – sie ist noch bis 31. März um Mitternacht geschaltet. Eine Registrierung auf unserem Portal ist nicht erforderlich. Nach Ihrem Klick erfahren Sie, wie andere sich entschieden haben und Sie erhalten weitere zusätzliche interessante Informationen aus der russischen Politik.
 

 

30.03.2018 – Geld für die Uferbefestigung in Pionersk gefunden
Die in den Internetressourcen verbreiteten Fotos, durch geschickte und talentierte Fotografen in richtigen Blickwinkel fotografiert, können schon erschrecken. Auf den Fotos wird der Eindruck erweckt, als ob die Residenz des russischen Präsidenten in Pionersk, bedingt durch den Absturz der Uferbefestigung, selber kurz vor dem Absturz steht. Dem ist aber nicht so. Wobei aber durchaus die Gefahr besteht, dass sich die Natur, Schritt für Schritt des Bereiches bis zur Präsidentenresidenz bemächtigt. Nun stehen 72 Mio. Rubel bereit, um eine neue Uferbefestigung in diesem Bereich zu errichten. Das Geld wurde gefunden, weil die Kaliningrader Gebietsregierung einen Gerichtsprozess gewonnen hatte und die zurückgestellten Reserven, für den Fall einer Prozessniederlage, nun für andere Zwecke freigeworden sind.
 
 
30.03.2018 – Hohe Brücke in Nutzung überführt
Die Hohe Brücke in Kaliningrad ist nun endlich vollständig für den Verkehr freigegeben worden. Gleichzeitig wurde der neue Fußgängertunnel unter der Brücke freigegeben. Darüber informierte der Pressedienst der Gebietsregierung. Der neue Fußgängertunnel ermöglicht es Fußgängern, vom Fischdorf bis zum neuen Fußball-Stadion „Kaliningrad“ auf der neuen Fußgängerpromenade zu gehen, ohne eine Straße überqueren zu müssen. Der Bau des Tunnels, der ehemals nicht vorgesehen war, verzögerte die zeitgerechte Instandsetzung der Brücke. Hier war geplant, die Brücke für den Verkehr im November 2017 freizugeben.
 
 
30.03.2018 – Alle Tickets ausverkauft
Für das erste Testspiel im neuen Stadion „Kaliningrad“ auf der „Oktober-Insel“ sind alle Tickets ausverkauft. Das Spiel findet am 11. April zwischen der Kaliningrader Mannschaft „Baltika“ und den „Räteflügeln“ statt. Ursprünglich war geplant, nur 10.000 Eintrittskarten zu verkaufen. Aufgrund des großen Ansturms beschloss man, weitere 5.000 Tickets in den Verkauf zu geben. Das Stadion selber hat eine Platzkapazität für 35.000 Zuschauer. Das russische Sportministerium hatte den Neubau-Stadien die Empfehlung gegeben, zum ersten Testspiel das Stadion nicht vollständig zu füllen. Insgesamt finden drei Testspiele statt. In Kaliningrad hat bereits der Verkauf von Tickets für das zweite Testspiel begonnen, welches am 21. April stattfindet. Das dritte Testspiel ist für den 12. Mai geplant.
 
 
30.03.2018 – Polnische Generalkonsulin gibt Tipps zur Umgehung der russischen Sanktionen
Die polnische Generalkonsulin in Kaliningrad hat Tipps gegeben, wie ausländische Unternehmer die russischen Gegensanktionen umgehen können. Da ein Export von landwirtschaftlichen Erzeugnissen nach Kaliningrad, als russischer Region, nicht möglich ist, sollten ausländische Unternehmer Firmen in Kaliningrad gründen, vielleicht sogar Gemeinschaftsunternehmen und hier die Produktion der Artikel aufnehmen, die sie auf dem russischen Markt verkaufen wollen. Polnische Unternehmer haben ein großes Interesse am Kaliningrader Gebiet, wissen aber nicht, wie sie ein eigenes Unternehmen in Kaliningrad gründen können. Weiterhin empfahl die Generalkonsulin, dass Russland Bedingungen schaffen solle, dass politische Entscheidungen keinen negativen Einfluss auf das Engagement ausländischer Unternehmer haben.

 

29.03.2018 – Polen kauft und stationiert amerikanische Raketen an russischer Grenze
In Warschau ist ein Vertrag zur Lieferung von amerikanischen Raketenabwehrsystemen „Patriot“ unterzeichnet worden. Die ersten Komplexe wird Polen in Jahre 2022 erhalten. Sie bestehen aus 16 Abschussvorrichtungen, vier Radaranlagen und 208 Raketen. Die Raketen werden, nach Worten von Vertretern aus dem polnischen Verteidigungsministerium, in der Nähe der russischen Grenze, also an der Türschwelle zum Kaliningrader Gebiet, stationiert. Vermutlich verspricht sich Polen hiervon ein Gegengewicht zu den Iskander-Raketen im Kaliningrader Gebiet. Allerdings ist bereits jetzt bekannt, dass die amerikanischen Patriot-Raketen zur Bekämpfung der Iskander-Raketen nicht geeignet sind.
 

 

29.03.2018 – Erste IT-Residenten registriert

 

In der Kaliningrader Sonderwirtschaftszone sind die ersten drei IT-Firmen als Residenten registriert worden. Darüber informiert das Kaliningrader Industrieministerium. Den Status eines Residenten kann eine IT-Firma erhalten, wenn Sie im Verlaufe von drei Jahren mindestens eine Million Rubel investiert. Im Gegenzug werden diese Firmen für sechs Jahren von allen Steuern befreit und erhalten Sondervergünstigungen im Sozialtarifbereich. In weiteren sechs Jahren sind die Residenten von einem Großteil der Steuern befreit. Die erste IT-Firma kommt aus den USA und hat in Kaliningrad 95 Angestellte. Der Umsatz der Firma betrug im Jahre 2014 7,4 Mio. Rubel, im Jahre 2016 bereits 94,5 Mio. Rubel. Die zweite Firma „Laika Intellekt“ beschäftigt 40 Mitarbeiter und will 2,2 Mio. Rubel investieren. Es handelt sich um eine russische Firma, wie auch die dritte Firma mit 15 Mitarbeitern.
 
29.03.2018 – Russischer Zivilschutz beginnt Brandschutzkontrollen in Kaliningrad
Der russische Zivilschutz hat begonnen, die Kaliningrader Handelszentrum auf dem Gebiet des Brandschutzes zu kontrollieren. Als erstes wurde im bekannten Handelszentrum „Akropol“, gegenüber dem Handelszentrum „Epizentrum“ und dem Zentralmarkt, eine Evakuierung der Besucher durchgeführt. Im Verlaufe der kommenden zwei Wochen, werden alle Handelseinrichtungen in Kaliningrad geprüft. Die Kontrollergebnisse werden veröffentlicht – so der Kaliningrader Gouverneur – damit die Bevölkerung weiß, in welchem Handelszentrum man sicher einkaufen und sich erholen kann.
 
Foto: Einkaufszentrum „Akropol“ im Stadtzentrum von Kaliningrad
 
29.03.2018 – Fernsehturm erhält Festbeleuchtung
Der bekannte Fernsehturm, eigentlich nur ein rot-weiß-gestrichener riesiger Sendemast an der Kreuzung Sowjetski Prospekt/ul. Narwskaja, wird eine Festbeleuchtung erhalten. Die Betreiber des Sendemastes stellen hierfür 4,88 Mio. Rubel zur Verfügung. Die Arbeiten sollen bis Ende Mai abgeschlossen sein. Auftragnehmer ist eine Moskauer Firma. Die rund 2000 Girlanden sollen in der Lage sein, unterschiedliche Thematiken lichtbilderartig darzustellen. Themen für die Darstellung sind „Neujahr“, „Tag der Armee“, „Internationaler Frauentag“, „Tag der Arbeit“, „Tag des Sieges“, „Tag der Volkseinheit“, Uhren, Wetterprognosen, Fahnen und weitere Effekte. Der Mast hat eine Höhe von 165 Metern und wurde im Jahre 1961 errichtet. Zum Sendemast gehört ein Grundstück von 40 Hektar. Dieser Bereich gehört ebenfalls zu den Territorien, die in den kommenden Wochen landschaftlich neu gestaltet werden.
 
Foto: Sendemast im Stadtzentrum von Kaliningrad erhält Festbeleuchtung

 

28.03.2018 – Spekulanten verkaufen Tickets für Erstspiel im Stadion „Kaliningrad“
Die Tickets zum Erstspiel zur Einweihung des Stadions „Kaliningrad“, dem neuen Fußball-Stadion für die Fußball-Weltmeisterschaft, waren „ruckzuck“ ausverkauft. Stundenlang standen die Kaliningrader Schlange. Nicht selten wurden Eintrittskarten „im Dutzend“ gekauft. Das billigste Ticket kostete 100 Rubel, das teuerste Ticket 350 Rubel. Nun werden Tickets durch Spekulanten zum Preis von 5.000 Rubel angeboten. Weniger Geldgierige bieten die Tickets im Internet für 500 Rubel an. Allerdings erwiesen sich diese Angebote nur fiktiv. Bei Anruf und zeigen von Kaufinteresse, wurde man schnell zu anderen Anbietern umgeleitet. Allerdings wurde man auch getröstet, denn wer den Mut hat, bis zum Beginn des Spieles zu warten, kann an den Eingängen noch ein Ticket für die restlichen Minuten für 1.000 Rubel erwerben.
Anmerkung UN: Das Stadion hat Platz für 35.000 Zuschauer. Für das erste Testspiel am 11. April sollten ursprünglich nur 10.000 Tickets verkauft werden. Nachdem aber bekannt wurde, welcher Andrang nach Karten herrschte, wurden weitere 5.000 Karten zum Verkauf gebracht.
 
 
 
 

 
28.03.2018 – Alle Kaliningrader Handelszentren werden auf Brandschutz überprüft
Alle Kaliningrader Handelszentren werden umgehend auf Einhaltung der Brandschutzbestimmungen überprüft. Dies ist eine Sofortmaßnahme nach den tragischen Ereignissen in Kemerowo. Der Gouverneur Anton Alichanow hat der Bevölkerung versprochen, die Ergebnisse der Brandschutzkontrollen vollständig öffentlich zu machen. Die Bevölkerung kann daran ersehen, in welchen Handelszentren sie sich sicher fühlen kann und welche sie am besten meiden sollte – unabhängig davon, dass natürlich Mängel zu beseitigen sind. Der Gouverneur informierte, dass die Strafen, die für Verletzungen der Brandschutzordnung vorgesehen sind, den betroffenen Unternehmern sehr weh tun werden. Sollten bestrafte Unternehmer keine umgehende Mängelbeseitigung vornehmen, wird die Bevölkerung weiter informiert, damit diese die Handelszentren mit Brandschutzmängeln meiden. Der Gouverneur informierte, dass für die Kontrolle aller Handelseinrichtungen zwei Wochen Zeit vorgesehen sind.
 
 
28.03.2018 – Ausweisung von Ausländern setzt sich fort
Im Verlaufe der vergangenen Woche sind weitere 26 Ausländer des Landes verwiesen worden. Kaliningrader Gerichtsvollzieher haben die entsprechenden Gerichtsbeschlüsse umgesetzt. Es handelt sich um 16 Bürger Usbekistans, drei Ukrainer, vier Bürger aus Kirgisien sowie aus Kasachstan, Armenien und Weißrussland. Alle betroffenen Ausländer hatten ein zeitweiliges Aufenthaltsrecht und eine Arbeitserlaubnis, hatten aber die Dokumente nach Ablauf der Frist nicht verlängert und waren auch nicht ausgereist. Niemand der Betroffenen konnte dem Richter eine nachvollziehbare Begründung für derartiges Verhalten liefern. Somit erfolgt die Ausweisung und ein Einreiseverbot für fünf Jahre. Im Zentrum für den zeitweiligen Aufenthalt von Ausländern in Gwardejsk, befinden sich weitere 29 Ausländer, die auf einen Gerichtsbeschluss warten.
 

 

27.03.2018 – Legendäres Restaurant in Kaliningrad geschlossen
In Kaliningrad wurde nach über 10jähriger erfolgreicher Tätigkeit die Bar „Dreadnought“ geschlossen. Die Bar befand sich in den Kellerräumen eines großen Officegebäudes in der ul. Gendela. Die Bar selber war im gediegenen Stil eingerichtet. Das angeschlossene Restaurant zeigte sich in unverkleideten Betonwänden und machte den Eindruck eines Luftschutzbunkers. Gründe der Schließung sind nicht bekannt.
 
27.03.2018 – Nun auch Rekonstruktion des Zentralmarktes für Lebensmittel
Die Agentur für Architektur und Stadtbauplanung hat die Genehmigung zum Beginn der Rekonstruktion des Zentralmarktes – des Teiles, in dem sich der Lebensmittelmarkt befindet – erteilt. Die Rekonstruktionsgenehmigung ist gültig bis 14. Februar 2019. Somit ist klar, dass nicht Zielstellung ist, diesen Teil des Zentralmarktes bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft vollständig zu rekonstruieren. Wie mitgeteilt wurde, hat eine Expertise bestätigt, dass die altdeutschen Gebäude keinerlei kulturhistorischen Wert darstellen. Trotzdem gestatten es die Gebietsverantwortlichen nicht, dass der Investor die Gebäude abreist. Bei einer ganzen Reihe von Einzelgebäuden in diesem Bereich des Zentralmarktes, sind bereits die Rekonstruktionspläne bestätigt.
 
 
27.03.2018 – Hoffnung auf baldige Fertigstellung von Hotels
Die Verantwortlichen für die Vorbereitung der Fußball-Weltmeisterschaft in Kaliningrad gehen davon aus, dass die neuen Hotels „Lastadie“ und „Mercure“ ab 1. Mai beginnen, Gäste zu empfangen. Zwei neu gebaute Hotels in Kaliningrad sind bereits in Nutzung überführt, zwei weitere (die genannten), werden nach bisheriger Planung zum 1. Mai bereit sein, Gäste zu empfangen – verkündete der Vizegouverneur Rolbinow. Zu den Hotels, die bereits fertiggestellt sind, gehört das Hotel „Langendorf“ im Kreis Gwardejsk und „Crystal House“ am Unterteich im Kaliningrader Stadtzentrum.
 
27.03.2018 – Kein Camping in Kaliningrad
Der Kaliningrader Vizegouverneur Rolbinow informierte, dass man nicht plane, in irgendeiner Form Camping im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft im Kaliningrader Gebiet zu organisieren. Er informierte, dass man ein Programm, für den Fall aller Fälle, erarbeitet habe, aber nach dem jetzigen Arbeitsstand will man dieses Programm nicht umsetzen. Grund für diese Unentschlossenheit, die auch im Widerspruch zu Äußerungen des Kaliningrader Gouverneurs Anton Alichanow von vor einigen Wochen stehen, ist, dass die Anzahl der Hotelzimmer in Kaliningrad höher ist, als dies von der FIFA gefordert wurde. Der Gouverneur hatte allerdings die Schaffung von Zeltplätzen als preiswerte Alternative zu überteuerten Hotelzimmern angekündigt.
 
27.03.2018 – Geburtenrate in Kaliningrad weiter rückläufig
Im Januar 2018 ist die Geburtenrate im Kaliningrader Gebiet weiterhin rückläufig. Darüber informiert das russische Statistikamt. Fixiert wurde ein Geburtenrückgang von 7,5 Prozent im Vergleich zum Januar 2017. Im gesamten Jahr 2017 wurde eine Erhöhung des Tempos des Geburtenrückgangs bemerkt. Insgesamt wurden im Vorjahr 11,2 Prozent weniger Kinder geboren, als noch im Jahre 2016. In den Jahren 2014 und 2015 gab es einen Geburtenzuwachs.
 
Grafik: Der Bevölkerungszuwachs im Kaliningrader Gebiet wird im wesentlichen durch Migration gewährleistet
 
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26.03.2018 – Schnell reich, noch schneller arm in Kaliningrad
Eine Kaliningraderin wollte schnell reich werden. Dafür hatte sie sich entschlossen, dass wenig perspektivreiche Geschäftsmodell „Gummiwohnung“ zu nutzen. Der Staat hat sich entschieden dafür zu sorgen, dass die Frau sich um ihren Reichtum zukünftig keine Sorgen mehr machen braucht, denn den wird es nicht geben. Die Frau hatte 26 Ausländer in ihrer Wohnung registriert, diese aber nicht in der Wohnung wohnen lassen. Das bezeichnet der russische Gesetzgeber als „illegal“ und stellt es unter Strafe – drei Jahre Freiheitsentzug und Geldstrafen in einem Umfang, dass man sich wohl von seiner Immobilie trennen muss, um diese zu bezahlen. Wie sich herausstellte, hatte die 35jährige Kaliningraderin schon früher wenig perspektivreiche Geschäfte getätigt – sie versuchte Rauschgift an den Mann oder die Frau zu bringen. Auch hier meinte der Staat, dass dies nicht gut ist und vermittelte der Frau eine kostenlose Unterkunft in einer staatlichen Immobilie.
 

 

26.03.2018 – Das Aufräumen im Stadtzentrum ist komplett

 

Das der Industrie-Zentralmarkt abgerissen ist, ist allen bereits bekannt. Dass die Kioske, rings um den Zentralmarkt, ebenfalls abgerissen werden – auch das ist bekannt. Die Arbeiten hierzu sind noch nicht abgeschlossen. Dass die legalen Kioske, rings um den Zentralmarkt, ebenfalls gegen neue, ansehnlichere, modernere ausgetauscht werden, wurde erst vor kurzem bekannt. Dass aber der Bernsteinmarkt am Wrangelturm, der sich ehemals am Bernsteinmuseum befand, nun auch geschlossen wird, ist eine ganz frische Information. Grund ist, dass diese, doch wenig ansehnlichen Kioske, nicht in das Konzept der neuen Fußgängerzone in der ul. Baranowa passen. Wohin diese Händler ausweichen können, ist bisher nicht bekannt, denn der ehemalige Stellplatz am Bernsteinmuseum ist bereits neu gestaltet und am Ufer des Oberteiches ist bereits ein neuer Bernsteinmarkt mit soliden Gebäuden entstanden, der keine freien Plätze mehr bieten kann.
 
 
26.03.2018 – Es wird eng für die Musiker
Zur offiziellen Eröffnung des neuen Stadions „Kaliningrad“ auf der Oktoberinsel zur Fußball-Weltmeisterschaft, wird das Kaliningrader Symphonieorchester spielen. Dem Orchester ist es nicht gestattet, das Fußballfeld selber zu nutzen. Man hat den 60 Mitgliedern des Orchesters und den 20 Chorsängern einen Platz auf einem roten Teppich mit einer Länge von sechs Metern zugewiesen. Darüber informierte der Regisseur der Zeremonie Waleri Lösenko im Rahmen eines Interviews mit „Baltic plus“. Wie breit der Teppich ist, wurde nicht mitgeteilt. Lösenko kommentierte, dass man sich ein wenig einschränken müsse. Zum ersten Testspiel am 11. April wird es keine großen „Bombasse“ geben – so der Regisseur. Das Programm dauert 40 Minuten und wird eröffnet mit der FIFA-Hymne.
 
 
26.03.2018 – Die Schrauben werden angezogen
Die Verantwortlichen in der Kaliningrader Gebietsregierung werden regider gegen illegale fliegende Händler in der Stadt vorgehen. Eine Gesetzesanpassung ermöglicht jetzt, dass die illegalen Händler, die ihre Waren aus Polen einschmuggeln und aus den Kofferräumen ihrer Fahrzeuge, überall in der Stadt, verkaufen, nicht mehr verwarnt werden, sondern an Ort und Stelle eine Strafe von bis zu 5.000 Rubel zu zahlen haben. Wie der zuständige Minister für Industrie, Handel und Unternehmertum Dmitri Kuskow kommentierte, sind diese fliegenden Händler nicht nur unansehnlich anzuschauen, sondern schaden auch der Wirtschaft durch ihren unlauteren Wettbewerb.
 
 
26.03.2018 – Tolles Exportprogramm des Kaliningrader Gebietes ins westliche Ausland
Der Generaldirektor der Korporation für die Entwicklung des Kaliningrader Gebietes Wladimir Sarudni informierte, dass man sogar Schwarzbrot nach Deutschland exportiere. Er erwähnte dieses Beispiel in einem Radiointerview, als es um das Exportpotential der Kaliningrader Region ging. Weiterhin produziere Kaliningrad Ketchup, welches überall in Europa verkauft wird. Halbfertigprodukte aus Fisch sind auf dem ganzen Weltmarkt gefragt. Kaliningrad verfügt über 13 Fleischfabriken, die Konserven produzieren. Da für Konserven keine Veterinärzeugnisse erforderlich sind, steht hier einem breiten Export weniger bürokratische Hürden im Wege. „Wenn wir sogar Schwarzbrot nach Deutschland exportieren, so ist dies doch ein Beweis, dass russische Waren auf Auslandsmärkten gefragt sind“, - so Sarudni. Er forderte vom Kaliningrader Unternehmertum mutiger und aggressiver aufzutreten und brachte seine tiefe Überzeugung zum Ausdruck, dass Russland seine Exportindustrie erfolgreich entwickeln wird.
 

 

25.03.2018 – Kaliningrader können durchschlafen
Die Kaliningrader können in der Nacht von Samstag auf Sonntag durchschlafen und müssen nicht aufstehen, um die Uhren umzustellen. Für die Deutschen, die in Kaliningrad leben, hat die Sommerzeit in Europa den Vorteil, dass man die öffentlich-rechtlichen Informations- und Nachrichtensendungen nun für die kommenden sechs Monate zeitgleich mit den Deutschen in Deutschland konsumieren kann. Auch die „Lindenstraße“ und die „Sachsenklinik“ können zeitgleich empfangen werden. Im politischen Sinne hat aber die temporäre Gleichheit der Zeit zwischen dem russischen Kaliningrad und dem europäischen Deutschland wohl nichts zu bedeuten.
 
 
25.03.2018 – Noch eine Staatsexpertise für Kaliningrad
Nachdem gestern verkündet wurde, dass das neue Fußballstadion „Kaliningrad“ auf der Oktoberinsel zur Nutzung freigegeben wurde und die Kaliningrader stundenlang Schlange standen, um Eintrittskarten für das erste Spiel im neuen Stadion am 11. April ergattern zu können, erfreuten die Kaliningrader Verantwortlichen mit der Mitteilung, dass auch das Projekt des neuen onkologischen Zentrums, welches die angespannte Situation auf diesem gesundheitlichen Gebiet in Kaliningrad entspannen soll, die Staatsexpertise erhalten hat und somit dem Baubeginn nichts mehr im Wege steht. Die Kosten für den Bau und die Ausstattung mit allen notwendigen medizinischen Einrichtungen und Geräten kostet 5,7 Milliarden Rubel. Die russische Zentralregierung hat aus dem föderalen Haushalt bereits 3,1 Mrd. Rubel zur Verfügung gestellt. Die Ausschreibung für den Bau erfolgt im zweiten Quartal 2018. Der Bau des Zentrums erfolgt in der Siedlung Rodniki im Kreis Gurewsk, also vor den Stadttoren Kaliningrads. Das Grundstück umfasst eine Fläche von fünf Hektar. Das Zentrum umfasst eine Poliklinik mit einer Kapazität von 300 Patienten pro Schicht, ein Bettenhaus mit 200 Betten, ein Diagnosezentrum und ein Therapiezentrum. Im Krankenhaus selber befinden sich sechs Operationssäle. Im neuen onkologischen Zentrum werden 558 medizinische Spezialisten, darunter 68 Ärzte, einen neuen Arbeitsplatz finden.
 
