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Russland Kompakt – Ausgabe März 2018

Sa, 31 Mär 2018 Kaliningrader Wochenblatt


Russland Kompakt – Ausgabe März 2018

31.03.2018 – Lettland bestellt russischen Militärattaché ein
Das lettische Verteidigungsministerium hat den russischen Militärattaché einbestellt. Thema für das Gespräch sind die russischen Pläne zum Start von Raketen über der Ostsee. Lettland hat gegenüber dem russischen Militärattaché seinen Unmut über diese Pläne geäußert. Man geht davon aus, dass Russland diese Raketenstarts über der von Lettland erklärten Ostsee-Wirtschaftszone durchführen wird. Lettland war von Russland über diese Raketenteste im Zeitraum vom 4.-6. April schriftlich informiert worden. Lettland kommentierte, dass internationale Vereinbarungen und Regelungen diese Raketenstarts nicht verbieten. Aber es handelt sich um schwierige Aufgaben und Lettland charakterisiert diese Starts als Demonstration der Stärke. Russland hat weiterhin die zuständigen lettischen Stellen im Zivilbereich über die Übungen informiert und darum gebeten, dass das Land den betreffenden Luftraum in der angegebenen Zeit schließt. Lettland hat dem zugestimmt. In der Mitteilung wird hervorgehoben, dass es sich hier, vom Standpunkt der Militärs, um einen völlig alltäglichen Vorgang handelt. Anscheinend ist Lettland aber an solche Dinge nicht gewöhnt.
 
 
31.03.2018 – Großbritannien entsendet keine Schiedsrichter zur Weltmeisterschaft
An der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland, werden keine britischen Schiedsrichter teilnehmen. Diese Information verbreitet BBC. Dies ist das erste Mal seit 80 Jahren, dass zur Fußball-Weltmeisterschaft keine britischen Schiedsrichter entsandt werden. Am Donnerstag veröffentlichte die FIFA die Liste von 36 Schiedsrichtern und 63 Assistenten. Darunter befindet sich kein britischer Name.
 
31.03.2018 – Russland kündigte Waffenlieferungsvertrag mit Ukraine
Russland hat den mit der Ukraine abgeschlossenen Vertrag über gegenseitige Lieferung von militärischer Ausrüstung gekündigt. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Außenministeriums, veröffentlicht auf dessen Internetseite, hervor. Vor einer Woche hatte die Ukraine den Vertrag zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Russland gekündigt. Dieser Vertrag wurde im Jahre 2011 abgeschlossen.
 
 
31.03.2018 – Russland startete erfolgreich Militär-Satelliten
Eine Sojus-2.1W-Rakete hat einen militärischen Weltraumapparat erfolgreich im Kosmos stationiert. Dies meldet TASS unter Bezug auf das russische Verteidigungsministerium. Der Start erfolgte am 29. März vom Kosmodrom Plesezk. Dies war der erste Raketenstart in diesem Jahr von diesem Weltraumbahnhof. Gegenwärtig wird der „Weltraumapparat“ in die genaue Position manövriert.
 
31.03.2018 – FSB stellt Ultimatum
Der russische Sicherheitsdienst hat den Messenger-Diensten eine Frist von zehn Tagen gestellt, um Zugriff auf den Informationsaustausch der Nutzer der Dienste zu erhalten. Vorausgehend hatte am 20. März das Oberste Gericht Russlands für Recht befunden, dass dem FSB Zugriff zu diesen Daten zu gewähren ist. Sollten die Messenger-Dienste dieser Aufforderung nicht nachkommen, droht ihnen die Blockierung. Hierzu gehört auch „Telegram“. Dieser Dienst hat bereits erklärt, der Aufforderung des FSB nicht nachzukommen.
 
31.03.2018 – Gorbatschow und Jelzin sind keine Volksfeinde
Abgeordnete der russischen Staatsduma haben einen, von Vertretern der LDPR vorbereiteten Gesetzentwurf abgelehnt, in dem die Tätigkeit von Gorbatschow und Jelzin als „volksfeindlich“ charakterisiert wurde. Das Dokument sah vor, die Tätigkeit der beiden Politiker als „destruktiv und volksfeindlich“ zu charakterisieren und führte an, dass der Zerfall der Sowjetunion, die zwischennationalen Konflikte, die Vielzahl der militärischen Konflikte, das Anwachsen der Krankheiten, der Todesrate, der Anzahl der alkohol- und rauschgiftabhängigen Personen, des katastrophalen Niedergangs des Lebensniveaus der Bevölkerung in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts, nicht zufällig geschah. Dies sind Folgen der „Perestroika“ und der „Jelzin-Reformen“, die auch zu einer Verschlechterung der innenpolitischen und außenpolitischen Situation des Landes geführt haben. Im Verlaufe der Diskussion über diesen Gesetzentwurf, kam es zu keiner einheitlichen Meinung der Abgeordneten und man beschloss, dieses Gesetz nicht zu beschließen.
 
 
31.03.2018 – Tätigkeit von „Dissernet“ findet Zustimmung
Die Russische Akademie für Wissenschaften befürwortet die Tätigkeit der gesellschaftlichen Organisation „Dissernet“. In einem Interview des Präsidenten der Akademie bestätigte dieser die Akzeptanz der Tätigkeit von „Dissernet“. Wenn eine Person sich mit wissenschaftlicher Arbeit beschäftigt und wird von „Dissernet“ mit Plagiaten erwischt, so ist dies sein AUS“, - so der Präsident. Dabei mag es durchaus sein, dass es irgendeinem Regionalverantwortlichen, der seine Doktorarbeit gekauft hat, egal ist, ob er mit Plagiaten erwischt wird und er seinen Doktortitel verliert. Er hat eigentlich ganz andere Wertvorstellungen. Und wenn ihm seine Wissenschaftsreputation egal ist, dann ist er natürlich auch kein Wissenschaftler. Derartige Leute bauen ihre Karriere auf einer anderen Vertikalen. Der Präsident der Akademie betonte weiter, dass die Mehrheit der Wissenschaftler ehrlich gearbeitet hat, um den Wissenschaftsgrad zu erreichen.
 
 
…ach, ehe es in Vergessenheit gerät. Alle warten auf die Amtseinführung des Präsidenten. Gemunkelt wird, dass diese am 7. Mai stattfinden soll. Bis dahin will Putin sich überlegen, wer der neue Premierminister wird. Vielleicht will er aber auch noch mit Medwedjew weiterarbeiten – er weiß es noch nicht, hat er vor wenigen Tagen gesagt. Was meinen Sie? Wer wird der neue Premierminister in Russland? Wir haben eine Umfrage auf unserem Portal geschaltet und haben auch ein paar Namen vorgegeben. Sollten Ihnen einzelne Namen nichts sagen, so klicken Sie auf die Grafik, gleich unter diesen Zeilen, oder auf die Grafik unmittelbar unter der Umfrage. Wir haben in unserer Video-Mediathek bei YouTube einen Film eingestellt, wo wir Erklärungen und Tipps geben. Tun Sie uns den Gefallen und nehmen an unserer Umfrage teil – sie ist noch bis 31. März um Mitternacht geschaltet. Eine Registrierung auf unserem Portal ist nicht erforderlich. Nach Ihrem Klick erfahren Sie, wie andere sich entschieden haben und Sie erhalten weitere zusätzliche interessante Informationen aus der russischen Politik.
 
 
 
 

 
WEITERE AKTUELLE INFORMATIONEN ZU WICHTIGEN EREIGNISSEN IN RUSSLAND FOLGEN IN DER NACHT
 
30.03.2018 – Warnung vor Internet-Torten
In Russland wird nicht nur vor Fake-News im Internet gewarnt. Die Verbraucherschutzbehörde warnt nun auch vor dem Kauf von Torten und Backwaren im Internet, denn diese könnten Quelle für Erkrankungen und Infektionen sein. Insbesondere wird vor Salmonellen und Hepatitis gewarnt. In der Pressemitteilung werden noch einige andere mögliche Erkrankungen erwähnt, die einen empfindlichen Leser zum Torten-Abstinenzler werden lassen könnte. Bei diesen Torten weiß man nie, so die Verbraucherbehörde, wo und wie sie hergestellt und gelagert worden sind. Die Behörde kommentiert, dass häufig Eltern über das Internet derartige Sonderanfertigungen für Geburtstage und andere Kinderfeierlichkeiten bestellen.
 
30.03.2018 – Moskau will elektronische Schulbücher
Die Moskauer Stadtverantwortlichen wollen Schulbücher bis zum Ende des laufenden Schuljahres in elektronische Form bringen. Wie der zuständige Departementleiter mitteilte, wird der größte Teil, der in Moskau zugelassenen und verwendeten Schulbücher digitalisiert. Da in Russland jede Schule für sich festlegt, welche Schulbücher für den Unterricht verwendet werden, ist dies eine umfangreiche Arbeit. Der größte Teil der Bücher wird digitalisiert, eine 100prozentige Digitalisierung wird es aber nicht geben. Bisher enthält die Bibliothek 150 Schulbücher, 180 künstlerische Bücher und mehr als 220 Unterrichtshilfen.
 
 
30.03.2018 – Kurz vor Monatsende diszipliniert die Zentralbank nochmals
Am Donnerstag hat sich die russische Zentralbank entschlossen, zwei Banken und der Kreditorganisation „UMUT“, die „Nicht-Bank“ ist, die Lizenz zu entziehen. Bei den beiden Banken handelt es sich um die Moskauer „Laitbank“ und der Bank „Aktivkapital“ aus Samara. Begründungen für die Lizenzentzüge waren „Standard“ – d.h. Nichterfüllung russischer Gesetze und Weisungen der Zentralbank, riskante Finanzgeschäfte und der Verdacht er Hilfestellung bei Geldwäsche. Damit erhöht sich die Anzahl der Lizenzentzüge auf 13 seit Anfang des Jahres. Geht man vom einfachen mathematischen Mittel aus, werden wohl im aktuellen Jahr rund 50 russische Banken den Finanzsektor im größten Land der Erde verlassen und Elvira Nabiullina festigt ihren Ruf als erfolgreichste Reformatorin des russischen Finanz- und Versicherungssystems.
 
 
30.03.2018 – Russland fordert Abschaffung des Gesetzes über „Russische Okkupation“
Das russische Außenministerium hat Georgien aufgefordert, das Gesetz über die „Russische Okkupation“ abzuschaffen. Wie in der Pressemitteilung des russischen Außenministeriums kommentiert wurde, fanden am 27./28. März in Genf Konsultationen im Rahmen von internationalen Diskussionen über den Transkaukasus statt. Dieses Treffen wurde durch den Vertreter Georgiens zu einer Propaganda-Aktion umqualifiziert. In seinem Diskussionsbeitrag wiederholte der georgische Vertreter die bereits ad absurdum geführte These über eine „russische Okkupation“ und versucht damit sein eigenes Unvermögen zur Organisation und Führung des Landes zu maskieren. Speziell geht es um die Gebiete Suchumi und Zchinwali. Das Gesetz, dessen Abschaffung Russland fordert, reguliert ein besonderes Rechtssystem auf den „okkupierten Gebieten“ Abchasien und Südossetien. In diesem Gesetz wird Russland als Staat qualifiziert, der diese Gebiete okkupiert hat.
 
30.03.2018 – Kaliningrad-Domizil setzt die Berichterstattung zur Brandkatastrophe fort
Kaliningrad-Domizil informiert über den fünften Tag der Ereignisse rund um die Brandkatastrophe in Kemerowo. Erste Ermittlungsergebnisse liegen vor, der Brandherd wurde gefunden. Klicken Sie auf die Grafik, um zum Artikel zu gelangen.
 
 
30.03.2018 – Russische Militärs erinnern sich an ehemalige Flugstrecken
Erstmals, seit dem Ende der Sowjetunion, haben sich russische Militärs wieder an eine Flugstrecke erinnert, die wohl früher aktiv genutzt wurde. Und so flog erstmals wieder ein Flugzeug über den Nordpol nach Nordamerika. Darüber informierte der russische Verteidigungsminister Schoigu. Der Verteidigungsminister informierte im Rahmen einer Sitzung im Ministerium, dass man weiter die Umrüstung von Truppenteilen und Verbänden der Nordflotte aktiv vorantreibe. Eine der perspektivreichsten Richtungen hierbei ist die Arktis.
 
30.03.2018 – Ausländische Handelsvertretungen sollen radikal reformiert werden
Der russische Ministerpräsident Medwedjew hat dazu aufgerufen, die russischen Handelsvertretungen im Ausland entweder radikal zu reformieren oder einfach zur abzuschaffen. Die jahrelangen Reformbemühungen, mit diesen Handelsvertretungen ein Instrument für den Schutz und die Entwicklung der Interessen russischer Unternehmer zu schaffen, hat keinerlei Resultate gezeigt. Entweder man komme jetzt zu echten Reformen oder man solle sie einfach schließen – so Medwedjew.
 
30.03.2018 – Mondforschungszentrum vor der Schließung?
Russland hat im Jahre 2017 ein neues Zentrum zur Erforschung des Mondes eingerichtet. Man ging in der Planung davon aus, dass dies ein Zwischenschritt zu weiteren Forschungen auf dem Mars ist. Nun liegen Informationen vor, dass dieses Zentrum wieder geschlossen werden soll. Wie ein Vertreter aus dem Bereich der Weltraumforschung informierte, habe man keinen praktischen Nutzen für das Zentrum gefunden und auch keine Finanzierungsquelle.Somit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieses Zentrum liquidiert oder aber anderen arbeitsfähigen Strukturen in der Weltraumforschung angeschlossen wird.
 
30.03.2018 – Französischer Präsident besucht Russland
Der französische Außenminister bestätigt, dass Präsident Makron Russland besuchen wird. Der Besuch ist für den Monat Mai geplant. Der Besuch hat das Ziel, einen ehrlichen, eindeutigen, verständlichen und fordernden Dialog mit Russland fortzusetzen. Somit erweisen sich Meldungen westlicher Medien, über eine Annullierung des Besuches als nicht zutreffend.
 
30.03.2018 – Kaliningrad-Domizil setzt die Berichterstattung zum Diplomatenkrieg des Westens gegen Russland fort
Die für den Donnerstag angekündigten Überraschungen und Geschenke wurden von der Sprecherin des russischen Außenministeriums während des Briefings überreicht – hielten sich dann aber doch mehr in Für den heutigen Donnerstag PR-Grenzen, ungeachtet, dass es für den britischen Außenminister sehr peinlich wurde, sowohl, was seine Dostojewski-Kenntnisse anbelangte, wie auch seine Geschichtskenntnisse zu den „Adolf-Hitler-Olympischen-Spielen-1936“. Wir informieren Sie im vorliegenden Beitrag über die weiteren Ereignisse am Donnerstag. Klicken Sie auf die Grafik, um zum Artikel zu gelangen.
 
 
ACHTUNG! BERICHT ZUM KRIEG DER DIPLOMATEN WIRD IN DER NACHT MIT AKTUELLEN EREIGNISSEN AKTUALISIERT
 
30.03.2018 – Verhaftung eines leitenden Zivilschutz-Mitarbeiters
Der stellvertretende Leiter der Hauptverwaltung für Zivilschutz der Republik Buriatins ist verhaftet worden. Er wird der Entgegennahme von Bestechungsgeld beschuldigt. Im Gegenzug soll er örtliche Unternehmer bei der Durchführung von Brandschutzkontrollen gedeckt und geholfen haben, Folgen für diese abzuwenden. Mitarbeiter des Zivilschutzes ist der Verhaftete seit 2002. Seit 2016 war er als stellvertretender Zivilschutzchef der Republik eingesetzt.
 
30.03.2018 – Undiplomatischer Krieg der Diplomaten – Ereignistag 29. März 2018 – Aktualisierung
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29.03.2018 – Duma lehnt Gesetz ab – keine Registrierung per Pass in Sozialnetzwerken
Der Duma-Ausschuss für Familie, Frauen und Kinder hat empfohlen, den Gesetzentwurf abzulehnen, welcher vorsieht, dass Personen, die in Sozialnetzwerken aktiv werden wollen, sich dort mit Passangaben anmelden müssen. Für Kinder bis 14 Jahre sollte eine schriftliche Genehmigung der Eltern Grundlage für eine Registrierung sein. Initiator dieser Gesetzesinitiative waren zwei Abgeordnete der Partei „Einiges Russland“. Beide waren der Ansicht, dass dies das beste Mittel ist, um Fake-Konten, die realen Personen das Leben schwer machen, zu verhindern.
 
29.03.2018 – Kaliningrad-Domizil setzt die Berichterstattung zum Diplomatenkrieg des Westens gegen Russland fort
Für den heutigen Donnerstag werden Reaktionen Russlands auf die Massenhafte Ausweisung russischer Diplomaten aus westlichen Ländern erwartet. Wir informieren Sie im vorliegenden Beitrag über die Ereignisse am Mittwoch. Klicken Sie auf die Grafik, um zum Artikel zu gelangen.
 
 
 
29.03.2018 – Russland will Internet-Spielzeug nicht ins Land lassen
Die Assoziation der Firmen für den Internet-Handel hat dem föderalen Zolldienst vorgeschlagen, eine Kontrolle der Pakete durchzuführen, die aus dem Ausland kommen und nichtzertifiziertes Kinderspielzeug beinhaltet. In Russland müssen sämtliche Kinderspielzeuge und Waren, die für Kinder bestimmt sind, besonders zertifiziert werden. Treffen diese Waren allerdings aus dem Ausland auf dem Postweg ein, unterliegen sie dieser Pflicht nicht. 90 Prozent dieser Waren kommen aus China und werden sogar in China nicht zertifiziert. Die Assoziation schlägt vor, in solchem Fall das Paket an den Absender zurückzusenden. Insgesamt haben Pakete mit Kinderartikeln einen Anteil von 20 Prozent aller Postsendungen aus dem Ausland. Ein Großteil der Pakete kommt jedoch nicht aus China, sondern aus Europa, wo die Sicherheitsbedenken wesentlich geringer sind.
 
29.03.2018 – Liste von Wucher-Hotels veröffentlicht
Die russische Verbraucherschutzbehörde hat eine aktualisierte Liste mit Wucher-Hotels veröffentlicht. Diese stehen in Verdacht, zum Zeitpunkt der Fußball-Weltmeisterschaft ihre Preise jenseits der aktuellen russischen Gesetzgebung zu gestalten. Auf der jetzt publizierten Liste befinden sich 502 Hotels. Bei 100 Hotels stellte der Verbraucherschutz fest, dass diese keine Sterne-Klassifizierung haben, obwohl dies die russische Gesetzgebung fordert.
 
29.03.2018 – Keine Coca-Cola und keine Snickers mehr für Soldaten
Die russische Firma „Wojentorg“ (Militärhandel) hat sich entschlossen, Coca-Cola und Snickers aus dem Sortiment zu nehmen. In Russland gibt es ähnliche Waren aus einheimischer Produktion – so ein Vertreter des Militärhandels. Kommentiert wurde, dass es nicht sein kann, dass das Lieblingsgetränk eines russischen Soldaten die Coca-Cola und der Lieblingssnack ein Snickers ist. Für Snickers gibt es sofort verfügbaren russischen Ersatz, an einem Ersatz für Coca-Cola arbeite man noch ein wenig. Der Direktor des Militärhandels informierte, dass man in den Truppenteilen das Netz der Verkaufsautomaten entwickeln werde. Bisher sind über 1.000 dieser Automaten aufgestellt worden.
 
29.03.2018 – Kaliningrad-Domizil setzt die Berichterstattung zur Brandkatastrophe fort
Kaliningrad-Domizil informiert über den vierten Tag der Ereignisse rund um die Brandkatastrophe in Kemerowo. Erste Ermittlungsergebnisse liegen vor. Klicken Sie auf die Grafik, um zum Artikel zu gelangen.
 

 
 
29.03.2018 – Vertragsauflösung begonnen
Russland und die Ukraine haben begonnen, die Gaslieferverträge aufzulösen. In den Gesprächen zwischen „GasProm“ und „Naftogas“ geht es um die Verträge zur Lieferung und zum Transit von Gas. Die russische Seite informierte, dass man frühere Stockholmer Gerichtsurteile zu Lasten von Gasprom nicht anerkennen und in Appellation gehen werde. Die ukrainische Seite informierte, dass Russland weiterhin keine Gaslieferungen vornimmt. Die nächste Gesprächsrunde zur Auflösung der gegenseitigen vertraglichen Verpflichtungen wird im April stattfinden.

