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Kaliningrader Wochenblatt 2013-42

So, 20 Okt 2013 Kaliningrader Wochenblatt


Kaliningrader Wochenblatt 2013-42

 

Babyklappe nun auch in Kaliningrad     
Information vom 14.10.2013
 
 
Im Geburtshaus Nr. 4 in Kaliningrad in der ul. Tschaikowskowo wurde nun eine Babyklappe eingerichtet. Eltern, die sich von ihrem neugeborenen Nachwuchs trennen wollen, haben hier die Möglichkeit dies auf gesetzlicher Grundlage zu tun. Mit der Spezialeinrichtung der Babyklappe wurde eine humanitäre Firma aus Perm beauftragt. Die Kosten für die Umrüstung belaufen sich auf umgerechnet 11.000 Euro. Die Mutter öffnet das „Fenster“, entnimmt einen darin liegenden Brief und legt das Kind in die Box. Nach 30 Sekunden schließt die Box und im Ärztezimmer wird ein Signal ausgelöst, so dass das Kind sofort in qualifizierte medizinische Betreuung kommt. Es findet keine Videobeobachtung oder sonstige Überwachung statt. Der Brief enthält Informationen die es der Mutter ermöglichen, nach einer Denkphase das Kind auch wieder zurückzufordern. Bisher gab es drei Fälle dieser Art. Klicken Sie auf den Link und schauen Sie in die Fotogalerie unseres Medienpartners.
 
 
Die Landwirtschaft entwickelt sich     
Information vom 14.10.2013
 
 
Kaliningrad hat in diesem Jahr, wie auch auf anderen landwirtschaftlichen Gebieten, eine hervorragende Kartoffelernte eingefahren und kann sich somit fast vollständig selber mit Kartoffeln versorgen. Die Ernte wird vermutlich 160.000 Tonnen betragen (benötigt werden 170.000 Tonnen). Kaliningrad erntet somit 220 Zentner Kartoffeln auf einem Hektar. Weitere 75.000 Tonnen Gemüse werden als Ernte erwartet. Für die vollständige Eigenversorgung des Gebietes werden allerdings 120.000 Tonnen benötigt.
 
 
Steuerinspektion macht sich hübsch     
Information vom 14.10.2013
 
 
Das Gebäude der Steuerinspektion Nr. 8 in Kaliningrad, gelegen am Ende des Prospekt Pobedy und vielen Steuerzahlern mehr oder weniger angenehm bekannt, wird instandgesetzt – vermutlich mit Steuergeldern. Die Ausschreibung sieht für den Beginn der Arbeiten das Jahr 2016 vor und man ist bereit für alle Arbeiten 7,7 Mio. Rubel (175.000 Euro) zu berappen. In der Summe sind natürlich auch schon die Steuern enthalten, die die Steuerinspektion anschließend wieder vom „Geldverdiener“ haben möchte.
 
 
Neue Trolleybusse für Kaliningrad     
Information vom 14.10.2013
 
 
Der erste von sechs neuen Trolleybussen ist in der vergangenen Woche in Kaliningrad eingetroffen. Man hat sich jetzt für einheimische Produktion aus Wologda entschieden. Die technischen Parameter stellen die Stadt zufrieden, der Preis ist niedriger als bei bisherigen Käufen in Weißrussland und ein Teil des Kaufpreises wird aus föderalen Mitteln subventioniert. Bis zum Jahre 2015 will Kaliningrad, in Vorbereitung auf die Fußball-Weltmeisterschaft, den gesamten öffentlichen Personennahverkehr erneuern und auch ein einheitliches elektronisches Ticket einführen.
 
 
Die Zahlungsmoral der Arbeitgeber lässt nach     
Information vom 15.10.2013
 
 
Seit Anfang des Jahres sind die Gehaltsschulden der Arbeitgeber gegenüber ihren Mitarbeitern um 2 Mio. Rubel (45.000 Euro) auf insgesamt 5,3 Mio. Rubel (120.000 Euro) angestiegen. Dies ist ein Anstieg um 60 Prozent. Schuldner sind ausschließlich Privatunternehmen und keine staatlichen Einrichtungen. Unter Berücksichtigung, dass das durchschnittliche Gehalt eines Kaliningraders 29.000 Rubel beträgt (660 Euro), ist die Schuldensumme doch recht beachtlich – von den sozialen Auswirkungen der Nichtzahlung an Familienväter und Mütter einmal ganz abgesehen.
 