Foto: Projektgrafik zum onkologischen Zentrum im Kaliningrader Gebiet
 
25.03.2018 – Kaliningrader Taxifahrer erklären sich
Kaliningrader Taxiunternehmer erklären, warum sie kein Interesse zeigen, sich zu den Fußball-Weltmeisterschaften akkreditieren zu lassen. Der Direktor eines Kaliningrader Taxiunternehmens erklärte in einem Interview mit der „Komsomolskaja Prawda“, dass es sich hierbei um personelle und finanzielle Probleme handele. Konkret gibt es Probleme mit der Einrichtung von bargeldlosen Terminals in den Fahrzeugen. Zum einen kosten diese Terminals Geld. Diese Terminals jetzt in die Taxis zu installieren, ist einfach nur ein Tiefschlag in die Kassen der Unternehmen. Weiterhin erfüllen nur sehr wenige Taxifahrer selber die Anforderungen, die durch die FIFA gefordert werden. Allerdings – so der Direktor der Taxifirma – glaube er, dass alle diese Probleme bis zum Beginn der Weltmeisterschaft gelöst werden. Er glaube auch, dass die bargeldlosen Terminals aus den Taxis nach den Weltmeisterschaften wieder entfernt werden.
Der Unternehmer informierte auch gleich, dass die Taxipreise während der Weltmeisterschaft steigen werden. Gegenwärtig kostet ein Kilometer im Stadtverkehr durchschnittlich 17 Rubel (rund 0,24 Euro). Während der Weltmeisterschaft wird der Preis auf 20 Rubel (0,28 Euro) steigen.
 
 
25.03.2018 – Medien berichten über das neue Zentrum der RusslandDeutschen
Kaliningrader Medien berichten erstmals über kulturelle Aktivitäten des neuen Kultur- und Geschäftszentrums der Russlanddeutschen in Kaliningrad. Die ehemalige Organisation der Russlanddeutschen „Eintracht“ hatte sich Anfang 2017 aufgelöst und das genutzte Gebäude in der ul. Jaltinskaja Mitte 2017 auf Bitte der deutschen Regierung, an die neue Organisation übergeben. Föderale Vertreter der Russlanddeutschen hatten eine aktive und interessante kulturelle und geschäftliche Arbeit dieser neuen Assoziation der Russlanddeutschen versprochen. Nach einem Jahr findet unsere Informationsagentur erstmals eine Information in den Kaliningrader Medien, dass ein Kinoabend organisiert wird. Gezeigt wird am 29. März um 19.00 Uhr ein deutscher Film mit russischen Untertiteln. Es handelt sich um den Dokumentarfilm „66 Kinos“ aus dem Jahre 2016.
Anmerkung UN: Toll.
 
25.03.2018 – Mietautos werden teurer in Kaliningrad
Während der Fußball-Weltmeisterschaft werden sich die Kosten für ein Mietfahrzeug um das Vierfache erhöhen – so teilt es der analytische Service „OneTwoTrip“ mit. Kostet ein Fahrzeug bisher am Tag durchschnittlich 1.639 Rubel, wird das gleiche Fahrzeug während der Weltmeisterschaft 6.506 Rubel kosten. Dieser Preisanstieg ist allerdings nicht nur in Kaliningrad zu verzeichnen, sondern auch in anderen WM-Städten. Die Stadt mit dem größten Preisanstieg ist Ekaterinburg mit dem 7,7fachen. Die Preisanalysen wurden an den Airports dieser Städte vorgenommen, wo gewöhnlich ja die höchsten Preise herrschen. Die horrende Preisentwicklung wird mit dem Fehlen von ausreichenden Mietwagen erklärt. Internationale Mietwagenfirmen sind nur AVIS und SIXT vertreten. Bei Kontrollbuchungen wurde festgestellt, dass es schon jetzt in vielen Städten nicht mehr möglich ist, Mietwagen zu erhalten. Somit erklärt sich natürlich ganz einfach die Preisexplosion.
 

 

24.03.2018 – BMW denkt, Hyundai handelt
Während BMW sieben Jahre über ein weiteres Engagement in Kaliningrad nachdenkt, handelt die Firma Hyundai fast im Monatstakt. So informiert man, dass der Verkauf des neuen Modells „Genesis G70“ im April in Russland beginnen wird. Die ersten Fahrzeuge werden noch aus Korea importiert. Parallel laufen aber die Vorbereitungsarbeiten für eine Produktionserweiterung im Rahmen der Kaliningrader Fahrzeugholding „Avtotor“. Die Zusammenarbeit mit Hyundai begann im Jahre 2013.
 
Foto: Entwicklung der Produktionskapazitäten in der Fahrzeugholding „Avtotor“
 
24.03.2018 – Manche Kaliningrader haben großen Appetit
Die russischen Zollbestimmungen erlauben die Einfuhr von Lebensmitteln durch Privatpersonen im Rahmen des „persönlichen Bedarfs“. Die Bezeichnung „Persönlicher Bedarf“ ist konkret nicht definiert, sondern obliegt immer einer subjektiven Bewertung, sowohl durch die Privatperson, wie auch durch die russischen Zöllner. Ein Kaliningrader Bürger wollte aus Polen nach Kaliningrad zurückkehren und die russischen Zöllner entdeckten in seinem PKW 257 Verpackungen Käse mit einem Gesamtgewicht von 396,1 Kilo. Er habe diese Menge ausschließlich für den Eigenbedarf gekauft – versicherte der Kaliningrader den russischen Zöllnern. Die Art und Weise, wie er dies versichert hatte, schien wohl die Zöllner in Mamonowa nicht überzeugt zu haben, denn sie eröffneten ein Strafverfahren gegen den Kaliningrader Käseliebhaber.
 
24.03.2018 – Das Bedauern hält sich in Grenzen
Am Freitagmorgen verbreiteten die Kaliningrader Medien einen traurigen Zwischenfall. Im Verlaufe des Tages kommentierten Kaliningrader in den Sozialmedien diesen Vorfall, allerdings mit wenig Bedauern. Ein 19jähriger Student hatte sich auf das Dach des „Hauses der Räte“ in Kaliningrad begeben und war von dort in die Tiefe gestürzt. Er überlebte nicht. Das Haus der Räte ist abgesperrt und wird durch Wachpersonal bewacht. Es ist allgemein bekannt, dass man gegen die Zahlung einer kleinen „Eintrittsgebühr“ in das Gebäude gelangen kann. Und natürlich kann man auch versuchen, das Wachpersonal zu umgehen, um in das Gebäude zu gelangen. Egal, wie es dem Studenten gelungen ist – der Zutritt zum Gebäude war ungesetzlich und er ist als Volljähriger für die Folgen selbst verantwortlich.
Die Rechtspflegeorgane haben Untersuchungen aufgenommen, um alle Umstände und Verantwortlichkeiten zu klären.
 
 
24.03.2018 – Pferdegestüt „Georgenburg“ in schwieriger wirtschaftlicher Lage
Die wirtschaftliche Lage des Pferdegestüts „Georgenburg“ in Tschernjachowsk hat sich in den letzten Jahren beständig verschlechtert. Darüber informierte der City-Manager von Tschernjachowsk Sergej Bulyschew die Gebietsduma. Er bezeichnete die wirtschaftlichen Schwierigkeiten als „objektiv und subjektiv“. In den letzten zwei, drei Jahren fanden dort keine Turniere mehr statt. In seinen Äußerungen zum Zustand des Gestüts blieb der City-Manager sehr allgemein.
 
24.03.2018 – Der Kaliningrader Zentralmarkt – Licht und Schatten dicht beieinander
Für alle sichtbar gehen die Veränderungen, sprich Abriss, auf dem Zentralmarkt im Kaliningrader Stadtzentrum, mit großen Schritten voran. Der Direktor des Zentralmarktes bezeichnete den Abriss des Industriemarktes als Tragödie für die Kaliningrader Unternehmer. 800 Menschenschicksale sind vom Abriss betroffen. Ein Teil dieser Unternehmer hat einen neuen Stand im Teil des Lebensmittelmarktes gefunden. Dort werden weitere Plätze frei, denn in Kürze wird die Rekonstruktion von alten Festgebäuden auf dem Markt beendet und die Fleisch- und Wursthändler werden dorthin umziehen. Bis 15. Mai wird das freigewordene Gelände des Industriemarktes neu gestaltet. Dies ist aber nur eine temporäre Lösung. Nach dem Ende der Fußball-Weltmeisterschaft beginnt der Bau eines neuen Handelskomplexes an dieser Stelle. Dort können dann auch die vielen Einzelhändler eine neue Unterkunft finden – allerdings zu besseren Arbeitsbedingungen und natürlich höheren Pachten. Der Bau des neuen Handelszentrums soll allerdings erst in drei Jahren abgeschlossen sein.
Weiterhin wurde informiert, dass die Fassaden des Zentralmarktes komplett rekonstruiert werden sollen – und zwar noch bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft. Die dokumentarische Gestaltung der Fassaden ist bereits abgestimmt. Einige Häuser erhalten eine neue Klinkerverkleidung, andere erhalten nur einen Farbanstrich. Aber egal, wie die Gebäude renoviert werden, sie werden danach nicht wiederzuerkennen sein – so der Direktor des Zentralmarktes.
 
Foto: Der aktuelle Zustand des Zentralmarktes im Rahmen der Abrissarbeiten
 
24.03.2018 – Kaliningrader Airport veröffentlicht Sommerflugplan
Wenn man die Pressemitteilung nur flüchtig liest, könnte man den Eindruck gewinnen, der Kaliningrader Airport ist wirklich ein internationaler Dreh- und Angelpunkt, denn immerhin werden ab 25. März, dem Beginn des Sommerflugplans, 20 Ziele angeflogen und 15 Fluggesellschaften nutzen die Serviceleistungen des Airports. Flugziele sind Moskau, St. Petersburg, Krasnodar, Sotschi, Ekaterinburg, Scherepow, Murmansk, Archangelsk, Syktywkar, Minsk, Grodno, Gomel, Brest, Witebsk, Taschkent, Warschau, Barcelona und Riga. Nicht jeden Tag fliegen alle Fluggesellschaften oder werden alle Linien bedient – aber immerhin mindestens einmal in der Woche. Die Hauptstrecken nach Moskau und St. Petersburg werden allerdings vielfach am Tag bedient.
 
24.03.2018 – Stadion „Kaliningrad“ zur Nutzung freigegeben
Die staatliche Abnahmekommission hat den letzten Stempel und die letzte Unterschrift unter das Dokument gesetzt, welches das Stadion „Kaliningrad“, gebaut auf tausenden von Betonpfeilern, auf der ehemals versumpften „Oktober-Insel“ im Kaliningrader Stadtzentrum, zur Nutzung freigibt. Das Stadion bietet 35.000 Zuschauern Platz. Die Baukosten beliefen sich auf 17,8 Mrd. Rubel. Der jährliche Unterhalt des Stadions wurde mit 250-300 Mio. Rubel berechnet. Die ersten Jahre nach der Weltmeisterschaft, wird das föderale Zentrum sich weiterhin für den Unterhalt des Stadions verantwortlich fühlen, während die Regionalverantwortlichen verpflichtet werden, für eine Auslastung des Stadions und somit einer Gewinnerwirtschaftung zu sorgen. Das erste Testspiel findet findet am 11. April statt. Es wird zwischen der Kaliningrader Mannschaft „Baltika“ und der Mannschaft „Räteflügel“ aus der föderalen Erstliga ausgetragen. Am Freitag hat der Kartenverkauf begonnen und die Kassen wurden durch die Kaliningrader regelrecht gestürmt. Das billigste Ticket kostet 100 Rubel, das teuerste Ticket 350 Rubel.
 

 


 
23.03.2018 – „Blutgericht“ ist ausgeblutet
Das Restaurant „Blutgericht“ auf dem Leninski-Prospekt hat seine Türen, wenige Monate nach der Eröffnung, bereits wieder geschlossen. Gründe wurden nicht genannt. Der Betreiber des Restaurants meinte, man werde sich um neue Formen im Restaurantbusiness kümmern. „… wir müssen die Situation überleben und darüber nachdenken, welche Projekte in der Stadt populär sind“, - so Andrej Charkewitsch, Betreiber des Restaurants. Er betreibt ein weiteres Restaurant in der ul. Leonowa mit der Bezeichnung „Nautilus“. Dieses Restaurant scheint stabil über Wasser zu schwimmen.
 
Foto: Das Restaurant „Blutgericht“ – im Interview mit „Kaliningrad-Domizil“ kurz nach der Eröffnung
 
Einen Videofilm vom Restaurant „Blutgericht“ haben wir nicht, obwohl es auf der Liste der Restaurants stand, die wir noch vorstellen wollten. Aber dafür bieten wir Ihnen heute ein kleines Café/Restaurant – auch im Stadtzentrum, in einer Querstraße des Leninski-Prospektes gelegen, an. Es heißt Stolle, aber Stolle gibt es dort nicht.
 
 
23.03.2018 – Kaliningrader Brot ist das beste Brot in Russland
Im Rahmen es gesamtrussischen Wettbewerbs „Bestes Brot Russlands“ haben Broterzeugnisse aus Kaliningrad den ersten Platz belegt. Darüber informiert der Pressedienst der Kaliningrader Gebietsregierung. Der Wettbewerb wurde im Rahmen der 24. Internationalen Ausstellung „Moderne Brotbäckerei“ durchgeführt. An diesem Wettbewerb nahmen 28 Organisationen aus 17 russischen Regionen teil, so u.a. auch die älteste Kaliningrader Brotbäckerei „1. Brotkombinat“. Konkret wurden die Brotsorten „Landbrot“, „Bauernfrühstück“, „Pregel“ und „Baltisk“ ausgezeichnet.
Anmerkung UN: Das „1. Brotbackkombinat“ begann als erste Brotbäckerei im Kaliningrader Gebiet im Juni 1946 seine Arbeit. Seit 2007 produziert das Kombinat auch Brot, Fertigteig und Torten, die als Tiefkühlerzeugnisse nach Deutschland exportiert werden.
 
 
 
23.03.2018 – IT-Business – Licht und Schatten liegen dicht beieinander
Im Rahmen einer Veranstaltung unter der Bezeichnung „StartUp-Tour“ der Kaliningrader Kant-Universität, äußerte sich der Chef der IT-Firma „Bitrix“, dass Kaliningrad ausgezeichnete Arbeitsbedingungen für IT-Firmen biete, aber qualifiziertes Personal ist in Kaliningrad nur schwer zu finden. Er informierte, dass er mit vielen IT-Firmen im großen Russland Kontakt halte und die dortigen Mitarbeiter sich äußerst zufrieden über die Arbeitsbedingungen in Kaliningrad äußern. Wenn dann aber die Frage nach IT-Spezialisten gestellt wird, muss man die Begeisterung für den geplanten Umzug der Firmen aus dem russischen Mutterland nach Kaliningrad dämpfen. Auch die Einstellung von IT-Spezialisten aus den GUS-Staaten ist keine einfache Angelegenheit. Gegenwärtig wollen viele Spezialisten die Ukraine verlassen und Kaliningrad hilft dabei. Aber es gibt eine große Bürokratie zu bewältigen. Für derartige Spezialisten sollte es eine Grüne Karte oder so etwas Ähnliches geben – meint der Direktor von „Bitrix“, insbesondere wenn eine ganze Familie übersiedelt.
 
 
23.03.2018 – BMW sorgt weiter für Belustigung der Kaliningrader
Es ist schon langsam lächerlich, wenn sich BMW mal wieder zu seinen Plänen in Russland im Allgemeinen und in Kaliningrad im Besonderen äußert. Seit 2012 hält man Kaliningrad mit Versprechungen zum Bau eines vollwertigen Betriebes mit dazugehöriger Infrastruktur hin. Seit 2017 folgen Versprechungen, offizielle Stellungnahmen, Dementis, Relativierungen, so dass sich die deutsche Firma BMW langsam in die Zone der Lächerlichkeit und Unglaubwürdigkeit begibt und niemand mehr Äußerungen von Vertretern der Firma ernst nimmt. So wird es wohl auch mit der Meldung geschehen, die BMW jetzt verkündet, dass man plant, bis Ende 2018 einen Investitionsvertrag für den Bau einer Produktionsstätte in Kaliningrad zu unterzeichnen. Wieder wird mitgeteilt, dass man Gespräche führe und man hoffe, dass die Gespräche bis Ende 2018 erfolgreich abgeschlossen werden. Dann lies man sich in der Meldung noch zu den Plänen aus, wenn denn irgendwann das Werk gebaut ist und produziert.

 

 
22.03.2018 – Kaliningrader Bürgermeister Jaroschuk zurückgetreten
Am Mittwoch ist der Kaliningrader Bürgermeister Alexander Jaroschuk zurückgetreten. Erst am 27. November 2017 wurde er durch eine Personalkommission mit Arbeitsvertrag in eine dritte Amtszeit eingestellt. Als Grund für seinen Rücktritt, über den seit Tagen spekuliert wurde, nannte Jaroschuk die Übernahme einer anderen Funktion auf hohem föderalen Niveau, wo er auch die Interessen Kaliningrads wahrnehmen werde.
Lesen Sie hierzu auch unseren Kommentar unter nachfolgendem Link:
 
 
22.03.2018 – Polnisches Visazentrum in Kaliningrad wird nicht geschlossen
Das polnische Visazentrum in Kaliningrad wird nicht geschlossen. Darüber informierte das Visazentrum und ergänzte, dass man so weiterarbeite, wie in der Vergangenheit auch. Man reagierte damit auf Informationen von „VFS Global“, dass alle polnischen Visazentren, im Zusammenhang mit Vertragsverlängerungen, ihre Arbeit einstellen.
 
 
22.03.2018 – Kaliningrader Taxifahrer haben kein Interesse
Kein einziger Kaliningrader Taxifahrer habe sich für die Fußball-Weltmeisterschaft akkreditieren lassen, um in dieser Zeit Transportleistungen durchführen zu können. Dies erklärte der Kaliningrader Gouverneur und zeigte sich dabei überrascht und enttäuscht. Vor einem Monat startete die Akkreditierung und die Taxisten haben noch bis 15. Mai Gelegenheit, sich legal registrieren zu lassen. Anscheinend, so der Gouverneur, muss durch die Gebietsregierung hier noch eine erheblich intensivere Arbeit mit den Unternehmern geleistet werden. Dass die Kaliningrader Taxifahrer ein derartiges Desinteresse zeigen, liegt vermutlich daran, dass es besondere Forderungen gibt, die eigentlich nichts Besonderes darstellen – im internationalen Standard – aber die eben Geld kosten, welches die Taxifahrer sparen wollen. Hierzu gehört, dass das Taxi nicht älter als fünf Jahre sein darf, eine gelbe Farbe und eine Taxikennung haben muss. Und eine Akkreditierung erhalten natürlich nur offiziell registriere Unternehmer.
 

 
22.03.2018 – Kant-Insel ist eine Katastrophe
Die Kant-Insel ist eine Katastrophe – meint der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow. Diese Meinung äußerte er im Rahmen einer Sitzung des Kaliningrader Kulturrates. Es ist dringend erforderlich, die Uferbefestigung und die Promenade in diesem Bereich in Ordnung zu bringen. Es ist heute einfach schrecklich seinen Blick in diese Richtung zu wenden – so Alichanow.
 
22.03.2018 – Vizepremier Dworkowitsch in Kaliningrad
Der russische Vizepremier Arkadi Dworkowitsch hat Kaliningrad einen Arbeitsbesuch abgestattet. Eine der Aufgaben, die er vor Ort lösen wollte, war die Überprüfung des Standes der Vorbereitung der Fußball-Weltmeisterschaft. Er zeigte sich im wesentlichen zufrieden mit dem Stand der Arbeiten. Wie der Gouverneur Alichanow informierte, wird alles zum 31. Mai fertiggestellt sein.
Dworkowitsch äußerte sich auch zum Thema der Investoren und Investitionen im Kaliningrader Gebiet. Er meinte, dass gegenwärtig in Russland keine ausreichenden Unternehmer vorhanden sind, die in die Wirtschaft investieren. Deshalb sollte man Business-Engel aus dem Ausland einfliegen lassen. Er erinnerte daran, dass in Russland die Wirtschaft eigentlich erst vor weniger als zehn Jahren angefangen hat, sich selbständig zu machen. Und es reichen einfach die Leute nicht aus, um im ganzen Land die Wirtschaft voranzubringen und zu investieren. Die ausländischen Business-Engel, auf die der russische Vizepremier hofft, sollen russische Unternehmen in der Start-Up-Phase begleiten und unterstützen.

 


 
21.03.2018 – Hat Kaliningrad zu viele Museen?
Die Direktorin des Kaliningrader Meeresmuseums Svetlana Siwkowa ist der Ansicht, dass Kaliningrad förmlich mit Museen überschüttet ist. Dies erklärte sie während einer Sitzung des Kaliningrader Kulturrates. Es gibt eine gewisse Auslastung der Museen und die hängt ab von den Bewohnern des Gebietes und von den Touristen – so Siwkowa. Unsere Museen in Kaliningrad haben schon einen Konkurrenzkampf um die Besucher gestartet. Sie informierte, dass die Zahl der Museumsbesucher im letzten Quartal um 20 Prozent rückläufig war. Die Direktorin zeigte sich verwundert über Erklärungen, dass die Anzahl der Touristen zunimmt – sie selber sehe dies nicht und fragte: „Ja, wo sind sie denn, die Touristen?“ Der Kaliningrader Minister für Kultur und Tourismus Andrej Jermak zeigte sich mit diesem Standpunkt nicht einverstanden. Er sieht in einzelnen Kulturbereichen einen Zuwachs an Besuchern – z.B. im Kulturhistorischen Museum oder im Kaliningrader Zoo. Das die Anzahl der Touristen in Kaliningrad wächst, ist eine objektive Tatsache, denn die Zahl der Zimmerbestellungen wächst – so der Minister.
 
21.03.2018 – Industrie-Zentralmarkt fast abgerissen
Der hintere Teil des Kaliningrader Zentralmarkts, in dem im wesentlichen Bekleidung und Schuhwerk gehandelt wurde, ist so gut wie abgerissen. „Der König ist tot, es lebe der König! So, dass war´s meine Freunde, der legendäre Bekleidungsmarkt ist von der Karte der Erde verschwunden. Es beginnt eine neue Geschichte im Handelszentrum“, - so die Direktorin des Zentralmarktes. Bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft wird jetzt auf der Fläche von 11,5 Hektar eine Grünfläche angelegt. Nach dem Ende der Weltmeisterschaft beginnt der Bau eines Handelszentrums an dieser Stelle.
 
 
21.03.2018 – Albertina-Gebäude soll wieder errichtet werden
Vertreter des Gebietsrates für Kultur haben vorgeschlagen, anlässlich der Feierlichkeiten zum 300. Geburtstag des deutschen Philosophen Kant, das Gebäude der Albertina auf der Kant-Insel wieder zu errichten. Es handelt sich hierbei um kein sehr schwieriges Projekt – vom Standpunkt der Architektur her. Der Gedanke besteht darin, in diesem Gebäude eine Bibliothek für die Universität einzurichten. Die Initiatoren dieses Gedankens gehen davon aus, dass eine Bibliothek in diesem Gebäude viele internationale Persönlichkeiten einziehen wird – somit wäre die Errichtung der Albertina auch ein wichtiger politischer Akt. Der Kaliningrader Gouverneur kommentierte, dass diese Idee im Rahmen der zu schaffenden Museumsinsel durchaus realisierbar ist. Der Gouverneur bat zu bedenken, dass aber auch dieses Objekt Geld kostet und es gut wäre, sich über die Finanzierungsquelle Gedanken zu machen. Ein weiterer Punkt ist, dass eigentlich auf der Kant-Insel keinerlei Gebäude errichtet werden dürfen. Man muss also von Anfang an alle Dinge so klären, dass nach der möglichen Wiedererrichtung der Albertina nicht auch bei anderen der Wunsch entsteht, irgendetwas auf der Insel zu errichten.
 