 

28.03.2018 – Deutschland genehmigt den Bau von „Nordstream-2“
Alle deutschen Behörden, die Genehmigungspflichten im Zusammenhang mit dem Bau von „Nordstream-2“ haben, haben ihre Zustimmung zum Bau gegeben. Es wurden keinerlei Gründe gefunden, um dem Bau dieser Leitung auf deutschem Territorium abzulehnen. Gegenwärtig stehen noch die Baugenehmigungen von Russland, Finnland, Schweden und Dänemark aus.
 
 
28.03.2018 – Russland genehmigt keine Privatarmeen
Die russische Regierung hat den vorliegenden Gesetzentwurf zur Legalisierung von Privatarmeen bzw. bewaffneten Privatformationen, abgelehnt. Als Begründung für die Ablehnung wird die russische Verfassung genannt, die im Teil 5 Artikel 13 derartige Formationen nicht zulässt. Weiterhin regelt die Verfassung, dass alle Fragen im Zusammenhang mit der Verteidigung und Sicherheit, Krieg und Frieden, der Außenpolitik und den internationalen Beziehungen Russlands in ausschließlicher Kompetenz des Staates liege. Im Vorfeld der Beratung im Ministerkabinett erklärten eine Reihe von Behörden, mit dem Gesetzentwurf nicht einverstanden zu sein. Hierzu gehörten das Verteidigungsministerium, das Finanzministerium, Außenministerium, die RosGarde, der FSB, der SWR und FSO. Gegen den Gesetzentwurf traten auch die Generalstaatsanwaltschaft und das Justizministerium auf. Der Gesetzentwurf wurde durch die Partei „Gerechtes Russland“ in die Staatsduma eingebracht.
 
 
28.03.2018 – Saudi-Arabien will langjährige Freundschaft mit Russland
Saudi-Arabien und Russland sind gegenwärtig dabei, eine langfristige Vereinbarung über die Zusammenarbeit auf dem Erdölsektor gemeinsam zu erarbeiten. Darüber informiert Reuters. Nach Worten des Kronprinzen, sind noch keine konkreten Eckdaten formuliert. Aber man möchte eine Vereinbarung für die kommenden, bis zu 20 Jahre erreichen. Gegenwärtig gibt es, beginnend mit dem Jahre 2016, nur kurzfristige Vereinbarungen zur Zusammenarbeit und Preisregulierung auf dem Erdölmarkt.
 
 
28.03.2018 – Russland führt Kennzeichnung von Lebensmitteln ein
Das russische Gesundheitsministerium hat sich mit seinen Vorstellungen zur Kennzeichnung von gesundheitsfördernden Lebensmitteln durchgesetzt. Die föderale Regierung hat einen entsprechenden Gesetzentwurf befürwortet. Ende des Jahres ist die Inkraftsetzung des Gesetzes vorgesehen. In der Mitteilung wurde hervorgehoben, dass die Kennzeichnung von gesundheitsfördernden Lebensmitteln nicht automatisch bedeute, dass nicht gekennzeichnete Lebensmittel gesundheitsbedenklich sind. Es ist nicht vorgesehen, gesundheitlich bedenkliche Lebensmittel mit beispielsweise einem roten Punkt zu kennzeichnen.
 
 
28.03.2018 – McDonald´s will in Russland weiter Fuß fassen
McDonald´s plant die Eröffnung von weiteren Restaurants in den Städten, die Ausrichterstadt der Fußball-Weltmeisterschaft sind. Die Eröffnung wird nicht unbedingt bis zum Beginn der Weltmeisterschaft erfolgen, sondern im Laufe des Jahres 2018. Insgesamt spricht man von 40 Restaurants. Weiterhin plant die FastFood-Kette den Hauslieferservice und die Einrichtung von zeitweiligen Restaurants. Diese soll es aber nur in Moskau geben.

 

 
27.03.2018 – FIFA erklärt Russlands Bereitschaft zur Weltmeisterschaft
Die FIFA hat eingeschätzt, dass die Infrastruktur zur Durchführung der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland fertiggestellt ist und den Standards der FIFA entspricht. Dies erklärte der Direktor des zuständigen FIFA-Departements Collin Smith während einer Pressekonferenz in Kaliningrad. Die Ergebnisse des operativen Besuches in Russland sind sehr gut – so Smith. In einigen Ausrichterstädten gäbe es noch kleinere nicht erledigte Arbeiten, von denen allerdings der Insgesamt-Eindruck abhängt.
 
 
 

 
26.03.2018 – Der Bart des Propheten steht im Aufmerksamkeitsfocus
Im Rahmen der Präsidentenwahlen in Russland, hatte der Kandidat der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation Grudinin mit einem russischen Journalisten eine Wette abgeschlossen. Sollte er weniger als 15 Prozent aller Stimmen erhalten, wolle er sich seinen Bart abrasieren. Sollte er die 15 Prozent erreichen, wollte sich der russische Journalist eine Glatze rasieren. Die Ergebnisse der Präsidentenwahlen sind bekannt und Grudinin zierte sich eine Zeit und wollte sich den Bart nicht abrasieren. Letztendlich war aber wohl der Druck der Öffentlichkeit zu groß und er zeigte sich per Foto und Video am Wochenende ohne Oberlippenbart. Nun meldete sich der Chef der KPdRF Suganow zu Wort und erklärte, dass auch er eine Rolle beim Rasieren gespielt habe. Nein, er habe nicht den Spiegel behalten, sondern empfohlen, dass Grudinin seinen Bart nicht abrasieren solle. Er solle einfach die Klappe halten und fertig … Aber Grudinin meinte, dass man Wetten einlösen müsse. Er habe nun mal nicht die nötigen Stimmen erhalten und daran ist auch die Partei schuld. Deshalb kommt der Bart ab. Allerdings ist wohl diese ganze Angelegenheit wohl doch als angenehme PR für die Kommunisten und deren Kandidaten zu bewerten. Derartige „Ereignisse“ sind wohl das Salz in der „Wahl-Suppe“, die diese doch etwas schmackhafter macht. Nun hofft man, dass der Bart wieder schnell nachwächst – denn immerhin ist Grudinin ein echter Mann – meint Suganow.
 
26.03.2018 – Russland und Nordkorea wollen Brücke bauen
Den Amerikanern gefallen die Pläne Russlands und Nordkoreas über eine Ausweitung der Zusammenarbeit überhaupt nicht. Beide Länder planen den Bau einer neuen Brücke, die die beiden Länder miteinander verbindet. Bisher existiert nur eine Eisenbahnbrücke, die im Jahre 1959 eingeweiht wurde. Der gesamte Fahrzeugverkehr wird über das chinesische Territorium abgewickelt. China selber hat 23 Grenzübergänge zu Nordkorea. Die neue Brücke soll nun weitere Umwege ersparen. Russlands Minister für die Entwicklung des Fernen Ostens hat Nordkorea vorgeschlagen, dass es Handelszentren im russischen Fernen Osten errichten solle, um dort seine Waren anzubieten. Weiterhin regte der russische Minister an, dass Nordkorea regelmäßig Ausstellungen in Russland organisieren sollte, um dort zu zeigen, welche Waren es produziert. Wie weiterhin mitgeteilt wurde, besprechen beide Länder gegenwärtig eine Intensivierung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Transports, der Energie, der Industrie, der Landwirtschaft und Fischerei, sowie der Bildung, Wissenschaft, des Umweltschutzes, Sport und Kultur. Allerdings gäbe es Sanktionen der UNO, die eine ungebremste Entwicklung der Zusammenarbeit behindern.
 
 
26.03.2018 – Russlands strategische Richtungen sind geschützt
Russland hat in der letzten Zeit in allen strategischen Richtungen des Landes Gruppierungen geschaffen, die über Flügelraketen mit großer Reichweite verfügen und die auf allen denkbaren Trägermitteln basiert sind. Darüber informierte der Chef des Generalstabs Waleri Gerassimow. Diese Gruppierungen sind in der Lage, die strategisch wichtigsten Bereiche Russlands zuverlässig zu schützen. Durch die neuen Waffensysteme ist es gelungen, die Zeit zur Überführung der Truppen in Gefechtsbereitschaft um zwei Drittel zu verkürzen.
 
26.03.2018 – Zentralbank will, die Geldautomaten wollen nicht
Die Zentralbank hat im vierten Quartal 2017 begonnen, neue Geldscheine im Nominalwert von 200 und 2000 Rubel einzuführen. Anfang 2018 begann die massenhafte Verbreitung in ganz Russland. Wie sich herausstellte, hatte man wohl verpasst, die Geldautomaten auf diese neuen Geldscheine vorzubereiten. Ein halbes Jahr nach Einführung der neuen Geldscheine sind 15 Prozent der Geldautomaten immer noch nicht in der Lage, mit diesen neuen Geldscheinen zu arbeiten – so der Pressedienst der Zentralbank. Allerdings geht die Zentralbank davon aus, dass dieses Thema im Verlaufe des April erledigt ist. Es verbleiben dann noch andere Automaten, die auf eine Nachrüstung warten (z.B. Tickets im Nahverkehr). Hier wird wohl die Nachrüstung noch etwas länger dauern.
 
26.03.2018 – Klare, fragende Worte aus Moskau
Ungeachtet dessen, dass man die Handlungen Londons als „beispiellose Unhöflichkeit“ charakterisieren muss, behält der russische Präsident Wladimir Putin absolute Ruhe – dies erklärte sein Pressesprecher Dmitri Peskow in einem Interview mit NTW.
 
 
Peskow kommentiert, dass man die gegenwärtige Situation als Provokation einstufe, mit der Russland aber fertig werden müsse. Was sich dahinter wirklich verbirgt? Entweder sind es die inneren Probleme Großbritanniens oder es sind britische Probleme mit seinen Verbündeten oder noch irgendetwas anderes. Aber, so Peskow, das ist nicht unsere Angelegenheit. Unsere Sache ist es, mit dieser Provokation fertig zu werden.
 
26.03.2018 – Britischer Ex-Botschafter glaubt an schnelle Beruhigung der Lage
Der ehemalige Botschafter Großbritanniens in Russland Sir Tony Brenton (2004-2008) ist der Meinung, dass sich der diplomatische Konflikt zwischen Russland und Großbritannien im Verlaufe von nur wenigen Monaten in Nichts auflösen wird, denn beide Länder sind bei der Lösung von täglichen Problemen dringend aufeinander angewiesen. Diese Meinung äußerte der ehemalige Botschafter im Interview mit der Zeitung „The Independent“. Der Diplomat erinnerte sich an die Wiederherstellung der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern nach dem Vorfall mit der Vergiftung von Alexander Litwinenko im Jahre 2006. Weiterhin verwies er auf die doch schnelle Abschwächung der russischen Isolation im Zusammenhang mit der Ukrainekrise. Derartige Krisen auf hohem Niveau gehen immer ziemlich schnell zu Ende, denn es treten andere tägliche Probleme in den Vordergrund.

 

25.03.2018 – Ruhe in Russland, Stress in Europa
Millionen europäischer Bürger werden in der Nacht von Samstag auf den Sonntag wieder in Stress versetzt. Sie müssen in der Nacht aufstehen, um die Uhren neu zu stellen, denn die Sommerzeit wird wieder eingeführt. Die Russen, egal in welcher der elf Zeitzonen sie wohnen, können durchschlafen und werden wohl erst am Sonntag aus den Medien erfahren, dass es in Europa mal wieder eine neue Zeit gibt. Für Besucher Russlands bedeutet die neue europäische Zeit, dass man sich wieder auf einen Zeitunterschied von zwei Stunden einstellen muss – wenn man Moskau oder St. Petersburg besucht. Wer allerdings Kaliningrad, die geographisch westlichste Region Russlands, besucht, kann sich freuen, denn hier wurden die Unterschiede zwischen „West“ und „Ost“ beseitigt – allerdings nur in der Uhrzeit und auch dies nur temporär.
 
 
25.03.2018 – Russland will für Japan „Grünen Korridor“ schaffen
Russland hat Japan vorgeschlagen, einen „Grünen Korridor“ für Pharma-Firmen zu schaffen. Über diesen Gedanken informierte die russische Vizepremierministerin Olga Golodez. Die Schaffung dieses „Grünen Korridors“ ist einfach nur der nächste qualitative Schritt zur Verbesserung der gegenseitigen Beziehungen – eine Signalaussendung an Japan.
Von diesem „Grünen Korridor“ sollen japanische Firmen profitieren, die sich mit der Herstellung medizinischer Ausrüstungen und Medikamenten beschäftigen. Russland möchte, so erklärte sie während eines Treffens mit dem japanischen Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie, dass japanische Firmen sich auf dem russischen Markt engagieren, denn japanische Erzeugnisse bedeuten Qualität. Olga Golodez informierte, dass im Jahre 2018 beide Länder mehr als 120 Veranstaltungen auf dem Gebiet der Politik, Wirtschaft und Kultur planen. Davon hängt viel ab für die Interessen der Bevölkerung beider Länder.
 
25.03.2018 – US-Sicherheitsrat fordert neue Sanktionen gegen Russland
Der Nationale Sicherheitsrat der USA hat dem amerikanischen Präsidenten Trump empfohlen, weitere Strafmaßnahmen gegen Russland durchzuführen und Diplomaten auszuweisen. Dies soll diesmal begründet werden mit den Vorfällen rings um die Vergiftung des russischen Ex-Agenten in Großbritannien. Wie nicht genannt sein wollende Quellen berichten, denkt der US-Präsident gegenwärtig darüber nach. Man gehe aber davon aus, dass eine Entscheidung nicht lange auf sich warten lasse. Das US-Außenministerium teilte mit, dass es gegenwärtig keine konkreten Strafmaßnahmen gegen Russland plane, die im Zusammenhang mit den Ereignissen in Großbritannien stehe, aber man ist bereit, um Solidarität mit den Verbündeten zu zeigen, Maßnahmen gegen Russland zu verhängen.
 
25.03.2018 – Britische Wissenschaftler zeigen sich beleidigt
Britische Wissenschaftler zeigen sich beleidigt, weil Russland angedeutet hat, dass durchaus die Möglichkeit bestehe, dass das in Großbritannien angewandte Giftgas gegen einen russischen Ex-Agenten, auch in Großbritannien hergestellt sein könnte. Der Leiter des britischen Zentrums für Giftforschung erklärte, dass aus seinem Labor kein Gift verschwunden ist. Die russischen Andeutungen in dieser Hinsicht sind „ärgerlich“ – so berichtet der Russische Dienst von BBC. Der Direktor betonte die hohen Sicherheitsstandards in seinem Institut. Kein Agent ist in der Lage, aus seinem Institut Gift zu entwenden. Dass der russische Ex-Agent mit seiner Tochter in der Nähe des Instituts gefunden wurde, sei ein reiner Zufall. Der Direktor informierte weiter, dass Großbritannien bereits in den 50er Jahren die Entwicklung von chemischen und biologischen Waffen eingestellt habe. Allerdings entwickle man Gegenmittel zu den bekannten Waffen. Natürlich gibt es im Institut Gifte, die man benötige, um Gegengifte zu entwickeln. Diese sind aber gut bewacht und werden unter strenger Aufsicht vernichtet, wenn sie nicht mehr benötigt werden.
 
25.03.2018 – Russland sendet Brief an britischen Polizisten
Der russische Botschafter in Großbritannien hat einen Brief an den britischen Polizisten gesandt, der ebenfalls Vergiftungserscheinungen, im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den russischen Ex-Agenten, zeigt. In diesem Brief versichert der Botschafter, dass Russland mit den Vorgängen in Großbritannien nichts zu tun hat. Diese Information wurde am Samstag von TASS verbreitet. Der Botschafter teilt dem Polizisten mit, dass sein Land bereit ist, bei der Aufklärung aktiv mitzuwirken. Er hoffe, so der Botschafter, auf die vollständige Wiederherstellung der Gesundheit des Polizisten und dankte ihm für seinen Einsatz.
 
25.03.2018 – Europäische Länder bereiten Diplomatenausweisungen vor
20 europäische Länder bereiten gegenwärtig die Ausweisung von russischen Diplomaten vor. Die Länder meinen, dass sie Diplomaten ausweisen werden, die mit russischen Spionagekreisen in Verbindung stehen. Die Entscheidung zur Ausweisung russischer Diplomaten stehe im Zusammenhang mit dem Giftgasanschlag in Großbritannien. Wie russische Medien berichten, wird der Prozess der Ausweisung russischer Diplomaten am 26. März beginnen. Wie die Zeitung „The Times“ berichtet, sollen sich an dieser Aktion folgende Länder beteiligen: Frankreich, Deutschland, Polen, Irland, Niederlande, Estland, Lettland, Litauen, Bulgarien, Tschechien, Dänemark und neun weitere Staaten.
 
25.03.2018 – Russland bereitet Gegensanktionen vor
Russland bereitet gegenwärtig Gegensanktionen zu den von den USA verhängten Strafzöllen vor. Das Ministerium für Industrie und Handel bereitet eine Liste geeigneter Maßnahmen vor. An vorderster Stelle steht die Einschränkung des Imports amerikanischer Waren. Weiterhin wird sich Russland zur Wahrung seiner Interessen an die WTO wenden. Russland ist der Meinung, dass die USA mit diesen neuen Strafzöllen für Aluminium und Stahl gegen die Bestimmungen der WTO verstößt.
 
25.03.2018 – Russland will sich auf riskantere Finanzmärkte begeben
Russland stellt Überlegungen an, dem Beispiel Norwegens zu folgen und den „Fond des nationalen Wohlstandes“ zu nutzen, um in riskantere Aktiva zu investieren. Man hoffe damit auf höhere Einnahmen, auch wenn das Risiko höher ist. Über diese russischen Überlegungen informiert Bloomberg. Die russischen Reserven wachsen unaufhörlich. Einer der Gründe sind die wachsenden Preise für Erdöl. Sollten die Finanzreserven Russlands sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes überschreiten, könnte man diese Mittel einsetzen, um weiteres Geld durch Investitionen in riskantere Aktiva zu verdienen – so Anton Siluanow, der russische Finanzminister. Allerdings wird Russland nur in die Aktiva investieren, die auch schnell wieder verkauft werden können.
 
 
25.03.2018 – Russland fühlt sich unwohl mit der unberechenbaren und aggressiven EU
Russland fühlt sich unwohl im Zusammenhang mit der unberechenbaren und aggressiven Europäischen Union in der Angelegenheit der Vergiftung von Skripal. Das erklärte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten. „Natürlich ist es für uns unangenehm, wenn wir sehen, dass unser Gegenüber unberechenbar und aggressiv ist. Aber so ist es, das ist die Realität, mit der wir leben müssen. Natürlich müssen wir alles tun, um keine Zuspitzung zuzulassen, im Sinne unserer Position zu unserem Gegenüber in Europa – so Peskow weiter.
 

 

24.03.2018 – Endgültige Wahlergebnisse verkündet
Die Zentrale Wahlkommission hat die endgültigen Wahlergebnisse zu den am 18. März 2018 durchgeführten Wahlen zum Amt des Präsidenten veröffentlicht. Zu den schon bekannten Ergebnissen gibt es nur minimalste Veränderungen. Die Leiterin der Zentralen Wahlkommission Ella Pamfilowa kommentierte, dass es schade war, dass einige Kandidaten, die in der Vergangenheit Probleme mit dem Gesetz hatten, aufgrund der Wahlgesetzgebung nicht an diesen Wahlen teilnehmen durften. Gespräche über „alternativlose Wahlen“ sind ein Schlag in das Gesicht aller teilnehmenden Kandidaten – meinte Pamfilowa.
 
 
24.03.2018 – Putin wandte sich an die russische Bevölkerung
Der russische Präsident Putin trat mit einer Videobotschaft auf und wandte sich an die russische Bevölkerung mit dem Aufruf, einen „echten Durchbruch“ im Leben des Landes zu erreichen.
 
 
Putin meint, dass die Unterstützung, die er durch die Wähler erhalten hat, nicht nur im Zusammenhang damit stehen, dass man weitere Verbesserungen erwarte, sondern auch mit den positiven Ergebnissen, die bereits erreicht worden sind. Dies ist aber nicht ausreichend – meint Putin. Wir brauchen einen echten Durchbruch, um wirkliche Veränderungen zu erreichen.
Es wäre zu schön um wahr zu sein, wenn er den Bürgern versprechen könnte, alle Probleme jetzt sofort lösen zu können. Russland muss an die Problemlösungen in logischer Reihenfolge herangehen. Es müssen tiefgreifende Änderungen erreicht werden und jeder Schritt muss tiefgründig durchdacht werden.
Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten kommentierte weiter, was der russische Präsident unter den Zielen seiner Außenpolitik versteht. Das Ziel der Außenpolitik des russischen Präsidenten Putin besteht darin, alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Innenpolitik zu schaffen. Er informierte, dass Putin einen konkreten Handlungsplan habe und genau weiß, welche Aufgaben er in der Innenpolitik an erster und welche an zweiter Stelle zu lösen sind. Um diese Aufgaben im inneren des Landes zu lösen, benötige der Präsident die große Unterstützung der russischen Diplomaten.
 
