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Kaliningrader Wochenblatt 2013-43

So, 27 Okt 2013 Kaliningrader Wochenblatt


Kaliningrader Wochenblatt 2013-43

 

Starke Belastung des Sozialhilfesystems in Kaliningrad     
Information vom 21.10.2013
 
 
Jeder vierte Bürger Kaliningrads erhält Sozialhilfe oder Zahlungen aus staatlichen Haushaltsmitteln. Das sind konkret 233.000 Menschen. Dies bedeutet einen finanziellen Aufwand für das Gebiets- und föderale Budget von 3,3 Mrd. Rubel (75 Mio. Euro). Der größte Teil dieser Sozialempfänger sind Rentner. Insgesamt gibt es 60 verschiedene Arten von Sozialleistungen durch den Staat.
 
 
Illegalen Migranten die Tür gewiesen     
Information vom 21.10.2013
 
 
Seit Anfang des Jahres sind rund 1.500 illegale Migranten des Landes verwiesen worden. Im Rahmen von 78 großangelegten Kontrollaktionen verschiedener staatlicher Organe wurden diese Illegalen aufgespürt. Insgesamt befinden sich Arbeitsmigranten aus 38 Ländern in Kaliningrad, davon 90 Prozent aus Ländern der Gemeinschaft unabhängiger Staaten. Wesentliche Nationalitäten sind Usbeken, Ukrainer, Litauer, Tadschikistan, Kirgisien
 
 
Ungenügende Sicherheit an Fußgängerübergängen     
Information vom 22.10.2013
 
 
Insgesamt 175 Fußgängerüberwege im Kaliningrader Gebiet entsprechen nicht den Sicherheitsvorschriften. Die wesentlichsten Mängel waren keine ausreichende Kennzeichnung, unzureichende Beleuchtung und nicht ausreichende Absperrungen. Weiterhin fehlten Verkehrshinweisschilder. In der Zwischenzeit sind bereits 17 Übergänge den gesetzlichen Bestimmungen angepasst worden. Bisher sind in diesem Jahr 305 Unfälle an Fußgängerüberwegen passiert, 273 Menschen erhielten Verletzungen und 46 starben.
 
 
Schwarzgeld weiterhin beliebt     
Information vom 22.10.2013
 
 
Insgesamt rund 17 Prozent aller Arbeitnehmer im Kaliningrader Gebiet erhalten ihr Gehalt oder Teile davon im „Umschlag“. Dies sind rund 83.000 Menschen, die sich damit auch „freiwillig“ bereit erklären auf zukünftige Sozialleistungen des Staates wie Rente und Krankengeld zu verzichten. Ein Großteil der Schwarzarbeiter sind im Alter von 15 – 24 Jahren.
 
 
Personennahverkehr in unzufriedenem Zustand     
Information vom 22.10.2013
 
 
Kontrollen der Verkehrspolizei im Verlaufe des Monats September ergaben bei 72 Linienbussen erhebliche technische Mängel. Insgesamt wurden 44 Kontrollen durchgeführt. Bei einigen Fahrzeugen fehlten Sicherheitsgurte, bei anderen war der TÜV abgelaufen. Insgesamt durften im Ergebnis der Kontrollen 222 Fahrer einen Beitrag in die staatlichen Kassen leisten. Trotzdem diese Kontrollen regelmäßig durchgeführt werden, verringern sich die Beanstandungen nicht und hinterlassen auch wenig Eindruck bei den Fahrern und den Betreibern.
 
 
Bombenfund im Stadtzentrum     
Information vom 24.10.2013
 
 
Fast täglich gibt es Meldungen über den Fund von Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Gefunden werden einzelne Munitionsstücke, manchmal aber auch ganze Lager. Auch die Orte sind unterschiedlich –von abgelegen bis hin zum Stadtzentrum der Gebietshauptstadt. So wurde in der vergangenen Woche auf dem Gelände der neuen Hauptkirche Kaliningrads auf dem Platz des Sieges eine Granatwerfermine gefunden. Die Mine konnte gefahrlos evakuiert und auf einem Spezialplatz vernichtet werden.
 