21.03.2018 – Kaliningrad will Kultur- und Bildungszentrum errichten
In der Kaliningrader Gebietsregierung ist der Gedanke entstanden, ein Kultur- und Bildungszentrum auf der sogenannten „Oktober-Insel“, neben dem neuen Fußball-Stadion zu errichten. Dieses neue Zentrum soll ebenfalls Bestandteil der neuen Museumsinsel werden, die bis 2019 entstehen soll. Das Gebäude soll zu Studienzwecken dienen, der Bewahrung von historischem Erbe, Erfahrungen und nationalen Errungenschaften Russlands. Hier sollen Bildungsveranstaltungen stattfinden, Ausstellungen, Konzerte und Theatervorstellungen. Weiterhin könnte ein Museum „Russland – meine Geschichte“ in diesem Zentrum entstehen.
 
21.03.2018 – Fischdorf-2 erhält Privatmuseum
Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow informiert, dass der Besitzer der AG „Moloko“ Rustam Alijew plant, im zweiten Bauabschnitt des Fischdorfes ein Privatmuseum zu eröffnen. Das Museum wird als Bildergalerie russischer Landschaftsmaler eingerichtet. Rustam Alijew selber ist Sammler derartiger Bilder, so dass davon auszugehen ist, dass seine Sammlung wohl auch einen Platz in diesem Museum finden wird. Der Investor, der den Ausbau des zweiten Bauabschnitts des Fischdorfes realisiert, ist mit diesen Gedanken einverstanden. Für das Museum wird es eine gesonderte Vereinbarung geben, die die Zweckbestimmung festschreibt und die Politik der Eintrittspreise für verschiedene Sozialkategorien.
 
 
21.03.2018 – Neuer Investor äußert sich zur Zukunft des Hauses der Räte
Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow informiert, dass der neue Investor für das Haus der Räte, dieses in ein Design-Zentrum umwandeln will. Weiterhin soll das Gebäude Arbeitsräume für IT-Firmen bieten. Der letzte Verkaufsdeal mit einem Investor platzte, weil die Finanzierung durch eine russische Bank kippte. Der jetzige Investor benötigt keinerlei Bankgelder für den Erwerb und Endausbau des Gebäudes. Der Investor hat Erfahrungen in der Übernahme und den Endausbau derartiger Objekte in Moskau und St. Petersburg gesammelt. Der Gouverneur wollte die neue Kaufsumme nicht nennen, teilte aber mit, dass der neue Investor das Objekt vollständig übernehmen möchte. Allerdings gäbe es bisher keinerlei juristische Dokumente, die den Verkauf regeln. Auf die Frage von Journalisten, wann das Haus denn seine neue Funktion aufnehmen wird, kommentierte Alichanow, dass ihn dies gegenwärtig nicht so richtig beschäftige. Er ist mit Überlegungen zum Äußeren des Gebäudes zur Fußball-Weltmeisterschaft voll ausgelastet.
 
 
21.03.2018 – Kaliningrader Museumsinsel nimmt konkrete Formen an
Immer mehr wird über die Kaliningrader Museumsinsel gesprochen und geschrieben, die bis zum Jahre 2019 realisiert werden wird. Hierzu gehören das Meeresmuseum, die Königsberger Börse (zukünftiges Museum für Bildende Künste) und die Kant-Insel mit dem Kant-Dom. Weiterhin wird der Komplex die Synagoge einschließen, das Fischdorf mit seinem ersten und zweiten Bauabschnitt, das Museum der Toleranz, die rekonstruierte Bernsteinmanufaktur sowie den archäologischen Park  „Königsschloss“ sowie das Haus der Räte. Der Gesamtkomplex wird mit einer gesonderten Transport-Infrastruktur für Touristen vereint. Das Quartal wird über eine eigene innere Logistik verfügen, über Fußgängerüberwege, Fahrradwege und –parkplätze und eigene Minibusse mit gesonderten Haltestellen. Insgesamt stehen fünf Milliarden Rubel für diese Pläne zur Verfügung.
Klicken Sie auf die Grafik, um zu einem russischsprachigen Video über die zukünftige Museumsinsel in Kaliningrad zu kommen.
 

 

20.03.2018 – Kaliningrad will das Jahr 2024 zum „Kant-Jahr“ erklären
Kaliningrader Kulturschaffende haben vorgeschlagen, an die UNESCO einen Antrag zu senden, mit der Bitte, das Jahr 2024 zum „Kant-Jahr“, zu Ehren des deutschen Philosophen zu deklarieren. In diesem Jahr wird der 300. Geburtstag des Philosophen gefeiert und die Stadt Kaliningrad will hierzu rechtzeitig einen umfangreichen Veranstaltungsplan erarbeiten. Für die langfristige Vorbereitung soll ein Organisationskomitee geschaffen werden und man hofft auf eine aktive Teilnahme Deutschlands. Die Direktorin des Kaliningrader Meeresmuseums hält es für zweckmäßig, wenn auch Deutschland einen Antrag bei der UNESCO stellt. Weiterhin muss geklärt werden, wer den internationalen philosophischen Kongress organisieren und durchführen wird. Wie der Rektor der Kaliningrader Kant-Universität informiert, besteht bisher die Bundesrepublik Deutschland darauf, diesen Kongress durchführen zu können.
Anmerkung UN: Im April wurde mit dem Bundestagsabgeordneten Klaus Brehmig, im Beisein des deutschen Generalkonsul Dr. Banzhaff dieses Thema besprochen. Noch vor einigen Jahren existierte in der Kaliningrader Gebietsduma eine Kommission, die einen Plan erarbeiten sollte, für die Umbenennung der Stadt Kaliningrad im Jahre 2024. Dieses Thema ist jetzt gegenstandslos.
 
 
20.03.2018 – Erfolgreicher Test zur Strandaufspülung in Swetlogorsk
Die Firma, die mit dem Bau des zweiten Abschnittes der Strandpromenade in Swetlogorsk beauftragt ist, hat erfolgreich ein Experiment durchgeführt. Sie rammte einige Wellenbrecher vor dem Küstenabschnitt ein, an dem sie die Promenade errichtet. Schon nach wenigen Wochen war zu sehen, wie die Ostsee aus eigener Kraft begann, den Strand an diesem Abschnitt wieder aufzuspülen. Bei einem Besuch dieses Bereiches am Sonntag, erklärte der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow, dass man eine Sitzung aller Beteiligten einberufen werde, um weitere Maßnahmen für die Strandaufspülung zu besprechen. Wie die Verantwortlichen für den Bau der Strandpromenade mitteilten, gehen sie davon aus, dass man in mehreren Etappen derartige Wellenbrecher einrammen kann und letztendlich einen Strand von 140 Meter Breite durch die Eigenaufspülung der Ostsee erreicht. Die Kosten für die Rekonstruktion der Strandpromenade in einer Länge von 1240 Metern belaufen sich auf rund 1,3 Mrd. Rubel. Der jetzige Strand hat eine Breite von nur 12 Metern, soll aber auf 30 Meter erweitern werden – mit der schon beschriebenen weiteren Perspektive.
 
Foto: Strand in Swetlogorsk soll eine Breite von bis zu 140 Metern erhalten
 
20.03.2018 – Litauen zeigt sich großzügig
Litauen hat der Bitte Russlands zugestimmt, während der Weltmeisterschaft täglich vier zusätzliche Züge zwischen dem russischen Mutterland und Kaliningrad verkehren zu lassen. Für viele Fußball-Fans ist es preislich günstig, mit dem kostenlosen Zug „Moskau-Kaliningrad“ oder „St. Petersburg-Kaliningrad“ zu den vier Gruppenspielen anzureisen. Um die Menge der Fans transportieren zu können, reichen jedoch die normalen Züge, die ein- bis zweimal täglich verkehren nicht aus. Mit den zusätzlichen vier Zügen können 2400 Passagiere zusätzlich nach Kaliningrad gebracht werden.
 
Foto: Verbindung zwischen Kaliningrad und russischem Mutterland nur über litauischen Transit möglich
 
20.03.2018 – Wahlergebnisse in Kaliningrad zur Präsidentenwahl
Kaliningrad unterscheidet sich nur sehr wenig mit den Schlüsselzahlen zur Präsidentenwahl im Vergleich zu den föderalen Ergebnissen. Kaliningrad war die Region, wo die Wahllokale zuletzt öffneten und auch zuletzt geschlossen worden. In fast allen Wahllokalen gab es elektronische Wahlurnen, so dass an sich die Wahlergebnisse bereits fünf Minuten nach Schließung der Wahllokale für das Kaliningrader Gebiet vorlagen. In der nachfolgenden Grafik haben wir die föderalen Ergebnisse, den Kaliningrader Prozenten gegenübergestellt.
 
Grafik: Wahlergebnisse in der Föderation und im Gebiet Kaliningrad im Vergleich
 
Nach vorläufigen Informationen wird die Amtseinführung des russischen Präsidenten am 7. Mai 2018 erfolgen. Bis dahin wird man sich in der Präsidentenverwaltung Gedanken um die neue russische Regierung machen.
 
Wir möchten Sie einladen, an unserer Meinungsumfrage teilzunehmen, die Sie auf unserem Portal, links von diesem Artikel finden. Was glauben Sie, wer der neue Premierminister in Russland wird. Klicken Sie auf die Grafik, um in einem Videofilm ein paar zusätzliche Informationen über die Personalsituation, Gerüchte und Fakten zu dieser Frage zu erhalten.
 

 

19.03.2018 – Alte Traditionen flammen wieder auf
Am Samstag mussten die Kaliningrader Feuerwehren 46 Mal ausrücken, um mutwillig gelegte Wiesenbrände zu löschen. Insgesamt brannten 71 Hektar. Seit Anfang des Jahres rückte die Feuerwehr insgesamt 69 Mal aus. Wie Augenzeugen berichten, hätte ein großer Brand in der Nähe von Kaliningrad fast eine Siedlung erreicht und diese vernichtet. Bedingt durch günstig stehenden Wind, wurde ein Übergreifen auf die Siedlung verhindert.
 
19.03.2018 – Die letzten Stunden haben geschlagen – so scheint es
Am Sonntag, nachdem er seinen Stimmzettel in die Wahlurne geworfen hatte, äußerte sich der Kaliningrader City-Manager Alexander Jaroschuk nochmals vor Journalisten, nachdem diese ihn wiederum gefragt hatten, wie lange er noch die Geschicke der Stadt lenken wird. Er kommentierte, dass seine Zukunft sofort nach Verkündung der Wahlergebnisse zur Präsidentenwahl verkündet wird. „Sie erfahren alles rechtzeitig. Waren Sie auf den Abschluss der Wahlen“, - so wörtlich Jaroschuk
 
 
19.03.2018 – Straßenbahn fährt wieder auf die Insel
Die einzig noch verbliebene Straßenbahn hat nun ihre Fahrt auf die sogenannte „Insel“, dem Standort des neuen Fußball-Stadions wieder aufgenommen. Die Zufahrt war über viele Monate wegen Brückenbauarbeiten gesperrt. Nun fährt die Linie Nr. 5 wieder in voller Länge: „Fleischkombinat – Bassin-Straße“.
 
Foto: Brücke für den Straßenbahnverkehr wieder freigegeben
 
19.03.2018 – Präsidentenwahlen in Russland
Am Sonntag haben die Präsidentenwahlen in Russland stattgefunden. Die Kaliningrader Bürger konnten in 558 Wahllokalen ihre Stimme abgeben. Nach Auszählung von 25 Prozent aller Stimmen im Kaliningrader Gebiet, erhielt Wladimir Putin 72,53 Prozent aller abgegebenen, gültigen Stimmen.
 

 
19.03.2018 – Unsere Wissensfrage im März
Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt. Das vorläufige endgültige Wahlergebnis wird wohl im Verlaufe des Montag-Vormittags verkündet werden. Aber die Tendenz ist mehr als eindeutig – so wie es auch schon die Prognosen gezeigt haben. Putin wird der vermutliche Wahlsieger werden. Alle anderen Kandidaten haben sehr schwache einstellige Ergebnisse, mit Ausnahme von Grudinin, dem Kandidaten der Kommunistischen Partei der RF.
Üblich ist, dass nach der Wahl des Präsidenten, dieser die Regierung entlässt oder die Regierung zurücktritt. Wir möchten nun wissen, ob Sie wissen, wer der neue Premierminister Russlands werden könnte. Bleibt es Medwedjew oder gibt es einen anderen? Wir haben ein paar Namen zusammengestellt. Falls Sie jemanden nicht kennen, klicken Sie hier auf die Grafik oder auf die Grafik unterhalb des Umfragefeldes. In einem Videobeitrag geben wir einige helfende Hinweise.
 

 

18.03.2018 – Vergifteter russischer Verräter stammt aus Kaliningrad
Das Kaliningrader Informationsportal „kaliningrad.ru“ informierte, dass der in England vergiftete russische Verräter aus Kaliningrad stammt. Geboren wurde er 1951 in Kiew, siedelte dann aber mit den Eltern nach Osjorsk, einer Kleinstadt im Kaliningrader Gebiet über. Heute ist diese Kleinstadt eine der depressivsten Städte im Kaliningrader Gebiet. Wesentlicher Grund ist, dass hier niemand Arbeit findet. Den Kaliningrader Journalisten ist es gelungen, Schulkameraden des Ex-Agenten zu finden. Diese äußerten sich positiv und meinten, dass es sich um einen völlig normalen Kameraden gehandelt habe und man kaum glauben könne, dass er ein Verräter ist. Andere wiederum berichten, dass er sehr überheblich gewesen sein soll, da sein Vater hochgestellter Militär und die Mutter in leitender Position im Kreis tätig war. Gewohnt hat die Familie in einem kleinen altdeutschen Siedlungshaus, welches auch heute noch erhalten ist. Nach Abschluss der Schule in Osjorsk, begann Sergej Skripal ein Studium an der Militärtechnischen Schule, dem heutigen FSB-Institut in Kaliningrad. Im weiteren absolvierte er ein zweites Studium an einer Militärakademie und wechselte dann zur militärischen Aufklärung. 1999 wurde er pensioniert. Fünf Jahre später wurde er wegen Spionage in britischem Auftrag verhaftet, 2006 zu 13 Jahren Haft verurteilt und 2010 durch den damaligen Präsidenten Medwedjew begnadigt und durfte nach Großbritannien ausreisen, wo er weiterhin den Briten als Informant zur Verfügung stand.
 
18.03.2018 – Tag der Ruhe vorbei
Am gestrigen Samstag war der „Tag der Ruhe“ in Kaliningrad – also der Tag vor den Wahlen zum Amt des russischen Präsidenten. Auch in allen anderen russischen Städten und Gemeinden ist an diesem Tag verboten, irgendeine Wahlagitation oder –propaganda in irgendeiner Form und unter Nutzung irgendwelcher Medien durchzuführen. Von diesem Verbot ist nicht die Verbreitung von Material der Zentralen Wahlkommission betroffen. Die Wahlen beginnen in Russland am 18. März um 8 Uhr. Um 20 Uhr schließen die Wahllokale. Bedingt durch die vielen Zeitzonen in Russland schließen einige Wahllokale bereits und andere fangen gerade erst an zu arbeiten.
 
18.03.2018 – Ex-Beamte treten Haftstrafe an
Die wegen Betrugs verurteilten Ex-Beamten, der Leiter des Strafvollzuges Reimer und sein Stellvertreter, sind zur Strafverbüßung in eine Kolonie im Kaliningrader Gebiet verlegt worden. Als ehemalige Leiter aller Einrichtungen im Kaliningrader Gebiet, sind ihnen somit die Bedingungen bekannt. Es bleibt zu hoffen, dass die dort tätigen Beamten sich nur positiv an ihre Ex-Chefs erinnern. Quellen informieren, dass ihr jetziger „Wohnsitz“ die Strafkolonie Nr. 8 in der Gebietshauptstadt ist. In dieser Einrichtung gibt es eine Sonderzone für ehemalige Beamte. Ein Kontakt mit anderen Kriminellen ist somit im wesentlichen ausgeschlossen. Der Ex-Leiter hat acht Jahre abzusitzen, sein Stellvertreter nur fünf Jahre. Zusätzlich haben sie 800.000 bzw. 600.000 Rubel Strafe zu zahlen und erhalten Berufsverbot.
 
18.03.2018 – Leiter der Kaliningrader Vertretung bei der Zentralregierung gekündigt
Alexander Derkatsch, seit November 2016 Vertreter der Kaliningrader Interessen bei der föderalen Regierung in Moskau, hat gekündigt. Er wird in eine andere Funktion wechseln, die in keinem Zusammenhang mit Kaliningrad steht. Einzelheiten sind nicht bekannt. Er stammte, genau wie der Gouverneur Anton Alichanow, aus dem Ministerium für Industrie und Handel. Wer sein Nachfolger wird, ist bisher nicht bekannt.
 
18.03.2018 – Klein, aber mit großen Emotionen – Restaurant „Pelmennaja“
Wir setzen die Besuche von gastlichen Stätten in Kaliningrad fort. Auf Bitten unserer Zuschauer und Leser besuchen wir diesmal ein einfaches, kleines, richtig russisches Café/Restaurant „Pelmennaja“ in der ul. Gendela in Kaliningrad. Es wird mit sehr viel russischer Seele geführt und das dortige Personal lässt keinen Kunden hungrig aus den Händen. Und es werden im Anschluss an den Restaurantbesuch Zuschauerwünsche erfüllt – wir schauen in private Küchen – wenn auch in bescheidenem Umfang.
 
 
18.03.2018 – In 24 Stunden wissen wir es
Jetzt wissen wir es noch nicht und deshalb ist unsere monatliche Umfrage auch noch 24 Stunden interessant. Wir möchten nämlich von Ihnen wissen, wie hoch die Wahlbeteiligung am heutigen Tag – dem Tag der Präsidentenwahlen sein wird. Irgendwann in den Vormittagsstunden des Montags werden wir es wissen, wenn die Zentrale Wahlkommission die vorläufigen Ergebnisse der Wahlen verkündet. Finden Sie es nicht spannend, einfach zu erraten, wie hoch die Wahlbeteiligung sein wird und dann am Montag konkret zu erfahren, wie gut Sie beim „Raten“ waren? Sie brauchen sich nicht zu registrieren – gleich links von diesem Artikel, direkt unter dem Menü ist der „Kasten“ zum abstimmen. Wir haben hilfreich ein paar großzügige Zahlen vorgegeben und wir zeigen Ihnen auch noch einen Videofilm aus unserer YouTube-Infothek, wenn Sie geklickt haben. Sie erfahren danach bestimmt Dinge, die für Sie interessant sind. Also, nutzen Sie die letzte Chance.
Klicken Sie auf die Grafik, um zu unserem Videobeitrag zu gelangen, der Ihnen vielleicht bei der richtigen Beantwortung der Frage hilft:
 

 

17.03.2018 – Verteidigungsstrategie von Rudnikow komplett zusammengebrochen
Der Ex-Abgeordnete der Kaliningrader Gebietsduma und Ex-Chefredakteur der Zeitung „Neue Räder“, der Ende vergangenen Jahres wegen Erpressung eines hohen föderalen Beamten verhaftet worden ist, muss sich eine neue Verteidigungsstrategie ausdenken. Im Verlaufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass er im Besitz einer amerikanischen Aufenthaltsgenehmigung ist. Diese hatte er gegenüber der Gebietsduma und dem russischen Gesetzgeber verschwiegen und sich damit in einem weiteren Punkt straffällig gemacht. In den vergangenen Monaten hatte er immer bestritten, im Besitz einer amerikanischen Aufenthaltsgenehmigung zu sein und hat die vorgezeigte Green-Card als Fälschung bezeichnet. In der Gerichtssitzung am Freitag konnte nun die Anklagevertretung ein offizielles Schreiben der US-Behörden vorweisen, welches bestätigt, dass durch die USA dem russischen Bürger Igor Rudnikow eine Aufenthaltsgenehmigung ausgestellt worden ist, die nach wie vor Gültigkeit habe. Nun bleibt dem Angeklagten nur noch übrig, die USA der Lüge zu beschuldigen. Das US-Schreiben bestätigt, dass Rudnikow seit August 2013 amerikanischer Resident ist. Etwas verwunderlich ist, dass Rudnikow diese Entwicklung der Dinge nicht erwartet und in seiner Verteidigungsstrategie anscheinend nicht eingeplant hatte. Vermutlich hoffte er, im Rahmen der gegenwärtigen zwischenstaatlichen Spannungen auf die Verschwiegenheit seiner amerikanischen Gastgeber. Er beantragte eine Prozessvertagung. Dem Antrag wurde bis 30. März stattgegeben.
 
17.03.2018 – Bald das erste KFC-Restaurant in Kaliningrad
Die Restaurantkette „KFC“ plant in einem der Kaliningrader Handelszentren ihr erstes Restaurant zu eröffnen. Der Vertreter der Organisation informierte, dass man vorläufig nur ein Restaurant in Kaliningrad plane. Das Kaliningrader Informationsportal „Klops“ versuchte weitere Einzelheiten zu erfahren oder überhaupt von anderen Quellen eine Bestätigung der Information zu erhalten. Es erwies sich, dass niemand in Kaliningrad über die Pläne von „KFC“ informiert ist. Im Internet finden sich jedoch bereits Stellenausschreibungen für das geplante Restaurant – so u.a. wird ein stellvertretender Geschäftsführer gesucht. Die Eröffnung des Restaurants soll im zweiten Halbjahr stattfinden
 
17.03.2018 – Neue Schwarze Hotelliste
RosTurism hat eine aktualisierte Schwarze Liste der Hotels veröffentlicht, die der Preiswucherei im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft beschuldigt werden. Auf dieser Liste befinden sich u.a. auch acht Kaliningrader Hotels. An erster Stelle wird „Ära Spa“ genannt, das für ein Zimmer 40.000 Rubel haben will. Weiterhin werden wiederum viele Kaliningrader Hostels genannt und deren Zimmerpreise. Allerdings bleibt dabei völlig unberücksichtigt, wie viele Betten in diesem Zimmer stehen. Damit relativieren sich die Preise völlig. Auf den Widerspruch wurde bereits vor Wochen hingewiesen, aber bisher scheinen die Verantwortlichen wohl von diesen Besonderheiten keine Kenntnis nehmen zu wollen.
 
17.03.2018 – Neues Tax-Free-Handelszentrum an der Grenze zu Polen
Die Kaliningrader Gebietsregierung sucht Investoren, die an der Grenze zu Polen ein neues Tax-Free-Handelszentrum errichten. In Russland ist die prinzipielle Entscheidung gefallen, das System Tax-Free einzuführen. In einigen Städten laufen in ausgewählten Einzelhandelseinrichtungen hierzu Pilotverfahren. Sollte alles zur Zufriedenheit sein, wird man weitere Regionen bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in das Pilotverfahren einbeziehen und zum Jahresende dann das System in ganz Russland starten. Man geht davon aus, dass immer mehr Polen nach Kaliningrad reisen werden und will hierfür beste Handelsvoraussetzungen schaffen, damit die hier angebotenen Waren, unter Beachtung von Tax-Free, günstiger sind als in Polen.
 