…ach, ehe es in Vergessenheit gerät. Alle warten auf die Amtseinführung des Präsidenten. Gemunkelt wird, dass diese am 7. Mai stattfinden soll. Bis dahin will Putin sich überlegen, wer der neue Premierminister wird. Vielleicht will er aber auch noch mit Medwedjew weiterarbeiten – er weiß es noch nicht, hat er vor wenigen Tagen gesagt. Was meinen Sie? Wer wird der neue Premierminister in Russland? Wir haben eine Umfrage auf unserem Portal geschaltet und haben auch ein paar Namen vorgegeben. Sollten Ihnen einzelne Namen nichts sagen, so klicken Sie auf die Grafik, gleich unter diesen Zeilen, oder auf die Grafik unmittelbar unter der Umfrage. Wir haben in unserer Video-Mediathek bei YouTube einen Film eingestellt, wo wir Erklärungen und Tipps geben. Tun Sie uns den Gefallen und nehmen an unserer Umfrage teil – eine Registrierung dafür ist nicht nötig. Nach Ihrem Klick erfahren Sie, wie andere sich entschieden haben und Sie erhalten weitere zusätzliche interessante Informationen aus der russischen Politik.
 
 
24.03.2018 – Kreml kommentiert den Rückruf des EU-Botschafters
Der Kreml bedauert die Entscheidung der Europäischen Union, ihren Botschafter zu Konsultationen zurückzuberufen und das diese Entscheidung im Zusammenhang mit dem Giftgasanschlag auf einen russischen Ex-Agenten in Großbritannien steht. Russland bedauert weiterhin, dass man in der Europäischen Union die Formulierung „… mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ verwendet und auf dieser Basis Schuldzuweisungen organisiert. Russland kann sich damit nicht einverstanden erklären. Russland hat mit diesem Anschlag in Großbritannien nichts zu tun – so der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow in einer ersten Stellungnahme. Russland ist weiterhin nicht im Bilde, welche Argumente Großbritannien vorgebracht habe, um die übrigen Mitgliedsländer der EU von der Schuld Russlands zu überzeugen. Weiterhin ist nicht bekannt, womit die Mitgliedsländer der EU sich einverstanden erklärten. Sie haben nur erklärt, dass sie Großbritannien unterstützen. Leider erhält Russland keinerlei Informationen in dieser Angelegenheit.
 
24.03.2018 – Zentralbank senkt wieder den Leitzins
Erwartungsgemäß hat die russische Zentralbank am Freitag wieder den Leitzins von 7,5 auf 7,25 Prozentpunkte gesenkt. Grund für diese Entscheidung ist, dass die Inflation in Russland nach wie vor auf niedrigem Niveau ist und die Preisentwicklung im Februar bei nur 2,2 Prozent lag. Ein Grund, warum es gelingt, die Inflation über einen bereits längeren Zeitraum so niedrig zu halten, sind die hohen Investitionen in die russische Landwirtschaft. Im Ergebnis dessen wachsen die Ergebnisse der einheimischen Landwirtschaft. Weiterhin verringern sich die Risiken der Witterungsabhängigkeit der Landwirtschaft. Weiterhin wirken sich Festlegungen zur Nutzung des russischen Haushaltes aus, insbesondere was äußere Faktoren anbelangt. Die Zentralbank sieht aber auch Risiken, die sich im Arbeitsmarkt zeigen, in der Entwicklung der Arbeitslosigkeit und der Entwicklung von Löhnen und Gehältern. Die nächste Sitzung der Zentralbank ist für den 27. April datiert. Man geht davon aus, dass die Zentralbank auch weiterhin an der Senkung der Leitzinsen interessiert ist.
 
 
24.03.2018 – Es gibt Schlimmeres als „Telegram“
Der russische Minister für Nachrichten und Massenkommunikation Nikolai Nikiforow hat dazu aufgerufen, weniger Informationsdramatik um „Telegram“ zu organisieren. Man solle sich vielmehr auf „Facebook“ und „WhatsApp“ konzentrieren, denn zu diesen beiden Medien gibt es viel mehr Fragen, als zu „Telegram“. Es gibt sehr viele Messenger, russische und ausländische. Wenn wir über die Bekämpfung des Terrorismus sprechen, dann versuchen wir in erster Linie die Messenger zu beschuldigen. Wichtig ist jedoch, wie die Organisatoren derartiger Medien sich positionieren, wie sie bereit sind, in konkreten Situationen mit den Rechtspflegeorganen zusammenzuarbeiten.
 

 

23.03.2018 – Litauen denkt über Ausweisung russischer Diplomaten nach
In begleitendem Gehorsam, denkt die russophobe ehemalige Direktorin der litauischen kommunistischen Parteihochschule und heutige Präsidenten Litauens Dalia Gribauskaite über eine Ausweisung von russischen Diplomaten nach. Sie möchte damit Großbritannien im Kampf gegen den russischen Giftkrieg unterstützen.
 
23.03.2018 – Skandal im russischen Parlament
Eine ganze Reihe von namhaften russischen Medien haben ihre akkreditierten Vertreter aus der Staatsduma abgezogen und werden keinerlei Informationen über die Arbeit des russischen Parlamentes mehr verbreiten. In der Zwischenzeit hat auch das russische Parlament selber reagiert und all den Journalisten die Akkreditierung entzogen, die einen Arbeitsboykott gegen die Arbeit der Duma erklärt haben. Es geht um einen Auftritt des Abgeordneten Leonid Slutzki und die Arbeit der Duma-Ethik-Kommission, die im Verhalten des Abgeordneten nichts kritikwürdiges sah. Leonid Slutzki ist Vorsitzender des Duma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten und wird der sexuellen Belästigung von Journalisten beschuldigt. Der Boykott soll solange andauern, wie Leonid Slutzki in Amt und Würden ist. Einige russische Medien haben begonnen, Meldungen von ihren Internetseiten zu entfernen, wo der Name Leonid Slutzki erwähnt wird.
Im Februar berichteten die weiblichen Korrespondenten von „BBC“ Farida Rustamowa, „Doschd“ Daria Schuk und „RTVI“ Jekaterina Kotrikadse von sexuellen Belästigungen durch den Abgeordneten der Liberaldemokratischen Partei Leonid Slutzki. Zwei Frauen wandten sich an die Duma-Ethik-Kommission. Die Sitzung der Kommission fand hinter verschlossenen Türen statt und die Kommission konnte kein Fehlverhalten des Abgeordneten feststellen. Die Mitglieder des Ausschusses waren nicht bereit, eine Audio-Aufzeichnung als Beweis zuzulassen und empfahlen den Frauen, sich an die Rechtspflegeorgane zu wenden. Slutzki selber bestreitet alle Vorwürfe.
 
 
23.03.2018 – Großbritannien übt Druck auf europäische Staaten aus
Großbritannien hat sich entschlossen, die europäischen Staaten davon zu überzeugen, auch ihre Diplomaten aus Russland abzuziehen. Darüber informiert die Agentur „Bloomberg“. Als Grund für den Abzug der Diplomaten sollen die Staaten die Vergiftung des russischen Ex-Agenten in Großbritannien anführen. Am 22. März abends plant die britische Premierministerin im Rahmen einer Ansprache an die europäischen Partner, denen diesen Gedanken näher zu bringen. Weiterhin will die Premierministerin den Gedanken verbreiten, Russland zukünftig als „Feind“ zu bezeichnen, der eine Gefahr für alle Mitglieder der Europäischen Union darstellt. Russland soll den Status eines strategischen Partners verlieren.
 
23.03.2018 – Britische Fußballer haben Schutzprogramm erarbeitet
Die britischen Fußballspieler, die zu den Weltmeisterschaften nach Russland reisen, werden sich eines strengen Sicherheitsprogramms unterwerfen, um nicht das Schicksal des russischen Ex-Agenten teilen zu müssen. Darüber informiert „Lenta.ru“ unter Bezug auf „The Sun“. So wird die Mannschaft von eigenen Köchen begleitet und man wird eigene Lebensmittel mitführen. Auch diese selbst mitgeführten Lebensmittel werden vor der Zubereitung und vor dem Genuss weiteren Kontrollen unterzogen. Das britische Außenministerium hat bereits seit Wochen auf die Gefährlichkeit eines Besuches der Weltmeisterschaften in Russland hingewiesen. Man informierte über Bären und Wölfe in den Ausrichterstädten, über gefährliche Nutten und tausende von Iskander-Raketen in Kaliningrad. Nun kommt noch der Moment möglicher Massenvergiftungen von Fußballern hinzu.
 
23.03.2018 – Russland bereitet großangelegtes Förderprogramm für Elektrotransport vor
Russische Medien berichten, dass die Regierung ein großangelegtes Programm für die Stimulierung der Nutzung von Elektrofahrzeugen vorbereite. Eine entsprechende Meldung wird u.a. von „Kommersant“ unter Bezugnahme auf Dokumente des Ministerkabinetts verbreitet. Bis Ende April soll das Wirtschaftsministerium und das Ministerium für Handel und Industrie sowie das Finanzministerium Vorschläge für eine Verlängerung der Festlegungen zur Null-Prozent-Steuer auf den Import von Elektrofahrzeugen vorlegen. Weiterhin sollen Vergünstigungen für Kredite und Leasingverträge sowie Versicherungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Elektrofahrzeugen in das Programm aufgenommen werden. Es werden ebenfalls Maßnahmen überlegt, für staatliche Einrichtungen und Firmen Quoten festzulegen für die Mindestanzahl von Elektrofahrzeugen im Fahrzeugpark. Hierzu gehören auch Firmen, die sich mit dem Passagiertransport beschäftigen. Weiterhin sollen die Ministerien Vorschläge für die Entwicklung des „Strom-Tankstellennetzes“ unterbreiten. Hierzu gehört auch die Verringerung der Bürokratie bei der Einrichtung und dem Bau derartiger Tankstellen.
 

22.03.2018 – Zentralbank diszipliniert zwei Banken
Die russische Zentralbank hat gegenüber der OFK-Bank (Platz 81 unter den TOP-100 Banken in Russland) ein Moratorium verhängt und eine Zwangsverwaltung eingesetzt. Dies ist noch kein Lizenzentzug, sondern ein Zwischenschritt, um sich vom finanziellen Zustand der Bank zu überzeugen und danach weitere Entscheidungen zu treffen. Allerdings tritt trotzdem der Versicherungsfall ein und die Inhaber von Bankguthaben, die ihr Geld wiederhaben wollen, werden durch den Bankeinlagenfond entschädigt.
Weniger ausdauernd zeigte sich die Zentralbank gegenüber der „Telekommerz-Bank“. Hier wurde die Lizenz sofort entzogen. Die Bank befreit damit den Platz 416 im innerrussischen Bankenrating. Wer bei dieser Bank Geld angelegt hat, geht völlig leer aus, denn die Bank war nicht Mitglied im Einlagensicherungsfond. Somit müssen Anleger bei dieser Bank auf mögliche Insolvenzergebnisse hoffen.
 
 
22.03.2018 – Noch ein Entwickler plaudert aus dem Nähkästchen
Ein weiterer Mitarbeiter der Entwicklergruppe des Giftgases „Nowischok“ hat sich öffentlich geäußert. Die Zeitung „The Bell“ hat das Interview mit Wladimir Uglow veröffentlicht. Nach seinen Worten, hat die UdSSR oder Russland keine Produktion dieser Chemiewaffe durchgeführt. Alle Entwicklungsmuster wurden in Laboratorien auf Bestellung des Verteidigungsministeriums hergestellt. Jedes Muster hatte einen Umfang von ungefähr 20 Gramm bis zu einigen Kilogramm. Die sogenannte Gruppe „Nowischok“ bestand auf vier Grundvarianten. Erst später kamen einige hundert Modifizierungen hinzu. Das Entwicklungsprogramm nannte sich „Foliant“. Das Gas stellte das Gegenstück zum amerikanischen Giftgas „VX“ dar. Beide Gase kann man aber sehr leicht unterscheiden. Allerdings kann man „Nowischok“ leicht verwechseln mit den Gassorten „Soman“ und „Sarin“. Durch Laboruntersuchungen kann man allerdings auch hier die Gassorten sehr leicht wieder voneinander unterscheiden. Einige kleinere Mengen des Giftgases lagerten beim Leiter der Wissenschaftsgruppe Pjotr Kirpischowa und bei ihm selber im Arbeitszimmer in einem hermetisch abgeschlossenen Metallkasten und in einem Safe. Was aus diesen Mengen geworden ist, ist ihm nicht bekannt – so Wladimir Uglow.
Er kommentierte weiter, dass Vater und Tochter wohl kaum eine Überlebenschance haben werden. Wenn man sie von den lebenserhaltenen Systemen abtrennt, werden sie sofort sterben. Es gibt kein Gegengift.
Weiterhin erklärte er, warum Russland von Großbritannien Blutproben der beiden Anschlagsopfer haben will. Man kann mit diesen Blutproben sehr schnell feststellen, wer genau dieses Gift hergestellt hat. Er glaubt, dass die Engländer mit Leichtigkeit auch dieses Gas herstellen könnten, ungeachtet dessen, dass dieses Gift in Russland als geheim eingestuft worden ist.
 
22.03.2018 – Mitarbeiter aus Sicherheitsapparaten verhaftet
In Moskau sind Mitarbeiter des russischen Sicherheitsdienstes FSB und des Innenministeriums verhaftet worden. Sie werden beschuldigt, Schmiergeld in Höhe von sechs Millionen Rubel angenommen zu haben. Es handelt sich um zwei FSB-Mitarbeiter und einen leitenden Mitarbeiter der Moskauer Verwaltung des Innenministeriums. Sie haben Gelder für die illegale Registrierung von ausländischen Bürgern entgegengenommen. Weiterhin wurden im Zusammenhang mit dieser Angelegenheit zwei weitere zivile Bürger festgenommen.
 
22.03.2018 – USA wollen weitere Sanktionen verhängen
Die USA wollen gegen die Firmen und Personen Sanktionen verhängen, die sich am Bau der Gasleitung „Nordstream-2“ zwischen Russland und Deutschland beteiligen. Die Sanktionen werden im Rahmen des amerikanischen Gesetzes „Zur Bekämpfung der Feinde Amerikas durch Verhängung von Sanktionen“ vollstreckt. Die USA sind prinzipiell gegen diese neue Gasleitung, da man der Meinung ist, dass diese die Energiesicherheit in Europa beeinträchtigt. Mit dieser neuen Leitung verfüge Russland über ein weiteres Instrument, um auf europäische Länder Druck auszuüben, insbesondere auf die Ukraine.
 
Grafik: Gasleistung „Nordstream“ und „Nordstream-2“ verbinden Russland und Deutschland
 
22.03.2018 – Hersteller von „Nowischok“ kann leicht festgestellt werden
Es ist sehr einfach, den Hersteller von „Nowischok“ festzustellen. Dies erklärte der sowjetische Chemiker Will Mirsajanow gegenüber RBK. Er gehört zur Gruppe der Entwickler dieses Gases. Verwendet wurde für den Anschlag eine binare Variante des Giftes. Das darin enthaltene Gift A-232 besteht aus bestimmten Komponenten, welche mit einem Fingerabdruck zu vergleichen sind. Im Rahmen der Konvention der UNO über das Verbot der Chemiewaffen, gab es einen Austausch von Mustern der Chemiewaffen. In Russland kennt man die Muster der Amerikaner und die Amerikaner und Briten kennen die russischen Muster. Nun braucht man nur noch zu vergleichen – wenn Russland Blutproben der Opfer erhält.
 
22.03.2018 –  Ukraine beendet die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland
Die ukrainische Regierung hat am 21. März die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland beendet. Der Vertrag, der die Zusammenarbeit für den Zeitraum 2011-2020 regelte, wurde im Rahmen einer Sitzung des Ministerrates gekündigt. Dies ist die Reaktion der Ukraine auf die aggressive Politik Russlands, nicht nur im allgemeinen politischen Bereich, sondern auch in der Handels- und Wirtschaftssphäre. Man beschuldigt Russland, seit Ende 2015 zielgerichtet eine Handels- und Transitaggression gegen die Ukraine umzusetzen.
Gleichzeitig hat die Ukraine begonnen, das gesamte Eigentum von „Gasprom“ auf dem Gebiet der Ukraine zu beschlagnahmen. Dies geschieht im Rahmen des Verfahrens zur Verletzung des ukrainischen Antimonopolgesetzes. Geschätzt wird das Vermögen von Gasprom in der Ukraine auf 3,8 Mio. USD.
 
 
22.03.2018 – Polen schließt zeitweilig alle Visazentren in Russland
Polen schließt alle Visazentren in Russland, mit Ausnahme des Zentrums in Kaliningrad. Beginnend mit dem 27. März stellen die Zentren die Arbeit ein. Dies steht im Zusammenhang mit Vertragsarbeiten mit dem Anbieter VFS Global. In der Mitteilung wurde von russischer Seite kommentiert, dass diese Entscheidung keinerlei politischen Hintergrund habe. Die Einstellung der Arbeit der Zentren trägt zeitweiligen Charakter – vermutlich werden die Zentren nach zwei Wochen wieder geöffnet.
 
22.03.2018 – Einreisebeschränkung für Ausländer nach Russland
Die russische Staatsduma plant die Einreise für Ausländer einzuschränken, deren Konten in Russland eingefroren sind. Ein entsprechendes Gesetz ist in erster Lesung angenommen worden. In erster Linie betrifft dies die Konten, die im Rahmen des Gesetzes zur Geldwäsche und Terrorismusbekämpfung eingefroren worden sind. Sollte das Gesetz in zweiter und dritter Lesung angenommen werden, so erhält der russische Zoll die Möglichkeit, den ausländischen Bürgern oder ehemaligen russischen Bürgern ohne Staatsbürgerschaft, die Einreise zu verweigern. Das Gesetz selber wurde bereits im November 2014 erarbeitet. Die zeitverzögerte erste Lesung in der Duma ist der Arbeit des zuständigen Ausschusses der Duma geschuldet, das dem Gesetz erst jetzt zustimmte und zur Beratung in der Duma selber weiterleitete.
 
22.03.2018 – Deutsche Stiftung zur unerwünschten Organisation erklärt
Das russische Justizministerium hat den Deutschen Fond des Marschalls der Vereinigten Staaten zur unerwünschten Organisation in Russland erklärt. Die Organisation wurde im Jahre 1972 gegründet, mit dem Ziel der Festigung der transatlantischen Zusammenarbeit … im Sinne des Marschallplanes. Sie soll die Zivilgesellschaft auf dem Balkan und in der Region des Schwarzen Meeres mit Hilfe der Festigung demokratischer Initiativen, Gesetzlichkeit und regionaler Zusammenarbeit unterstützen. Die Organisation hat Vertretungen in Berlin, Paris, Brüssel, Belgrad, Warschau und weiteren Städten. Wie bekannt wurde, führt die Organisation am 29. März in Washington eine öffentliche Diskussion durch. Thema: Die Außenpolitik von Wladimir Putin in der neuen Amtszeit.
Außer dieser Stiftung wurden noch zwei weitere Organisation zur unerwünschten Organisation in Russland erklärt:
  • European Platform for Democratic Elections (EPDE)
  • International elections study center (IESC) (Litauen)
  • The German Marshall Fund of the United States (GMF)

 


 
21.03.2018 – Island will Fußball-Weltmeisterschaft boykottieren
Island übt Solidarität mit Großbritannien und stellt Überlegungen zum Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft an. Darüber berichten verschiedene Massenmedien unter Bezugnahme auf Äußerungen des isländischen Außenministers. Allerdings wird man kein Verbot für die Fußball-Mannschaft an sich aussprechen. Es wird also, wie auch bei anderen Ländern, um den symbolischen Boykott gehen – d.h. der Nichtanreise von Offiziellen dieser Länder. Die Boykottandrohung Islands steht im Zusammenhang mit dem Mordanschlag auf einen russischen Ex-Agenten in Großbritannien.
 
