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Nun herrscht endlich Klarheit – Baltische Staaten sprengen den Ring

Di, 22 Jan 2019 Kaliningrader Wochenblatt


Nun herrscht endlich Klarheit – Baltische Staaten sprengen den Ring
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Viele Jahre hat er funktioniert, der Stromverbund zwischen Russland, Weißrussland und den drei baltischen Staaten. Dann fühlten sich die baltischen Staaten mit dem russischen Strom nicht mehr sicher. Mit dem nötigen Kleingeld der Europäischen Union wurde nun der Stromverbund gesprengt.

Die Europäische Kommission hat den Austritt der baltischen Staaten aus dem Stromverbund mit Russland und Weißrussland zum Jahre 2025 bestätigt. Darüber informiert RIA Novosti unter Bezug auf den russischen Energieminister Alexander Nowak.

Direkt davon betroffen ist Kaliningrad, welches über diesen Stromverbund seine Energiesicherheit gewährleistete. In Anbetracht der seit längerem bekannten Pläne der baltischen Staaten, hat Russland im beschleunigten Tempo Maßnahmen ergriffen, um Kaliningrad nicht in die Stromabhängigkeit der Europäischen Union zu bringen und hat seit 2014 intensiv am vielschichtigen System der autonomen Energiesicherheit gearbeitet. Bei seinem letzten Besuch im Kaliningrader Gebiet vor wenigen Tagen, hat der russische Präsident Putin den sogenannten roten Knopf gedrückt, um die vorletzte Lücke der Energieversorgung zu schließen.

Und so zeigt sich auch der russische Energieminister und das Kaliningrader Gebiet gelassen, denn ein erster Testlauf der autonomen Energieversorgung ohne die baltischen Staaten hat gezeigt, dass alles gut organisiert ist und funktioniert.

Der russische Energieminister informierte, dass die europäische Seite alle notwendigen Informationen Russland zur Verfügung stellt, welche die neuen über- und unterirdischen Stromversorgungsleitungen in Richtung baltische Staaten betreffen.

Der Minister kommentierte, dass mit dem Ausscheiden der baltischen Staaten aus diesem Stromverbund, in Russland Energieressourcen freigesetzt werden, die für den Export in andere Länder zur Verfügung stehen. Sollten die baltischen Staaten daran Interesse zeigen, insbesondere unter dem Aspekt, dass russischer Strom preiswerter ist, so könne man auf kommerzieller Grundlage darüber natürlich sprechen.

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