17.03.2018 – Ostsee-Autobahn wird weiter gebaut – alles ist beschlossene Sache
Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow informierte, dass die Fortsetzung des Baus der Ostseeautobahn beschlossene Sache sei. Alle notwendigen Beschlüsse und Entscheidungen sind gefallen. Im wesentlichen geht es um die Verlängerung der Autobahn bis nach Baltisk. Der Gouverneur kommentierte, dass der russische Präsident bereits dreimal die Fortsetzung des Baus angewiesen habe – ob wir wollen oder nicht, so Alichanow, wir werden sie bauen.
 
17.03.2018 – Instandsetzungsarbeiten an Honigbrücke haben begonnen
Gegenwärtig laufen aktiv die Arbeiten zur Entfernung der vielen tausend Liebesschlösser an der Honigbrücke. Es wurde langfristig darüber berichtet und die Liebespaare, die ihr Schloss wiederhaben wollen, können dieses abholen. Die Reste werden dann dem Schrotthändler übergeben. Insgesamt haben die Liebesschlösser ein Gewicht von fast zwei Tonnen. Es sind rund zweitausend Schlösser. Das Gewicht ist nicht kritisch für die Brücke, aber trotzdem nicht ratsam – so der Direktor der mit der Instandsetzung der Brücke beauftragten Firma. Der Direktor der Baufirma erzählte den Journalisten noch über eine alte Königsberger Tradition. So soll es angeblich Sitte gewesen sein, dass der Bräutigam seine Auserwählte auf Händen dreimal über die Brücke tragen musste. Nach jedem Brückengang, musste er sich einmal um sich selber drehen und durfte die Braut nicht absetzen. Dies sollte dann ein langes und glückliches Leben garantieren.
Wie weiter informiert worden sind, befinden sich viele Details der Brücke noch in einem erstaunlich guten Zustand. Die Brücke ist 135 Jahre alt. Der Schmiedestahl der verwendet wurde, hat eine hervorragende Qualität und wird noch lange der Brücke dienen. Es wird somit keine wesentlichen Veränderungen an der Brücke geben. Alle Arbeiten laufen außerdem unter der täglichen Aufsicht des Denkmalschutzes. Alle Überwasserarbeiten werden bis zum Beginn der Weltmeisterschaften abgeschlossen sein.
 
17.03.2018 – Russland: Präsidentenwahlen am 18. März - eine Vorbetrachtung
Am 18. März finden die Präsidentenwahlen in Russland statt. Der Beitrag kommentiert ein wenig die bevorstehenden Wahlen unter dem Aspekt möglicher offizieller deutscher Berichterstattung und lässt russische Wähler zu Wort kommen.
 

 

16.03.2018 – Herzlichen Glückwunsch an Fotokorrespondenten von „newkaliningrad“
Ständige Leser des Kaliningrader (liberalen) Informationsportals „newkaliningrad“ kennen den dortigen Fotografen Witali Newar. Er ist (fast) immer zur rechten Zeit am rechten Ort und hat das Auge für den besonderen Moment. Seine Bilder beeindrucken häufig außerordentlich. Nun hat er auch offizielle Anerkennung erhalten und wurde als bester Fotograf von Ereignissen bei der Ostseeflotte ausgezeichnet. Das Verteidigungsministerium hatte einen Fotowettbewerb unter der Bezeichnung „Westliche Media-AS-2018“ gestartet. Das Siegerfoto läuft unter der doppelsinnigen Bezeichnung „Haupt Kalibr“. Es ist nicht das erste Mal, dass die Arbeiten von Witali Newar im föderalen und internationalen Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Im Rahmen des genannten Wettbewerbs wurden 320.000 Fotos eingereicht.
 
Foto: Siegerfoto von Witali Newar
 
16.03.2018 – Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus
Anzeichen von Afrikanischer Schweinepest wurden nun bereits im fünften Kreis des Kaliningrader Gebietes gefunden. Diesmal betriffst es den Kreis Nesterow. Nach dem Abschuss eines Wildschweines wurde bei diesem die Krankheit festgestellt. Nun werden alle Anstrengungen unternommen, um den Infektionsherd zu desinfizieren. Das Problem der Afrikanischen Schweinepest existiert im Kaliningrader Gebiet schon einige Monate. Stark betroffen sind auch die Nachbarstaaten Litauen und Polen. Es wurde beschlossen, einen Großteil des Wildschweinbestandes auszurotten.
 
16.03.2018 – Gerüchte verdichten sich – Jaroschuks Zeit läuft ab
Föderale Medien berichten, dass es in Kaliningrad, nach den Präsidentenwahlen am kommenden Sonntag, zu erheblichen personellen Veränderungen kommen wird. Als spektakulärste Veränderung wird der Rücktritt des City-Managers Alexander Jaroschuk genannt, der zu den am längsten dienenden Bürgermeistern in der Russischen Föderation zählt. Als sein Nachfolger wird Alexej Silanow genannt. Welche weiteren Veränderungen zu erwarten sind, ist bisher nicht bekannt, bzw. gehört in den Bereich der „Hoch-Spekulation“.
 
 
16.03.2018 – Verleger der „Kaliningrader Wahrheit“ ist unzuverlässig
Der Herausgeber der „Kaliningradskaja Prawda“ wurde in das Register der unzuverlässigen Auftragnehmer aufgenommen. Es handelt sich hierbei um die GmbH „Media-Inform“. Die Aufnahme in dieses Register ist zeitlich auf den 19.02.2020 begrenzt. Danach erfolgt eine Neubewertung. Die Entscheidung wurde durch den regionalen Anti-Monopoldienst gefällt. Als einer der Gründe wird angeführt, dass sich die Zeitung geweigert habe, Verträge zur Veröffentlichung staatlicher Gesetze und Verordnungen abzuschließen. Die Zeitung steht seit Monaten im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Printvariante wurde zeitweilig eingestellt. Der Generaldirektor der Zeitung beschuldigte den Verleger, dass dieser nicht am Weiterbestand der Zeitung interessiert ist und kündigte.
 
16.03.2018 – Endlich, alle Taxi werden gelb
Seit Mitte 2016 ist ein Regionalgesetz in Kraft, welches vorschreibt, dass alle Taxi in gelber Farbe zu fahren haben. Die Taxi-Unternehmer haben bisher mit mehr oder weniger großer Phantasie und bemerkenswerter Inaktivität völlig ungestraft diese gesetzlichen Festlegungen missachtet. „Kaliningrad-Domizil“ berichtete darüber in einem Videobeitrag vor wenigen Wochen. Nun ist ein neues Gesetz angenommen worden, welches Bezug nimmt auf ein entsprechendes föderales Gesetz aus dem Jahre 2012. Kommentiert wurde, dass die Forderung zu „Gelb“ bei der Ausgabe oder Verlängerung der Lizenz in Kraft tritt. Für diejenigen, die gegenwärtig eine aktuelle Lizenz haben, gilt die gesetzliche Festlegung nicht, aber man kann sie auf freiwilliger Basis trotzdem umsetzen.
 
 
16.03.2018 – Meinungsumfrage Monat März
Üblich ist es, dass unsere Meinungsumfrage jeden Monat in der Nacht vom 15. auf den 16. abgeschaltet und durch eine Wissensfrage ersetzt wird. Diesmal wird unsere Umfrage erst am 19. März abgeschaltet. Der Grund hierfür ist, dass wir die Ergebnisse der Präsidentenwahlen am Sonntag abwarten möchten, denn unsere Wissensfrage hängt direkt vom Wahlausgang ab. Also, nicht wundern, sondern teilnehmen – für diejenigen, die dies bisher noch nicht getan haben. Sie geben uns Ihren Klick und wir geben Ihnen neue Informationen … aber erst nach dem Klick … Unsere Umfrage finden Sie gleich links von diesem Artikel, unterhalb des Portalmenüs.
Klicken Sie auf die Grafik, um zu einen Videobeitrag zu gelangen, der Ihnen vielleicht bei der richtigen Beantwortung der Frage hilft:
 
 
16.03.2018 – Eine Ära geht zu Ende – der Zentralmarkt
Der Kaliningrader Zentralmarkt ist eine „Einrichtung“ – bekannt, beliebt, gehasst, verhöhnt, kritisiert, geliebt … alle Emotionen treffen auf diesen schönen hässlichen Ort zu. Nun werden die Hälfte des Marktes und vieles drumherum in atemberaubendem Tempo abgerissen. Traurigkeit kommt auf, auch wenn versprochen wird, dass das gestorbene hässliche Entlein in zwei Jahren wieder als schöner Schwan geboren wird.
 
 

15.03.2018 – Englischer Fußballverband gegen Boykott der Weltmeisterschaft
Der englische Fußballverband hat sich gegen jede Art von Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft ausgesprochen. Man werde sich gegen alle Versuche wehren, den Fußball zu politisieren und in irgendeiner Weise die Weltmeisterschaft zu boykottieren. Der Fußballverband wird seine Meinung überdenken, wenn das britische Außenministerium Beweise vorlegt, dass das Leben und die Gesundheit der Mitglieder der englischen Fußballmannschaft bedroht sind. Ein Boykott der Weltmeisterschaft 2018 könnte nach den FIFA-Regeln auch einen automatischen Ausschluss von der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 nach sich ziehen.
 
15.03.2018 – Vollständige Auslastung der Schiffswerft „Jantar“
Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow zeigte sich zufrieden über die komplette Auslastung der Schiffswerft „Jantar“. Die Auftragsbücher sind über Jahre gefüllt. 80 Prozent aller Aufträge kommen aus dem russischen Verteidigungsministerium, 20 Prozent von zivilen Auftraggebern. Besonders wichtig sind hierbei Aufträge aus der Fischindustrie von Kamschatka. Mit Hilfe von Fördergeldern aus dem zentralen Haushalt, wird die Infrastruktur der Werft gegenwärtig modernisiert. Danach werden wohl neue Kapazitäten für weitere Aufträge zur Verfügung stehen.
 
15.03.2018 – Illegale Wahllisten gefunden
Bei einer Haussuchung in den Office-Räumlichkeiten der Nawalny-Organisation in Kaliningrad, wurden nichtgeristrierte Wählerlisten für die Präsidentenwahlen am kommenden Sonntag gefunden. Die Information erhielt die Polizei anonym. Die Haussuchung fand am 13. März durch eine operative Ermittlergruppe der Polizei statt. Gefunden wurden die nicht registrierten Wahllisten in der Toilette des Office. Insgesamt handelt es sich um 60 Wahllisten. Für welche Zwecke diese nicht registrierten Listen verwendet werden sollten, ist bisher nicht bekannt. Für das Kaliningrader Gebiet wurden offiziell 800.000 Wahllisten gedruckt, die sich gegenwärtig in der Zentralen Wahlkommission des Kaliningrader Gebietes befinden.
An Mittwochabend wurde bekannt, dass der Leiter des Nawalny-Büros in Kaliningrad Jegor Tschernjuk vorläufig festgenommen wurde. Durch das Gericht wurde eine Untersuchungshaft von vorläufig zehn Tagen angeordnet. Die Organisation von Alexej Nawalny hat dazu aufgerufen, die Wahlen zum Amt des Präsidenten am kommenden Sonntag zu boykottieren.
 
15.03.2018 – Von den Mühen eines nichtakkreditierten Bloggers
Die Präsidentenwahlen stehen vor der Tür. Nur noch drei Tage und die Türen der Wahllokale öffnen sich. Aber es ist gar nicht so einfach für einen nicht akkreditierten russischen Blogger mit deutschem Pass, offene Türen auch wirklich zu durchschreiten. "Kaliningrad-Domizil" bereitet sich auf die Berichterstattung vor und stellte dabei fest: Die Narrenfreiheit für Deutsche in Russland ist vorbei.
 
 
15.03.2018 – Gebietsregierung erhält neues Departement
In der Kaliningrader Gebietsregierung wird ein neues Departement geschaffen, welches ausschließlich zuständig ist für die Fragen der Melioration. Seit Kriegsende ist nach und nach das altdeutsche Meliorationssystem zerstört worden. Gründe hierfür sind das Fehlen von Kenntnissen über das Meliorationssystem und dessen Funktionsweise, das Fehlen von konkreten Geo-Plänen, so dass bei der Bewirtschaftung von Flächen Teile des Meliorationssystems zerstört wurden, sowie eine Gleichgültigkeit gegenüber der Landwirtschaft in den 90er und den darauffolgenden Jahren. Viele Flächen versumpften und wurden unbrauchbar. Die neue Gebietsregierung hat dieses Problem erkannt und will mit dieser Struktur jetzt die notwendigen verwaltungstechnischen Voraussetzungen schaffen, um ein neues funktionsfähiges und hocheffektives Meliorationssystem wieder herzustellen. Ursprünglich stand der Gedanke ein ganzes Ministerium zu schaffen. Davon wurde nun anscheinend Abstand genommen. In der Kaliningrader Gebietsregierung existiert bereits ein Programm zur Wiederherstellung des Meliorationssystems. Gegenwärtig durchläuft es föderale Strukturen, die ihre Meinungen zu diesem Programm kundtun müssen, da ein Großteil des Geldes aus föderalen Quellen kommen wird.
 

 
14.03.2018 – Alichanow hatte am Dienstag seinen komplett humorigen Tag
Am Dienstag bewies der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow gleich doppelt seinen Sinn, für doppelsinnigen Humor. Im Gespräch mit Journalisten bedauerte er, dass es ihm bisher noch nicht gelungen ist, Tickets für die Fußball-Weltmeisterschaft zu bekommen. Er weiß, dass es einen großen Ansturm gibt und vielleicht bleibt für ihn kein Ticket übrig … Aber,  so der Gouverneur, das die britische Premierministerin ja nun nicht mehr nach Kaliningrad kommen wird, würde er gern ihre Eintrittskarte übernehmen. Damit hatte er die Lacher das erste Mal auf seiner Seite. Die zweite Frage bezog sich auch auf Tickets zur Fußball-Weltmeisterschaft und die Journalisten wollten wissen, warum der denn kein VIP-Ticket kaufe, so wie dies der Bürgermeister von Kaliningrad Alexander Jaroschuk getan hat. Er antwortete doppelsinnig: „Alexander Georgiewitsch und ich haben unterschiedliche Schicksale – er kann sich so etwas erlauben, ich nicht …“
In der Kaliningrader Gesellschaft halten sich hartnäckig Gerüchte über die baldige Ablösung des erst vor wenigen Monaten im Amt bestätigten Bürgermeisters Jaroschuk. Dieser hatte vor wenigen Tagen diese Gerüchte kommentiert und gesagt: „Wartet noch ein paar Tage, dann wird alles klar.“
 
 
14.03.2018 – Außenrevier der Königsberger Börse bald in neuem Glanz
Die Kaliningrader Stadtverantwortlichen haben Projektzeichnungen der Öffentlichkeit vorgestellt, wie sich der Platz vor der Königsberger Börse, dem zukünftigen Museum für bildende Kunst, in wenigen Wochen darstellen wird. Die Arbeiten laufen auf vollen Touren. Der bisherige große Platz wird völlig umgestaltet. Die bisherigen Zufahrtswege, Straßen und Parkplätze werden völlig abgerissen. Es wird eine neue Straße entlang der Außengrenze des Platzes gebaut. Im Zentrum des Platzes werden die neuen Wasserspiele dominieren. Rings um die Wasserspiele werden vier halbrunde Sitzflächen gebaut, die ebenfalls eine indirekte Beleuchtung erhalten. Es werden Pflanzeninseln, kleine Hügel und natürliche Landschaften angelegt. Insgesamt wird der neue Platz vor der Börse 1,1 Hektar umfassen. Das Objekt wird durch die russische Sberbank finanziert.
 
 
14.03.2018 –  Letzter Befehlsstand zur Verteidigung von Königsberg
Der sogenannte "Lasch-Bunker" - benannt nach dem letzten Kommandanten der Festung Königsberg, General Lasch. Er sollte bis zum letzten Mann kämpfen und kapitulierte nach zwei Tagen. Aus diesem Bunker, sieben Meter unter der Erde, sollten die "Roten Horden" aufgehalten und der Endsieg doch noch errungen werden. Schon einen Monat später kapitulierte ganz Deutschland.
 

 
14.03.2018 –  Калининградский общественный транспорт - немецкая альтернатива?
Калининградский общественный транспорт является одной из самых сложных проблем города. Каждому нужен современный транспорт. Общественный транспорт должен иметь немецкий уровень, если это возможно. Цены на билеты должны оставаться на уровне Калининграда. Это, вероятно, не сработает, - говорит автор статьи.
 

 

13.03.2018 – Schweiz finanziert die Anreise von Fußball-Fans zur Weltmeisterschaft
Die Schweizer Regierung stellt aus dem Haushalt Finanzmittel bereit, um die Anreise von 15.000 Fußball-Fans zum Spiel Schweiz gegen Serbien zu stimulieren. Darüber informierte der Direktor des Zentrums für die Erforschung von Transportproblemen der Hochschule für Ökonomie Konstantin Trofimenko. Insgesamt erwarte man zu diesem Spiel bis zu 30.000 Zuschauer aus diesen beiden Ländern. Die Fans aus Serbien werden nach bisherigen Analysen mit PKW und Bussen anreisen. Die größte Anzahl von Zuschauern erwarte man allerdings zum Spiel England gegen Belgien. In Sportkreisen geht man von einer Besucheranzahl aus diesen beiden Ländern von 45.000 Fans aus. Das Innenministerium des Kaliningrader Gebiets geht allerdings von bis zu 70.000 Fans aus. Ein Teil davon ist radikal eingestellt.
 
 
13.03.2018 – In Restaurants werden Tourismus-Infos eingerichtet
Der Kaliningrader Minister für Tourismus und Kultur Andrej Jermak informierte, dass man mit einer Reihe von Restaurants vertragliche Vereinbarungen abschließe und in diesen Restaurants Informationspunkte für Touristen einrichte. Das Personal wird entsprechend geschult und ein Teil des Restaurants wird als Info-Stand eingerichtet. Ausgewählt werden in erster Linie Restaurants, die sich als „Bier-Lokal“ präsentieren. Weiterhin informierte der Minister, dass ein Teil der Kaliningrader Restaurantbetreiber Sprachkurse für ihre Mitarbeiter organisiere. Aber ein nicht unwesentlicher Teil der Restaurants ist der Ansicht, dass man auch ohne Sprachkenntnisse auskomme und die Gäste durchaus verstehe und bedienen könne.
 
 
13.03.2018 – Restaurant/Café "Bei den Wisenten"
Es ist nicht zu verfehlen - das Restaurant "Bei den Wisenten", denn das Denkmal der "Kämpfenden Wisente" kennt jeder. Rein ins Gebäude und gleich scharf nach rechts, runter in den Keller ... Ein Selbstbedienungsrestaurant für diejenigen, die keine Zeit haben, die keine Bedienung brauchen und die ein wenig auf das Budget achten wollen. Stammgäste sind hier natürlich die Studenten und Professoren. Um nicht zu lange in der Schlange stehen zu müssen, sollten Sie sich mit dem Lehrplan der Uni vertraut machen. Ich habe fünf Minuten in der Schlange gestanden ... aber auch nur, weil ich mich ewig nicht entscheiden konnte, ob ich Apfelsaft oder Apfelsinensaft nehme ...
 
 
13.03.2018 – Gouverneur will keine RosGarde als Leibgarde
Nach der neuen Gesetzeslage hat die RosGarde das Recht, regionale Entscheidungsträger ihren Wachschutz auf vertraglicher Grundlage anzubieten. Der Kaliningrader Gouverneur kommentierte, dass er dieses Gesetz durchaus als angebracht empfinde. Allerdings gehöre die Kaliningrader Region nicht zu denen, wo der Gouverneur einen Personenschutz benötige. Deshalb werde er diese Leistungen der RosGarde nicht in Anspruch nehmen.
 
13.03.2018 – Arbeitsfrei zur Weltmeisterschaft
Die Kaliningrader Gebiets- und Stadtverantwortlichen haben wiederholt die Arbeitgeber aufgefordert, darüber nachzudenken, den angestellten Mitarbeitern für die Zeit der Weltmeisterschaft arbeitsfrei zu geben. Konkret geht es um die Tage, an denen Spiele in Kaliningrad stattfinden. Wenn man schon nicht den ganzen Tag freigeben will, so solle man die Mitarbeiter wenigstens früher nach Hause schicken, damit diese sich auf das Spiel vorbereiten können. Der City-Manager von Kaliningrad Alexander Jaroschuk hatte bereits vor Monaten den Kaliningradern empfohlen, die Stadt während der Weltmeisterschaft zu verlassen. Von den vier Gruppenspielen, die in Kaliningrad ausgetragen werden, finden drei an einem Arbeitstag statt, jedoch ist Spielbeginn erst um 20 Uhr.

 

12.03.2018 – Rosarote Touristenträume in Kaliningrad
Die Verantwortlichen in der Kaliningrader Regierung gehen in ihren Überlegungen davon aus, dass das Jahr 2018 einen Touristenzuwachs von 15 – 17 Prozent bringen wird. Richtige belastbare Ziffern der Anzahl von Touristen in den vergangenen Jahren gibt es nicht in Kaliningrad. Bekannte Ziffern beruhen auf Aussagen von Verantwortlichen in den Medien. So sollen im vergangenen Jahr „rund 1,3 Mio.“ Touristen das Kaliningrader Gebiet besucht haben … „in etwa die Anzahl, wie im Jahre 2016.“ Somit erwartet man in diesem Jahr rund 221.000 Touristen mehr.
 
 
Wesentlicher Impuls für den Zuwachs ist die Fußball-Weltmeisterschaft. Hierbei wiederum ist das Spiel England gegen Belgien Schwerpunkt. Hier werden mindestens 40.000 zureisende Zuschauer erwartet.
Weitere Impulse für mehr Touristen in der Region sind verschiedene Foren, die im Gebiet organisiert werden und die im föderalen Aufmerksamkeitszentrum stehen, mehrere Kino- und Kunstfestivals.
 
 
12.03.2018 – Boykott-Gerede wird immer lauter
Immer mehr Medien berichten über Boykott-Überlegungen in Großbritannien zur Fußball-Weltmeisterschaft. Diese Überlegungen stehen im Zusammenhang mit dem jüngsten kriminellen Ereignis der Vergiftung eines russischen Ex-Agenten in Großbritannien, wo es noch keinerlei Erkenntnisse gibt, aber man trotzdem prophylaktisch Russland beschuldigt. In welcher Form der Boykott erfolgen soll, ist noch nicht klar. Es gibt die Möglichkeit, dass keinerlei offizielle Vertreter zu den Spielen anreisen, es gibt aber auch die Möglichkeit, dass die englische Mannschaft nicht zu den Spielen anreist, was dann allerdings, nach den FIFA-Regeln sehr ernste Konsequenzen haben wird – sprich, den Ausschluss Großbritanniens von den Weltmeisterschaften 2022. Wie russische Medien, unter Bezug auf Geheimdienstkreise westlicher Staaten berichten, könnten sich dem Boykott auch andere Staaten anschließen. Aufgezählt werden Polen, Australien, Japan und die USA.
Anmerkung UN: Die britische Mannschaft wird in Kaliningrad am Donnerstag den 28. Juni um 20.00 Uhr gegen Belgien spielen.
 