21.03.2018 – Polnischer Präsident reist nicht zur Fußball-Weltmeisterschaft
Der polnische Präsident Duda wird die Fußball-Weltmeisterschaft nicht besuchen – auch nicht die Spiele, an denen die polnische Mannschaft teilnimmt. Dies wurde aus der Kanzlei des Präsidenten bekannt und offiziell mitgeteilt. Polen zeigt sich in einer ganzen Reihe von Problemen unzufrieden mit der Lage, in der es sich befindet. So ist es Polen (bisher) nicht gelungen, Deutschland davon abzubringen, den Bau der Gasleistung „Nordstream-2“ zu unterstützten. Weiterhin hat sich der polnische Präsident geweigert, dem russischen Präsidenten Putin zu seiner Wiederwahl zu gratulieren. Man ist in Polen der Meinung, dass es nicht die Zeit für Glückwünsche ist. Der polnische Präsident ist der Meinung, dass es noch zu keiner endgültigen Verkündung der Wahlergebnisse gekommen ist und somit noch gar nicht endgültig feststeht, ob Putin wirklich gewonnen hat. Somit ist eine Gratulation verfrüht.
Anmerkung UN: Es steht auch noch nicht endgültig fest, dass Putin den russischen Ex-Agenten in England vergiftet hat. Aber Sanktionen kann man trotzdem schonmal verhängen.
 
21.03.2018 – Russischer Entwickler äußert sich zum Vergiftungsfall
Ein weiterer Mitarbeiter in der Entwicklergruppe für das Giftgas, mit dem angeblich der russische Ex-Agent in Großbritannien vergiftet worden sein soll, hat sich nun zu Wort gemeldet und die bisherigen, durch England verbreiteten Informationen, als puren Unfug bezeichnet. Er bezweifelte sogar, dass es sich bei dem angewandten Gift um „Nowischok“ handelt. Bei dem Mitarbeiter handelt es sich um den Doktor für Chemiewissenschaften, Professor Leonid Rink.
Wäre wirklich „Nowischok“ angewandt worden, würde niemand mehr von denen leben, die damit in Kontakt gekommen sind. Somit handelt es sich nicht um Nowischok, sondern vielleicht um eine schlecht gemachte Imitation. Oder aber, nach der Vergiftung wurde sofort und unmittelbar das Gegengift gegeben, damit die Betroffenen überleben. Um aber ein Gegenmittel zu geben, musste man wissen, um welches Gift es sich handelt und das konnte niemand, wenige Stunden nach der Vergiftung, wissen – außer denjenigen, die das Gift angewendet hatten.
Der Experte vertrat die Meinung, dass selbst wenig gebildete russische Diversanten derartige Gifte nicht anwenden würden. Das wäre wie eine Visitenkarte am Tatort hinterlegen. Für Spezialisten auf dem Gebiet ist es keine Schwierigkeit, dieses Giftgas herzustellen. Aber egal, wie gut der Spezialist ist, so wird es immer irgendeine kleine Besonderheit zum Original geben. Und darin liegt die Erklärung, warum die Engländer keine Probe an Russland übergeben wollen.
Weiterhin fand der Experte die Variante, dass die Tochter das Nervengas in ihrem Koffer aus Moskau nach England gebracht haben soll, einfach lächerlich. Wenn sich das Gift darin befunden hätte, würde sie nicht bis London gekommen sein.
 
21.03.2018 – Hauptzeuge hat Selbstmord begangen?
Russische Medien berichten über den Selbstmord von Wladislaw Woloschin. Er war ehemaliger Pilot in den ukrainischen Streitkräften und wurde von Russland als Hauptschuldiger am Abschuss des Flugzeuges Boeing MH17 gesucht. Bei den russischen Untersuchungsbehörden hatte sich ein ukrainischer Zeuge gemeldet, dessen Identität bis heute streng geheim gehalten wird. Dieser nannte den Namen des Piloten, der das Militärflugzeug geflogen hat, von dem die Rakete abgeschossen worden war, die die Boeing zum Absturz brachte.
Der Journalist Juri Butusow, der mit dem ukrainischen Piloten befreundet war, berichtet in Facebook über die letzten Tage des Freundes vor dessen Selbstmord. Er hat sich mit der Ehefrau, Freunden, Kollegen des 29jährigen Ex-Piloten unterhalten. Noch zwei Tage vor dem Selbstmord, gab es keinerlei Anzeichen für ein freiwilliges Ausscheiden aus dem Leben. Der Selbstmord geschah in der Wohnung, in der er mit Familie lebte.
 
21.03.2018 – Gerüchte um Schaffung eines russischen FBI
In Russland plant man die Schaffung einer neuen Behörde, ähnlich dem amerikanischen FBI. Hierzu sollen das russische Untersuchungskomitee mit den Untersuchungsstrukturen des Innenministeriums und des russischen Sicherheitsdienstes FSB zusammengelegt werden. Die Arbeiten an einem entsprechenden Gesetz laufen auf Hochtouren – so eine Quelle. Damit will Russland innere Kämpfe zwischen den Untersuchungsorganen beenden. Dieses neue Sicherheitsorgan wird dem russischen Präsidenten direkt unterstellt sein. Die neuen Pläne rufen nicht überall Begeisterung hervor, weil die bisherigen Strukturen – z.B. die Generalstaatsanwaltschaft – einen Teil der Kompetenzen (sprich Macht) abgeben muss. Wie eine Quelle kommentiert, sind die Überlegungen hierzu erst in der Anfangsphase und viele Dinge noch nicht klar. Letztendlich wird der russische Präsident festlegen, welche Struktur für Russland die beste ist.
 
21.03.2018 – Gasprom vernichtet Gasleitung
„Gasprom“ hat mit der Vernichtung bzw. Konservierung von hunderten Kilometern Gasleitung begonnen, die im Rahmen der „Türkenlinie“ und der Verringerung der geplanten Transportkapazitäten nicht benötigt werden. Insgesamt handelt es sich um 506 Kilometer, die sich im Krai Krasnodarsk und den Gebieten Saratow, Wolgograd und Rostow befinden. Konserviert wird eine Reihe von Verdichterstationen.

 

20.03.2018 – Wahlkommission verkündet vorläufige Ergebnisse der Präsidentenwahl
Die russische Zentrale Wahlkommission erklärte Wladimir Putin zum Wahlsieger. Er vereinte auf sich 76,6 Prozent aller abgegebenen gültigen Wählerstimmen. An zweiter Stelle erwies sich Pawel Grudinin (KPRF) mit 11,08 Prozent. Es handelt sich um vorläufige Wahlergebnisse – so Elle Pamfilowa, die Leiterin der Wahlkommission. Man habe entsprechend der russischen Gesetzgebung jetzt zehn Tage Zeit für die endgültige Auszählung der Stimmzettel. Ernsthafte Verstöße gegen die Wahlgesetzgebung habe es nicht gegeben. In fünf Wahllokalen wurde die Wahl für ungültig erklärt.
 
 
20.03.2018 – Putin will Militärausgaben senken
Der russische Präsident erklärte, dass die wesentlichsten Ausgaben für die Modernisierung der Armee und Flotte in den vergangenen Jahren getätigt worden sind. Jetzt könne man darüber nachdenken, die Kosten zu senken, ohne jedoch die Gefechtsbereitschaft der Truppen zu beeinträchtigen. Putin nutzte die Gelegenheit eines Treffens mit den Kandidaten, die sich ebenfalls um das Amt des Präsidenten beworben hatten, um diese Gedanken öffentlich zu machen. Wie der Präsident weiter ausführt, wird sich Russland nicht in ein neues Wettrüsten hineinziehen lassen.
 
 
20.03.2018 – Probleme in der russischen Armee
Die russische Armee steht vor unerwarteten Problemen, die gegenwärtig einer dringenden Lösung bedürfen. Schuld daran ist der Auftritt des russischen Präsidenten, wenige Tage vor der Präsidentenwahl, wo er die Öffentlichkeit über neue Waffensysteme informierte, die in die Armee eingeführt werden. In der Öffentlichkeit wurde angeregt, nach geeigneten Namen für die neuen Raketensysteme zu suchen. Dem Vorschlag ist das russische Verteidigungsministerium gefolgt und hat auf seiner Internetseite um Einreichung von Vorschlägen gebeten. Bisher sind 4,8 Millionen Vorschläge eingegangen und es fällt dem Verteidigungsministerium zusehens schwer, eine Auswahl zu treffen. Allerdings, so das Verteidigungsministerium, gäbe es gewisse Tendenzen. Hierzu gehören solche Bezeichnungen wie „Palmira“, „Imperator“, „Monarch“, „Tischina (Ruhe)“. Ein besonders heftiger Kampf ist um die Bezeichnung des neuen Drohnen-U-Bootes entbrannt: „Neptun“ oder „Poseidon“. Hoffen wir, dass das Verteidigungsministerium Mittel und Wege findet, um diese wesentlichen Probleme zu lösen.
 
20.03.2018 – Polen will Solidarität üben
In Polen gibt es Überlegungen, russische Diplomaten des Landes zu verweisen. Diese haben zwar nichts Böses getan, aber Polen will mit diesem Schritt seine Solidarität mit den Briten zeigen. Dies berichten polnische Zeitungen mit Bezug auf Regierungskreise. Optimal wäre es, wenn die Europäische Union geschlossen gegen Russland auftreten würde. Aber Polen ist bereit, eigenständig zu handeln, wenn dies notwendig ist. Neben der Ausweisung von Diplomaten, denke man auch an personifizierte Sanktionen gegen Leute, die dem russischen Präsidenten nahestehen und an wirtschaftliche Sanktionen.
 
20.03.2018 – Skandal um die russischen Präsidentenwahlen
Im Rahmen der russischen Präsidentenwahlen und der erzielten Ergebnisse, ist es zu einem Skandal gekommen. Er droht sich zu einem global-föderalen Problem auszuweiten. Es geht um den Kandidaten der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation Pawel Grudinin. Dieser hatte mit dem russischen Journalisten Dudj Anfang Februar eine Wette abgeschlossen, dass er zu den Wahlen mehr als 15 Prozent der Stimmen auf sich vereinen wird. Sollte er keine 15 Prozent erreichen, so versprach er im Gegenzug, sich seinen Bart abzurasieren. Der Journalist wiederum versprach, sich eine Glatze zu rasieren, wenn Gudinin 15 Prozent oder mehr erreicht. Nun ist bekannt, dass Grudinin nur rund 11 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen konnte. Jetzt drückt er sich um die Einlösung der Wette und fordert, dass der Journalist, mit dem er die Wette abgeschlossen hatte (Dudj), öffentlich erklärt, dass die Wahlen nicht ehrlich waren. Dann wäre er sofort bereit, seinen Bart abzurasieren. Dudj nutzte die Möglichkeit der sozialen Netzwerke und erinnerte an diese Wette und löste damit eine Welle von Vorschlägen von russischen Männern aus, die bereit waren, an Stelle von Grudinin sich ihren Bart als Zeichen der Wahlniederlage der Kommunisten, abzurasieren.
Vor einigen Jahren befand sich Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten in einer ähnlichen Lage und musste seinen Bart abrasieren, was russlandweite Aufmerksamkeit erregte. Grudinin befragte ihn jetzt um Rat und fragte Peskow, wie er sich von seinem Bart getrennt habe. Peskow antwortete mit dem ihm eigenen Humor: „Mit Leichtigkeit“.
 
 
20.03.2018 – Putin zur bevorstehenden Regierungsbildung
Der russische Präsident Putin äußerte sich zur bevorstehenden Regierungsbildung. Diese werde er nach seiner Amtseinführung, die für den 7. Mai geplant ist, vornehmen. Angesprochen auf die Frage, ob Dmitri Medwedjew weiterhin Premierminister bleiben wird, antwortete Wladimir Putin: „Ich werde natürlich darüber nachdenken.“
 
Wir möchten Sie einladen, an unserer Meinungsumfrage teilzunehmen, die Sie auf unserem Portal, links von diesem Artikel finden. Was glauben Sie, wer der neue Premierminister in Russland wird. Klicken Sie auf die Grafik, um in einem Videofilm ein paar zusätzliche Informationen über die Personalsituation, Gerüchte und Fakten zu dieser Frage zu erhalten.
 

 
20.03.2018 – Setzt Parteiensterben in Russland ein?
Ein Mitglied der Zentralen Wahlkommission äußerte gegenüber Journalisten, dass es sein kann, dass 23 Parteien bald das Zeitliche segnen werden. Grund hierfür ist, dass diese Parteien an keinerlei Wahlen, egal auf welcher Ebene, teilnehmen. Entsprechend der russischen Gesetzgebung ist eine Partei aufzulösen, wenn diese im Verlaufe von sieben Jahren an keinerlei Wahlen teilgenommen hat. Eine Kontrolle der jetzt existierenden Parteien hat ergeben, dass von diesem Schicksal 23 Parteien im Jahre 2019 betroffen sein werden.
 

 

19.03.2018 – Präsidentenwahlen in Russland
Die russischen Wahlberechtigten waren am Sonntag aufgerufen, in mehr als 97.000 Wahllokalen ihre Stimme abzugeben. Acht Kandidaten, darunter eine Frau, bewarben sich um das höchste Amt im Land. In Kaliningrad, der westlichsten Region Russlands, öffneten die Wahllokale am Sonntag um 8 Uhr, zu einem Zeitpunkt, wo am anderen Ende des Landes bereits die ersten Wahllokale schlossen und die Stimmauszählung begann. Als letztes werden somit auch die Kaliningrader Wahllokale schließen – 20 Uhr Kaliningrader Zeit bzw. 21 Uhr Moskauer Zeit, bzw. 19 Uhr deutscher Zeit. Wahlberechtigt waren 107.200.000 Bürger. Außerhalb der Russischen Föderation wurden 401 Wahlbüros in 145 Ländern eingerichtet.
Während der Stimmabgabe wurde Putin gefragt, was er als ideales Wahlergebnis ansehen würde. Putin antwortete, dass ihm jedes prozentuale Ergebnis recht ist, welches ihm ermöglicht, weiter als Präsident zu arbeiten. Putin hatte bereits am frühen Vormittag seine Stimme abgegeben. Wie bekannt wurde, hatte er am Sonntag noch eine Reihe von Arbeitstreffen eingeplant.
 
Die vorläufigen Wahlergebnisse, nach Auszählung von 30 Prozent aller Stimmen, 22 Uhr Moskauer Zeit, sehen wie folgt aus:
 
 
Damit dürfte es keine Zweifel am Wahlsieg von Wladimir Putin gleich im ersten Wahlgang geben. Die Wahlbeteiligung war, nach dem jetzigen Auswertestand, fast auf dem Niveau der Prognose und beträgt rund 64 Prozent – ebenfalls mit Stand 22 Uhr Moskauer Zeit. Sollte es keine wesentlichen Veränderungen hierzu geben, ist dies die schlechteste Wahlbeteiligung seit Beginn der neuen russischen Zeitrechnung im Jahre 1991:
 
 
19.03.2018 – Großbritannien unbeeindruckt von russischen Sanktionen
Großbritannien zeigt sich wenig beeindruckt von den russischen Sanktionen, die am Samstag gegen das Land verhängt worden sind. Es wurden 23 Diplomaten ausgewiesen und das Generalkonsulat in St. Petersburg geschlossen. Der britische Außenminister äußerte, dass diese Maßnahmen Russland auch nicht helfen werden. Die Ausweisung der britischen Diplomaten wird die einfachen Russen treffen – so der britische Außenminister, denn diesen wird jetzt die Möglichkeit genommen, die englische Sprache zu studieren und Visa-Anträge zu stellen.
 
19.03.2018 – FIFA droht bei Boykott mit sehr teuren Folgen
Der FIFA-Präsident hat den Ländern mit sehr ernsthaften Problemen gedroht, die versuchen, die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 zu verderben. Dies war sein Kommentar auf die Informationen, dass einige Länder ein Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland planen. „Wir haben nicht die Absicht, mit irgendjemand zu streiten. Sie werden das Fußball-Fest sehen. Aber wenn jemand meint, dieses Fest verderben zu müssen – so wird das ernsthafte Probleme für denjenigen mit sich bringen. Die Russen wollen eine erfolgreiche Weltmeisterschaft organisieren. Ich habe noch niemals eine so großartige Vorbereitung gesehen, wie jetzt in Russland – insbesondere, was die Sicherheit anbelangt“, - so der FIFA-Präsident.
 
 
19.03.2018 – Lawrow empfiehlt, keine westlichen Zeitungen zu lesen
Der russische Außenminister Sergej Lawrow empfiehlt, keine westlichen Zeitungen zu lesen. Er ist zu der Überzeugung gelangt, dass die westliche Propaganda frecher und primitiver im Vergleich zu früher geworden ist. „Michael Bulgakow hat einmal geschrieben. Lesen Sie am Morgen keine sowjetischen Zeitungen. Jetzt leben wir in einer Welt, wo es nicht nötig ist, westliche Zeitungen zu lesen. Dort wird vieles auf ein Minimum vereinfacht, grob und propagandistisch. Es findet eine Bearbeitung der öffentlichen Meinung statt. Wir beobachten das häufig in den verschiedensten Situationen, egal ob es um Guta in Syrien oder um eine Person mit seiner Tochter in London geht. Die westliche Presse wird leider immer primitiver und frecher. In den Kopf der Verbraucher werden einfache Kopeken-Wahrheiten eingehämmert, ohne jegliche Analyse“, - so der russische Außenminister.
 
19.03.2018 – Großbritannien will kleinen siegreichen Krieg mit Russland
Der Botschafter Russlands in Großbritannien ist der Ansicht, dass Großbritannien einen kleinen siegreichen Krieg gegen Russland organisieren will. Die britische Premierministerin hat bewusst diese Krise herbeigeführt, um im eigenen Land wieder innenpolitische Punkte sammeln zu können. Aber das wird nicht passieren – zeigte sich der Botschafter überzeugt. Russland verfügt über eine strategische Ausdauer. Um aus dieser Situation wieder herauszukommen ist für Russland Zurückhaltung und ein kühler Kopf nötig. Er empfahl, zuerst die Untersuchungen zu führen und dann zu beschuldigen. Das Säbelrasseln wird keine Probleme lösen, weder das Brexit-Problem noch andere. Aber es wird das globale Großbritannien weniger global machen für den Fall, dass die Beziehungen abgebrochen werden – so der russische Botschafter. Der Botschafter erinnerte an das Lügen-Dossier im Jahre 2003, auf dessen Grundlage die britischen Truppen in den Irak eingefallen sind. Die russische Geschichte ist wesentlich sauberer – wir sind nicht in den Irak eingefallen – so der Botschafter weiter.
 
19.03.2018 – FIFA-Präsident beliebt zu scherzen
Im Zusammenhang mit Forderungen, die Dopingproben der Russen zu prüfen, informierte der FIFA-Präsident, dass von allen russischen Fußballern komplette Doping-Proben der letzten drei Spiele genommen worden sind. Alle Proben haben keinerlei Dopingverdacht bestätigt. Und dann ergänzte der FIFA-Präsident scherzhaft: „… hätten die Russen gedopt, dann hätten sie wesentlich besser gespielt.“
 
19.03.2018 – Alle Stadion zur Weltmeisterschaft werden in den kommenden drei Wochen fertiggestellt
Das russische Bauministerium informiert, dass in den kommenden drei Wochen alle Fußball-Stadien in Nutzung überführt werden. Alle Arbeiten laufen gegenwärtig voll im Plan. Alle Stadien befinden sich gegenwärtig im gleichen Baufortschritt. Und in den kommenden drei Wochen werden alle Stadien im Wochentakt durch die Staatskommission abgenommen. Die schwierigste Situation gibt es in Samara, da hier die Temperaturen nach wie vor sehr niedrig sind. Deshalb wird dort das erste Testspiel auch erst am 28. April stattfinden.
 
19.03.2018 – Unsere Wissensfrage im März
Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt. Das vorläufige endgültige Wahlergebnis wird wohl im Verlaufe des Montag-Vormittags verkündet werden. Aber die Tendenz ist mehr als eindeutig – so wie es auch schon die Prognosen gezeigt haben. Putin wird der vermutliche Wahlsieger werden. Alle anderen Kandidaten haben sehr schwache einstellige Ergebnisse, mit Ausnahme von Grudinin, dem Kandidaten der Kommunistischen Partei der RF.
Üblich ist, dass nach der Wahl des Präsidenten, dieser die Regierung entlässt oder die Regierung zurücktritt. Wir möchten nun wissen, ob Sie wissen, wer der neue Premierminister Russlands werden könnte. Bleibt es Medwedjew oder gibt es einen anderen? Wir haben ein paar Namen zusammengestellt. Falls Sie jemanden nicht kennen, klicken Sie hier auf die Grafik oder auf die Grafik unterhalb des Umfragefeldes. In einem Videobeitrag geben wir einige helfende Hinweise.
 

