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Litauische Spionen-Logik wird von polnischen Medien aufgegriffen

Mi, 26 Jun 2019 Kaliningrader Wochenblatt


Litauische Spionen-Logik wird von polnischen Medien aufgegriffen
Begleittext zur Videoinformation
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Russland hat es spannend gemacht mit seinem Elektronischen Visum für das Kaliningrader Gebiet. Es wird am 1. Juli in Kraft treten und 50 Länder sollen mindestens Nutznießer des kostenlosen Visums werden. Litauen meint, dass Russland dieses Elektronische Visum nutzt, um damit Spione anzuwerben.

Es fehlen einem schon die Worte, um diese Logik eines litauischen Politikers, Angehöriger des litauischen Parlaments und Mitarbeiter im Ausschuss für Nationale Sicherheit Litauens zu kommentieren.

Zitiert wird der litauische Politiker durch das litauische Portal „Irt.lt“ und das polnische Portal „Forsal“ greift diese Meldung auf.

Kostenlose Visa werden dazu führen, dass wesentlich mehr Touristen nach Kaliningrad reisen. Das Beispiel Weißrussland hat gezeigt, dass nach Einführung der Visafreiheit 30 Prozent mehr Touristen in das Land gereist sind. Touristen aus Litauen fahren gegenwärtig immer weniger nach Kaliningrad. Sind im Jahre 2016 noch rund 200.000 Litauer nach Kaliningrad gefahren, so waren es im Jahre 2018 nur noch 65.000 Litauer.

Und wenn jetzt wieder mehr Touristen nach Kaliningrad fahren, wird es leichter für die russischen Dienste, unter diesen Touristen neue Spione anzuwerben. Versuche, Bürger ausländischer Staaten für eine Zusammenarbeit mit russischen Diensten zu gewinnen, gibt es regelmäßig – vermeldet der litauische Politiker.

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