12.03.2018 – Vergewaltigung in Kaliningrader Behörde?
Kaliningrader Regionalmedien berichten, dass zwei Mitarbeiterinnen der Verwaltung der Gerichtsvollzieher den stellvertretenden Leiter der Behörde beschuldigen, sie vergewaltigt zu haben. Der Mann ist 51 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Die beiden weiblichen Mitarbeiterinnen der Behörde wendeten sich an die zuständigen Rechtspflegeorgane und schilderten Einzelheiten der sexuellen Vorgänge. Die Vorfälle sollen am 7. März, im Rahmen der Feierlichkeiten zum Internationalen Frauentag geschehen sein. Das regionale Untersuchungskomitee hat die Ermittlungen aufgenommen
 
 
12.03.2018 – … und tschüss. Das Ende des Zentralmarktes für Industriewaren
Am 11. März war der letzte Tag, wo noch ganz standhafte Händler versuchten, die letzten Waren aus ihrem Bestand in den Verkaufsbuden des Zentralmarktes, für Preise, die bis zu 70 Prozent gesenkt worden sind, an den Mann oder die Frau zu bringen. Wie die Händler beklagen, gibt es trotzdem kaum Kunden, die kommen, um die fast kostenlosen Waren zu kaufen. Der Abriss der Kioske hat bereits vor einigen Tagen begonnen. Einem Teil der Händler ist es gelungen, auf dem Lebensmittelmarkt freie Plätze anzumieten. Damit kommt es dann leider zu einem „MischMasch“ in diesem Teil des Zentralmarktes, was einen wohl nicht günstigen Einfluss auf die Handelsatmosphäre haben könnte. Neben dem genannten Teil des Zentralmarktes, werden auch alle Kioske (i.d.R. Blumenkioske) an der Vorderseite des Zentralmarktes (ul. Gorkowo) abgerissen.
 
 
12.03.2018 – Kaliningrad erwartet Kreuzfahrtschiffe in zwei Jahren
Petersburger Kreuzfahrtschiffe könnten die Kaliningrader Häfen schon in zwei Jahren anlaufen – dies berichten Kaliningrader Regionalmedien. Insbesondere von Interesse ist hierbei wohl der neue Seehafen-Terminal in der Kreisstadt Pionersk, dessen Bau geplant ist. Wie der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow informierte, plant der Operator des Hafens „Meeresfassade“ in St. Petersburg, den Kauf von zusätzlichen Kreuzfahrtschiffen, um mit Kaliningrad zu kooperieren. Der Gouverneur zeigte sich optimistisch, dass der Bau des neuen Terminals bis Ende 2019 abgeschlossen sein wird. Nach Abschluss aller Arbeiten wird er in der Lage sein, mindestens 305.000 Passagiere und 80.000 Frachteinheiten jährlich abzufertigen.
Anmerkung UN: Wir haben für Sie eine Filmanimation gefunden, die das Bauvorhaben für den neuen Seehafen in Pionersk anschaulich darstellt – auch wenn man keine russischen Sprachkenntnisse hat.
 
 
12.03.2018 – Das russische Alphabet, eine ganz einfache Sache
Viele meinen, die russische Sprache ist schwer und das russische Alphabet hat viele unverständliche Buchstaben. Mit diesem Beitrag beweisen wir, dass dies alles nicht der Wahrheit entspricht.
 

 

11.03.2018 – Zuschauer fragen. Zuschauerfragen.
Von Zeit zu Zeit erreichen uns Fragen von Deutschen, die sich für verschiedenste Dinge in Russland und in der russischen Region Kaliningrad interessieren. Nicht immer haben wir auf alle Fragen eine Antwort. Aber wir bemühen uns, Antworten zu finden. Und wenn wir diese gefunden haben, verpacken wir sie seit einigen Wochen in Form eines anschaulichen Videobeitrages in unserer YouTube-Mediathek, in der Rubrik „Zuschauerfragen“. Vor einigen Tagen wandte sich eine deutsche Familie an uns. Kurz zusammengefasst lautete die Frage: Hallo, wir wollen Kaliningrad besuchen. Was müssen wir beachten? Wir versuchen eine Antwort zu geben:
 
 
11.03.2018 – Jahrelang wilde Abholzerei im Kaliningrader Gebiet
Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow vertritt die Ansicht, dass es jahrelang eine unkontrollierte wilde Abholzerei wertvoller Baumbestände im Kaliningrader Gebiet gab. Häufig wurden im Gebiet auch unnötige Beschlüsse über die Abholzung von Baumbeständen gefasst. Diese Zeiten sind jetzt vorbei. Keiner wird mehr ungestraft Bäume ohne Genehmigung fällen. Der Gouverneur bedankte sich bei all den Aktivisten, die in der letzten Zeit sich in diese Angelegenheiten eingemischt und operativ informiert hatten. Ein neues Gesetz über die Wald- und Fortwirtschaft wird im Kaliningrader Gebiet die Ordnung schaffen, die notwendig ist um Natur und Umwelt zu erhalten und zu schützen. Sollten Abholzungen geplant werden, so sind zukünftig die Kreise und Gemeinden verpflichtet, diese Pläne den gesellschaftlich aktiven Bürgern vorzulegen. Erst nachdem diese Kenntnis genommen haben, wird es Genehmigungen geben (oder auch nicht). Wie der Gouverneur kommentierte, werden alle hierfür notwendigen gesetzlichen Regelungen und Durchführungsbestimmungen innerhalb eines Monats erarbeitet und in Kraft gesetzt.
 
11.03.2018 – Brief nach 75 Jahren zugestellt
Nach 75 Jahren wurde ein Brief, geschrieben in Ostpreußen, dem Empfänger in Frankreich zugestellt. Ein Bürger aus Gussew hatte einen Brief, datiert aus dem Jahre 1943 im Juni 2017 während der Instandsetzung seines Hauses gefunden. Das Haus selber befindet sich in einem sehr kleinen Ort (Wetrjak) im Kreis Nesterow. Der Empfänger des Briefes war ein französischer Kriegsgefangener, der sich damals in Ostpreußen befand. In einer gemeinsamen Aktion der Kaliningrader Gebietsregierung, der russischen Botschaft in Frankreich und den Nationalen Büro der Veteranen und Kriegsopfer in Frankreich, wurde die Enkelin des Empfängers gefunden. Am 5. März fuhr der Kaliningrader Bürger, gemeinsam mit seiner Familie nach Frankreich, um diesen Brief persönlich zu übergeben. Eine Kopie des Briefes verbleibt in Kaliningrad und wird in einem der historischen Museen ausgestellt werden.
 
Foto: Nach 75 Jahren Brief zugestellt
 
11.03.2018 – Gouverneur erwartet durchschnittliche Wahlbeteiligung
Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow hat sich zu der von ihm vermuteten Wahlbeteiligung der Kaliningrader Bürger zur Präsidentenwahl am kommenden Sonntag geäußert. Er gehe davon aus, dass die Wahlbeteiligung der Kaliningrader Bürger bei über 60 Prozent liegen werde. Dies erklärte er während des Besuches eines Wahllokals im Kreis Tschernjachowsk. Die Erfahrungen zeigen, dass die ländliche Bevölkerung und die Bevölkerung in den Kreisen aktiver an Wahlen teilnehmen, als die Wahlberechtigten in der Gebietshauptstadt. Die Bevölkerung des Kaliningrader Gebietes splittet sich 50/50 – also rund die Hälfte wohnt in der Gebietshauptstadt.
 
Meinungsumfrage Monat März
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11.03.2018 – Аэропорт Калининграда - эмоции в будущее
В статье рассматривается аэропорт Калининграда и возможные перспективы при критическом рассмотрении ранее известной информации. Автор выражает сомнение в том, что Калининградский аэропорт оправдывает свою роль визитной карточки Калининградской области.
 
 

 


 
10.03.2018 – Deutsches Generalkonsulat mit neuer Adresse
Das deutsche Generalkonsulat in Kaliningrad hat seine Adresse geändert – allerdings nicht die postalische und nicht die Immobilienadresse, sondern die Internetadresse. Die Internetseite der diplomatischen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation wurde prinzipiell überarbeitet und zeigt sich jetzt in einem modernen, schlichten Design, mit einem Minimum an Informationen für diejenigen, die an der Arbeit der Vertretungen interessiert sind. Klicken Sie auf das Foto, um direkt zur Internetseite des Generalkonsulats in Kaliningrad zu gelangen.
 

 

10.03.2018 – Wieder Chefredakteur vor Gericht wegen Erpressung
Wieder muss sich ein Kaliningrader Chefredakteur vor einem Richter wegen Erpressung verantworten. Der Chefredakteur der Kaliningrader Regionalzeitung „39Region“, Boris Obraszow, hatte einem Unternehmen versprochen, gegen die Zahlung von einer Million Rubel, keine negative Berichterstattung über die Firma zu starten. Die Firmenbetreiber wendeten sich sofort an die zuständigen Organe und bei der Übergabe des Geldbetrages, in dem bekannten Kaliningrader Club „Amsterdam“, dessen Betreiber der Chefredakteur in Personalunion ist, wurde er verhaftet. Der Chefredakteur versuchte in den letzten Monaten eine Neuqualifizierung der Anschuldigungen zu erreichen, denn die Gelder – so kommentierte er – waren nicht für ihn, sondern für bedürftige Kinder bestimmt. So wollte er erreichen, dass er nur wegen „Bettelei“ angeklagt wird. Der erste Verhandlungstag war der 7. März.
 
10.03.2018 – Kaliningrad: Kronprinz-Kaserne am Litauischen Wall
Der Film zeigt die historische "Kronprinz-Kaserne", die heute als Filiale der Moskauer staatlichen Universität genutzt wird. Hier befindet sich auch das gleichnamige bekannte Restaurant. Gegenwärtig laufen Restaurierungsarbeiten mit dem Ziel, dieses Gebäude auch musealen Zwecken zuzuführen, aber auch ein Ausstellungszentrum zu eröffnen.
 
 
10.03.2018 – Neue Tradition in Kaliningrad
Seit vielen Jahren ist es Tradition, dass Kaliningrader Studenten den „Kämpfenden Wisenten“ vor der Technischen Universität, die „Glocken“ rot anstreichen. Polizei und Stadtverwaltung haben es längst aufgegeben, diese „Tradition“ zu verhindern. Nun gibt es eine neue Tradition, vom Fußball-Klub „Baltika“ ins Leben gerufen – weniger spektakulär, aber auch recht nett. Klicken Sie auf die Grafik, um zu unserem Videobeitrag in der „YouTube“-Mediathek zu gelangen.
 
 
10.03.2018 – Instandsetzung der Honigbrücke beginnt
Die Kaliningrader Stadtverwaltung beginnt noch im März mit der Instandsetzung der Honigbrücke. Im Rahmen einer Auftragsausschreibung wurde eine Firma gefunden, die für das gebotene Geld die geforderten Überwasserarbeiten durchgeführt. Es standen 43,3 Mio. Rubel zur Verfügung und der Auftragnehmer hat sich auf 42,9 Mio. Rubel herunterhandeln lassen. Für die Instandsetzung hat die Firma 300 Tage Zeit. Während der Fußball-Weltmeisterschaft ruhen die Arbeiten. Fußgänger und Havariefahrzeuge können die Brücke auch während der Instandsetzung weiter nutzen.
 

 

09.03.2018 – Stadtverwaltung kopiert Struktur der Gebietsregierung
Nachdem vor über einem Jahr in der Kaliningrader Regierung das Superministerium „Kontrolle“ installiert wurde und Kaliningrad damit das Startsignal für die Schaffung derartiger mächtiger Strukturen auch für die anderen russischen Regionen gegeben hat, wird nun in der Kaliningrader Stadtverwaltung eine ähnliche Struktur geschaffen, die sich mit der Kontrolle wirtschaftlicher und finanzieller Prozesse im Rahmen der Stadt Kaliningrad beschäftigen wird. Die Schaffung der neuen Struktur erfordert keine zusätzlichen finanziellen Mittel im Haushalt 2018, die man dies bereits im Jahre 2017 geplant habe. Gegenwärtig gibt es in der Kaliningrader Stadtverwaltung fünf Komitees, die Kontrollfunktionen haben. Diese werden nun einen Teil ihrer Kompetenzen an die neue Struktur übergeben.
 
 
09.03.2018 – 10, 9, 8 … wann tritt City-Manager Jaroschuk zurück?
Der Kaliningrader City-Manager Alexander Jaroschuk kommentierte Gerüchte in der Kaliningrader Gesellschaft und den Kaliningrader Medien über seinen angeblichen Rücktritt, der in Kürze zu erwarten sei. Angesprochen auf diese Informationen antwortete Jaroschuk ausweichend: „Gerüchte müssen sich entwickeln. Warten Sie noch ein wenig und bald werden Sie alles erfahren.“ Erst im November 2017 wurde Jaroschuk durch eine Personalkommission zum City-Manager berufen und hatte sich gegenüber anderen, doch wohl mehr formellen Alibi-Kandidaten durchgesetzt. Im Vorfeld der Personalernennung war bereits intensiv darüber diskutiert worden, dass Jaroschuk wohl nicht mehr das Schicksal der Stadt bestimmen wird. Die seltsame Ruhe rings um den Namen „Jaroschuk“ in den letzten Wochen scheint darauf hinzudeuten, dass wohl an den Gerüchten ein klein wenig Wahrheit ist.
 
 
09.03.2018 – Warum sind die Kaliningrader Frauen so schön?
Anscheinend wird der City-Manager von Kaliningrad Alexander Jaroschuk in der letzten Zeit recht wenig zu fachlichen Dingen seiner Arbeit gefragt. Und so äußerte er im Rahmen der Feierlichkeiten zum Internationalen Frauentag, dass die Frauen in Kaliningrad deshalb die Hübschesten sind, weil traditionell in Kaliningrad immer viele Militärs und viele Seeleute waren. Und die haben eben nur die hübschesten Frauen nach Kaliningrad gebracht. Und deshalb ist es so, dass sich in Kaliningrad die schönsten, klügsten, repräsentabelsten, umsorgende Frauen konzentrieren.
 
09.03.2018 – Anheizung von Gerüchten zum Thema „Brot“
Wieder berichten Regionalmedien in Kaliningrad, dass die Gefahr besteht, dass die Kaliningrader, nach der Annahme eines neuen Versorgungsgesetzes, kein frisches Brot mehr kaufen können. Bisher ist es so, dass Einzelhändler das Recht und die Brotbäcker die Pflicht haben, nichtverkaufte Backwaren am Tagesende zurückzunehmen. Mit anderen Worten, für die Einzelhändler besteht keinerlei Handelsrisiko. Das neue Gesetz soll dies nicht mehr gestatten. Somit wird spekuliert, dass die Einzelhändler zukünftig nur noch geringe Mengen an Backwaren bestellen werden, um das Handelsrisiko so gering wie möglich zu halten. Die Belieferung der Märkte erfolgt dann nur noch einmal in den Vormittagsstunden und wer es nicht schafft, Brot zu kaufen, wird in den Abendstunden nur noch leere Regale vorfinden. So wird das Schreckensszenario gemalt.
 
09.03.2018 – Philosophische Brotprobleme
Aufmerksame Leser unseres Portals haben natürlich auch unseren philosophischen Beitrag zum Thema „Schwarzbrot/Weißbrot“ in unserer YouTube-Mediathek zur Kenntnis genommen. Wir hatten über die Situation in Kaliningrad informiert und darum gebeten, uns über die Situation in Deutschland Informationen zukommen zu lassen.
 
 
Nun hat sich einer unserer Permanent-User mit einer Information an uns gewandt und mitgeteilt, dass er, auch nach längerem Suchen in Deutschland, kein wirklich schwarzes und kein wirklich weißes Brot gefunden habe. Um aber trotzdem, dem im Beitrag gezeigten modernen Trend zu folgen, hat er das dunkelste, in seiner Stadt gefundene Brot, zumindest auf einem schwarzen Teller dekoriert. Vielen Dank für die Info und das Foto.
 
Foto (Privat): Braunes Brot auf schwarzem Teller – Kompromisslösung zu modernen Brotformen in Kaliningrad
 
09.03.2018 – Gouverneur zu möglichen Rowdys während der Weltmeisterschaft
Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow informiert, was mit denjenigen geschieht, die sich während der Fußball-Weltmeisterschaft nicht an die allgemein gültigen Regeln des zwischenmenschlichen Zusammenlebens halten und meinen, randalieren zu müssen. Personen, die sich aggressiv verhalten, werden zeitweilig in Isolationshaft gesteckt – so einfach ist das. Die Frage stammte von einem Journalisten, der wissen wollte, was mit denen passiert, die aggressiv und betrunken sind und somit nicht von einer medizinischen Einrichtung aufgenommen und behandelt werden können. Daraufhin der Gouverneur: „Wenn die Mediziner nicht wissen, wie sie mit diesen Leuten umgehen sollen … andere Leute wissen es ganz bestimmt.“ Der Gouverneur meinte, wer um sich schlägt, beißt, spuckt und sonst irgendwie sich nicht normal bewegt, bekommt Handschellen angelegt und wird so lange in einem Zimmer verbringen, bis er wieder vernünftig geworden ist.
Anmerkung UN: Im Zusammenhang mit den aktuellen kriminellen Ereignissen in England, rund um den ehemaligen russischen Ex-Spion, besteht allerdings die große Chance für Kaliningrad, dass das Spiel mit der britischen Mannschaft nicht stattfindet, wenn der angedrohte WM-Boykott umgesetzt wird. Da wird es sicher ein erleichtertes Aufatmen in gewissen russischen Strukturen in Kaliningrad geben.
 
 
09.03.2018 – Speisen wie beim Alten Fritz – Restaurant „Aster“
„Kaliningrad-Domizil“ hat ein weiteres Restaurant besucht und Eindrücke gesammelt. Es handelt sich um das Restaurant „Aster“. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Wassiljewski-Platz, dort, wo vor zwei Tagen begonnen wurde, das überdimensionale neue Alexander-Newski-Denkmal aufzustellen. Das Restaurant besteht aus mehreren Gebäudeteilen – sowohl Neubauten, wie auch altdeutsche Festungsanlagen. Seinen vollen Charme entfaltet das Restaurant natürlich mit seinen phantastischen Außenanlagen in den Sommermonaten. Es gibt einen Blick frei auf die Alexander-Newski-Straße mit seiner neuen russisch-orthodoxen Kirche. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch der Restaurantkomplex „Königsresidenz“. Es hat Spaß gemacht, dort zu Mittag zu essen. Die Mitarbeiter waren freundlich und kommunikationsfreudig. Vielleicht besuchen Sie es mal, wenn Sie in der Stadt sind. Es lohnt sich.
 

 

08.03.2018 – Haus der Räte erhält einen Schlüpfer
Noch vor wenigen Wochen wurde darüber gesprochen, dass das Haus der Räte, die Bauruine im Kaliningrader Stadtzentrum, zeitweilig neu angezogen wird – sprich, man dachte über eine vollständige Einkleidung des Hauses nach und meinte vermutlich riesige Reklamebanner, die den Rohbau verdecken sollten. Jetzt scheint es so, als ob dem Haus nur ein Schlüpfer für die unteren Etagen übergestreift werden soll. Dies verkündete – natürlich mit gewählteren Worten – der Vizegouverneur Alexander Rolbinow. Alle Fragen im Zusammenhang mit der zeitweiligen Verkleidung des Hauses sind entschieden. Angesprochen auf die zerstörten Fenster in den oberen Etagen, informierte Rolbinow, dass der Besitzer die Fenster bis zum Beginn der Weltmeisterschaft alle austauschen wird.
Am Haus der Räte wird gegenwärtig intensiv an der Einrichtung der Fan-Zone auf einer Fläche von 27.900 Quadratmetern gearbeitet. Der Platz wird mit einem überdimensionalen Bildschirm ausgestattet, Bühnen, Treffpunkten, offiziellen FIFA-Shops und Imbissmöglichkeiten.
 
 
08.03.2018 – Kaliningrader Hotels ausgebucht
Der Kaliningrader Minister für Tourismus und Kultur Andrej Jermak informierte, dass die Kaliningrader Hotels zur Fußball-Weltmeisterschaft zu 96 Prozent ausgelastet sind. Voraussichtlich im Monat April wird es noch ein Kontingent an Hotelzimmern geben, wenn die FIFA genau festlegt, welche Hotelzimmer sie selber benötigt und welche nicht. Bisher hat die FIFA eine große Anzahl von Hotelzimmern für sich blockiert. Ein weiterer Teil der Hotelzimmer wurde bereits vor vielen Monaten von Reisebüros aufgekauft, so dass es an sich keine frei verfügbaren Hotelzimmer für eine Direktbuchung ohne Vermittler mehr gibt. Weiterhin sind die Hotelbetreiber nicht daran interessiert, Hotelzimmer nur für die Dauer eines konkreten Spieles zu vermieten, sondern bevorzugen längerfristige Buchungen.
 
08.03.2018 – Fassadenrekonstruktion setzt sich fort
Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, wird die Fassadenrekonstruktion im Kaliningrader Stadtzentrum fortgesetzt. Nun betrifft es Gebäude in der ul. Teatralnaja, die direkt an den Leninski-Prospekt anschließt, auf dem fast alle Häuser eine neue Fassade erhalten haben. Auch die Häuser in der ul. Teatralnaja werden im alten Hanse-Stil rekonstruiert – so der stellvertretende Bürgermeister für Stadtwirtschaft Wladimir Maschkow. Die Arbeiten werden zum Ende der Fußball-Weltmeisterschaft abgeschlossen sein. Im Rahmen der Hauptinstandsetzung werden in Kaliningrad im Jahre 2018 rund 400 Häuser rekonstruiert.
 
 
08.03.2018 – Fan-Zone kleiner als ehemals geplant
Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow informierte, dass die Fan-Zone in Kaliningrad, am Haus der Räte, nicht die Größe haben wird, wie ursprünglich geplant. Man war von einem Bedarf von 25.000 Fans ausgegangen, wird aber nun die Fläche für 15.000 Fans gestalten. Durch das Regionalministerium für Gesundheit wird informiert, dass man insgesamt fünf Rettungspunkte einrichten wird. Sechs mobile Ärztebrigaden und vier Brigaden der Schnellen medizinischen Hilfe werden die Fan-Zone betreuen.
 
08.03.2018 – Mobile Konsulate in Kaliningrad
Eine Reihe von Staaten plant in Kaliningrad, während der Fußball-Weltmeisterschaft, mobile Konsulate einzurichten. Es geht hierbei darum, den Bürgern dieser Staaten erste Hilfe zu leisten, für den Fall, dass diese in irgendwelche Schwierigkeiten geraten. Hierzu gehören u.a. der Verlust von Ausweispapieren oder mögliche Konflikte mit Rechtspflegeorganen. Bei der Einrichtung dieser mobilen Konsulate ging man von den Erfahrungen in Sotchi zur Olympiade aus. Hier gab es derartige mobile Konsulate nicht und es kam zu bestimmten Problemen. Bisher haben England und die Schweiz offiziell ihr Interesse erklärt.
 
08.03.2018 – Internationaler Frauentag
Der 8. März ist einer der wichtigsten Feiertage in Russland. Im Jahre 2018 wurden wegen diesem Feiertag sogar die Präsidentenwahlen um eine Woche verschoben. „Kaliningrad-Domizil“ hat sich am Vorabend des Feiertages davon überzeugt, dass die Versorgung der Gebietshauptstadt mit einem Meer von Blumen problemlos erfolgte.
 

 

 
07.03.2018 – Kaliningrader FSB verhaftete Terroristen
Mitarbeiter der Kaliningrader Regionalverwaltung des russischen Sicherheitsdienstes FSB haben einen Helfer der Terroristen verhaftet, die einen Anschlag auf die Metro in St. Petersburg am 3. April 2017 verübt hatten, bei dem 16 Personen starben und hundert verletzt wurden. Der verhaftete Helfer hatte Aufgaben im Rahmen der Finanzierung der Tätigkeit der Terrorzelle in St. Petersburg zu lösen. Weiterhin beteiligte er sich an der Werbung von neuen Mitgliedern für die Terrororganisation. Die in Kaliningrad geworbenen neuen Mitglieder sollten nach Syrien entsandt werden.
 