 

18.03.2018 – Wahlen in Russland
Am heutigen Tag beginnen um 8 Uhr die Wahllokale ihre Türen zu öffnen. Gewählt wird der russische Präsident für eine Zeitdauer von sechs Jahren. Zur Wahl gestellt haben sich acht Kandidaten. Die Wahllokale schließen die Türen um 20 Uhr (Ortszeit). Mit vorläufigen Wahlergebnissen ist wohl im Verlaufe des Montags zu rechnen.
 
 
18.03.2018 – Russland antwortet Großbritannien
Das russische Außenministerium hat am Samstagvormittag den britischen Botschafter einbestellt. Danach wurde bekannt, dass 23 britische Diplomaten zu „Unerwünschten Personen“ erklärt worden sind. Sie haben nun Russland innerhalb einer Woche zu verlassen. Dies betrifft die britische Botschaft in Moskau.
Weiterhin der der „Britische Rat in Russland“ geschlossen. Grund ist der nicht geklärte Status dieser Einrichtung. Russland beschuldigt Großbritannien, diese Einrichtung für Spionagetätigkeit gegen Russland zu nutzen. Bereits vor einigen Jahren wurden britische Spione (MI6) festgenommen, die Mitarbeiter dieser Einrichtung waren. Bei der Gelegenheit erinnerten russische Quellen daran, dass Großbritannien der Gründung eines russischen Zentrums für Wissenschaft und Kultur eine Absage erteilt hatte.
Die britische Seite wurde darauf hingewiesen, dass sich Russland weitere Maßnahmen vorbehält, falls Großbritannien seine unfreundliche Politik gegenüber Russland fortsetzt.
Im weiteren wurde die Zusage für die Eröffnung eines Generalkonsulats durch Großbritannien in St. Petersburg zurückgezogen.
Nach Meinung des DUMA-Abgeordneten Morosow, wird Großbritannien seine antirussischen Handlungen nicht einstellen sondern weiter vorantreiben. Er rechne mit weiteren Provokationen.
 
18.03.2018 – Großbritannien zeigt sich nicht überrascht
Das britische Außenministerium zeigt sich von der russischen Entscheidung zur Ausweisung von 23 britischen Diplomaten nicht überrascht. Dies war zu erwarten und man bereite nun eine Antwort darauf vor. In der kommenden Woche wird der britische Sicherheitsrat tagen und weitere Schritte überlegen.
Weiterhin weigert sich Großbritannien die Anzahl der Diplomaten mitzuteilen, die im britischen Generalkonsulat in St. Petersburg arbeiten. Es gehöre zur gängigen Praxis, die Anzahl der Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen nicht publik werden zu lassen – so ein Vertreter des britischen Außenministeriums.
 
18.03.2018 – Entwickler des Nervengases „Nowitschka“ äußert sich
Der Entwickler des Nervengases „Nowitschka“ Will Mirsajanow erzählte in einem BBC-Interview über Gegengifte, die man anwenden kann. Für die Erste Hilfe gibt man Atropin und Afin. Es gibt aber noch andere Gegengifte, die stärker wirken und die wirklich helfen. Sie helfen aber nur die Wirkung aufzuheben, helfen aber nicht bei der Heilung. Will Mirsajanow meint, dass man dem Ex-Agenten und seiner Tochter wohl ein Gegenmittel gegeben habe, obwohl es, seiner Meinung nach, schon zu spät war. Ihr Organismus war wohl schon vollständig vergiftet.
 
18.03.2018 – Russland kennt das Gas „Nowitschka“ nicht
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa informierte, dass weder die Sowjetunion noch Russland jemals dieses Gift entwickelt, produziert oder gelagert, geschweige denn angewendet haben. Es gibt keine Produktion, es gibt keine Patente – es handelt sich hierbei um ein Wort, welches im Westen geboren worden ist.
Der Ständige Vertreter Russlands in der Organisation zum Schutz vor Chemiewaffen Alexander Schulgin erklärte gegenüber Interfax, dass es eine große Wahrscheinlichkeit gibt, dass das gegen den russischen Ex-Agenten angewendete Gift aus Laboratorien der USA oder Großbritanniens stammt. In den 90er Jahren haben die westlichen Geheimdienste eine Gruppe russischer Chemieexperten, zusammen mit geheimen Dokumenten, die aus sowjetischen Zeiten stammten, aus Russland herausgeschleust. Mit Hilfe dieser Leute und dieser Dokumente könnten westliche Länder („… und wir wissen welche Länder …“), die Entwicklung und Produktion dieses Gases vorgenommen haben. Interessant fand er, dass eine Analyse des angeblich aufgefundenen Gases in einem Labor des britischen Verteidigungsministeriums vorgenommen worden sein soll.
 
18.03.2018 – Ausländische Geheimtruppen in Syrien
Der russische Außenminister Lawrow informierte in einem Interview, dass die USA, Großbritannien und Frankreich Geheimtruppen (Sondereinheiten) in Syrien im Einsatz haben. Bemerkenswert dabei ist, so Lawrow, das die USA daraus schon kein Geheimnis mehr machen und der Weltöffentlichkeit zeigen, dass sie sich direkt mit Truppen in einen Krieg in einem fremden Land ohne Mandat einmischen. Er deutete an, dass Russland auch Informationen vorliegen, dass noch weitere Staaten, außer den drei genannten, militärische Spezialeinheiten nach Syrien verlegt haben. Russland verurteilt die Anwesenheit fremder Truppen ohne ein Mandat. Diese verstoßen gegen internationale Rechtsnormen und die Festlegungen der UNO. Angesprochen auf Informationen, dass internationale Kräfte an einer Aufteilung Syriens interessiert sind, kommentierte Lawrow, dass derartige Versuche sofort unterbunden werden müssen. Er informierte, dass Russland, der Iran und die Türkei bereit sind, der UNO bei der Vorbereitung einer Verfassungsreform in Syrien zu helfen.
 
18.03.2018 – Siemens verkauft Gasprom zwei Turbinen
Die deutsche Firma „Siemens“ verkauft „Gasprom“ zwei Turbinen für die Stromerzeugung in Tschetschenien. Eine entsprechende Vereinbarung wurde nach einem Treffen der Chefs von „Gasprom“ und „Siemens“ getroffen. Bei der Gelegenheit wurden auch der Verlauf und die Perspektiven der Zusammenarbeit besprochen. Die Objekte, für die die beiden Gasturbinen durch Siemens geliefert werden, sollen im Jahre 2019 in Nutzung überführt werden.
 
18.03.2018 – USA wollen Nord-Stream-2 blockieren
Eine Gruppe von US-Senatoren der Republikanischen und Demokratischen Partei hat die US-Regierung aufgefordert, das Projekt der Gasleitung „Nord-Stream-2“ zu verhindern. Um dies zu erreichen sollen alle Instrumente eingesetzt werden, über die das Land verfüge. Ein entsprechender Brief wurde von den Senatoren an den US-Minister für Finanzen gesandt. Mit dieser Verhaltensweise wollen die Senatoren demonstrieren, dass die USA für die volle energietechnische Unabhängigkeit Europas eintreten. Die neue Gasleitung wird Europa in die Abhängigkeit Russlands treiben – meinen die Senatoren.
In der Mitteilung wird erwähnt, dass Seitens der amerikanischen Regierung alle Anstrengungen unternommen werden, um den Export von Gas nach Europa zu organisieren und Russland von diesem Markt zu drängen.
 
 
18.03.2018 – Russland beginnt mit beispielloser Kontrolle von Milchprodukten
In Russland beginnt eine beispiellose Kampagne zur Kontrolle von Milchprodukten. Die Kontrolle wird in Supermärkten und Einzelhandelsgeschäften bis zum 26. März durchgeführt. Es ist die erste Kontrolle dieser Art auf föderaler Ebene in Russland. Ziel ist, gefälschte Produkte zu finden. Die Kontrolle wird auf Weisung des russischen Vizepremier Arkadi Dworkowitsch durchgeführt. Kontrollierende Organe sind die Landwirtschaftliche Aufsichtsbehörde, die Verbraucherschutzbehörde und die Russische Qualitätskontrolle. Die Hersteller von Milchprodukten werden nicht kontrolliert. Die Kontrolle erfolgt durch „unauffälligen“ Einkauf von Milchprodukten in den Handelseinrichtungen. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass in Russland die Milch aus Eigenproduktion nicht ausreicht, um den Bevölkerungsbedarf abzudecken. Deshalb wird Russland die Zucht von Kühen zukünftig fördern.
 
18.03.2018 – Syrische „Kämpfer“ bereiten Chemieangriff vor
Der russische Generalstab informiert, dass syrische Kämpfer, unter Anleitung durch amerikanische Instrukteure, eine Provokation mit Chemiewaffen vorbereiten. Die Lager, wo die Vorbereitung stattfindet, sind im Süden des Landes. Diese Provokation soll, nach, dem russischen Generalstab vorliegenden Informationen, Anlass sein, die syrische Regierung der Anwendung von Chemiewaffen zu beschuldigen, woraufhin die USA einen massiven Schlag gegen syrische Regierungstruppen und Regierungseinrichtungen führen wollen. An diesem Schlag sollen auch Verbündete der USA teilnehmen.
General Rudskoi informierte, dass durch die amerikanischen Instrukteure mehrere Gruppen von Kämpfern vorbereitet worden sind, die sich im Bereich der Stadt Et-Tanf befinden. Anfang März wurden diese Gruppen dorthin verlegt. Die für die Produktion von Chemiewaffen notwendigen Komponenten, wurden unter Tarnung als humanitäre Lieferungen, den Kämpfern bereits zugestellt. Weiterhin erhielten die Kämpfer Sprengmittel, die als Zigarettenschachteln getarnt sind. Weiterhin ist ein Chemieangriff im Bereich der Siedlungen Al-Gabid und Kalb-Lusa, 25 Kilometer nordwestlich von Idlab geplant. Hierfür erhielten die Kämpfer 20 Container mit Chlor.
Der russische Generalstab beobachtet die aktiven Vorbereitungen der US-Truppen zu einem großen Militärschlag in Syrien gegen syrische Regierungstruppen. Dafür wurden im Mittelmeer und im Roten Meer Schiffsgruppierungen stationiert, die über Flügelraketen verfügen.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow informierte, dass man nach den Drohungen der USA in der UNO, die USA über bestimmte Nachrichtenkanäle in scharfer Form russische Meinungen übermittelt habe.
 
18.03.2018 – In 24 Stunden wissen wir es
Jetzt wissen wir es noch nicht und deshalb ist unsere monatliche Umfrage auch noch 24 Stunden interessant. Wir möchten nämlich von Ihnen wissen, wie hoch die Wahlbeteiligung am heutigen Tag – dem Tag der Präsidentenwahlen sein wird. Irgendwann in den Vormittagsstunden des Montags werden wir es wissen, wenn die Zentrale Wahlkommission die vorläufigen Ergebnisse der Wahlen verkündet. Finden Sie es nicht spannend, einfach zu erraten, wie hoch die Wahlbeteiligung sein wird und dann am Montag konkret zu erfahren, wie gut Sie beim „Raten“ waren? Sie brauchen sich nicht zu registrieren – gleich links von diesem Artikel, direkt unter dem Menü ist der „Kasten“ zum abstimmen. Wir haben hilfreich ein paar großzügige Zahlen vorgegeben und wir zeigen Ihnen auch noch einen Videofilm aus unserer YouTube-Infothek, wenn Sie geklickt haben. Sie erfahren danach bestimmt Dinge, die für Sie interessant sind. Also, nutzen Sie die letzte Chance.
Klicken Sie auf die Grafik, um zu unserem Videobeitrag zu gelangen, der Ihnen vielleicht bei der richtigen Beantwortung der Frage hilft:
 
 

 
17.03.2018 – Russland eröffnet Ermittlungsverfahren
Die russische Untersuchungskommission hat ein Ermittlungsverfahren im Fall der Vergiftung der russischen Bürgerin Julia Skripal (Tochter des russischen Ex-Agenten) und der Ermordung des russischen Bürgers Nikolai Gluschkow (ehemaliger stellvertretender Generaldirektor der Aeroflot) in England eröffnet. Wie der russische Außenminister informiert, habe man mehrmals offizielle Anfragen zu diesen kriminellen Vorfällen an England gerichtet und keinerlei Antwort erhalten.
 
17.03.2018 – Französischer Präsident sagt Besuch auf russischer Ausstellung ab
Im Jahre 2017 hatte der französische Präsident dem russischen Präsidenten persönlich eine Einladung für den Internationalen Buchsalon ausgesprochen. Russland sollte hier einen Stand als Ehrengast eröffnen. Nun hat sich der französische Präsident geweigert, den Stand des Ehrengastes zu besuchen und dies mit der Verwicklung Russlands in den Mordanschlag in Großbritannien begründet. Der französische Präsident kommentierte, dass er weiterhin die Absicht habe, den Dialog mit der russischen Intelligenz, russischen Autoren, russischen gesellschaftlich engagierten Bürgern zu all den Themen fortzusetzen, die die Kraft des Volkes in sich tragen und die manchmal sogar mit großen Mut den Unruhen eines Regimes Widerstand leisten.
 
17.03.2018 – Russland geschockt über beispielloses Verhalten des britischen Außenministers
Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten zeigte sich geschockt von der völlig inakzeptablen Äußerung des britischen Außenministers, dass der russische Präsident Putin persönlich die Weisung zum Giftgasangriff auf den ehemaligen russischen Ex-Agenten in Großbritannien gegeben habe. Diese Äußerungen sind schockierend und unentschuldbar – so Peskow. Sie stellen eine Verletzung sämtlicher diplomatischer Etikette dar.
Der britische Außenminister formulierte weiter, dass man in Großbritannien überhaupt nichts gegen die einfachen Russen habe. Es wird keine Russenphobie wegen der gegenwärtigen Vorfälle geben. Meinungsverschiedenheiten gebe es ausschließlich mit dem Kreml.
 
17.03.2018 – Russische Botschaft in London nur noch eingeschränkt arbeitsfähig
Die durch Großbritannien ausgewiesenen 23 russischen Diplomaten, werden das Land in der kommenden Woche verlassen. Darüber informierte der russische Botschafter in Großbritannien. Mit der Abreise dieser Diplomaten entsteht eine ernste Arbeitssituation in der Botschaft, da diese 23 Diplomaten 40 Prozent des gesamten Mitarbeiterstamms ausmachen.
 
17.03.2018 – Russland verspricht Großbritannien gewaltigen Druck
Moskau wird gegenüber Großbritannien einen gewaltigen Druck aufbauen – informierte der russische Botschafter in London am Freitag in einem TV-Interview. Es wird ein gewaltiger Druck auf die britische Regierung zu den bekannten Angelegenheiten aufgebaut. Der Botschafter zeigte sich überzeugt, dass Russland die Briten aus dieser Umklammerung schon nicht mehr herauslassen wird. Das russische Außenministerium erklärte die Handlungen der britischen Regierung als eine „politische Informations-Show“. Die Erklärungen der britischen Premierministerin sind eine grobe Provokation und bilden die Grundlage für die Zerstörung des normalen zwischenstaatlichen Dialoges dar.
 
17.03.2018 – Lawrow zu Äußerungen des britischen Verteidigungsministers
Der russische Außenminister Sergej Lawrow kommentierte Äußerungen des britischen Außenministers, dass die Russen ihre Klappe halten und verschwinden sollen, mit den Worten, dass diesem Herrn wohl die Bildung abhanden gekommen ist. Lawrow äußerte: „Was den Verteidigungsminister anbelangt – so ein sympathischer junger Mann. Vermutlich plant er auch in die Geschichte einzugehen als einer, der große und lautstarke Erklärungen abgeben kann… Vielleicht fehlt ihm ein wenig Bildung, ich weiß es nicht.“
Auch das russische Verteidigungsministerium reagierte und der offizielle Vertreter Generalmajor Igor Konaschenko kommentierte: „Was diese frechen Äußerungen des Verteidigungsministers an die Adresse Russlands anbelangt, so scheint es, dass reale Ergebnisse der Untersuchungen fehlen und deshalb wohl nur solche frechen Worte im Waffenarsenal Ihrer Hoheit verblieben sind.“
 
17.03.2018 – Das ist irgendwas Phantastisches – meint der polnische Fußballverein
Der Chef des polnischen Fußball-Assoziation meinte: „Das ist irgendetwas Phantastisches“ und bezog sich damit auf britische Äußerungen zu einem geplanten Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft und zu britischen Informationen, dass man bereits in dieser Sache Verbündete gefunden habe – so u.a. auch Polen. Das Problem bestehe darin, so der Chef der polnischen Fußball-Assoziation, dass man in Polen davon überhaupt nichts wisse. Niemand hat mit Polen und den polnischen Fußballern irgendeinen Kontakt aufgenommen und über diese politische Angelegenheit gesprochen. Die Vermischung von Dingen in dieser politischen Angelegenheit mit unserer Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft ist einfach irgendetwas Phantastisches. Er sehe keinerlei Anlass, nicht an dem Sportereignis teilzunehmen. Er bemühe seine Phantasie in dieser Sache und ist verwundert, warum die Engländer zuerst Polen zum Boykott aufrufen und nicht die Brasilianer oder die Deutschen.
 
17.03.2018 – Neue Partei am russischen Horizont in Sicht
Der ehemalige Duma-Abgeordnete Dmitri Gudkow und Xenia Sobschak, Kandidatin für die am Sonntag stattfindenden Präsidentenwahlen, wollen eine gemeinsame neue politische Partei gründen. Vorläufiger Name für die Partei soll lauten: „Partei der Veränderungen“. Für die neue Partei werde man eine bereits existierende nutzen, da hier alle notwendigen Genehmigungen und Lizenzen schon vorliegen. Hierbei handelt es sich um die Partei „Bürgerinitiative“. Die Partei wird neu formatiert und mit völlig neuen Inhalten versehen. Man habe nicht die Absicht, die Rolle einer konstruktiven Opposition zu spielen. Sollte es jemals eine solche gegeben haben, so ist deren Zeit schon längst abgelaufen. Wir sind eine Anti-Putin-Partei. Die Aufgabe dieser neuen Partei wird es sein, dass Land generell zu verändern, damit man wieder frei atmen kann.
 
 
17.03.2018 – Neue Anschuldigungen der USA
Das US-Ministerium für innere Sicherheit hat einen Bericht veröffentlicht, in dem Russland beschuldigt wird, Cyberangriffe auf das Energiesystem des Landes gefahren zu haben. Darüber informiert Reuters. Hacker hätten mit Unterstützung russischer Regierungsstrukturen eine Vielzahl von Angriffen auf kleinere kommerzielle Objekte durchgeführt. Es war gelungen, Schadprogramme zu installieren und weiteren Zugang zu Informationen zu Energieobjekten zu erhalten. The Washington Post informiert weiter, dass in diesem Bericht davon gesprochen wird, dass es den Hackern gelungen ist, in Atombereiche, Wasser- und Luftfahrtbereiche einzudringen. Weiterhin sind die Hacker in Systeme eingedrungen, die Schlüsselelemente der US-Wirtschaft darstellen. Im Ergebnis dieses Berichtes haben die USA die Sanktionen gegen Russland weiter ausgedehnt. In die Sanktionslisten wurden weitere 14 Personen aufgenommen.
 
17.03.2018 – Oberstes Gericht Russland zieht nach St. Petersburg
Der russische Präsident Putin hat darüber informiert, dass das Oberste Gericht der Russischen Föderation nach St. Petersburg umziehen werde. Bei diesem Umzug handelt es sich um einen Status-Umzug. Man spricht von St. Petersburg als zweiter Hauptstadt des Landes, aber diese Stadt erfüllt keinerlei Hauptstadtfunktionen. Dies wird nun mit dem Umzug geändert. Für St. Petersburg ist dies eine gute Entscheidung und für das Rechtssystem hat es keinerlei Nachteile, wenn das Gericht sich nicht im Zentrum des Landes befindet, sondern ein wenig zur Seite rückt – so Putin. Der Bau der notwendigen Gebäude und der Umzug selber sollen bis Ende 2019 abgeschlossen sein.
 
17.03.2018 – Russland wird zum Mars fliegen – noch im Jahre 2019
Der russische Präsident Putin kündigte einen Flug zum Mars im Jahre 2019 an. Der erste Flug wird noch ohne Kosmonauten erfolgen, aber der darauffolgende bereits mit einer menschlichen Besatzung. Russland verfügt über Programme zur Erforschung des Mondes und des Mars – so Putin. Am Vorabend dieser Äußerungen von Putin hatte der US-Präsident Donald Trump die Schaffung von Weltraum-Streitkräften verkündet und informiert, dass die USA sich darauf vorbereiten, auch im Weltraum Kampfhandlungen zu führen.
 
