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Kaliningrader Wochenblatt 2013-06

So, 10 Feb 2013 Kaliningrader Wochenblatt


Kaliningrader Wochenblatt 2013-06

Das KALININGRADER WOCHENBLATT erscheint wöchentlich mit gesammelten Informationen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die  Veröffentlichung erfolgt immer Sonntags. Nachfolgende Informationen sind den Kaliningrader Massenmedien im Zeitraum 04.02.2013 - 10.02.2013 entnommen.Wir danken "Kaliningrad.ru", "NewKaliningrad.ru", "Klops.ru" und "rugrad.ru" für die Kooperation  ...

 

 

Am Montag, den 28.01. erklärte der Gouverneur auf einer Sitzung seine feste Absicht, einen Verwaltungsbezirk OST zu schaffen. Dies sollte durch die Zusammenlegung von vier bisherigen Verwaltungskreisen geschehen. Am Abend desselben Tages revidierte er diese Absicht wieder.

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/25185-pravitelstvo-regiona-namereno-sozdat-edinuyu-administraciyu-vostochnogo-rajona

 

Ein Abgeordneter der Staatsduma schlug vor, den Zug SAPSAN zwischen Moskau und Kaliningrad verkehren zu lassen. Er strebt eine Sondervereinbarung mit der Europäischen Union an, die die Genehmigung geben muss, dass dieser Zug ohne Halt und Kontrolle das Gebiet der Europäischen Union passieren darf. Ich erinnere daran, dass mit dieser Initiative bereits vor einigen Wochen der Vertreter des russischen Präsidenten, Stanislaw Woskresenski auftrat.

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/25228-deputat-gosdumy-predlozhil-zapustit-sapsan-mezhdu-kaliningradom-i-bolshoj-rossiej

 

Im gesamten Gebiet Kaliningrad wurden 2012 8.177 Wohnungen neu gebaut. Das sind 6,7 % mehr, als im Vorjahr. In der Stadt Kaliningrad wurden 13 % mehr Wohnungen gebaut als im Jahre 2011.

Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/economy/1822833-v-kaliningradskoy-oblasti-v-2012-godu-postroili-8177-kvartir.html

 

Im Jahre 2012 wurden durch die Zöllner 100.000 Liter illegal transportierten Benzins bei polnischen Grenzpassagieren beschlagnahmt. Entsprechend der Zollgesetzgebung ist es gestattet aus Russland einen vollen Benzintank sowie einen Reservekanister mit 10 Litern Benzin auszuführen. Da Benzin in Kaliningrad wesentlich billiger ist als in Polen, ist Benzin zum „Exportschlager Nr. 1“ geworden.

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/25258-v-2012-godu-tamozhenniki-izyali-u-polyakov-bolee-100-tysyach-litrov-kaliningradskogo-topliva

 

Das polnische Generalkonsulat will im Jahre 2013 bis zu 150.000 Visa ausgeben. Ausweise für den kleinen visafreien Grenzverkehr sollen zwischen 20.000 – 90.000 ausgegeben werden. Im Jahre 2012 haben die Polen 135.000 Schengenvisa ausgestellt. Die Kapazität für die Ausgabe der Grenzausweise ist auf 1.500 Stück/Tag gestiegen.

Quelle: http://rugrad.eu/news/571808/

 

Durch die Gebietsregierung wird ein neues Programm für Übersiedler erarbeitet. Das alte Programm wurde zum Ende des Jahres2012 ausgesetzt. Das neue Programm soll bis 01.03.2013 erarbeitet sein. Besondere Aufmerksamkeit wird im neuen Programm auf den Gesundheitszustand der Migranten gelegt sowie auf eine Prognose für ihre soziale Adaption. Seit Beginn des Übersiedlerprogrammes im Jahre 2007 sind rund 17.000 Migranten nach Kaliningrad übergesiedelt.

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/25280-regionalnye-vlasti-razrabatyvayut-novuyu-programmu-sodejstviya-dobrovolnomu-pereseleniyu-sootechestvennikov

 

Bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 wird in Kaliningrad das System der Mülltrennung eingeführt. Hierzu müssen in die Entwicklung der Infrastruktur 26,5 Mio. Rubel (0,7 Mio. Euro) investiert werden. Weitere 12,6 Mio. Rubel (0,3 Mio. Euro) wird für die Organisation der Müllentsorgung in den Sportstadien benötigt und 40 Mio. Rubel (10 Mio. Euro) für den Kauf von Spezialfahrzeugen.