07.03.2018 – Kaliningrad enteignet Grundstücksbesitzer
In Kaliningrad laufen die Vorbereitungen für die Enteignung von Grundstücksbesitzern im Bereich der ul. Baranowa – einer der Straßen, die am Zentralmarkt entlang verlaufen. Es ist geplant, diese Straße zu einer Fußgängerpromenade umzugestalten. Am 2. März wurde ein entsprechendes Dokument durch die Stadtverwaltung beschlossen, das der Enteignung die gesetzlich notwendige Grundlage gibt. Konkret geht es um ein Grundstück von 757 Quadratmetern, welches verpachtet ist. Dem Pächter wird ein alternatives Grundstück vorgeschlagen. Bereits Ende 2017 wurden drei Grundstücke in diesem Bereich enteignet. Diese hatten eine Fläche von 1.700 Quadratmetern.
 
07.03.2018 – Britischer Generalkonsul zu Fußballspiel in Kaliningrad
Der britische Generalkonsul in St. Petersburg meinte, dass für die britischen Fußballfans das Spiel in Kaliningrad das wichtigste Spiel ist. Dies erklärte er während eines Gesprächs mit dem Kaliningrader Vizegouverneur Alexander Rolbynow am Montag in Kaliningrad. Die britischen Fans zeigen sich an Kaliningrad interessiert und wollen wissen, wie verbreitet die englische Sprache ist, wie der Transport organisiert wird und wie man Hotelzimmer buchen kann. Der Generalkonsul zeigte sich zufrieden mit der Tourismusorganisation und dem speziellen Schulungsprogramm für die englische Sprache, an dem viele Spezialisten teilnehmen, die Kontakt mit den Fans haben werden. Der Generalkonsul informierte über Pläne, in Kaliningrad ein mobiles temporäres Konsulat einzurichten. Dieses Konsulat soll bei Problemen aller Art helfen, auf die die britischen Besucher stoßen könnten.
 
 
07.03.2018 – Kaliningrader Energiesicherheit schneller, als bisher gedacht
Die Energiesicherheit des Kaliningrader Gebietes könnte schneller erreicht werden, als bisher gedacht – so informierte Gennadi Binko, Berater des Aufsichtsratsvorsitzenden von „Inter RAO“. Bereits im Jahre 2019 wird die unabhängige Energieversorgung Kaliningrads erreicht sein und man brauche sich keine Gedanken mehr über den geplanten Austritt der baltischen Staaten aus dem gemeinsamen Stromverbund mehr zu machen. Wie Binko informierte, beobachte man, dass der Prozess der Auskoppelung der baltischen Staaten aus dem gemeinsamen Stromverbund langsamer vonstatten geht, als diese es geplant haben. Allerdings hat die russische Regierung den Beschluss gefasst, nicht auf die Ergebnisse der Überlegungen der baltischen Staaten zu warten und die Sicherheit des Kaliningrader Gebietes auf eigenständige Füße zu stellen. Ein ernsthaftes Warnsignal war für Russland der Total-Black-Out im Kaliningrader Gebiet im Jahre 2013.
 
 

 
06.03.2018 – Zur Versorgungslage in Kaliningrad im Jahre 2018
Der Beitrag in unserer You-Tube-Mediathek kommentiert westliche Medienberichte über die Lage im russischen Kaliningrad, insbesondere im Hinblick auf die Versorgungssituation im Einzelhandel. Entgegen aller westlichen Hoffnungen, gibt es niemanden in Kaliningrad der hungert.
 
 
06.03.2018 – Wiedermal gehört Kaliningrad zu den TOP-10
Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut es Kaliningrad versteht, sich in die verschiedensten TOP-10-Listen einzubringen. So wurde jetzt festgestellt, dass das Kaliningrader Gebiet zu den beliebtesten Touristenzielen für ausländische Touristen zählt. Deshalb gehört das Gebiet nun auch zu den TOP-10. Das Rating zu dieser Frage erstellte die Analyseagentur „TurStat“. Natürlich befinden sich auf den vorderen Plätzen Moskau und St. Petersburg. Auch die Krim spielt ganz vorne mit – trotz aller Sanktionen, aber immerhin sind im vergangenen Jahr auch 100.000 ausländische Touristen nach Kaliningrad gekommen. Vergleicht man dies mit anderen Meldungen zur Gesamtzahl der Touristen von rund 1,3 Mio., so bedeutet dies einen prozentualen Gesamtanteil von 7,7 Prozent ausländischer Touristen. Einer weiteren Statistik war im vergangenen Jahr zu entnehmen, dass der Anteil deutscher Touristen bei rund zwei Prozent lag.
 
 
06.03.2018 – Wieder Käufer für Hotel-Ruine gefunden
Die Gasprom-Hotelruine in Selenogradsk hat wohl wieder einen neuen Käufer gefunden. Dies melden Kaliningrader Regionalnachrichten. Das von einem Brand geschädigte Rohbau-Gebäude befindet sich direkt an der Strandpromenade und hat sein Aussehen seit 2005 nicht verbessert. Nun hat die Stadtverwaltung von Selenogradsk informiert, dass es einen neuen Besitzer gibt. Es handelt sich um die Kaliningrader Firma „Kompas“. Der jetzige Besitzer plant keinerlei Veränderung der Höhe des Gebäudes. Er wird einfach nur das Gebäude zu Ende bauen und seiner Zweckbestimmung als Hotel zuführen. In der Stadtverwaltung von Selenogradsk geht man davon aus, dass der Bauprozess in drei bis vier Jahren abgeschlossen sein wird. Für welche Summe das Gebäude nun den Besitzer gewechselt hat, ist nicht bekannt. Zu früheren Verkaufsaktionen wurde ein Preis von 78 Mio. Rubel gefordert.
 
Foto: Hotelrohbau in Selenogradsk hat einen neuen Kaliningrader Besitzer
 
06.03.2018 – Alexander Newski – Denkmal eingetroffen
Ohne große mediale Beachtung wurde das Denkmal Alexander Newski, gut verpackt, am Wochenende auf die Baustelle am Wassiljewski-Platz angeliefert und hinter dem Bauzaun gelagert. Die Arbeiten an der Aufstellung des Denkmals werden intensiv vorangetrieben. Nach bisherigen Planungen soll das rund sieben Meter hohe Denkmal Mitte März fertig aufgestellt sein.

 

05.03.2018 – Das Brot wird knapp in Kaliningrad
Ein regionales Internetportal, welches sich als „liberal“ positioniert (eine seichte Umschreibung des Wortes Opposition in Russland) veröffentlichte einen Beitrag unter der Überschrift: „Unternehmer erklären, warum in den Kaliningrader Geschäften Brotprobleme gibt“. Für diejenigen, die sich auf das Lesen von Überschriften beschränken, ist dies der Beweis, dass endlich die westlichen Sanktionen anfangen zu greifen. Für weitere Leser, die sich der Mühe unterziehen, den Beitrag insgesamt zu lesen, steht fest, dass der Kaliningrader Einzelhandel wohl aus Profitgründen die Warenanlieferung zu Lasten der Bevölkerungsversorgung korrigiert, denn es geht darum, dass bisher mehrmals am Tag die Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte mit Brot- und Backwaren versorgt worden sind. Nun sollen angeblich die nachmittäglichen Lieferungen eingestellt worden sein, was zu leeren Brotregalen in den Abendstunden führt. „Kaliningrad-Domizil“ hat einen Supermarkt am Sonntag um 17.00 Uhr besucht und wird die Ergebnisse in Form eines Videobeitrages im Verlaufe der Woche veröffentlichen.
Anmerkung UN: Bis zur Veröffentlichung dieses Beitrages über die Lebensmittelversorgung in Kaliningrad, bieten wir Ihnen alternative Informationen über das Kaliningrader Gaststättenwesen an. Wir haben ein weiteres Restaurant für unsere zukünftigen Besucher aus Deutschland besucht und mussten feststellen, dass es keinen Mangel an Brot gibt. Klicken Sie auf die Grafik, um zu unserem Beitrag in der Info-Mediathek bei YouTube zu kommen.
 
 
05.03.2018 – Präsidentenwahlen unter massenhafter Videobeobachtung
Die „RosTelekom“ hat im gesamten Kaliningrader Gebiet 740 Videokameras zur Beobachtung der Präsidentenwahlen am 18. März 2018 installiert. Diese Kameras sind eine Ergänzung der Überwachung der Ordnungsmäßigkeit der durchgeführten Wahlen zu den anwesenden in- und ausländischen Wahlbeobachtern. Die Videokameras sind direkt in den Wahllokalen installiert. Das Internetportal "нашвыбор2018.рф“, welches seine Arbeit am 18. März 2018 startet, gibt allen die Möglichkeit sich videotechnisch in das Wahllokal seines Interesses einzuschalten und die dortigen Abläufe zu beobachten. Sollte es Probleme in der Nutzung des Portals für unerfahrene Bürger geben, steht eine kostenlose Hotline 8800 zur Verfügung. Insgesamt hat die RosTelekom in 40.000 Wahllokalen derartige Anlagen installiert.
Kommentar UN: Wissen Sie, dass ich als Ausländer in Russland nicht wählen darf? Aber wenn ich wählen dürfte … wissen Sie, wen ich dann ganz bestimmt nicht wählen würde? In einem Beitrag in unserer „YouTube“-Mediathek habe ich es erklärt. Klicken Sie auf die Grafik, um mehr zu erfahren:
 
 
05.03.2018 – Kinotheater „Saria“ endgültig geschlossen
Der seit Jahren anhaltende Streit um die Sicherheit im Kinotheater „Saria“, einer kulturellen Instanz in der Stadt Kaliningrad, hat nun ein Ende gefunden. Gerichtsvollzieher haben den „Kuckuck“ auf alle Türen, Fenster und sonstige Schlupflöcher, die als Eingang dienen könnten, gesetzt und unter Strafandrohung den Besitzern und Betreibern die weitere Nutzung der Räumlichkeiten, egal zu welchen Zwecken verboten. Das Verbot gilt so lange, bis die Beauflagungen, insbesondere des Brandschutzes, bis ins Detail erfüllt werden.
 

 
05.03.2018 – Import von Falschgeld
Ein russisches Ehepaar hat versucht, im Ausland erworbenes Falschgeld, nach Kaliningrad zu verbringen, um es dort zu verbreiten. Insgesamt handelt es sich um eine Summe von 176.500 gefälschte Euro-Scheine. Der „Import“ selber gelang und das Ehepaar „lagerte“ das Falschgeld in einer speziell für diese Zwecke angemieteten Wohnung. Im nachfolgenden fanden sie einen Kunden, der bereit war, die Geldscheine zum Wert von 25 Prozent des Nominalwertes zu erwerben. Anscheinend war es wohl doch nicht der richtige Käufer, denn während der Geldübergabe erfolgte die Verhaftung des Ehepaars. Für die nächsten Jahre braucht sich das Ehepaar nun keine Gedanken mehr über die gemeinsame Gestaltung der Freizeit zu machen.
 
05.03.2018 – Polen sind eben doch clevere Geschäftsleute
Der Generaldirektor der „Korporation für die Entwicklung des Kaliningrader Gebietes informierte, dass in der Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft bis zu 280 polnische Yachten die Kaliningrader Häfen anlaufen wollen. Er argumentierte, dass dies ein gutes Beispiel dafür ist, wie sich der Wassertourismus auch in Kaliningrad entwickelt. Allerdings planen die polnischen Yachtbesitzer, ihre Yachten während der Zeit der Weltmeisterschaft in Kaliningrad auch als „schwimmende Hotels“ zur Verfügung zu stellen. Schwer zu kontrollieren durch die russischen Organe, nicht zu kontrollieren durch die polnischen Steuerbehörden und durch die überteuerten Preise in Kaliningrader Hotels eine phantastische Idee zum leichten Geldverdienen.
 
05.03.2018 – Weitere Hotels mit überteuerten Preisen gefunden
Die russische Verbraucherschutzbehörde hat weitere 20 Hotels mit überteuerten Preisen zur Fußball-Weltmeisterschaft „enttarnt“. Die bewusste Verletzung von föderalen Gesetzen, die eindeutige Preisvorschriften machen, setzt sich somit in Kaliningrad fort. Gegen 13 Hotelbetreiber wurde nun durch die Verbraucherschutzbehörde Klage bei Gericht eingereicht. Sieben Hotelbetreiber erhielten eine Verwarnung. Nach vorliegenden Erkenntnissen, haben Kaliningrader Hotelbetreiber ihre Preise für den Zeitraum der Fußball-Weltmeisterschaft auf bis das 3,5fache erhöht.
Wie der Kaliningrader Tourismusminister Andrej Jermak informierte, haben die Kaliningrader Hostels, die vor kurzem auf der Schwarzen Liste landeten, nichts zu befürchten. Hier gibt es einfach nur Unkorrektheiten in der Arbeit der Aufsichtsbehörden und Unklarheiten in der Preisdefinition, denn wenn ein Hostel ein Zimmer zum Preis von 2400 Rubel anbietet (z.B. für eine Gruppe) und in diesem Zimmer befinden sich zehn Betten, so ist der Übernachtungspreis pro Bett mit 240 Rubel ganz gewiss nicht überteuert. Diese Frage wird gegenwärtig geklärt. Wie der Minister informierte, ist dieses „Unverständnis-Problem“ kein Kaliningrader Regionalproblem, sondern betrifft alle Ausrichterstädte.
 
 
04.03.2018 – Polnische Regierung zufrieden mit der Annullierung des kleinen visafreien Grenzverkehrs
Ansichten und Meinungen ändern sich. So auch bei den Polen und den polnischen Regierungsverantwortlichen. Im Jahre 2012 verkündeten die polnischen Regierungsverantwortlichen, wie hoch zufrieden sie sind, dass nach langen Verhandlungen mit Russland der Vertrag über den kleinen visafreien Grenzverkehr ausgehandelt und in Kraft gesetzt wurde. Danach begannen Jahre, wo Polen immer wieder sich begeistert darüber äußerte, welchen Aufschwung diese Regelung, insbesondere für die grenznahen Regionen gebracht habe. Es wurde viel investiert in die Entwicklung der grenznahen Infrastruktur und all diese Investitionen zeigen Wirkung. Dann wurde die Regelung im Jahre 2016 unter verschiedensten Vorwänden zuerst vorläufig, dann etwas länger und dann für immer außer Kraft gesetzt. Die Polen meinten, dass diese Regelungen keinerlei Nutzen für Polen gebracht habe – eher das Gegenteil. Der aufmerksame Leser wird nun fragen, welche der polnischen Aussagen nun richtig ist. Damit keine Zweifel aufkommen, dass es sich wirklich um eine schlechte Grenzregelung handelte, haben polnische Regierungsverantwortliche wieder ihre Zufriedenheit geäußert, dass es diese Regelung nicht mehr gibt. Seit diesem Zeitpunkt geht es mit Polen wieder vorwärts – so schreibt die polnische Zeitung „Gazetaprawna.pl“ und bezog sich damit auf Äußerungen des stellvertretenden polnischen Innenministers. Die Anzahl der Russen, die nach Polen reisen, hat sich längst wieder auf das gewohnte Niveau eingepegelt. Aber angeblich, so meint der stellvertretende Minister, kann man die Russen mit einem Visum besser kontrollieren, als wenn sie nur einen elektronischen Grenzausweis hätten. Gleichzeitig informierte er, dass die Russen immer mehr Geld in Polen ausgeben. Das ist für ihn Beweis, dass Polen keinen Rückgang im Einzelhandel zu befürchten hat. Das aber viele Polen ihre Einnahmen durch den „Benzin-Tourismus“ verloren und dem polnischen Staat nun als Arbeitslose oder Sozialhilfeempfänger auf der Tasche liegen – darüber schwieg der stellvertretende Minister.
Anmerkung UN: Die Kaliningrader haben an sich, diese Thematik schon zu den Akten gelegt und sich der neuen Situation angepasst. Warum laufend in Polen diese Thematik wieder aufgegriffen wird, ist somit unklar.
 
04.03.2018 – RealKaliningrad – ein Beitrag für die britischen Medien
Britische Medien bemühen sich in der letzten Zeit, verstärkt Berichte aus Russland und Kaliningrad ihren Lesern und Zuschauern näher zu bringen. Bereits gestern hatten wir darüber berichtet. Es ist zu spüren, dass die britischen Medien anscheinend über keine qualifizierten und informierten Korrespondenten in Russland verfügen. Kaliningrad-Domizil hat sich entschlossen, hier uneigennützig und völlig kostenfrei zu unterstützen.
 
 
04.03.2018 – Kritik an der Korporation zur Entwicklung des Kaliningrader Gebietes
Der Abgeordnete der Kaliningrader Gebietsduma Waleri Frolow, hat während einer Präsentation der Möglichkeiten der Industrieparks im Kaliningrader Gebiet, Kritik an der Arbeit der regierungseigenen Korporation geäußert. Die Korporation existiert seit sechs Jahren. Seit sechs Jahren werden immer wieder die verschiedensten Geschichten erzählt und wird immer mehr Geld ausgegeben. Aber man sieht keine Ergebnisse in der Arbeit der Korporation – so der Abgeordnete, der nicht der erste ist, der an dieser Korporation Kritik übt. Anfang 2017 wurde die Korporation von Grund auf personalüberholt. Aber auch unter Beachtung einer gewissen Schonfrist für die erfahrenen neuen Verantwortlichen in der Korporation, muss man sagen, dass wirklich keine greifbaren und vor allem keine gewinnbringenden Aktivitäten zu erkennen sind.
Der Abgeordnete kritisierte auch den ununterbrochenen Geldfluss in Richtung Korporation aus dem Gebietshaushalt, wo die Situation eigentlich umgekehrt sein sollte, denn die Aufgabe der Korporation besteht darin, Geld für das Gebiet zu erarbeiten und nicht auszugeben. So sind 2018 weitere 537 Mio. Rubel für die Sicherstellung der Energieinfrastruktur in den Industrieparks geplant. Der Abgeordnete erinnerte daran, dass es keine Kopeke mehr geben wird, denn die Korporation ist nicht der Nabel des Gebietes, sondern es gebe noch andere Probleme, die auf eine Finanzierung warten.
 
04.03.2018 – Wieder Positives aus dem Airport „Chrabrowo“
Der Kaliningrader Airport „Chrabrowo“ informierte, dass man eine neue Internetseite in Auftrag gegeben habe, die in erster Linie den Bedürfnissen der Ausländer entsprechen soll. Man ist bereit, für diese Seite 176.000 Rubel aufzuwenden. Die Seite wird in englischer Sprache arbeiten und wird auch für sehbehinderte Nutzer ausgerichtet sein. Auftragnehmer ist eine IT-Firma aus Nowosibirsk. Diese hat 32 Tage Zeit, den Auftrag zu erfüllen.
 
04.03.2018 – Haus der Räte muss endlich in Nutzung überführt werden
Der Generaldirektor der Korporation für die Entwicklung des Kaliningrader Gebiets Wladimir Sarudni hat gefordert, dass Haus der Räte endlich einer realen Nutzung zuzuführen. Dies ist eine sehr wichtige Aufgabe. Es wurde eine gewaltige Arbeit zur Suche eines neuen Investors geleistet. Es gibt schon Anzeichen, dass sich einiges zum Besseren wendet. Im Dezember 2017 hatte der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow erklärt, dass er das Haus der Räte als ein vielseitiges Museum sieht. Allerdings schwirren auch andere Informationen durch die Gesellschaft und Medienwelt, wonach ein Hotel eröffnet werden soll, ein Businesszentrum, ein Kino-Festival-Zentrum, ein Erholungstempel … kurz, es gibt eigentlichen keinen Gedanken zur Nutzung einer Immobilie, der nicht im Zusammenhang mit diesem Gebäude geäußert worden ist. So stand noch im Jahre 2016 der Gedanke, hier die Gebietsregierung und Stadtverwaltung unterzubringen. Seit Ende 2017 herrscht wieder Medienstille zu diesem Thema.
 
 
04.03.2018 – Der nächste Feiertag rückt gnadenlos näher
Am Donnerstag wird in Russland der 8. März, Internationaler Frauentag gefeiert. Historische Erfahrungen besagen, dass man davon ausgehen kann, dass die Feierlichkeiten wohl schon am Montag beginnen werden. Der Mittwoch ist wohl als Arbeitstag selber wertlos geworden, da hier die männlichen Arbeitskollegen ihre weiblichen Kollektivmitglieder gerne verwöhnen möchten. Dies geschieht in der Regel dadurch, dass sie den Frauen viele Komplimente zu den Speisen machen, die diese für das Kalte Büfett angerichtet haben. Es ist aber auch die Woche der Geschenke. Verschenkt werden zu diesem Feiertag in erster Linie Blumen. Jedes Jahr wird darüber informiert, welche Mengen an Blumen importiert oder durch einheimische Gewächshäuser bereitgestellt werden. Die Blumenhändler verdienen an zwei, drei Tagen so viel Geld, wie sonst das ganze Jahr über. Allerdings sind die Zahlen zu den Blumen, die der Einzelhandel anbietet, äußerst unterschiedlich. So meldet das Regionalportal „kaliningrad.ru“, dass 2,5 Mio. Blumen seit Anfang des Jahres nach Kaliningrad importiert worden sind. Wesentlichste Lieferländer sind Ecuador, Kenia, Äthiopien, Kolumbien, Italien und Spanien. Aber auch aus Polen, Belgien, Deutschland und Israel erfolgen Lieferungen.
Das Regionalportal „newkaliningrad.ru“ dagegen informiert, dass in den letzten Tagen sieben Millionen Stück Blumen importiert worden sind.     
 
04.03.2018 – Unsere Meinungsumfrage im März 2018
Seit dem 1. März haben wir wieder eine neue Meinungsumfrage gestartet. Wir werden diese bis 19. März für Sie schalten. Ja, Sie haben richtig gelesen, die Umfrage dauert in diesem Monat vier Tage länger, was im Zusammenhang mit den Präsidentenwahlen in Russland steht. Wir ahnen zwar, wer die Wahl gewinnen könnte, aber wir brauchen Gewissheit. Denn erst wenn wir den Gewinner mit Gewissheit kennen, können wir unsere Wissensfrage für März freischalten – denn die hängt ab vom Gewinner der Präsidentenwahlen. Wie Sie sehen, interessiert uns die Wahlbeteiligung zu den Präsidentenwahlen. Und uns interessiert auch, dass Sie sich, liebe Leser unseres kostenlosen Informationsportals, auch aktiv beteiligen – weniger an den Präsidentenwahlen, denn Ausländern ist es nicht gestattet in Russland zu wählen, als vielmehr an unserer Umfrage. Es ist so furchtbar einfach, eine der vorgegebenen Antworten anzuklicken und danach weitere Informationen zu erhalten.
 
 
Also, geben Sie sich einen Ruck und anschließend einen Klick. Gleich unter dieser Umfrage, finden Sie ein Feld mit dem Hinweis zu unserer „YouTube“-Mediathek. Wir haben dort einen Beitrag eingestellt, der Ihnen vielleicht bei der Beantwortung unserer Umfrage hilft – zumindest aber erhalten Sie Informationen, die andere nicht erhalten. Klicken Sie auf das grünfarbige Feld, oder Sie können auch direkt auf die obige Grafik hier in diesem Artikel klicken und wir leiten Sie weiter zu unserer „Infothek“ bei „YouTube“.
 