17.03.2018 – Russland: Präsidentenwahlen am 18. März - eine Vorbetrachtung
Am 18. März finden die Präsidentenwahlen in Russland statt. Der Beitrag kommentiert ein wenig die bevorstehenden Wahlen unter dem Aspekt möglicher offizieller deutscher Berichterstattung und lässt russische Wähler zu Wort kommen.
 

 
17.03.2018 – FSB überprüft alle Hotels der Fußball-Mannschaften
Alle Hotels, in denen die an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Mannschaften untergebracht sind, werden durch den russischen Sicherheitsdienst FSB einer Kontrolle unterzogen. Die Hotels mit ihrer Infrastruktur werden als mögliches Ziel für Cyberangriffe betrachtet und müssen geschützt werden. Gegenstand der Kontrolle wird u.a. das WIFI-Internet sein, dessen technische Installation und den Password-Schutz. Die ersten Kontrollergebnisse zeigten ein trauriges Resultat.
 
17.03.2018 – Bankendisziplinierung – ein ruhiger Monat
Nachdem im Monat Februar sechs Banken ihre Lizenz verloren hatten, scheint der Monat März mit bisher zwei Lizenzentzügen sehr ruhig zu sein. Diesmal hat es eine Bank aus Rostow am Don erwischt, die ihre Lizenz unter der üblichen Begründung der Verletzung russischer Gesetze zur Geldwäsche, riskanter Finanzgeschäfte und Missachtung von Weisungen der Zentralbank, verloren hat. Seit Anfang des Jahres haben somit zehn Banken den russischen Bankensektor verlassen.

 


 
16.03.2018 – Grob, Gröber, am … britischer Verteidigungsminister empfiehlt: Klappe halten
Der britische Verteidigungsminister hat Russland empfohlen zu verschwinden und die Klappe zu halten. Grund für seine Empfehlung ist, dass das Verhältnis zwischen beiden Ländern sehr angespannt ist und sich zusehens verschlechtert. Die Verhaltensweise Russlands im Falle des russischen Ex-Agenten ist völlig unakzeptabel – so der Herr Minister. Großbritannien habe Antwortmaßnahmen eingeleitet und für Russland wäre es besser sich zu entfernen und die Klappe zu halten. Der Minister wollte nicht ausschließen, dass dieser Fall durchaus Anlass für eine Neuauflage des Kalten Krieges sein kann.
 
16.03.2018 – Bündnis gegen Russland geschaffen
Großbritannien, Frankreich, Deutschland und die USA haben sich zu einem Bündnis gegen Russland zusammengeschlossen. Die Länder traten am Donnerstag mit einer gemeinsamen Erklärung auf. In dieser Erklärung beschuldigten sie Russland, Schuld am Mordversuch gegen den russischen Ex-Agenten in Großbritannien zu sein. Das Dokument wurde im Namen der britischen Premierministerin, der deutschen Bundeskanzlerin, des französischen und des amerikanischen Präsidenten veröffentlicht. In der Erklärung wird der Mordversuch verurteilt und darauf hingewiesen, dass dies der erste Fall der Anwendung von Giftgas aus russischer Produktion in Europa, nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges ist. Dieser Fall wird als Angriff auf die Souveränität Großbritanniens gewertet und dies wiederum ist eine grobe Verletzung internationalen Rechts und den Festlegungen in der Konvention zum Verbot von Chemiewaffen. Frankreich erklärte, dass man in kurzer Zeit ebenfalls Maßnahmen gegen Russland einleiten werde.
 
16.03.2018 – Russland will Selbständigkeit im Kosmos
„RosKosmos“ plant, dass russische Segment der Internationalen Raumstation bis zum Jahre 2021 autonom und unabhängig von anderen Nutzern zu gestalten. Dafür ist es notwendig, drei zusätzliche Module an die Raumstation anzukoppeln. Dafür hat nun die russische Raumfahrtindustrie einen entsprechenden Auftrag erhalten. Diese drei Module werden die Energieversorgung gewährleisten, Antriebe (Motoren) aufnehmen und Nachrichtensysteme und Überlebenssysteme beinhalten. Es handelt sich hierbei um Vorsorgemaßnahmen für den Fall, dass die Partner bei der Nutzung der Internationalen Raumstation nach dem Jahre 2025 die gemeinsame Nutzung nicht fortsetzen wollen. RosKosmos zeigte sich jedoch überzeugt, dass eine gemeinsame internationale Arbeit wesentlich effektiver ist, als wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht.
Anmerkung UN: An der Arbeit der Internationalen Raumstation nehmen die USA, Russland, die Europäische Union, Japan und Kanada teil. Gegenwärtig planen Russland und China die Stationierung einer neuen Raumstation im Weltall.
 
 
16.03.2018 – Russland kapituliert nicht – Angriff auf Porno-Seiten hat begonnen
Die russische Aufsichtsbehörde über das Internet hatte bereits einmal einen Sieg über die „PornHub“ verkündet und diese und viele andere derartige Seiten blockiert. Dann wurden allerdings diese Blockaden weniger öffentlichkeitswirksam wieder aufgehoben. Anscheinend waren die rechtlichen Grundlagen für eine Blockierung doch nicht so sattelfest, wie erhofft. Nun scheint man die gesetzlichen Unzulänglichkeiten korrigiert zu haben, denn wie „RosKomSwobody“ informiert, sind am 12. März bereits acht Internetseiten und am darauffolgenden Tag weitere sieben Internetseiten blockiert worden.  Dokumenten einer richterlichen Entscheidung eines Kreisgerichtes in Jaroslawl ist zu entnehmen, dass insgesamt 26 Pornoseiten zu blockieren sind.
 
16.03.2018 – Russland ändert die Straßenkennzeichnung
Russland ändert die Regeln für die Straßenmarkierung. Es werden gelbe und blaue Markierungen eingeführt. Die Regelungen treten ab 1. Juni 2018 Kraft. Mit gelber Farbe werden die Zonen gekennzeichnet, deren Befahren verboten ist. Mit blauer Farbe werden Fahrbereiche an Kreuzungen, aber auch Parkzonen gekennzeichnet. Weiterhin wird es ein neues Zeichen geben, welche auf der Straße Wendepunkte anzeigt. Weiterhin wird es ein sogenanntes „Waffelmuster“ geben. Das Befahren dieses Bereiches wird bei Staus und Überlastung von Kreuzungen verboten sein. Eine weitere neue Straßenmarkierung wird Fahrer von Elektromobilen über die nächste Elektro-Tankstelle informieren.
 
Foto: Neue farbliche Straßenkennzeichnung in Russland ab Mitte 2018 in Kraft
 
16.03.2018 – Wann werden die Wahlen für ungültig erklärt
Die Zentrale Wahlkommission hat klargestellt, wann die am Sonntag stattfindenden Wahlen zum Amt des Präsidenten für ungültig erklärt werden. Vermutlich erfolgte diese Kommentierung durch die Leiterin der Zentralen Wahlkommission Ella Pamfilowa vor dem Hintergrund der emotionalen Diskussionen um das Verhalten des Kandidaten Pawel Grudinin, der über nichtgemeldete aktive Bankkonten und Geldguthaben im Ausland verfügen soll. Sie kommentierte, dass es, so wie sich die Angelegenheit gegenwärtig darstellt, es keine rechtlichen Möglichkeiten gibt, Grudinin als Kandidat von der Liste zu streichen. Sollte man im weiteren die rechtlich fundierten Beweise erhalten, dass der Kandidat, der die Wahl gewonnen hat, über Auslandskonten und –guthaben verfüge, so werden die Wahlen annulliert. Gibt es irgendwelche „verlorenen“ Konten (sprich nicht aktive), so haben diese keinen Einfluss auf die Wahlen. Mit diesen Konten werden sich dann andere Dienste, wie z.B. die Steuerbehörden beschäftigen, die andere Anforderungen an die Meldepflichten haben, als die Wahlkommission. Ein russischer Bürger, aber auch Residenten der Russischen Föderation sind verpflichtet, alle ausländischen Bankkonten zu melden, egal ob sich auf diesen Geldmittel befinden oder nicht.
 
16.03.2018 – Kapitalabfluss aus Russland wächst
Im Zeitraum Januar/Februar 2018 betrug der Kapitalabfluss aus Russland die Summe von 9,8 Mrd. USD. Dies ist über das Doppelte der Summe aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Grund für diese Entwicklung ist, dass der Privatsektor mehr Geld ins Ausland transferierte, weil man dort andere Aktiva erwerben wollte.
 
 
16.03.2018 – Internationale Reserven wachsen
Die Zentralbank informiert, dass die russischen internationalen Reserven im Zeitraum Januar/Februar 2018 weiter gewachsen sind. Insgesamt haben sich die Reserven um 23,7 Mrd. USD erhöht. Damit wuchsen die Reserven nicht nur in absoluten Ziffern an, sondern wuchsen auch proportional schneller, denn im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug die Summe der Reserveaufstockung nur 15,4 Mrd. USD.
 
 
16.03.2018 – Disziplinierung des Bankensektors durch Fusionierung
Die Entwicklung der Verringerung der Anzahl russischer Banken setzt sich fort. Russische Medien berichten über Pläne der Fusionierung von SowKomBank und RosEwroBank. Gegenwärtig laufen die Prozesse der Konvertierung von Gesellschafteranteilen, um die Fusionierung durchzuführen. Im Ergebnis dessen wird die neue Bank über erheblich mehr Aktiva und erheblich mehr Eigenkapital verfügen. Dies wiederum hat Einfluss auf die Einstufung der Bank in Basisbank oder Universalbank – entsprechend den neuen Qualitätsrichtlinien der Zentralbank für den russischen Bankensektor. Geplant ist, dass bis Ende 2018 die beiden Banken noch selbständig arbeiten.
 
 
16.03.2018 – Prozess der Anhebung des Renteneintrittsalters scheint zu beginnen
Experten der russischen Außenwirtschaftsbank zeigen sich überzeugt, dass der Prozess der Anhebung des Renteneintrittsalters im Jahre 2020 beginnen wird. Alle wirtschaftlichen Berechnungen deuten darauf hin, dass dieser Schritt unvermeidlich ist. Auch in Russland wird die Anpassung in Etappen – also ähnlich wie in Deutschland – erfolgen. Ein weiteres Element bei der Reformierung der russischen Rente wird wohl die jährliche Neuberechnung der Rente im Rahmen der Inflationsentwicklung werden. In seiner Rede an die Nation hat der russische Präsident Putin derartige Entwicklungen angedeutet.
 
16.03.2018 – Meinungsumfrage Monat März
Üblich ist es, dass unsere Meinungsumfrage jeden Monat in der Nacht vom 15. auf den 16. abgeschaltet und durch eine Wissensfrage ersetzt wird. Diesmal wird unsere Umfrage erst am 19. März abgeschaltet. Der Grund hierfür ist, dass wir die Ergebnisse der Präsidentenwahlen am Sonntag abwarten möchten, denn unsere Wissensfrage hängt direkt vom Wahlausgang ab. Also, nicht wundern, sondern teilnehmen – für diejenigen, die dies bisher noch nicht getan haben. Sie geben uns Ihren Klick und wir geben Ihnen neue Informationen … aber erst nach dem Klick … Unsere Umfrage finden Sie gleich links von diesem Artikel, unterhalb des Portalmenüs.
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16.03.2018 – Großbritannien berichtet über Beweise gegen Russland
Der britische Außenminister erklärte, dass man über Beweise verfüge, dass Russland am Giftgasanschlag gegen den russischen Ex-Agenten beteiligt war. Er bezeichnete die Beweise als „erdrückend“. Einer der wichtigen Beweise ist, dass das verwendete Gas in der Sowjetunion produziert worden ist. Leider hat sich der britische Außenminister nicht über die erdrückenden Beweise konkret geäußert, sondern diese allgemeine Information einfach nur im Raum stehen lassen, in der Hoffnung, dass diese Information die Weltöffentlichkeit von der Schuld der Russen überzeuge.
Das russische Außenministerium hat in der Zwischenzeit erklärt, dass man in Russland die Äußerungen der britischen Premierministerin als beispiellose grobe Provokation auffasse, welche die Grundlagen des normalen zwischenstaatlichen Dialoges erschüttere. Weiterhin hat das russische Außenministerium eine schnelle Antwort versprochen.
 
16.03.2018 – Großbritannien droht den Putin-Freunden
Der britische Außenminister erzählte, was die Freunde Putins zukünftig in Großbritannien erwartet. Korrupte Russen, die Dank der Beziehungen zu Putin ihr Leben angenehm gestalten konnten und andere, die Dank der Beziehungen zu Putin reich geworden sind, werden unter besondere Aufmerksamkeit der britischen Polizei gestellt.
 
16.03.2018 – Flugzeug in Jakutsk verliert Tonnen von Gold
Ein Flugzeug vom Typ AN-12 in Jakutsk hat, durch eine nicht richtig verschlossene Ladeluke, viele Tonnen Gold verloren. Fotos zeigen eine mit Goldbarren übersäte Startbahn des dortigen Flugplatzes. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine Maschine der Fluggesellschaft „Nymbus“. Nachdem die Besatzung den Verlust bemerkt hatte, beschloss man die Rückkehr zum Airport. Es landete allerdings unversehrt in der Nähe einer Siedlung, 12 Kilometer entfernt von Jakutsk. An Bord des Flugzeuges sollen sich zehn Tonnen Barren-Gold befunden haben, sowie Platin. Weiterhin wird vermutet, dass das Flugzeug auch Edelsteine transportiert habe.
 
16.03.2018 – Russische Botschaft in Großbritannien informiert über Visa-Probleme
Die russische Botschaft in Großbritannien informiert über bevorstehende Visa-Probleme für britische Staatsbürger. Die Ausweisung von russischen Diplomaten habe zu einem Personalengpass geführt. Bedingt durch die aggressive britische Politik und die Verzögerung von Akkreditierungen neuer russischer Diplomaten in der Vergangenheit, ist bereits fast die Hälfte aller Planstellen in den Vertretungen nicht besetzt. Großbritannien erteilt gegenwärtig keine neuen Visa und Einreisegenehmigungen für russische Diplomaten, um den Personalbestand den Arbeitserfordernissen anzupassen.
 

15.03.2018 – Großbritannien bedroht Russland

Der Ständige Vertreter Russlands bei der UNO bezeichnete die Erklärung der britischen Premierministerin als Bedrohung Russlands. Er kritisierte die britischen Äußerungen im Rahmen der Tagung des UN-Sicherheitsrates zu dieser Thematik. Großbritannien verfügt über keinerlei Beweise für irgendeine russische Beteiligung am Anschlag auf den russischen Ex-Agenten. Mit der jetzt durch Großbritannien entwickelten und forcierten Anti-Russland-Kampagne will man verhindern, dass professionelle Spezialisten sich mit dieser Angelegenheit beschäftigen. Die Handlungen Großbritanniens stellen eine direkte Bedrohung Russlands dar. Der russische Vertreter zweifelte die Analyseergebnisse der britischen Behörden zur Identifizierung des angeblich eingesetzten Nervengases an, denn um eine Analyse durchführen zu können, benötige man eine Kontrollprobe für einen Vergleich. Er sprach die Vermutung aus, dass die britischen Behörden vielleicht aber auch über eine „Sammlung“ von Giftgasen verfügen.
 
15.03.2018 – FIFA in Panik zur entstandenen internationalen Situation
Die Führung der FIFA befindet sich in Panik vor dem Hintergrund der Aufrufe zum Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft. Nach außen hin demonstriert die FIFA Ruhe, aber hochgestellte Mitarbeiter der FIFA erklärten inoffiziell, dass die internationale Situation einen kritischen Punkt erreicht habe. Quellen kommentieren, dass der FIFA-Präsident Infantino über die Vorgänge rund um die Weltmeisterschaft sehr erschrocken ist. Und es gibt keinerlei Anzeichen, dass sich die Situation entspannen könnte. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass die Situation nur noch schlechter werden könnte. Unter diesen Vorzeichen ist die Weltmeisterschaft in ernster Gefahr.
 
15.03.2018 – Großbritannien beschuldigt Russland der Verletzung des Chemiewaffen-Abkommens
Großbritannien hat Russland offiziell beschuldigt, die Konvention über das Verbot von Chemiewaffen zu verletzen. Dies geschah im Verlaufe der Sitzung des UN-Sicherheitsrates zur Thematik der Vergiftung des russischen Ex-Agenten in England. Der britische Vertreter kommentierte, dass Russland im September 2017 über die Vernichtung der Chemiewaffen Bericht erstattet habe – zehn Jahre später, als die Konvention dies fordere. Und Russland habe nicht über die Vernichtung des jetzt in England eingesetzten Giftstoffes berichtet. Auch heute noch behaupten russische Politiker, dass alle Giftstoffe vernichtet sind. Großbritannien schlussfolgert, dass Russland ernsthaft die Konvention über das Verbot von Chemiewaffen verletze.
 
15.03.2018 – Gasprom räumt sein Office in London auf
Die russische Firma „Gasprom“ wird hunderte von Arbeitsplätzen in der Londoner Niederlassung abbauen. Weitere Personalkürzungen erheblichen Umfangs erfolgt in anderen westlichen Vertretungen. Die Arbeiten werden zurück nach Russland verlagert und russisches Personal in St. Petersburg eingesetzt. Grund für diese Entscheidung ist die Politik von Gasprom zur Repatriierung von Kapital zurück nach Russland. Dies wurde durch den russischen Präsidenten Putin angeregt. Dies soll mögliche Folgen möglicher Sanktionen gegen russische Firmen und Strukturen minimieren. Das größte Gasprom-Office im Ausland befindet sich in Großbritannien. In der Meldung wird weiterhin betont, dass seit Beginn der westlichen Sanktionspolitik gegen Russland, sich viele Firmen entschlossen haben, ihre ausländischen Vertretungen zu schließen und nach Russland zurück zu verlagern.
 
15.03.2018 – Russland fordert die Auslieferung von flüchtigen Mördern
Russland fordert von Großbritannien die Auslieferung von flüchtigen Mördern, die sich ihrer strafrechtlichen Verantwortung in Russland durch Flucht nach Großbritannien entzogen haben. Namentlich wurden mehr als 40 Personen genannt, die in Russland Verbrechen begangen haben. Darüber informierte die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa in einem TV-Interview. Wie sie informierte, befinden sich auf der Liste auch Mehrfach-Mörder. Großbritannien verweigert nicht nur die Auslieferung dieser Kriminellen, sondern gewährt ihnen sogar seit Jahren den Flüchtlingsstatus. Sie informierte weiter, dass auf der Linie „Militär“ und „Geheimdienst“ schon seit langem keinerlei Kontakte zwischen Moskau und London funktionieren.
 
15.03.2018 – Britische Entscheidungen gegen Russland
Großbritannien hat entschieden, dass zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 keinerlei offizielle Persönlichkeiten – weder aus der Politik noch aus dem Sport – nach Russland reisen werden. Auch Mitglieder der königlichen Familie werden nicht nach Russland fahren. Weiterhin hat Großbritannien 23 russische Diplomaten des Landes verwiesen. Weiterhin wird Großbritannien eine Reihe zwischenstaatlicher Kontakte abbrechen. Weiterhin wird Großbritannien die Kontrolle von Privatflugzeugen im Grenz- und Zollregime verstärken.
 
15.03.2018 – Bildungsministerium forciert den Ausbau des Systems der Kinderkrippen
Das russische Ministerium für Bildung und Wissenschaft stellt 49 Milliarden Rubel für den Ausbau des Systems der Krippenbetreuung zur Verfügung. Das System der Kinderkrippen ist bestimmt für die Betreuung von Kindern im Alter von zwei Monaten bis drei Jahren. Danach können diese Kinder automatisch in das System der Kindergärten wechseln, wo sie bis zum siebten Lebensjahr, dem Schuleintrittsalter, betreut werden. Bis zum Jahre 2019 werden mehr als 700 neue Kinderkrippen geschaffen. Die Wartelisten wegen fehlender Kapazitäten wird Russland bis zum Jahre 2021 liquidieren. Russland verspricht sich von diesen Sozialmaßnahmen einen direkten Einfluss auf den Geburtenzuwachs. Weiterhin ist man interessiert, qualifizierte russische Frauen so schnell wie möglich wieder in den Arbeitsprozess einzubringen. Dafür muss eine qualifizierte Kinderbetreuung gewährleistet werden.
 
15.03.2018 – FSB liquidierte große Terroristengruppe
Der russische Sicherheitsdienst hat, gemeinsam mit Kräften des Innenministeriums in Moskau und dem Moskauer Umland eine aus dutzenden Mitgliedern bestehende Terrorgruppe unschädlich gemacht. Im Ergebnis der Operation wurden 60 ausländische Bürger festgenommen. Insgesamt wurden 17 Objekte durchsucht. Dabei wurden drei Laboratorien mit einer Vielzahl von gefälschten Stempeln, Vordrucken, Dokumenten usw., für die Fälschung von Dokumenten gefunden. Den Sicherheitsdiensten lagen Informationen vor, dass diese Gruppe direkte Verbindungen zu Terrorgruppierungen im Ausland hatte.
 