 
Der Umbau von Fußgängerüberwegen beginnt in Kaliningrad     
Information vom 24.10.2013
 
 
Bereits Anfang des Jahres wurde in Kaliningrad mit der Einrichtung sogenannter „liegender Polizisten“, also Verkehrsberuhigungsstreifen begonnen. Der Erfolg war sofort sichtbar, die Anzahl der Verkehrsunfälle an diesen verkehrsberuhigten Abschnitten ging erheblich zurück. Nun will die Stadt die Fußgängerschutzwege ebenfalls anheben, so dass auch dort die Fahrer gezwungen sind abzubremsen. Viele Fußgängerüberwege im Kaliningrader Gebiet entsprechen nicht den gesetzlichen Vorschriften und nun gibt es eine gute Gelegenheit, insgesamt die Sicherheit zu erhöhen.
 
 
„Opium“ für das Volk     
Information vom 00.10.2013
 
 
Am vergangenen Wochenende wurde den Kaliningradern ein neues Kulturobjekt vorgestellt: „Die literarische Straßenbahn.“ Die Straßenbahn, die alle 45 Minuten ihre Rundreise am Handelszentrum „Europa“begann, beherbergte Literaturhelden aus „12 Stühle“, es spielten Musikanten, es wurde gesungen und getanzt. Eine kleine Fotogalerie finden Sie unter dem nachfolgenden Link. Eine phantastische Idee, bestens auch geeignet für ausländische Touristen, selbst wenn sie die russische Sprache nicht verstehen.
 
 
Nun kommen die polnischen Würstchen zu uns     
Information vom 24.10.2013
 
 
Der kleine visafreie Grenzverkehr wird oft scherzhaft auch als Würstchentourismus bezeichnet. Lebensmittel sind in Polen um fast 50 Prozent billiger als in Kaliningrad und so decken sich die Kaliningrader in Polen ein. Nun haben Polen eine Produktion von polnischen Würstchen in Kaliningrad organisiert. Die Produktion wurde im Vorort Kaliningrads, Svetly organisiert. Die Produktion selber kann man aber nur auf dem „Moskowsky Rynok“ in Kaliningrad kaufen. Mit der neuen Produktion wurden auch 35 Arbeitsplätze geschaffen.
 
 
Schwerbewaffnete Oma im Kaliningrader Gebiet      
Information vom 25.10.2013
 
 
Ein hilfsbereiter Enkel wollte in der Wohnung seiner Oma eine Instandsetzung durchführen. Zur Instandsetzung des Fußbodens entfernte er einige Leisten und fand darunter versteckt einen Koffer mit fünf Schusswaffen aus dem Zweiten Weltkrieg. Er übergab den Koffer der Polizei. Diese führt nun die notwendigen Untersuchungen durch.
 
 
Staatsanwaltschaft setzt sich durch     
Information vom 25.10.2013
 
 
Im Rahmen der Demilitarisierung des Kaliningrader Gebietes räumte das russische Militär eine Kaserne in Tschernjachowsk. Es handelte sich um eine alte deutsche Kaserne und das Militär wollte die Gebäude (vermutlich zur Gewinnung von Baumaterial) abreißen lassen. Das löste einen Sturm der Entrüstung aus und per Gerichtsbeschluss wurde der Kasernenkomplex zum Architekturdenkmal erklärt. Der Abriss wurde gestoppt.
 
 
Kostenlos, alles kostenlos – Internet in Kaliningrad     
Information vom 25.10.2013
 
 
Während der Airport Hamburg wartenden Passagieren die Möglichkeit gibt, eine Stunde kostenlos das Internet zu nutzen, hat nun Kaliningrad die ersten 18 Haltestellen im ÖPNV  in der Stadt mit kostenlosem Internet ausgestattet. Weitere Haltestellen sind in Planung. Bereits vorher wurde der gesamte stadteigene Transport (Busse, Trolleybusse und Straßenbahnen) mit kostenlosem Internet ausgestattet. Als Sponsor für die Ausrüstung der Haltestellen trat die russische Sberbank auf, die bereits in ihren Filialen kostenloses Internet anbietet.
 
 
Neuer Standort des Zirkus festgelegt     
Information vom 25.10.2013
 
 
Die Abgeordneten des Kaliningrader Stadtrates haben den neuen Platz für den Kaliningrader Zirkus festgelegt. Er befindet sich in der Straße „Schelesnodoroschnaja“, gegenüber dem Kulturhaus. Der Bau des neuen Zirkus soll bis zum Jahre 2018 – dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft, abgeschlossen sein.
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Gebiet, Kaliningrad, Stadtereignisse, Wochenblatt

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