 
03.03.2018 – Wer hat die beste Speisekarte?
In Kaliningrad ist ein Wettbewerb zwischen Restaurants eröffnet worden. Man will herausfinden, wer die beste Speisekarte hat. Dabei geht es um die Speisekarte an sich, die in Kaliningrad häufig mit sehr großem Einfallsreichtum den Gästen präsentiert werden, sondern um das einfallsreichste Gericht. Voraussetzung ist, dass das Gericht komplett aus Kaliningrader Regionalprodukten hergestellt wird. Den Startschuss zu diesem interessanten Wettbewerb hat der Kaliningrader Minister für Tourismus und Kultur Andrej Jermak gegeben. Der Sieger in diesem Wettbewerb wird als Prämie das Recht erhalten, in der Stadt kostenlos Reklamebanner aufzuhängen. Die Kosten hierfür übernimmt der Gebietshaushalt. Bereits im vergangenen Jahr gab es einen ähnlichen Wettbewerb. Allerdings ging es damals um die Thematik, wer die beste „Fußball-Speise“ anbietet. Im Verlaufe des Wettbewerbs stellte sich dann jedoch heraus, dass kein Kaliningrader Restaurant für einen derartigen Wettbewerb geeignet war. Andrej Jermak informierte, dass im vergangenen Jahr rund 1,3 Mio. Touristen Kaliningrad besucht hatten. Für die Region ist es wichtig, den gastronomischen Tourismus zu entwickeln und dies auf der Grundlage der regionalen Möglichkeiten.
Anmerkung UN: „Kaliningrad-Domizil“ schließt sich diesem Wettbewerb zwar nicht an, aber wir werden unsere Berichterstattung über Restaurants und Cafés in Kaliningrad in unserer You-Tube-Mediathek fortsetzen – als einfache Anregung für unsere Besucher, die oftmals nach gemütlichen Gelegenheiten suchen und nicht wissen, wie sie diese finden können. Helfen Sie uns mit Ihren Hinweisen, wie wir Restaurants und Cafés Ihnen vorstellen sollen, auf was wir verstärkt unser Augenmerk richten sollen, um Ihren Informationsbedarf zu befriedigen.
 
 
03.03.2018 – FIFA veröffentlicht die Zeiten für Testspiele im neuen Stadion in Kaliningrad
Die FIFA hat, wenige Tage nach der Absage des ersten Testspiels zwischen „Schalke 04 – Baltika“ die Liste der Testspiele veröffentlicht, die im neuen Stadion „Kaliningrad“ auf der Insel, bis zum Beginn der Weltmeisterschaft durchgeführt werden müssen.
11. April 2018 „Baltika gegen die „Räteflügel“
21. April 2018 „Baltika gegen Chimki“
12. Mai 2018 „Baltika gegen Tjumen“
In der Mitteilung wird darauf hingewiesen, dass die angegebenen Daten operativ verschoben werden könnten.
 
 
03.03.2018 – Wieder eine Erfolgsmeldung des Airports „Chrabrowo“
Endlich scheint die Zeit angebrochen zu sein, wo man optimistische Informationen über den geplagten Kaliningrader Airport „Chrabrowo“ verbreiten kann. Wie durch den Pressedienst des Airports mitgeteilt wurde, ist die neue Check-In-Zone vollständig rekonstruiert und eröffnet worden. Nun stehen insgesamt 16 Schalter zur Verfügung. Die PC-Technik ist vollständig erneuert worden. Alle Bildschirmanzeigen und sonstige installierte Technik befinden sich auf dem neuesten Stand. Gleichzeitig wurde der Gepäcktransport völlig neu organisiert. Bei den Check-In-Schaltern gibt es zwei Schalter für mobilitätseingeschränkte Passagiere und zwei Schalter für Passagiere ohne Gepäck. In Kürze wird es einen Schalter für Passagiere der „Business-Klasse“ geben.
 
 
03.03.2018 – Nun noch ein Industriepark für Kaliningrad
Der Generaldirektor der „Korporation für die Entwicklung des Kaliningrader Gebietes“ Wladimir Sarudni vertritt die Ansicht, dass Kaliningrad, neben den schon existierenden zwei und wenig genutzten Industrieparks (Tschernjachowsk und Chrabrowo) noch einen dritten Industriepark benötigt, wo sich die dort ansiedelnden Firmen nur mit der Herstellung von Lebensmitteln beschäftigen. Die Notwendigkeit besteht darin, dass häufig die Nahrungsmittelproduktion in unmittelbarer Nachbarschaft mit einer Industrieproduktion nicht möglich ist. Alleine die Hygienevorschriften setzen hier enge Grenzen. Die Korporation prüft gegenwärtig die territorialen Möglichkeiten für einen derartigen neuen Park im Kreis Gussew (Siedlung Maiskoje).
 
Grafik: Übersicht über staatliche und private Industrieparks im Kaliningrader Gebiet
 
03.03.2018 – Inkonsequente Kaliningrader Stadtverwaltung
Nach hochtrabenden Ankündigungen im vergangenen Jahr, endlich auf dem Gebiet des Nahverkehrs in der Gebietshauptstadt Ordnung schaffen zu wollen und die schrottreifen Linienbusse aus dem Straßenbild zu entfernen, ist davon, wenige Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft im Juni nicht mehr viel übrig geblieben. Ohne viel Aufsehen hat die Stadtverwaltung die Transportlizenzen für die Privatunternehmer um ein weiteres Jahr verlängert, ohne irgendwelche Forderungen an die Erneuerung des Fuhrparkes zu stellen. Auch vom Rausschmiss einer Firma aus dem System des Nahverkehrs, über die der City-Manager Alexander Jaroschuk noch vor wenigen Tagen lautstark informierte, ist nichts mehr zu hören. Auch von der Einrichtung einer besonderen Spur auf den Straßen für den Nahverkehr ist nicht mehr die Rede. Die vieldiskutierten elektronischen Tickets sind wohl auch nicht mehr aktuell – zumindest hört und sieht und liest man nichts mehr darüber.
 
 
03.03.2018 – Jagd auf Deutsche im Kaliningrader Gebiet
Eine bekannte britische Zeitung berichtet vor wenigen Tagen, dass im Kaliningrader Gebiet die Jagd auf ethnische Deutsche begonnen hat. Sie bringt hierfür vorerst zwei konkrete namentliche Beispiele: Viktor Hoffmann, den ehemaligen Präsidenten des nicht mehr existierenden Deutsch-Russischen Hauses und eines anderen Russen, der erstaunt war, dass er plötzlich ein ethnischer Deutscher ist. Um mit den anderen 7799 Russlanddeutschen und den rund 25 waschechten Pass-Deutschen im Kaliningrader Gebiet Gespräche über die „Auf-die-Deutschen-Jagd“ zu führen, reichte wohl die Zeit nicht aus.
Es ist seit einigen Monaten bekannt, dass die britischen Medien in Vorbereitung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018, sich sehr bemühen, über die russischen Realitäten zu berichten. So informierten sie über Wölfe und Bären in den russischen Städten, über russische Raubritter, die nur darauf warten, die englischen Besucher zu vermöbeln, über massenhafte Iskander und gefährliche Nutten in Kaliningrad. Nun kommt das Thema der Deutschen-Jagd hinzu. Damit der britischen Presse nicht das Material ausgeht, hat sich „Kaliningrad-Domizil“ entschlossen, einen Film zu veröffentlichen, der zeigt, wie kleine Kinder in Kaliningrader Restaurants zur Arbeit gezwungen werden.
 
 
03.03.2018 – Russischer Präsident Wladimir Putin in Kaliningrad
Unmittelbar nach seinem Eintreffen in Kaliningrad am Freitagnachmittag, drückte der russische Präsident den symbolischen Knopf für den Start von zwei neuen Energieerzeugerstationen, die die Sicherheit der Region in der Stromversorgung wesentlich stabilisiert, insbesondere unter dem Aspekt der latenten Drohungen der baltischen Staaten, aus dem Stromverbund mit Russland auszuscheiden. In diesem Fall wäre Kaliningrad isoliert. Käme es zu einer Havarie, könnte Kaliningrad weder vom russischen Mutterland noch von Nachbarstaaten Hilfe erhalten. Mit dem beschleunigten Bau neuer Kraftwerke verschiedenster Art, will Russland dem GAU vorbeugen. Putin verkündete, dass nach Abschluss der Bauten aller neuen Kraftwerke, sich die Stromkapazitäten im Kaliningrader Gebiet verdoppeln. In allernächster Zeit werden zwei weitere Kraftwerke den Betrieb aufnehmen und so verbleiben dann noch zwei im Bau befindliche, die bis 2020 fertiggestellt sind. Für den Bau der Kraftwerke werden nur technische Ausrüstungen aus russischer Produktion verwendet.
 
 
03.03.2018 – Zeitung „Neue Räder“ soll geschlossen werden
Die russische Aufsichtsbehörde für die Massenmedien „RosKomNadsor“ hat gebeten, die Zeitung „Neue Räder“ zu schließen. Diese Bitte wurde geäußert, nachdem die regionale Filiale der Aufsichtsbehörde über einen längeren Zeitraum die Aktivitäten vieler Zeitungen aus der Region beobachtet hatte. Bei fünf Zeitungen und einem Journal wurden Verletzungen der russischen Gesetzgebung festgestellt. Hierzu gehört auch die bekannte Zeitung „Neue Räder“, deren Begründer und Herausgeber gegenwärtig in Untersuchungshaft sitzt. Er wird beschuldigt, einen hochgestellten föderalen Beamten erpresst zu haben. Weiterhin hat er verschwiegen, dass er im Besitz einer amerikanischen Aufenthaltsgenehmigung ist. Deswegen wurde er als Abgeordneter der Kaliningrader Gebietsduma von dieser ausgeschlossen. Die russische Aufsichtsbehörde hofft, dass die Betreiber der genannten Zeitungen, die Tätigkeit (Herausgabe) freiwillig einstellen. Sollte dies nicht erfolgen, wird die Aufsichtsbehörde den Rechtsweg beschreiten.
 
03.03.2018 – Putin will „Multifunktionales Kulturzentrum“ in Kaliningrad
Während seines Aufenthaltes am Freitag in Kaliningrad, hat der russische Präsident Putin informiert, dass er in Kaliningrad ein „Multifunktionales Kulturzentrum“ einrichten möchte. Putin beantwortete damit eine entsprechende Journalistenfrage und kommentierte, dass der Gedanke im Rahmen eines Gespräches mit dem Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow geboren wurde.

 


 
02.03.2018 – Eingecheckt als Gast, ausgescheckt als Verbrecher
So hatte sich wohl ein russlandweit gesuchter 40jähriger Mann aus Dagestan seinen Aufenthalt in Kaliningrad nicht vorgestellt. Was einige Kriminelle nach Kaliningrad zieht, ist für einen Außenstehenden vermutlich nicht verständlich, denn das Gebiet ist klein, übersichtlich und eine überstürzte Ausreise ist auch nicht möglich. Warum man trotzdem versucht, sich hier vor föderalen Fahndungsmaßnahmen zu verstecken, bleibt wohl das Geheimnis der Betroffenen. Mitarbeiter der Polizei und der RosGarde „besuchten“ den Herrn am 28. Februar in einem Kaliningrader Hotel. Er war mit dem Flugzeug und unter falschem Namen nach Kaliningrad gekommen und wollte sich wohl nach der anstrengenden Reise etwas ausruhen – wie der Videobeitrag zeigt, ist ihm dies nicht gelungen.
 
 
02.03.2018 – Gouverneur will Gasifizierung vorantreiben
Gas ist in Kaliningrad die billigste Art die Wohnung zu heizen und Essen zuzubereiten. Deshalb sind die Regionalverantwortlichen daran interessiert, das Kaliningrader Gebiet so schnell wie möglich vollständig zu gasifizieren, d.h. jedem Haushalt einen Gasanschluss zur Verfügung zu stellen. Während dies in den Groß- und Kreisstädten schon zu großen Teilen umgesetzt ist, gibt es doch einen Nachholebedarf in den ländlichen Gemeinden. Der Gouverneur Anton Alichanow hat sich nun vorgenommen, in den kommenden fünf Jahren den Gasifizierungsgrad um weitere zehn Prozent anzuheben. Während im Jahre 2010 das Gebiet zu 54,5 Prozent mit Gasanschlüssen versehen war, erreichte der Gasifizierungsgrad im Jahre 2017 67,8 Prozent. Der mittlere Gasifizierungsgrad im russischen Mutterland beläuft sich auf 66,2 Prozent.
 
 
02.03.2018 – Immer noch nicht genügend Äpfel
Noch bis 2014 wurde Kaliningrad fast ausschließlich mit Importäpfeln versorgt. Nach den Ereignissen rings um die Ukraine und deren Folgeerscheinungen, besann sich das bis dato fast vollständig importabhängige Kaliningrad auf seine eigenen Möglichkeiten und begann intensiv die Landwirtschaft zu entwickeln. Hierzu gehörte auch der Aufbau von Obstplantagen. Trotzdem gerade die Apfelplantagen stark entwickelt worden sind, reicht die Ernte nicht aus, um den Eigenbedarf in Kaliningrad zu decken. Dies hängt auch damit zusammen, dass die Apfelplantagen in ihrer Eigenentwicklung in der kurzen Zeit noch nicht in der Lage sind, den Ertrag zu bringen, wie er letztlich geplant ist. Weiterhin existiert in Kaliningrad das Problem, dass nicht ausreichend Lagerfläche für Obst und Gemüse vorhanden ist, um die Ernte über Monate gut zu lagern. Gegenwärtig existiert in Kaliningrad eine Gesamtfläche von 811 Hektar für den Obstanbau. Im vergangenen Jahr wurden darauf 619 Tonnen geerntet. Das war mehr als das Doppelte, im Vergleich zum Jahre 2016.
 
02.03.2018 – Erstmals Großraumflugzeug in Kaliningrad gelandet
Einen Tag nach der Lizenzerteilung für Starts und Landungen von Großraumflugzeugen, empfing der Kaliningrader Airport „Chrabrowo“ eine erste „Boeing 747-400“ mit mehr als 500 Passagieren. Das Flugzeug gehört der Fluggesellschaft „Rossia“
 
Foto: Erste Landung eines Großraumflugzeuges mit mehr als 500 Passagieren auf Kaliningrader Airport
 
02.03.2018 – Schwarze Liste für gierige Hoteliers verlängert sich
Es gibt immer weitere Hoteliers in Kaliningrad, die glauben, innerhalb von 14 Tagen, während der Fußball-Weltmeisterschaft so viel Geld verdienen zu können, dass dies für den Rest des Lebens ausreicht. Durch die russischen Verantwortlichen für die Vorbereitung der Fußball-Weltmeisterschaft, wurde dieses Problem rechtzeitig erkannt und lautstark informiert, dass man eine Schwarze Liste der Unternehmer anlegen wird, die glauben, über Wucherpreise ihren Finanzbedarf befriedigen zu können. Nun ist diese Liste für Kaliningrad um 13 weitere Hotels verlängert worden. Zu den Hotels gehören:
  • HostelRusKaliningrad
  • Hostel Crown
  • Ära Spa
  • Hostel 39 Region
  • Hostel&Mini-Hotel Altstadt
  • HostelSuffix
  • Laik Hostel
  • Hostel Papa House
  • Russkije Banki
  • Hostel Akteon Lindros
  • Hotel Dejma
  • Hotel Ukota
  • Hostel Amalienau und Apartement
Die Mehrzahl der Hotels, die auf der Schwarzen Liste aller Ausrichterstädte der Fußball-Weltmeisterschaft stehen, befindet sich in Kaliningrad.
 
02.03.2018 – Neue Sonderwirtschaftszone weniger attraktiv als erwartet
Irgendwie gelingt es der Kaliningrader Sonderwirtschaftszone nicht, sich populär und anziehend zu machen, obwohl die Bedingungen, um Resident der Sonderzone zu werden, besser nicht sein könnten, denn welcher Unternehmer träumt nicht davon, in den ersten sechs Jahren überhaupt keine Steuern zahlen zu müssen und in weiteren folgenden sechs Jahren nur minimale Steuern. Nach Inkrafttreten der neuen vergünstigten Bedingungen für Residenten der Sonderwirtschaftszone ist es der Region nur gelungen, drei Residenten zu werben.
 
02.03.2018 – Spekulationen um das Schicksal des Kaliningrader City-Managers
In Kaliningrader Medien hat die Diskussion um das mögliche Schicksal des City-Managers Alexander Jaroschuk begonnen. Erst vor wenigen Wochen war er durch eine Personalkommission in das Amt berufen worden. Vorher hatte er zwei Wahlperioden als Bürgermeister der Stadt gearbeitet, bis die Wahl des Bürgermeisters abgeschafft wurde. Im Vorfeld der Arbeit der Personalkommission, die den neuen City-Manager auswählen sollte, war es bereits zu spannenden Momenten gekommen und viele waren davon ausgegangen, dass Alexander Jaroschuk seinen Posten verlieren wird. Die Überraschung war dann groß, als die registrierten Kandidaten für den Posten bekannt wurden und alleine daraus schon klar wurde, wer City-Manager wird. Jetzt geht man davon aus, dass Jaroschuk im besten Falle bis zum Abschluss der Fußball-Weltmeisterschaft noch Verantwortung für die Stadt tragen wird. Eine Reihe von Befragten aus dem Kaliningrader politischen und gesellschaftlichen Leben äußerte sich geradeheraus, ein anderer Teil tat so, als ob ihnen in dieser Hinsicht überhaupt nichts bekannt ist. Alexander Jaroschuk, der noch bis vor wenigen Monaten fast täglich in den Medien auftrat, ist jetzt nur noch selten zu sehen und zu hören.
 
 

 


 

 

01.03.2018 – „Kaliningrad-Domizil“ auf Facebook
Ständige Leser unseres Portes wissen, dass wir auch auf „Facebook“ aktiv sind. Bisher gab es das Konto „Uwe Niemeier“.
 
 
Dieses Konto bleibt auch erhalten und wird zukünftig für die weniger ernsthaften, ich möchte fast sagen, die „privat-banalen“ Dinge genutzt.
Für die ernsthaften Themen im Leben haben wir eine „Kaliningrad-Domizil“-Seite geschaffen.
 
 
Sie können dort lesen, schauen, kommentieren und auch eigene Beiträge einstellen (teilen). Wundern Sie sich nicht, wenn Sie bestimmte Worte nicht schreiben können, denn wir haben die, von Facebook angebotene, Möglichkeit der Sperrung von unflätigen Worten genutzt und aktiviert. Und geteilte Beiträge werden nur dann aktiviert, wenn wir es für angemessen und passend für unsere Seite halten. Also, die absolute Meinungsfreiheit wird es NICHT geben.
Weiterhin sind wir dabei, unseren „YouTube“-Kanal, den ich eigentlich mehr als „YouTube“-Mediathek bezeichnen möchte, zu entwickeln. Vieles läuft dort noch nicht ideal, aber es geht schrittweise vorwärts. 62 offizielle Abonnenten innerhalb von zwei Monaten gibt es, rund 18.000 Mal wurden die bisherigen 210 Videos angeklickt.
 
Helfen Sie uns, mit ihrer sachlichen Kritik, die Informationsangebote für Sie weiter zu verbessern.
 
01.03.2018 – Das deutsche Generalkonsulat in Kaliningrad
Im Jahre 2004 verkündete der damalige deutsche Botschafter in Russland Hans-Friedrich von Ploetz, während eines Besuches in Kaliningrad, dass Russland und Deutschland vereinbart haben, in Kaliningrad ein Generalkonsulat zu eröffnen. Wir haben einen Videobeitrag in unserer „YouTube“-Mediathek eingestellt, der die Entwicklung des Generalkonsulats seit diesem Zeitraum zeigt. Teilnehmer an unserer monatlichen Wissensfrage, werden diesen Beitrag vermutlich nicht als „neu“ empfinden – tja, das ist eben der Informationsvorlauf den diejenigen haben, die sich aktiver auf unserem Portal „tummeln“.
 
 
01.03.2018 – Unsere Meinungsumfrage im März 2018
In der Nacht vom 28. Februar auf den 1. März, Punkt 00.00 Uhr Moskauer Zeit, also noch am 28. Februar 22.00 Uhr deutscher Zeit, schaltet sich unsere Wissensfrage für den Monat Februar ab und einen Maus-Klick später, sehen Sie unsere neue Umfrage für den Zeitraum 1. März bis 19. März. Ja, Sie haben richtig gelesen, die Umfrage dauert in diesem Monat vier Tage länger, was im Zusammenhang mit den Präsidentenwahlen in Russland steht. Wir ahnen zwar, wer die Wahl gewinnen könnte, aber wir brauchen Gewissheit. Denn erst wenn wir den Gewinner mit Gewissheit kennen, können wir unsere Wissensfrage für März freischalten – denn die hängt ab vom Gewinner der Präsidentenwahlen.
 
 
Gleich unter dieser Umfrage, finden Sie ein Feld mit dem Hinweis zu unserer „YouTube“-Mediathek. Wir haben dort einen Beitrag eingestellt, der Ihnen vielleicht bei der Beantwortung unserer Umfrage hilft – zumindest aber erhalten Sie Informationen, die andere nicht erhalten. Klicken Sie auf das grünfarbige Feld, oder Sie können auch direkt auf die obige Grafik hier in diesem Artikel klicken und wir leiten Sie weiter zu unserer „Infothek“ bei „YouTube“.
 
01.03.2018 – Massenhafte Festsetzung von Migranten in Kaliningread
Im Kaliningrader Gebiet wurden rund 100 Migranten festgesetzt. Bei Kontrollen wurde festgestellt, dass diese gegen die Migrationsgesetzgebung verstoßen hatten. Ein Drittel dieser Migranten wird sofort aus dem Land abgeschoben. Ausgelöst wurde die Razzia im Zuge von prophylaktischen Maßnahmen zur Bekämpfung von Terror und Extremismus. Weiterhin wurden Personen gesucht, die auf der Fahndungsliste standen. Während der Razzien wurde in einem Fischverarbeitungsbetrieb eine Räumlichkeit gefunden, die als nicht registrierte islamische Moschee funktionierte.
 
 
01.03.2018 – Endlich ein Fortschritt auf dem Kaliningrader Airport
Der Kaliningrader Airport „Chrabrowo“ hat von der russischen Flugaufsicht die Lizenz für Start- und Landegenehmigungen von Langstreckenflugzeugen erhalten. Die Lizenz ist fünf Jahre gültig und eröffnet für den Airport die Möglichkeit, alle weltweit bekannten Flugzeugtypen landen und starten zu lassen. Am Dienstag fand eine erste Testlandung und –start einer IL-96 statt.
 
 
01.03.2018 – Abriss des Zentralmarktes hat begonnen
Eine Ära geht in Kaliningrad zu Ende. Der aktive Abriss des hinteren Teils des Kaliningrader Zentralmarktes im Stadtzentrum hat begonnen. Bis 19. März soll nichts mehr an diesen Teil des Zentralmarktes, auf dem sogenannte Industriewaren (sprich: Nicht-Lebensmittel) gehandelt wurde, erinnern. Zeitweilig bleiben die äußeren Pavillons noch bestehen und sollen als „Mauer“ dienen, um Unbefugten den Zutritt zum Territorium zu verweigern, während die Rekultivierung läuft.
 
 
Die Rekultivierung umfasst die zeitweilige Anlegung ein es Parks, der bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 Bestand haben wird. Danach wird auch diese Grünfläche wieder abgerissen und es beginnt der Bau eines neuen Zentralmarktes, allerdings in Form eines modernen Handelskomplexes.
 