15.03.2018 – Weitere Ausländische Agenten registriert
Das russische Justizministerium hat nach zweimonatiger Pause wieder einmal zwei NGO´s den Status „Ausländischer Agent“ zuerkannt. Dies betrifft die NGO „Plattform für demokratische Wahlen“ und „Zentrum für Wahlstudien, Politik und Kommerz“. Die erstgenannte NGO wird durch Deutschland unterstützt, die zweite Organisation durch Litauen.
 
 
15.03.2018 – Serienproduktion neuer Raketen unter Dach und Fach
Das russische Verteidigungsministerium hat einen Vertrag zur Aufnahme der Serienproduktion für die neuen Raketenkomplexe „Avantgard“ mit dem Hersteller unterzeichnet. Das Raketensystem ist sehr gut getestet worden. Die Entwicklung verlief nicht ganz einfach, denn die Temperatur, die die Rakete an der Oberfläche während des Fluges entwickle, erreicht 2.000 Grad. Die Rakete fliegt im Plasma. Erstmals erwähnte der russische Präsident Putin diese neue Rakete während seiner Rede an die Nation vor wenigen Tagen. Die Rakete fliegt mit 20facher Schallgeschwindigkeit. Die Rakete wird das Ziel wie ein Meteorit treffen, wie ein Feuerball – mit einer Oberflächentemperatur von bis zu 2000 Grad – so der russische Präsident.
 
15.03.2018 – Von den Mühen eines nichtakkreditierten Bloggers
Die Präsidentenwahlen stehen vor der Tür. Nur noch drei Tage und die Türen der Wahllokale öffnen sich. Aber es ist gar nicht so einfach für einen nicht akkreditierten russischen Blogger mit deutschem Pass, offene Türen auch wirklich zu durchschreiten. "Kaliningrad-Domizil" bereitet sich auf die Berichterstattung vor und stellte dabei fest: Die Narrenfreiheit für Deutsche in Russland ist vorbei.
 
 
15.03.2018 – Großbritannien spricht Reisewarnung für Russland aus
Das britische Außenministerium hat eine Reisewarnung für Russland für die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft ausgesprochen. Dies wurde am Mittwochabend bekannt. Die britischen Staatsbürger wurden aufgefordert, sich sehr vorsichtig in Russland zu bewegen und keinerlei öffentliche politische Äußerungen zu tätigen, da es vermutlich zu antibritischen Stimmungen unter der russischen Bevölkerung kommt. Allerdings gäbe es von der diplomatischen Vertretung Großbritanniens bisher keinerlei Informationen über irgendwelche Probleme für britische Bürger in Russland.
 
15.03.2018 – England will sich von russischem Gas trennen
England denkt über Schritte nach, sich aus der Abhängigkeit vom russischen Gas zu lösen und sucht alternative Lieferquellen. Wie die britische Premierministerin erklärte, nutzt Russland seine Monopolstellung, um Einfluss auf Großbritannien zu nehmen. Sie werde diese Thematik mit der Europäischen Union besprechen. Großbritannien kauft seinen Gasbedarf in Westeuropa, also anscheinend nicht direkt in Russland. In den letzten Jahren ist der britische Gasbedarf erheblich gestiegen. Im Jahre 2010 betrug er noch sieben Milliarden Kubikmeter, im Jahre 2016 bereits 18 Milliarden Kubikmeter.
 
15.03.2018 – England kündigt weitere Eskalation  an
Großbritannien ist bereit, weitere Maßnahmen gegen Russland zu beschließen. Diese werden folgen, wenn Russland auf die am Mittwoch verkündeten Maßnahmen nicht konstruktiv reagiert – so die britische Premierministerin. Bemerkungen lassen darauf schließen, dass man an weitere Maßnahmen im Bereich der Wirtschaft, der Diplomatie, der Gesetzgebung und der Sicherheit denke. Sollten die am Mittwoch eingeleiteten Maßnahmen nicht sehr schnell Erfolg zeigen, werden weitere Schritte folgen.

 

14.03.2018 – Moskau wird nicht auf das Ultimatum antworten
Russland wird nicht auf das von Großbritannien gestellte Ultimatum, im Zusammenhang mit dem russischen Ex-Agenten, der in England vergiftet wurde, antworten. Moskau erwartet, dass Großbritannien alle Ermittlungsergebnisse zur Verfügung stellt. Erst danach werde man sich äußern. Russland erfülle alle Verpflichtungen aus den vertraglichen Vereinbarungen zur Vernichtung der Chemiewaffen. Eine detaillierte Berichterstattung erfolgt an internationale Organisationen jährlich. Es kann also nicht sein, dass irgendwelche, nicht mehr existierende Gifte, durch Russland irgendwo eingesetzt werden. Russland bestehe auf die Übergabe von Ermittlungsergebnissen, denn vergiftet wurde auch die Tochter des Ex-Agenten, die immer noch russische Staatsbürgerin ist.
Am Montag war der russische Botschafter in das britische Außenministerium einbestellt worden. Dort hatte man ihm ein Ultimatum übergeben. Wenn Russland sich nicht bis Dienstagabend zu dem Anschlag bekenne, werde man dies als Angriff auf die Souveränität Großbritanniens werten.
Das russische Außenministerium protestierte entschieden und übergab diesen Protest dem einbestellten britischen Botschafter. Dem Botschafter wurde nochmals mitgeteilt, dass Russland nicht antworten werde. Man erwarte die Übergabe der Ermittlungsergebnisse. Erst danach könne man sich äußern.
Russland geht bis dahin davon aus, dass es sich bei diesem Inzident um einen weiteren unsauberen Versuch Großbritanniens handle, Russland zu diskreditieren. Russland werde auf alle Drohungen und Sanktionen entsprechend reagieren.
 
14.03.2018 – Russischer Generalstab bereit, einen US-Angriff auf Damaskus abzuwehren
Der russische Generalstab informierte, dass die russischen Streitkräfte bereit sind, einen möglichen Angriff der USA auf Damaskus mit entsprechenden Gegenmaßnahmen zu parieren. Sollte es zu einer Bedrohung von Leib und Leben russischer Armeeangehöriger kommen, wird Russland die Raketen bekämpfen und die Trägermittel, von denen die Raketen abgefeuert worden sind. Dies äußerte der Chef des russischen Generalstabs Armeegeneral Gerassimow. Er informierte, dass Informationen vorlägen, wonach die USA einen Schlag gegen syrische Regierungseinrichtungen in Damaskus planen. In Damaskus befinde sich das syrische Verteidigungsministerium. In diesem Ministerium befinden sich russische Berater und Vertreter des Zentrums für die Befriedung der kämpfenden Seiten sowie Vertreter der Militärpolizei. Weiterhin verfüge Russland über Informationen, dass die Terroristen in Syrien einen Chemiewaffenangriff planen. Dies solle dann den syrischen Regierungstruppen angelastet werden, was wiederum die USA zum Anlass nehmen wollten, einen Angriff durchzuführen.
 
14.03.2018 – Westliche Medien diskreditieren Russland vor der Weltmeisterschaft
Das russische Außenministerium beschuldigte westliche Medien der Diskreditierung Russlands vor der Fußball-Weltmeisterschaft. Das russische Außenministerium sieht sich in seinen früheren Mitteilungen bestätigt, in denen man bereits vor Monaten auf den Beginn einer derartigen Diskreditierungskampagne hingewiesen habe. Ziel ist es, Unsicherheit unter den Fußball-Fans zu erzeugen, damit diese den Spielen fernbleiben. Besonders hervortun sich hier die britischen Medien, die sogar unverhohlen zum Boykott der Weltmeisterschaft aufrufen. An der Kampagne beteiligt sich auch die deutsche BILD-Zeitung, welche eine Umfrage gestartet habe, um von ihren Lesern zu erfahren, ob die deutsche Fußball-Mannschaft zu den Weltmeisterschaften fahren soll oder besser nicht.
 
14.03.2018 – Die Post Russland hat große Pläne
Die Post Russlands hat sich vorgenommen, das größte Problem, welches seit Gründung der Post besteht, endlich zu lösen: die endlosen Warteschlangen an den Schaltern. Der Generaldirektor der Post Russlands Nikolai Podgusow informierte, dass man die Schlangen in den Postfilialen noch im Jahre 2018 beseitigen werde. Um diese Idee umzusetzen, will er modernste Technik in die Filialen bringen.
 
14.03.2018 – Fehlende Bauteile führen zur Ausmusterung von „Satan“
Russland mustert die ballistischen Atomraketen „Wojewoda“, im Westen unter der Bezeichnung „Satan“ bekannt, aus seinem Waffenarsenal aus. Grund hierfür sind fehlende Bauteile (Ersatzteile) für diese Raketen, da diese in der Ukraine produziert worden sind. Der Aufbau einer entsprechenden Industrie, die diese Teile produziert, wäre sinnlos – so ein Experte, da die Raketen selber schon älteren Datums sind und, wie vom russischen Präsidenten vor wenigen Tagen informiert wurde, Russland über weit modernere Atomraketen verfügt, die diese älteren Raketen jetzt ersetzen. Die neue Atomrakete wurde unter der Bezeichnung „Sarmat“ bekannt und wird in den Jahren 2019/20 in die russischen Streitkräfte aufgenommen. Die Projektarbeiten an der neuen Rakete begannen im Jahre 2011. Bisher bekannt wurde, dass die neue ballistische Atomrakete bis zu zehn Tonnen Fracht tragen kann und eine Reichweite von 16.000 Kilometern hat. Die Rakete ist in der Lage unvermittelt nach dem Zufallsprinzip den Kurs zu ändern und das Territorium des Gegners über den Südpol zu erreichen, wo es keine Abwehrsysteme gibt. Desweiteren kann die Rakete in Höhen fliegen, die für die gegnerische Abwehr nicht erreichbar sind.
 
14.03.2018 – Russland erfüllt Bitte der Türkei um beschleunigte Lieferung der S-400-Raketen
Russland wird die Bitte der Türkei erfüllen und die bestellten S-400 zu einem früheren Termin liefern, als bisher vertraglich vereinbart worden war. Die ersten Raketen werden somit Anfang 2020 ausgeliefert. Die türkische Seite hat über einen Auslieferungstermin von Ende 2019 gesprochen. In der ersten Lieferung handelt es sich um vier Abteilung S-400 im Wert von 2,5 Mrd. USD. Für den Kauf der Raketen erhält die Türkei einen Kredit von Russland, der die Hälfte der Kaufsumme abdeckt.

 

13.03.2018 – Wahlprognosen zum 18. März
Zwei große russische Umfrageinstitute haben ihre Ergebnisse zu Befragungen zu den bevorstehenden Präsidentenwahlen am 18. März veröffentlicht. Die Befragung wurde am 8. März durchgeführt. Die Tendenz ist nach wie vor mehr als eindeutig, obwohl der Kandidat Putin seit 9. Januar einen Stimmenverlust von 73,8 auf 69,0 Prozent zu verzeichnen hatte. Bei allen anderen Kandidaten waren die Gewinne und Verluste so gering, dass sie grafisch kaum sichtbar waren.
 
 
13.03.2018 – England beginnt aktiv den WM-Boykott vorzubereiten
Viele Anzeichen deuten darauf hin, dass Großbritannien den völlig ungeklärten Kriminalfall des Mordanschlags auf einen russischen Ex-Spion nutzen wird, um die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 zu boykottieren. Am Montag hatte sich die britische Regierung durch Geheimdienste über den neuesten Erkenntnisstand ins Bild setzen lassen. Danach zog die britische Premierministerin die Schlussfolgerung und erklärte öffentlich, dass Russland in diesen Mordanschlag verwickelt ist. Die konkreten Täter will man innerhalb der nächsten 48 Stunden nennen. Man erwartet nun in Russland von Großbritannien eine Reihe von Maßnahmen, um Russland zu „bestrafen“. Russische Medien spekulieren, dass Großbritannien hochgestellte Diplomaten und offizielle Vertreter von Geheimdiensten ausweisen könnte. Weiterhin könnte Großbritannien eine ganze Reihe von Visa annullieren, Finanzsanktionen einleiten und offizielle Vertreter zur Vorbereitung und Durchführung der Fußball-Weltmeisterschaft aus den Organen abziehen. Weiterhin vermutet man in Russland, dass es zu einer symbolischen Verstärkung der britischen Truppen in Osteuropa kommen könnte.
Großbritannien arbeitet an der Schaffung eines Bündnisses, um gegen Russland massiv vorzugehen. Hierzu wurden Kontakte mit Frankreich, Deutschland und den USA hergestellt. Bemerkenswert ist, dass die USA auf diese Kontaktanfragen bisher offiziell nicht reagiert und zu dem Mordanschlag bisher keinerlei offizielle Äußerungen getätigt haben.
Am Montagabend hatte der russische Präsident Putin Großbritannien empfohlen, zuerst einmal die Untersuchung des Kriminalfalles, dem ein russischer Ex-Spion zum Opfer gefallen ist, ordentlich durchzuführen. Wenn das geschehen ist, dann kann man sich an Moskau wenden und Gespräche vorschlagen.
 
 
13.03.2018 – US-Universität entsendet keine Studenten mehr nach Russland
Am Montag wurde bekannt, dass die amerikanische Stanford-Universität die Entsendung von Studenten nach Russland einstellt. Grund hierfür ist die Warnung des Außenministeriums über eine Erhöhung des Risikos für einen Russlandaufenthalt durch ausländische, sprich amerikanische Bürger.
 
13.03.2018 – EU wird Wahlen auf der Krim nicht anerkennen
Die Europäische Union wird die Präsidentenwahlen auf der russischen Halbinsel Krim nicht anerkennen. Dies erklärte die EU-Außenministerin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten in Kiew. Der ukrainische Präsident forderte von der EU neue Sanktionen gegen die Personen einzuführen, die die Wahlen auf der Krim organisiert haben.
 
13.03.2018 – Russland hat Teilnehmerin für Eurovision-2018 festgelegt
Russland wird Juli Samoilowa zur Eurovision-2018 entsenden. Es ist dieselbe Sängerin, die im vergangenen Jahr in der Ukraine für Russland auftreten sollte, aber durch die Sanktionsmaßnahmen der Ukraine keine Einreise erhielt. Der diesjährige Musikwettbewerb finden in Lissabon in der Zeit vom 8.-12. Mai statt.
 
 
13.03.2018 – Russland verliert gegenüber den USA beim Waffenexport
Der Anteil Russlands am weltweiten Waffenhandel ist im Zeitraum 2013-2017 im Vergleich zum Zeitraum 2008-2012 um vier Prozent rückläufig. Im gleichen Zeitraum haben die USA einen Zuwachs um genau diese vier Prozent zu verzeichnen. Darüber informiert die Zeitung „Kommersant“ unter Bezug auf das Stockholmer Institut für Friedensforschung (Stockholm International Peace Research Institute, SIPRI). Insgesamt halten die USA einen Anteil am Weltmarkt von 34 Prozent. Hauptkunde der USA ist Saudi-Arabien, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Australien. Der Anteil Russlands am Welthandel mit militärischen Ausrüstungsgütern verringerte sich auf 22 Prozent. Hauptkunden für Russland sind Indien, China und Vietnam.
 
13.03.2018 – Russland regelt die Bestimmungen zur Bierherstellung neu
Die russische Regierung erarbeitet ein Gesetz, welches die Kennzeichnung und Lizensierung der Bierproduktion und des Bierverkaufes neu regelt. Das Finanzministerium leistet die notwendige Zuarbeit, um die Lizensierung und Kennzeichnung einzuführen. Experten befürchten, dass im Ergebnis der Einführung des neuen Gesetzes, die gerade erst aufgeblühten kleineren Bierbrauereien, ihre Arbeit wieder einstellen werden. Grund ist, dass die Kosten im Zusammenhang mit der Lizensierung für diese kleinen Betriebe nicht erschwinglich sind. Gegenwärtig arbeiten in Russland 330 Brauereien.

 

12.03.2018 – Michael Chodorkowski hat gewählt
Michael Chodorkowski, der Ex-Chef von Yukos und durch den russischen Präsidenten begnadigte Oppositionspolitiker und Begründer von „Offenes Russland“, hat in Deutschland sein russisches Wahlrecht wahrgenommen. Er nutzte die Möglichkeit vorfristig seine Stimme abzugeben und tat dies Publikums- und Öffentlichkeitswirksam. Mit rotem Stift setzte er hinter allen acht Kandidaten einen Haken und machte somit seinen Wahlzettel ungültig. Mit seinem öffentlichen Auftritt und der demonstrativen Ungültigmachung des Wahlscheines, rief er die russische Bevölkerung auf, die Wahlen am kommenden Sonntag zu boykottieren. Chodorkowski wohnt in London und befand sich auf einer Reise in Deutschland und nutzte einen Aufenthalt in Hannover zur Stimmabgabe.
 
 
12.03.2018 – Wahlprognose eine Woche vor der Präsidentenwahl
Das russische Analysezentrum WZIOM hat eine weitere Umfrage unter russischen Bürgern durchgeführt und im Ergebnis ermittelt, dass die Wahlbeteiligung am kommenden Sonntag vermutlich zwischen 63-67 Prozent liegen könnte. Die Frage: „Nehmen Sie an den Wahlen am 18. März 2018 teil“, beantworteten 74 Prozent aller Befragten mit einem eindeutigen „Ja“. Weitere neun Prozent meinten, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit an der Wahl teilnehmen. Unter Beachtung derjenigen, die sich noch nicht festgelegt haben oder die bereits ganz genau wissen, dass sie nicht zur Wahl gehen und unter Beachtung verschiedenster statistischer Faktoren, wurde eine Wahlbeteiligung von maximal 67 Prozent ermittelt.
 
 
12.03.2018 – Boykott-Gerede wird immer lauter
Immer mehr Medien berichten über Boykott-Überlegungen in Großbritannien zur Fußball-Weltmeisterschaft. Diese Überlegungen stehen im Zusammenhang mit dem jüngsten kriminellen Ereignis der Vergiftung eines russischen Ex-Agenten in Großbritannien, wo es noch keinerlei Erkenntnisse gibt, aber man trotzdem prophylaktisch Russland beschuldigt. In welcher Form der Boykott erfolgen soll, ist noch nicht klar. Es gibt die Möglichkeit, dass keinerlei offizielle Vertreter zu den Spielen anreisen, es gibt aber auch die Möglichkeit, dass die englische Mannschaft nicht zu den Spielen anreist, was dann allerdings, nach den FIFA-Regeln sehr ernste Konsequenzen haben wird – sprich, den Ausschluss Großbritanniens von den Weltmeisterschaften 2022. Wie russische Medien, unter Bezug auf Geheimdienstkreise westlicher Staaten berichten, könnten sich dem Boykott auch andere Staaten anschließen. Aufgezählt werden Polen, Australien, Japan und die USA.
 
12.03.2018 – Großbritannien schafft eigene „Magnitski-Liste“
Ähnlich wie die USA, will nun auch Großbritannien eine eigene „Magnitski-Liste“ schaffen und auf diese Liste russische Personen (vorrangig Staatsbedienstete) setzen, von denen man in Großbritannien annimmt, dass diese gegen Menschenrechte verstoßen oder im Zusammenhang mit Korruption stehen. Nach ersten Äußerungen des britischen Außenministers gibt es bereits 49 Personen, die auf diese Liste kommen werden. Für diese Personen und auch die zukünftigen Kandidaten für diese Liste bedeutet es, dass sie keine Visa für Großbritannien erhalten und ihre Aktiva, in welcher Form auch immer vorhanden, eingefroren werden.
Die Entscheidung über die Schaffung dieser neuen personalisierten Sanktionsliste durch Großbritannien, wurde getroffen vor dem Hintergrund des neuen Kriminalfalles, wo ein ehemaliger Agent und russischer Verräter einem Giftanschlag zum Opfer gefallen ist. Obwohl bisher noch keinerlei Fakten wirklich aufgeklärt oder Antworten auf irgendein Detail des Vorgangs gefunden worden sind, weiß man in Großbritannien bereits, dass Russland Schuld ist.
 