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/25283-k-chm-2018-v-kaliningradskoj-oblasti-ustanovyat-kontejnery-dlya-razdelnogo-sbora-musora

 

Im Kaliningrader Gebiet befinden sich 19 Baufirmen vor dem Bankrott (Übersicht im Link). Diese Firmen dürfen nur noch mit Genehmigung des Insolvenzverwalters wirtschaftlich tätig sein.

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/25284-v-kaliningradskoj-oblasti-19-zastrojshhikov-nahodyatsya-v-stadii-bankrotstva-spisok

 

Wieder rückt die Ruine der Kreuzapotheke ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Firma „Rosbahn“ will nun in diesem Jahr mit der Rekonstruktion des historischen Gebäudes beginnen. Der Investitionsvertrag läuft bereits seit dem Jahre 2007 und wurde bisher nicht umgesetzt. Die Stadtverwaltung hat die Firma „Rosbahn“ unter Druck gesetzt und die Kündigung des Vertrages angedroht, wenn nicht umgehend mit der Umsetzung der Vereinbarung begonnen wird.

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/25310-rossban-my-planiruem-nachat-rekonstrukciyu-krojc-apteki-na-ulice-frunze-v-jetom-godu

 

Freude und Elend liegen oft dicht beisammen. Durch ein Gericht wurde entschieden, dass der Status „historisches Baudenkmal“ für das Eingangstor zum Kaliningrader Zoo wieder herzustellen ist. Gleichzeitig musste aber die Leiterin des Zoo vermelden, dass die Skulpturen auf den Gebäuden des Eingangsbereiches auf Grund des unzureichenden baulichen Zustandes der Gebäude jederzeit einbrechen können und dringender Handlungsbedarf besteht.

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/25383-sokolova-skulptury-zhivotnyh-u-vhoda-v-zoopark-v-lyuboj-moment-mogut-ruhnut

 

Im polnischen Goldap, unweit der Grenze zum russischen Kaliningrad, wird ein medizinisches Behandlungszentrum mit Kurort-Charakter eröffnet. Die Bauarbeiten, insbesondere zur Erschließung der Heilquellen sind in vollem Gange. Man beabsichtigt eine Umbenennung der Stadt in „Quelle Goldap“.

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/25393-v-goldape-poyavitsya-kurort-s-lechebnymi-istochnikami

 

Der Vorsitzende des Stadtrates Pjatikop ist der Meinung, dass die Stadt nicht in der Lage ist das geplante Fußballstadion bis 2018 zu bauen. Pjatikop zweifelt nicht am Stadion generell, sondern an dem bisher vorgesehenen Bauplatz auf der „Insel“. Er steht damit in Opposition zum Gouverneur und dem Bürgermeister, jedoch in Übereinstimmung mit Ansichten des Vertreters des Präsidenten, Stanislaw Woskresenski. Er schlägt drei Alternativen vor.

Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/community/1828818-pyatikop-stadion-na-ostrove-k-2018-godu-my-ne-postroim.html

 

Einer Umfrage zufolge verbringt jeder dritte Kaliningrader Arbeitnehmer täglich bis zu zwei Stunden mit sinnlosen Dingen. Dies betrifft insbesondere Arbeitnehmer im Managerbereich und der mittleren Leitungsebene. Am meisten wird die Erarbeitung sinnloser Berichte beklagt, endlos lange Versammlungen und plötzliche und dringende neue Aufgaben.

Quelle: http://www.klops.ru/news/Obschestvo/65419/Opros:-tretj-kaliningradcev-tratjt-dva-casa-v-denj-na-bespoleznuj-rabotu.html

 

67 Plätze hat die Stadt Kaliningrad zusätzlich festgelegt, um an den bevorstehenden Feiertagen des Jahres 2013 (14.02., 22./23.02., 05. - 08.03., 09.05., 01./02.09.) zusätzlich mit Blumen handeln zu können. Notwendig für diese Händler ist der Erwerb einer städtischen Genehmigung und ein Zertifikat mit Herkunftsnachweis der Ware.

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/25421-dlya-torgovli-cvetami-v-prazdnichnye-dni-v-kaliningrade-vydelili-67-mest

 

Im Jahre 2012 betrug die Inflation im Kaliningrader Gebiet 5,6 Prozent. Der mittlere Inflationsquotient für Russland beträgt 6,6 Prozent. Am meisten hatten die Dienstleistungen Einfluss auf den Inflationsfaktor. Die durchschnittlichen Kosten für den „Kaliningrader Warenkorb“ betrugen im Dezember 2012 2.778 Rubel (70 Euro).

Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/economy/1830931-v-kaliningradskoy-oblasti-inflyatsiya-za-2012-god-sostavila-56.html

 

Ausländische Rechtsverletzer bitten immer häufiger um längeren Aufenthalt in Kaliningrader Gefängnissen – ein an sich für „Normalos“ unverständliches Vorgehen. Nach der Verurteilung eines Ausländers erfolgt oftmals eine Verkürzung der Haftzeit durch die staatlichen Organe, mit gleichzeitigem Hinweis, dass ein weiterer Aufenthalt in Russland unerwünscht ist. Viele müssten dann mit der Familie in eine unbekannte Zukunft abreisen. Deshalb verzichten viele Verurteilte auf eine Haftverkürzung und bitten darum die Haftzeit voll absitzen zu dürfen.

Quelle: http://www.klops.ru/news/Obschestvo/65533/Inostrancy-xotjt-kak-mozno-doljse-sidetj-v-kaliningradskix-kolonijx.html

 

Die Förderung von Bernstein durch das Kaliningrader Bernsteinkombinat ist im Jahre 2012 um 12 Prozent rückläufig gewesen. Insgesamt wurden rund 300 Tonnen Bernstein gefördert. Der Rückgang wird erklärt mit den jetzt schwierigeren geologischen Bedingungen zu denen das Kombinat vordringen musste. Die Förderung des Bernsteins brachte dem Kombinat einen Umsatz von 900 Mio. Rubel (22,5 Mio. Euro) und somit endete das Wirtschaftsjahr mit einer schwarzen Bilanzzahl.

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/25459-kaliningradskij-yantarnyj-kombinat-v-2012g-snizil-dobychu-yantarya-na-12

 

Das ehemalige Schloss Tapiau wurde seit dem 19. Jahrhundert als Gefängnis genutzt. Ab 1945 wurde der Komplex als Untersuchungsgefängnis für Militärstraftäter genutzt und etwas später wieder als normales Gefängnis. Jetzt erfolgt die Beräumung zugunsten touristischer Überlegungen. Für zukünftige Straftäter wird ein neuer Gebäudekomplex an einem anderen Ort gebaut, der den modernsten Anforderungen an den Strafvollzug entsprechen wird. Die Kosten werden mit 1,5 Mrd. Rubel veranschlagt (37,5 Mio. Euro).

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/25456-iz-zamka-tapiau-v-gvardejske-uberut-ispravitelnuyu-koloniyu-radi-turistov

 

Der neue Investor des Airports Kaliningrad hat versprochen, den neuen Flughafen bis Ende 2014 fertigzustellen. Im nachfolgenden Link sind Grundrisszeichnungen und Fotos des neuen Airports zu sehen.

Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/community/1831368-aeroinvest-poobeshchal-zavershit-rekonstruktsiyu-khrabrovo-v-nachale-2014-goda.html

 

In Kaliningrad wird die Anzahl der Gefängnisinsassen gesenkt. Dafür werden mehr und mehr elektronische Fußfesseln angewendet. Anfang des Jahres befanden sich in den Strafanstalten Kaliningrads 4.074 Insassen. Im Verlaufe eines Jahres verringerte sich die Zahl um 200. Im Jahre 2012 wurden vorzeitig auf Bewährung 269 Verurteilte entlassen. Seit einem Jahr tragen 40 Verurteilte elektronische Fußfesseln und befinden sich in Freiheit. Bisher wurden 20 Verletzungen der Verhaltensregeln registriert. Insgesamt können zurzeit mit diesem System 500 Verurteilte ausgestattet und überwacht werden.

Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/incidents/1831236-v-kaliningradskoy-oblasti-snizhaetsya-chislo-zaklyuchennykh-i-vnedryayutsya-elektronnye-braslety.html

 

Die neuen Eigner des Airport Kaliningrad planen die Wiedereröffnung des Kaliningrader Airports im Transitregime. So laufen zurzeit Verhandlungen mit China und den USA über entsprechende Transitstops in Kaliningrad. Zur vollen Funktionstüchtigkeit dieses Regimes gehört aber die Einführung des Systems „offener Himmel“. Dies bedeutet, dass jede beliebige Fluggesellschaft Kaliningrad anfliegen kann, unabhängig von zwischenstaatlichen Vereinbarungen. Dieses Regime ist bereits in Wladiwostok umgesetzt. In der dritten Etappe ist die Einrichtung von direkten Fluglinien zwischen Frankfurt/M. und Amsterdam geplant.

Quelle: http://www.klops.ru/news/Obschestvo/65557/Mezdu-Kaliningradom-i-gorodami-Kitaj-i-SSA-planirujt-pustitj-tranzitnye-aviarejsy.html

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