 
Sprachausbildung für Polizisten in Kaliningrad     
Information vom 15.10.2013
 
 
In Kaliningrad sprechen rund 60 Prozent aller Polizisten Englisch oder sie können einfache Texte mit Hilfe von Wörterbüchern übersetzen. Man arbeitet intensiv an der sprachlichen Ausbildung der Polizisten. Dies ist notwendig, da in vier Jahren die einheitliche Notrufnummer „112“ eingeführt wird, die dann auch international Hilfe leisten soll. Zum jetzigen Zeitpunkt werden intensiv die Polizisten sprachlich ausgebildet, die zu den Olympischen Spielen in Sotchi abkommandiert werden. Wichtig sind englische Sprachkenntnisse für Polizisten auch in Vorbereitung der Fußball-Weltmeisterschaft in Kaliningrad im Jahre 2018.
 
 
Heftige Bautätigkeit in Kaliningrad     
Information vom 16.10.2013
 
 
In den ersten neun Monaten dieses Jahres sind in Kaliningrad 760 Wohnhäuser mit insgesamt 5.153 Wohnungen neu gebaut worden. Insgesamt wurden 391.000 Quadratmeter gebaut. Dies sind rund 20 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ein Drittel der gebauten Wohnfläche entfällt hier auf den Bau von individuellen Wohnraum, d.h. Einfamilienhäusern. Auch in den Kreisen des Gebietes nimmt die Bautätigkeit zu. Da aber insgesamt in Kaliningrad keine wesentlichen Zuwanderungen zu verzeichnen sind und auch keine wesentlichen Investitionstätigkeiten sichtbar sind, steht für Analytiker die Frage, für wen all dieser Wohnraum gebaut wird.
 
 
Besucher sollen in die Irre geführt werden     
Information vom 18.10.2013
 
 
In Kaliningrad wird am Oberteich geplant ein grünes Labyrinth anzulegen. Es soll gleich neben dem dort vorhandenen Sportplatz angelegt werden und eine Größe von 195 Quadratmetern haben. Die Stadt ist bereit dafür 12.500 Euro zu investieren. Die öffentliche Ausschreibung beginnt am 05. November und bereits am 30. November soll der irre Garten fertiggestellt sein.
 
 
Stadt will Transportmonopol im öffentlichen Nahverkehr     
Information vom 18.10.2013
 
 
Die Stadt plant den eigenen Anteil am öffentlichen Personennahverkehr auf 100 Prozent aufzustocken. Mit anderen Worten, alle bisherigen Privatanbieter verlieren ihre Geschäftsgrundlage. Zum heutigen Tag hat der stadteigene Transport einen Anteil von 30 Prozent und arbeitet subventioniert. Die Stadt plant aber im Rahmen von speziellen Arbeitsgruppen das Problem der Privatanbieter von Transportdienstleistungen zu klären – immerhin haben diese der Stadt in schwerer Zeit geholfen und können nun nicht einfach „ausgebust“ (ausgebootet) werden. Die Stadt benötigt insgesamt 100 neue Busse und wird das bisherige Defizit teilweise durch kostenlose Nutzung von Schienenbussen innerhalb des Stadtgebietes ausgleichen
 
 
Neuer Passagierhafen für Kaliningrad     
Information vom 19.10.2013
 
 
Der Gouverneur informierte Vertreter der Europäischen Union, dass die Entscheidung für den Bau eines neuen Passagierhafens in Pionersk gefallen ist. Ein weiterer Tiefseehafen für Kaliningrad ist geplant, der Standort aber bisher noch nicht klar. Für beide Häfen gibt es Gelder aus dem föderalen Haushalt. Trotzdem werden weitere Investoren gesucht, mit denen die Kaliningrader Regierung weiter zusammen arbeiten kann.
 
 
Beachtliche Gelder für Straßeninstandsetzung     
Information vom 19.10.2013
 
 
Für die Instandsetzung von Straßen in Kaliningrad sind in diesem Jahr rund 340 Mio. Rubel (7,7 Mio. Euro) zur Verfügung gestellt worden. Damit ist es gelungen, 83 Objekte instand zu setzen. Nach Meinung von Spezialisten muss die Stadt jährlich mindestens 1,5 Mrd. Rubel (34 Mio. Euro) für die Straßeninstandsetzung bereitstellen. Dann kann man davon ausgehen, dass in sieben Jahren die Straßen im Bestzustand sind.
Reklame

Gebiet, Kaliningrad, Stadtereignisse, Wochenblatt

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