Foto: Abrissarbeiten am Zentralmarkt und Projektentwurf der temporären Grünfläche
 
Insgesamt umfasst der Teil, der jetzt abgerissen wird, 11,5 Hektar Fläche. Allen Händlern, die bisher hier ihr Brot verdient hatten, wird vorgeschlagen, im neuen Handelszentrum Flächen anzumieten. Weiterhin beginnt der gesamte Umbau der Baranowa-Straße. Diese wird zu einer Fußgängerpromenade umgestaltet. Die Baranowa-Straße führt vom Platz des Sieges, vorbei am Hotel Radisson, vorbei am Gebäude der ehemaligen Ostmesse, bis hin zum Oberteich (Wrangel-Turm).
 
01.03.2018 – Eröffnungsspiel „Schalke 04 – Baltika“ abgesagt
Das für den 22. März geplante erste Testspiel zur Eröffnung des neuen Fußballstadions auf der Insel ist abgesagt worden. Wie Kaliningrader Medien formulieren, ist das Spiel „auf unbekannte Frist verschoben worden.“ Die Entscheidung wurde in Kaliningrad auf der Grundlage einer Empfehlung des russischen Sportministeriums getroffen. Das föderale Sportministerium hatte allen Ausrichterstadien empfohlen, gegenwärtig keine Testspiele durchzuführen, die die niedrigen Temperaturen vermutlich durch eine spielerische Belastung dem Rasen erheblichen Schaden zufügen könnten. Die ersten Spiele sollten nach dem 11. April ausgetragen werden. Ungeachtet dessen, das es bis zum 22. März noch drei Wochen Zeit sind, hat die Gebietsregierung den Beschluss gefasst, den Empfehlungen des föderalen Zentrums zu folgen und hat das Spiel mit Deutschland abgesagt. Somit wird das erste Testspiel zwischen zwei russischen Mannschaften stattfinden: „Flügel der Räte gegen Baltika“ – just an dem Tag, den das russische Sportministerium empfohlen hat: 11. April 2018. Wie weiterhin mitgeteilt wurde, kann das Spiel gegen „Schalke 04“ durchaus noch stattfinden, wenn es ein freies Zeitfenster dafür gibt.
Kommentar UN: „Hm“. Dann lesen wir mal die russischen Medien in den nächsten Tagen etwas aufmerksamer, um zu erkennen, wie sich denn die Großwetterlage entwickelt.
 
 
01.03.2018 – Putin besucht Kaliningrad
Der russische Präsident Wladimir Putin wird Kaliningrad besuchen. Er wird am 2. März an einem Mediaforum der „Russischen Volksfront“ teilnehmen. Darüber informiert das föderale Medium „Istwestija“ unter Berufung auf den Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten. Am genannten Forum nehmen mehr als 500 Personen teil. Hierzu gehören Preisträger von Journalistenwettbewerben, Journalisten, Blogger, Mediamanager, Chefredakteure und Leiter föderaler Massenmedien. Das Medienforum der „Russischen Volksfront“ findet erstmalig in Kaliningrad statt. Traditionell findet diese Veranstaltung immer in St. Petersburg statt. Als Grund für die Verlegung nach Kaliningrad wurde genannt, dass in der Region viele einflussreiche und unabhängige Medien ihre Arbeit verrichten.
 
01.03.2018 – Kaliningrad: Café "Panda" auf dem Leninski-Prospekt
Café "Panda" ist in Kaliningrad an mehreren Stellen vertreten. Ich habe für Sie das Café auf dem Leninski-Prospekt besucht und lasse die bewegten Bilder für sich sprechen. Ein gemütlicher Ort zum Ausruhen nach Spaziergängen, nette Bedienung und angenehme Atmosphäre.
 
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Wochenblatt

   Kommentare ( 23 )

Georg Veröffentlicht: 1. März 2018 22:14:54

Hallo Herr Niemeier,

ihre Videobeiträge über Sehenswürdigkeiten, der Gastronomie und den Cafes in Kaliningrad sehe ich als eine Bereicherung und gute Information. Bin ja mit meiner Frau von 15.- 30.04.18 das erste Mal in Kaliningrad und werde ihre Darbietungen auf Richtigkeit überprüfen. Mit ihrer Unterstützung kann ja meiner Aufenthalt nur gelingen.

ru-moto Veröffentlicht: 1. März 2018 22:54:47

01.03.2018 – [Eröffnungsspiel „Schalke 04 – Baltika“(...) ...hat das Spiel mit Deutschland abgesagt...]

Schade, ich hätte nämlich auf die "Russen" getippt. Beim Fußball ist es heute üblich, dass eine sehr gute Mannschaft überwiegend gar keine Spitzenpieler mehr aus dem eigenen Land hat. Egal welches Team sie da hernehmen, sie werden glauben ein Match in einem anderen Kontinent zu sehen... Dass sie "Schalke 04" mit "Deutschland" bezeichnen, kann ich aus genanntem Grund nicht nachvollziehen.

Fußball ist primär ein Geschäft, nebenbei auch harter (Kampf)Sport und stets bis zur letzten Sekunde vor dem Schlußpfiff voller Überraschungen. Lassen wir uns also überraschen!

Gerald Hübner Veröffentlicht: 2. März 2018 11:08:31

zu den Café s und der Attraktivität der Sonderwirtschaftszone in Kaliningrad,

zuerst mein herzliches Dankeschön für die Reihe über sehenswerte Café s in Kaliningrad. Wenn es das Wetter zulässt, werde mal sicher für 2 Wochen an der Ostsee Luft schnuppern und richtig abschalten.
Was die Attraktivität der SWZ betrifft, eine Standortentscheidung mache ich auch davon abhängig, welche sonstigen Bedingungen erfüllt sind. Die Menschen und den Ausbildungsstand inkl. der Richtung kenne ich nicht, für wenn kommt Kaliningrad in Frage? (Das Steuerargument ist für einen dt. Unternehmer - insb. wenn in der RF tätig - eher zweitrangig.) Den F/E-Standort wird es für mich in Göttingen und nicht am Wohnsitz in Potsdam geben, genau deswegen, neudeutsch "manpower", aber auch Immobilien und das Transportwesen ist dort eher für das Vorhaben günstig. Produktionsstandorte sind außerhalb von D, was die RF betrifft, eher im Umfeld von Kasan an der Wolga. Wollte eigentlich sagen, nur die Gesamtheit zählt. VG

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 2. März 2018 11:58:48

... also, insgesamt gehe ich mit Ihren Ansichten zur Sonderwirtschaftszone konform. Möchte aber noch ein Argument hinzusetzen: JEDER ausländische Investor, egal woher er kommt, liest Zeitung und kennt die geopolitische Problematik rings um Kaliningrad. Und genau das ist unser Problem hier vor der Nase der NATO und liebevoll umarmt von der Europäischen Union.

Gerald Hübner Veröffentlicht: 2. März 2018 16:51:08

..., genau die Problematik des Umfeldes habe ich umschrieben mit 997 Zeichen! Gerade im Dez. 2017 habe ich für mein Baby die Finanzierungszusage bekommen, ganz ohne Bank und irgendwelche Investoren. Ich möchte ja u.a. den Produktionsstandort in der RF haben, für Kunden in der RF, weil ich keine Lohnkosten von D oder Nor oder Canada exportieren will. Geht bei 3,92 Rubel / kWh ohnehin nicht. Daher habe ich mich zwar schon ein wenig schlau gemacht über Kaliningrad, doch ohne dortige Ressourcen geht garnichts. Das meinte ich damit, mit den Anforderungen an einen Standort. Wir arbeiten an kleinen Systemen unterbrechungsfreier Stromversorgungen (5 bis 10 Tausend kWh pro Jahr -in D unter dem Radar, weil "netzferner Regionen"). Am F/E-Standort soll die Robustheit gesteigert werden, dass im Zweifel wie beim Trabant eine Damenstrumpfhose als Keilriemen herhalten kann. Nur so sehen wir den Erfolg als möglich an. Ohne Kohlenwasserstoffe, deswegen ist das auch "das Baby".Vielen Dank für Ihre Zeit

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 2. März 2018 19:41:10

... unterbrechungsfreie Stromversorgung ist natürlich im Kaliningrader Gebiet gegenwärtig hochaktuell. Ich habe mir eben gerade vor einer Stunde einen Block für mein Office gekauft - trotz aller Zwischendatensicherung im Abstand von zehn Minuten, kann es manchmal sehr ärgerlich sein, wenn man drei Minuten Aufzeichnungen verliert.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 3. März 2018 03:56:26

01.03.2018 – Endlich ein Fortschritt auf dem Kaliningrader Airport

Auch der BER kann große Fortschritte verzeichnen. Nun hat man festgestellt, daß man den Eröffnungtermin wohl doch nicht halten kann und noch fast eine Mrd. Euro für die Fertigstellung benötigt.
Das "Beste" zum Schluß. In einem jetzt noch zu Schönefeld gehörendem Gebäude, welches als Ausweich-Abfertigungsgebäude mit integriert werden soll und bisher von Mitarbeitern des Flughafens benutzt wurde, ist dermaßen viel äußerst gesundheitsgefährlicher Schwarzschimmel entdeckt worden, so daß die Entkernungsfirma nur mit Mondlandeanzügen arbeiten darf. Wo denn dieser Schwarzschimmel so plötzlich hergekommen sein wird?
Das ganze Objekt samt den gewesenen und jetzigen Verantwortlichen aller Coleur sind doch eine ausgemachte aber sehr teure Lachnummer.
Ich könnte mir vorstellen, wenn sich ein geeigneter Schriftsteller finden würde und das alles etwas satirisch, nicht dramatisch real, aufschreibt, daß würde ein Bestseller.

Georg Veröffentlicht: 3. März 2018 21:56:10

Haus der Räte einer Nutzung überführen? Ob das wohl gelingt, kann ich mir nicht vorstellen. Eine Bauruine, die seit 40 Jahren Wind, Wetter und einer stetig eindringenden Feuchtigkeit ausgesetzt ist, kann niemals mehr eine dauerhafte Stabilität besitzen, dazu muss ich kein Fachmann sein. Wenn an dem nachfolgenden Bericht etwas Wahres dran ist, mö. ich den sehen, der hier eine Bausicherheit bescheinigen kann. Weg mit dem Klotz ist wohl die einzige Alternative.
"In der Ära Breschnew wollte man ein neues Stadtzentrum mit einem modernen Verwaltungsgebäude schaffen: Das Haus der Räte. Durch die Sprengung des Schlosses war der schlammig-feuchte Untergrund anscheinend noch weiter aufgeweicht worden als vorerst gedacht. Die Rohbauruine kam ins Wanken, Statiker konnten einen Weiterbau bzw. die Fertigstellung des „modernen“ Kolossbaus nicht verantworten. Die Bauarbeiten wurden 1978 eingestellt, der Rohbau geplündert und ausgeschlachtet. Bis heut scheiterten sämtlich Weiterbau- bzw. Abrisspläne."

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 3. März 2018 22:22:52

... schade, dass ich mit meinen Informationen zu diesem Gebäude in den letzten 12 Monaten, hier an dieser Stelle, bei Ihnen nicht die Aufmerksamkeit wecken konnte, dass Sie über das Gebäude und dessen Zustand besser informiert sind.

Georg Veröffentlicht: 3. März 2018 22:37:30

...ich habe ihre Informationen zu diesem Gebäude sehr aufmerksam verfolgt und sie erscheinen mir nicht glaubhaft genug bzw. nachvollziehbar. Dies scheitert schon an der Tatsache, dass diese Bauruine bis dato durch einen Stillstand glänzt. Ein Gebäude in so einer zentralen Lage, dass für einen Spottpreis an ominöse Eigentümer verramscht wurde. Das stinkt doch alles zum Himmel.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 8. März 2018 22:31:06

Anmerkung UN: Im Zusammenhang mit den aktuellen kriminellen Ereignissen in England

Ich glaube da nicht so richtig daran, daß es da irgendwelche großen Sachen gibt. Der Johnson ist zwar Außenminister Ihrer Majestät, leider ein schlechtes unerzogenes Aushängeschild für das Land. Der ist irgendwo in seiner sittlichen Reife in den Turbulenzen der Entwicklung vom Jungen zum Mann hängen geblieben. Der reißt sich einen Dreiangel in die Spucke über Dinge, die noch gar nicht geklärt sind.
Ich will hier nicht weiter darauf eingehen, aber es ist doch irgendwie bezeichnend, daß man diese Polonium-Geschichte heran zieht, obwohl das ja was ganz anderes ist, aber ein zumindes ähnliches, wenn nicht gar gleiches Attentat gegen den Bruder des dicken Kim völlig unter den Tisch fallen läßt. Man könnte selbst aus der Ferne so viele Ungereimtheiten, die uns so serviert werden, als Fragen in den Raum stellen.

Georg Veröffentlicht: 8. März 2018 23:05:54

Warum sind die Kaliningrader Frauen so schön?

Eine interessante These, die der City-Manager von Kaliningrad Alexander Jaroschuk, von sich gegeben hat und es scheint wohl auch zu stimmen. Ich kenne jetzt nicht die Vielzahl der Frauen, aber ich habe eine wunderschöne, kluge, repräsentable und umsorgende Frau, die aus Kaliningrad zu mir gekommen ist. Ich möchte mal behaupten, es ist eine Königin, um der ich hier in Deutschland vielfach beneidet werde. Ich bin auch sehr angetan und hochzufrieden mit der Mentalität einer russischen Frau, ein dreifaches Hoch auf Kaliningrad.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 9. März 2018 02:24:38

Georg
Veröffentlicht: 8. März 2018 23:05:54

Hallo Georg, ein vollkommen neidloses - Seien Sie beide glücklich miteinander! Aber bitte sehr lange!

Georg Veröffentlicht: 9. März 2018 19:42:05

Herr Radeberger,

danke für die netten Worte, hat mich sehr gefreut.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 13. März 2018 00:36:19

13.03.2018 – Gouverneur will keine RosGarde als Leibgarde

Das ist die neue junge Politiker - Garde, die offensichtlich neue Methoden einführen. Wer sich mal ein wenig mit Österreich beschäftigt hat, der wird mitbekommen haben, daß der junge "Neue" Kurz eben nicht mit Regierungsmaschinen fliegt, sondern allein Economy-Class, keine großen Sicherheitsabteilungen um sich hat und noch in seiner kleinen Wohnung wohnt und am Wochende (wenn er Zeit hat) bei Mama zum Mittagessen erscheint.
Ich könnte mir vorstellen, daß Alichanow an Zustimmung in der Bevölkerung gewinnt, wenn dieser sein notwendiges staatliches Sparprogramm nicht nur den anderen verordnet, sondern selbst lebt. Damit nimmt er allen Meckerern jeglichen wind aus den sogenannten Segeln.
Ich habe große große Hochachtung vor Alichanow und seinen gewaltigen Aufgaben, die er zu bewältigen hat. Da kann man nur viel Kraft und viel Glück wünschen.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 19. März 2018 01:44:20

Поздравляем российского народа и его старого и нового президента Владимира Владимировича Путина! Хура !

Georg Veröffentlicht: 22. März 2018 00:04:20

Herzlichen Dank für das sehr informative Video über das Haus der Räte. Diese "gefürchtete" Bauruine sowjetischer Baukunst ist ja mittlerweile zu einem negativen Wahrzeichen erkoren und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich ein seriöser Investor findet, der bereit ist das große Risiko einer Wiederbelebung einzugehen. Ob die gestreuten Behauptungen an einer unsicheren Statik zurecht bestehen oder nicht, wird diese mögliche Fehlinformation immer wie ein Giftpfeil im Stachel sitzen und Zweifel hegen, zumal ja schon viel Zeit verstrichen ist. Ich denke für Investoren ist letztlich das lukrative Grundstück in bester Lage die Motivation, alles andere würde mich sehr überraschen. Irgendwann wird auch Herr Alichanow sein Festhalten an diesem Gebäude aufgeben müssen.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 22. März 2018 00:13:23

... ich glaube, ich wiederhole mich. Ich finde es schade, dass meine Informationen zu diesem Haus und den Aktivitäten in den letzten Monaten Sie leider nicht erreichen. Es geht hier nicht um Ansichten eines Herrn Alichanow, ob er einsieht oder nicht einsieht. So wie in Berlin der Beschluss gefasst wurde, das nichtexistente Stadtschloss wieder aufzubauen, ist in Kaliningrad der Beschluss gefasst worden, das Haus der Räte in Nutzung zu überführen.

Georg Veröffentlicht: 22. März 2018 00:39:24

Ihr Informationen und die Aktivitäten um dieses Gebäude haben mich natürlich erreicht, aber etwas beschließen ist das Eine, es auch umzusetzen das Andere, es sind zwei Paar Stiefel. Herr Alichanow hat als Chef da schon ein gewichtiges Wörtchen mitzureden und er kann diesen Beschluß sicherlich jederzeit abändern. Habe kürzlich eine Dokumentation über den Präsidenten, Herrn Putin, gesehen. Er hat auch so manches beschlossen, was dann von seinen Gouveneuren nicht umgesetzt wurde, sei es aus Geldmangel oder anderen Gründen.

Hauke Veröffentlicht: 24. März 2018 12:06:05

Eine Frage zum Appetit.
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann darf man heute Lebensmittel für den persönlichen Bedarf nach Russland einführen?
Das war zu meiner Zeit, als ich noch des öfteren in die Sowjetunion reisen musste nicht so.
Nicht mal eine Butterstulle oder ein Apfel dürfte eingeführt werden.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 24. März 2018 12:36:25

... man konnte schon immer Lebensmittel nach Russland bzw. früher in die Sowjetunion einführen. Man brauchte hierzu allerdings ein Gesundheitszertifikat. Ich habe vier Jahre lang (1980-1984) Salami nach Leningrad eingeführt und hatte diese Zertifikate. Heute brauchen Sie diese nicht mehr - sofern die Mengen auf Eigenbedarf beschränkt sind. Ich führe keine Lebensmittel mehr ein. Es gibt eigentlich alles in Russland (Kaliningrad). Und das was es nicht gibt - z.B. Schimmelkäse (kaum und sehr teuer) ... da freue ich mich dann drauf, wenn ich mal wieder nach Deutschland fahre ... außer meiner Mutter und dem Schimmelkäse hat Deutschland sonst für mich nichts Anziehendes mehr ...

Hauke Veröffentlicht: 24. März 2018 13:50:53

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Ich kann mich noch gut erinner als ich zweimal mit dem Zug in die Sowjetunion reiste
Und jedes Mal kam der Zoll bzw. Grenzbeamte und die fragten, haben sie Lebensmittel, bei Antwort ja musste ich die Lebensmittel zeigen, der Beamte nahm ein Messer schnitt zweimal rein und sagte bitte aufessen.
Sicher braucht man heute keine Lebensmittel mehr einführen.
Nur es ist ja oftmals so, wat de Buer nich kennt, dat frett he nich.
Aber das russische Bier , das kann man heute sehr gut trinken.
Früher war es das reinste Abführmittel.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 24. März 2018 14:35:10

... ach wissen Sie, das sowjetische "Piwo" ist eine reine Gewöhnungssache. Als ich das erste Mal diesen "Bier-Ersatz" getrunken hatte .... na, lassen wir das. Der erste Eindruck war nicht der Beste. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Heute sehe ich manchmal in Kaliningrader Supermärkten die damaligen Biersorten - leider schon mit modernem Geschmack. Ich, als studierter (N)Ostalgiker, hätte gerne noch einige sowjetische Geschmäcker wieder ... und sei es auch nur bei "Mischa aus den Norden" ...

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 25. März 2018 12:42:42


25.03.2018 – Kaliningrader Taxifahrer erklären sich

"Gegenwärtig kostet ein Kilometer im Stadtverkehr durchschnittlich 17 Rubel (rund 0,24 Euro). Während der Weltmeisterschaft wird der Preis auf 20 Rubel (0,28 Euro) steigen."

Vor wenigen Wochen habe ich für 17 Kilometer Taxifahrt an einem Wochentag nachmittags fast 35 Euro bezahlt, wobei ich am Taxistand eingestiegen bin. Also keine Anfahrt. Das wäre noch viel teurer geworden, wenn der Kutscher mich die Stecke gefahren hätte, wie er wollte. Das wären dann 33 km geworden, über die Autobahn, aber letztendlich auch nicht schneller.

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 28. März 2018 12:09:09

@Camping Kalinigrad
Gibt es überhaupt einen Campingplatz im Oblast?

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 28. März 2018 12:26:32

... es soll ein, zwei, drei geben, die das von sich behaupten.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 30. März 2018 12:54:40

29.03.2018 – Polen kauft und stationiert amerikanische Raketen an russischer Grenze

Da wurde den schon seit Jahren sehr ängstlich gemachten Polen noch mehr Angst eingeflößt. Man könnte an das Märchen vom Rotkäppchen erinnert werden, nur daß zum Schluß der Märchenerzähler in den Brunnen fällt.
Man überlege sich mal den Schwachsinn. Polen wurde offensichtlich, in Trance gesetzt, dazu ermutigt, einen Vertrag mit den USA (mit wem sonst ?) über Patriot-Raketen über 383 Milliarden (!) Euro abzuschließen. Wie wollen die das bezahlen? Die hängen noch ganz fest am Finanz-Tropf der EU. Ich glaube kaum, daß Brüssel sich dazu hergibt, den Polen die USA-Raketen zu bezahlen.
Da bauen die Polen darauf, daß - wenn Nordstream 2 nicht gebaut würde - Polen der Gas-Europa-Hub wird und mit dem dreckigen minderwertigen US-Fracking-Gas die Hand am Rad hat und jährlich bis zu 20 Mrd. Euro Transitkosten von seinen Nachbarn kassiert. Also Polen - ängstigt Euch weiter! Die Amis freut´s.

Hauke Veröffentlicht: 30. März 2018 13:05:53

Leider gibt es im Oblast nur einen Campingplatz,
direkt am Hotel Baltika, jedoch ohne eigene Sanitäranlagen.
Zum WC und zum duschen muss man ins Hotel.
Alle anderen „Campingplätze“ sind wohl selbst für hartgesottene, russische Camper unzumutbar.
Insbesondere was die Sauberkeit und die Hygiene betrifft.
Das ist für mich unverständlich, wenn man berücksichtigt, dass die meisten Campingplätze auf polnischer und auf litauischer Seite in erster Linie von ausländischen Campern leben.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 30. März 2018 14:48:25

... ich könnte jetzt mit einem russischen Klassiker antworten, aber was soll`s. Das Problem ist - so vermute ich - das man mit einem Campingplatz nicht die Rendite erwirtschaftet, die ein Russe gewohnt ist und somit bleibt es eben weg. Das Geschäftsmodell "Campingplatz" ist für einen Russen nicht interessant. Im Umkehrschluss kann man sagen: Dann sollen doch Ausländer das Geld verdienen! Niemand hat die Absicht, Ausländer an der Einrichtung eines Campingplatzes zu hindern ...

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 30. März 2018 19:22:41

Ich glaube dazu einen Beitrag im Fernsehen gesehen zu haben, demnach den Russen Camping überhaupt nichts sagt, mit anderen Worten weder beliebt noch bekannt.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 30. März 2018 20:00:41

... aber es tut sich doch was in Kaliningrad. Mal schauen, ob es es heute noch schaffe, diese "wichtige" Information im Kaliningrader Tageblatt reinzubringen ...

Hauke Veröffentlicht: 30. März 2018 21:19:48

Das mit der Rendite von einem Campingplatz mag stimmen.
Ein sogenanntes Business ist sicher für Russen erst in interessant
wenn man im 1. Jahr Dollarmillionär wird.
Von Kleinvieh hält man halt nix.
Doch Karsten die Russen kennen auch Camping im Mutterland gibt es viele Plätze
und in die Nachbarländer fahren sie auch.
Vor Jahren in Leba waren einige russische Camper.

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