12.03.2018 – Russland hat Aufnahmeantrag zurückgezogen
Russland hat seinen Aufnahmeantrag zur Mitgliedschaft in der Europäischen Organisation für Atomforschung zurückgezogen. Man werde mit dieser Organisation zusammenarbeiten, aber kein Mitglied werden – so wurde der außergewöhnliche Vorgang von russischer Seite kommentiert. In der Europäischen Organisation für Atomforschung wurde kommentiert, dass man über eine lange Geschichte in der Zusammenarbeit mit Russland zurückblicke und man über gute Beziehungen auf allen Ebenen nach Russland verfüge. Das Russland nun nicht Mitglied der Organisation werde, wird keinen Einfluss auf die praktische Arbeit haben.
 
12.03.2018 – Ägypten baut massenhaft russische Panzer
Ägypten wird, nach bisheriger Planung, im Jahre 2019 mit dem massenhaften Bau von russischen Panzern auf Lizenzbasis beginnen. Konkret handelt es sich um Panzer des Typs T-90S/SK. Die notwendigen Ausrüstungen, um mit der Produktion im vierten Quartal beginnen zu können, liefert „UralWagonSawod“. Die Produktion soll in den Jahren 2019-2026 laufen. Insgesamt handelt es sich um eine Anzahl von 400 Panzern. In der Meldung wurde erwähnt, dass Russland bereits in diesem Jahr mit der Auslieferung dieses Panzertyps an den Irak begonnen habe. Die erste Lieferung umfasste 73 Panzer. Vietnam ist der dritte Abnehmer dieses Panzertyps in diesem Jahr.
 
 
12.03.2018 – Putin bereit mit Opposition zu arbeiten
Der russische Präsident Wladimir Putin sieht keinerlei Probleme, mit der russischen Opposition zusammenzuarbeiten, um das Land im internationalen Maßstab wettbewerbsfähiger zu machen. Dies erklärte er in einem großen Interview mit NBC. Er könne sich eine Zusammenarbeit mit den oppositionellen Kräften vorstellen, die an einer Festigung des russischen Staates interessiert sind, dass das Land stärker wird, effektiver handele. Und diese Leute müssen natürlich ein klares, konkretes Handlungsprogramm haben. Putin zeigte sich überzeugt, dass es derartige Leute gibt. Angesprochen auf Alexej Nawalny, antwortete der russische Präsident: „Was die von Ihnen angesprochene Person anbelangt … wollen Sie, dass bei uns, so wie in der Ukraine, Leute auf die Straße laufen, solche wie Saakaschwili? Den, den Sie genannt haben, das ist so ein Saakaschwili, eben nur in russischer Ausführung.
 
12.03.2018 – Putin macht Werbung für deutsche Biersorte „Radeberger“
Der russische Präsident Putin hat in einem Film des russischen Journalisten Andrej Kondraschow Werbung für die deutsche Biersorte „Radeberger“ gemacht. Er erzählte, dass die deutsche Bundeskanzlerin Merkel ihm von Zeit zu Zeit ein paar Flaschen dieser Biersorte zukommen lässt. Sie weiß, dass Putin in Dresden seinen Dienst versehen hat und in seiner Freizeit einige Male die Kleinstadt Radeberg mit der bekannten Bierbrauerei besucht hat.  Im Januar, während eines Treffens mit russischen Journalisten, widersprach Putin der Meinung eines Journalisten, dass Wodka ein Zeichen des russischen Nationalstolzes ist. „Was für ein Stolz? Das ist keine Kultur, das ist im besten Fall eine Subkultur“, - vertrat Putin seine Ansicht.
 
12.03.2018 – Das russische Alphabet, eine ganz einfache Sache
Viele meinen, die russische Sprache ist schwer und das russische Alphabet hat viele unverständliche Buchstaben. Mit diesem Beitrag beweisen wir, dass dies alles nicht der Wahrheit entspricht.
 
 
12.03.2018 – Exporterweiterung Russlands in die Türkei geplant
Russland könnte in Kürze den Export von Fleisch, Milch und Fisch in die Türkei aufnehmen. Darüber informiert der russische Landwirtschaftsminister Alexander Tkaschew. Gegenwärtig laufen zwischen beiden Ländern notwendige Gespräche und Russland geht davon aus, dass die Türkei in Kürze entsprechende Beschlüsse fassen wird. Russland wiederum plant die Ausweitung des Imports türkischer landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Im Jahre 2017 wuchs der Warenaustausch im Bereich der Landwirtschaft zwischen beiden Ländern um 21 Prozent und erreichte einen Gesamtumfang von 2,8 Mrd. USD.
 

11.03.2018 – Putin fürchtet nicht die Zeit nach seiner Präsidentschaft
In einem großen Interview mit dem Kanal NBC nannte Präsident Putin, die in den USA verbreitete Meinung, dass er Angst haben müsste vor der Zeit, die nach seiner Präsidentschaft komme, völligen Unsinn. „Warum glauben Sie, sollte ausgerechnet nach mir jemand an die Macht kommen, der alles zerstören wird, was ich in den letzten Jahren aufgebaut habe?“ – so die Frage Putins. Putin glaubt, dass es umgekehrt sein wird. Es werden nach ihm Leute das Sagen haben, die all das, was bisher erreicht wurde, noch weiter ausbauen und festigen werden. Auf die Frage, wer denn sein möglicher Nachfolger werden könnte, kommentierte Putin, dass er darüber seit dem Jahre 2000 nachdenke. Allerdings liegt die Auswahl seines Nachfolgers nicht in seiner Kompetenz, sondern darüber entscheidet der russische Wähler. Natürlich, so Putin, zeige er für irgendjemanden Sympathien und für irgendjemand anderes weniger Sympathien. Aber das hat keinerlei Einfluss auf die Wahlentscheidung des Volkes.
 
11.03.2018 – Offizielle Hymne zur Fußball-Weltmeisterschaft vorgestellt
Die FIFA hat die offizielle Hymne zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 vorgestellt. Vorgetragen wurde diese durch den amerikanischen Sänger Jason Derulo, der die Hymne auch auf YouTube eingestellt hat. Er wird diese Hymne auch zur offiziellen Eröffnung der Weltmeisterschaft am 14. Juni 2018 vortragen.
 
 
11.03.2018 – Putin beschuldigt die USA der Einmischung in die Präsidentenwahlen
Der russische Präsident Putin hat die USA beschuldigt, sich in die Präsidentenwahlen in Russland permanent einzumischen. Und man gibt sich noch nicht mal die Mühe, diese Einmischung in irgendeiner Weise zu maskieren. Putin kommentierte, dass man mit den Vertretern der USA spreche und diesen diese Vorhaltungen mache, worauf die US-Vertreter noch nicht mal widersprechen.
 
11.03.2018 – Britischer Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft könnte teuer werden
Sollte der angedrohte Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft durch England wirklich umgesetzt werden, so könnte dies ein teures Nachspiel für England haben. Die internationalen FIFA-Bestimmungen haben für derartige Fälle eindeutige Festlegungen. Und diese besagen, dass das betreffende Land, welches die aktuellen Spiele boykottiert, auch von den kommenden Weltmeisterschaften ausgeschlossen wird. Darüber berichtet „The Telegraph“. Der britische Außenminister hatte mit einem Boykott gedroht, wenn sich herausstellen sollte, dass an dem mysteriösen Vergiftungsfall in England, dem ein russischer Ex-Agent mit seiner Tochter zum Opfer gefallen ist, Russland eine Beteiligung nachgewiesen werden kann.
 
11.03.2018 – Keine Begnadigung für Nawalny
Auch wenn der russische Präsident eine entsprechende Frage während des großen Interviews mit NBC nicht direkt beantwortet hat, noch nicht einmal den Namen „der betreffenden Person“ in den Mund genommen hat, so war der Antwort zu entnehmen, dass es keine Begnadigung von Nawalny geben wird, damit dieser doch noch an den Präsidentenwahlen teilnehmen kann. Putin formulierte, dass es durchaus Personen gibt, die die Bedingungen für eine Begnadigung erfüllen. Aber es gibt auch Personen, die eine Begnadigung einfach nicht verdienen. Putin kommentierte, dass es politische Kräfte in Russland gäbe, hierzu gehört auch die Opposition, die Zustände in Russland kritisieren und an die Öffentlichkeit bringen. Aber Lösungen, wie man mit den Problemen umgehen sollte, um sie zu beseitigen, haben sie nicht. Hierzu gehören auch die Kräfte, die Alexej Nawalny nahestehen. Nur zu kritisieren und keine Lösungen anzubieten ist nicht zu akzeptieren – so die Meinung Putins. Putin informierte, dass die USA den Wunsch haben, dass Nawalny in die russische Führung aufgenommen wird.

 


 
10.03.2018 – Hysterie, meint Lawrow
Der russische Außenminister Sergej Lawrow, bezeichnete die gesamten Umstände um den Anschlag auf den Ex-Agenten Skripalja als Hysterie. Man nutze diesen Fall wie üblich, um Propaganda gegen Russland zu organisieren. Er erklärte, dass Russland bereit sei, bei den Ermittlungen in dieser Angelegenheit Hilfe zu leisten, falls die britischen Organe darum bitten. Die Bitte sollte aber nicht über Propagandakanäle geäußert werden – so Lawrow. Lawrow kommentierte, dass man bisher nicht einen einzigen konkreten Fakt von britischer Seite gehört habe. Es werden nur TV-Sendungen ausgestrahlt, wo alle Beteiligten mit sehr ernsthaften Gesichtern sitzen und stereotyp wiederholen, dass, wenn Russland das organisiert habe, man Russland eine Antwort senden werde, an die sich das Land ewig erinnern werde. Er erinnerte an eine Reihe von Zwischenfällen und Todesfällen in Großbritannien, die alle bis heute nicht aufgeklärt sind, aber für die Russland immer als Schuldiger benannt wurde.
 
10.03.2018 – Korruptions-Datenbank bestätigt
Der russische Premierminister Dmitri Medwedjew hat in einem Regierungserlass die Einführung einer Datenbank für die Personen bestätigt, die wegen Korruption und Amtsmissbrauch aus dem staatlichen Dienst entlassen worden sind. Diese Datenbank ist öffentlich und kann unter folgender Adresse aufgerufen werden: https://gossluzhba.gov.ru/reestr/
Somit kann sich jeder Interessierte mit den Personen vertraut machen, die das Vertrauen des Staates missbraucht hatten und denen nun Berufsverbot auferlegt wurde. Die Datenbank wird Namen, Vatersnamen, Vornamen zeigen, sowie die letzte Dienststellung und das staatliche Organ, in dem der entlassene Beamte gearbeitet hat. Weiterhin ist zu sehen, aus welchen konkreten Grund er/sie entlassen worden ist.
 
10.03.2018 – Meinungsumfrage Monat März
Haben Sie schon an unserer Meinungsumfrage teilgenommen? Sie brauchen sich nicht zu registrieren. Klicken Sie auf die Grafik, um zu einen Videobeitrag zu gelangen, der Ihnen vielleicht bei der richtigen Beantwortung der Frage hilft:
 

 

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10.03.2018 – USA wollen neue Sanktionen für Krim-Besuche
Der Sondergesandte des US-Außenministeriums für Angelegenheiten der Ukraine Kurt Wolker unterstützt die Forderungen der Ukraine nach Einführung von personalisierten Sanktionen für Personen, die die russische Halbinsel Krim besuchen. Für den Sondergesandten ist wichtig, dass man bei der bisherigen Position bleibe, und den Beitritt der Krim zur Russischen Föderation als Annexion betrachte. Nun sei die Zeit gekommen, darüber nachzudenken, wie man dieser Meinung strengeren Nachdruck verleihen sollte. Es müssen nicht nur die bestraft werden, die geschäftliche Kontakte zur Krim pflegen, sondern auch diejenigen, die nur auf die Halbinsel reisen – egal aus welchen Gründen. Der US-Gesandte machte keine Unterschiede zwischen der Krim und dem Donbass. Der einzige Unterschied zwischen beiden Territorien bestehe darin, dass es auf der Krim keine Kampfhandlungen gäbe.

 

09.03.2018 – NATO plant Großmanöver an russischer Grenze
Die NATO plant ein Großmanöver mit 45.000 Armeeangehörigen an der Grenze zu Russland durchzuführen. Als Zeitpunkt ist Oktober 2018 vorgesehen. Am Manöver werden dutzende von Kriegsschiffen und eine Vielzahl von Flugzeugen teilnehmen. Manövergebiet sind Küstenterritorien in Norwegen, in unmittelbarer Nähe zur russischen Grenze. NATO-Verantwortliche kommentierten, dass sie überzeugt sind, dass Russland offiziellen Protest einlegen wird. Thema der NATO-Übung ist die Anlandung von Seesturmtruppen unter schwierigen Witterungsbedingungen. Es handelt sich hierbei um das erste Manöver ausländischer Truppen in Norwegen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.
 
 
09.03.2018 – Erste Privat-Straßenbahn in St. Petersburg
In St. Petersburg ist die erste private Straßenbahn auf Strecke geschickt worden. Sie wurde auf den Namen „Tschischik“ (Zeisig) getauft. Sie fährt durch die Stadt mit der romantischen Streckenbezeichnung „Nr. 8“. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, kann die Straßenbahn bis zum 1. April kostenlos genutzt werden. Die Stadtverwaltung hat einen Konzessionsvertrag mit einer Privatfirma über die Nutzung, Rekonstruktion und Betreibung des Straßenbahnnetzes über 14 Kilometer abgeschlossen. Die Kosten belaufen sich im Verlaufe von 30 Jahren auf 33,7 Mrd. Rubel. Die Betreiber wollen auch ein neues Straßenbahndepot errichten. Der Preis für ein Ticket entspricht dem ganz normalen Stadttarif. Ursprünglich war geplant, dass diese Privatstraßenbahn schon im August 2017 auf Strecke geht.
 
 
09.03.2018 – Westliche Sanktionen waren vorhersehbar und waren eingeplant
Der russische Präsident Putin erklärte in einem Interviewbeitrag zu einem Film mit dem Titel „Weltordnung 2018“ dass die westlichen Sanktionen, die gegen Russland verhängt worden sind, durch ihn vorhergesehen und berücksichtigt worden sind, als man sich mit der Thematik der Ukraine und der Krim beschäftigt habe. Putin äußerte den Verdacht, dass jemand langfristig die bekannte Situation in den Jahren 2013/14 geschaffen hat, um Russland zu den Handlungen zu zwingen, die Russland dann auch umgesetzt hat, mit dem Ziel, im weiteren so gegen Russland vorzugehen, wie man eben jetzt gegen Russland vorgeht. Aber im Westen hat man vermutlich trotzdem nicht damit gerechnet, dass Russland so schnell und so entschlossen reagiert habe. Natürlich – so Putin, haben die westlichen „Partner“ eine richtige Taktik gegen Russland ausgearbeitet und angewendet. Aber strategisch gesehen, wird Russland langfristig gewinnen.
 
 
09.03.2018 – Schwierigkeiten mit Betäubungsmedikamenten in Russland?
In Russland könnte es zu Problemen mit Betäubungs- und schmerzlindernden Medikamenten kommen. Darüber informierte das russische Gesundheitsministerium. Grund hierfür sind wohl ungenügende Regelungen in gesetzlichen Bestimmungen zum sicheren Transport dieser Medikamente. Gegenwärtig wird im Gesundheitsministerium mit Hochdruck an einer Korrektur der gesetzlichen Bestimmungen gearbeitet. Im Jahre 2017 hatte die RosGarde die Tätigkeit der föderalen Firma „SpezSwjas“ eingefroren, die sich mit dem Transport dieser Medikamente beschäftigt hatte. Grund war, dass diese Firma keine Lizenz zum Schutz und zur Bewachung der Medikamente hatte. Andere kommerzielle Strukturen, die sich mit dem Transport von medizinischen Präparaten beschäftigen, haben keine Lizenz für die Arbeit mit Rauschgift- und schmerzstillenden Mitteln.
 

 

08.03.2018 – Putin spielt die Rolle des „Hauptschuldigen“ – sagt Putin
Der russische Präsident Putin äußerte sich zu der Rolle, die ihm eine Anzahl westlicher Staaten in der Weltgemeinschaft zugeschrieben haben – die Rolle des Hauptschuldigen. Im Rahmen eines Dokumentarfilms „Die Weltordnung 2018“ gab er ein Interview und versicherte, dass er sich nicht über die Rolle des „Hauptschurken in der Welt“ ärgere, die ihm der Westen zugeschrieben hat. Er kommentierte, dass er sich schon längst an diese Rolle gewöhnt habe. Er orientiere sich in seinem Verhalten an den Interessen des russischen Volkes und alles andere hat sich dem unterzuordnen.
 
08.03.2018 – Für die Frauen ist nichts zu teuer
Zum Internationalen Frauentag geben die Russen in diesem Jahr wesentlich mehr Geld aus, als noch im vergangenen Jahr. Im Durchschnitt kostete ein Geschenk zum Frauentag in diesem Jahr 1.850 Rubel, im Vergleich zu 1.000 Rubel im Vorjahr. Hauptschlager ist natürlich Kosmetik und Parfüm. Hier ist die Nachfrage um 80 Prozent gestiegen. Eine Umfrage unter Frauen hatte ergeben, dass sich 42 Prozent am meisten über Blumen freuen würden. Als einfallslosestes Geschenk wurden Pralinen bezeichnet.
 
 
08.03.2018 – Konkurrenz zu „Iskander“ frühestens im Jahre 2025
Der Oberkommandierende der Landstreitkräfte der russischen Armee vertritt die Ansicht, dass frühestens im Jahre 2025 Raketen des Typs „Iskander“ in anderen Ländern auftauchen werden. Dies erklärte General Oleg Saljukow in einem Interview mit der Armeezeitschrift „Roter Stern“. Er informierte, dass die Umrüstung der russischen Armee von den bisher genutzten Komplexen „Totschka U“ zu „Iskander“ planmäßig verläuft. Bisher sind zehn Brigaden damit ausgerüstet.
 
 
08.03.2018 – „BP“ wird weiterhin in Russland arbeiten
Der Chef der britischen Firma „BP“ informierte, dass seine Firma nicht die Absicht habe, Russland zu verlassen. Man werde die Zusammenarbeit mit „RosNeft“ fortsetzen und nicht dem Beispiel der amerikanischen Firma „ExxonMobil“ folgen, die im Rahmen der US-Sanktionen ihr Engagement in Russland eingestellt hat. Man kann aber auch das Engagement beider Firmen in Russland nicht miteinander vergleichen, denn „ExxonMobil“ war weitestgehend in der Arktis aktiv – einem Gebiet, welches für „BP“ nicht von Interesse ist.
 
08.03.2018 – Mutko durch Dworkowitsch abgelöst
Der russische Vizepremier Arkadi Dworkowitsch hat den russischen Vizepremier Witali Mutko in der Funktion als Vorsitzender des Organisationskomitees für die Fußball-Weltmeisterschaft abgelöst. Generaldirektor des Komitees bleibt Alexej Sorokin. Mutko wird weiterhin für technische Arbeiten im Rahmen von Staatsgarantien zuständig sein.
 
08.03.2018 – Schmiergeldzahlungen wachsen weiter
Eine Bewertung der Information, dass im Jahre 2017 die Summe der Schmiergeldzahlungen sich verdoppelt hat, ist etwas schwierig, denn es ist nicht bekannt, ob die Summe sich wirklich absolut verdreifacht hat, oder ob es den russischen Rechtspflegeorganen einfach nur gelungen ist, dreifach so viel Korruption aufzudecken. Es liegt in der Natur der Sache, dass Schmiergeldzahler und korrupte Beamte keine offizielle Statistik zu Zahlungen veröffentlichen.
Diejenigen, die also das Leben positiv betrachten, sollten davon ausgehen, dass die russischen Rechtspflegeorgane einfach nur doppelt so gut gearbeitet haben, wie noch im Jahre 2016.
Wie das Nationale Anti-Korruptionskomitee informiert, wurden im Jahre 2017 Schmiergeldzahlungen von 6,7 Mrd. Rubel entdeckt. Im Jahre 2016 belief sich die Summe auf 2,3 Mrd. Rubel. Insgesamt handelt es sich um 29.634 Einzelfälle oder 1,4 Prozent aller aufgedeckten kriminellen Delikte in Russland.
 
 
08.03.2018 – Experten befürchten Massenandrang von Migranten nach Russland
Im Rahmen eines Runden Tisches bei „Iswestija“ vertraten Experten die Ansicht, dass es durch die allgemeine Erderwärmung zu einem Massenandrang von Migranten nach Russland kommen wird. Sollte sich die durchschnittliche Temperatur um zwei Grad verändern, so wird es für 300 Mio. Menschen eine Wasserknappheit geben. Sollte sich die Durchschnittstemperatur um drei Grad verändern, wird dies drei Milliarden Menschen betreffen. Und dies wird eine Massenwanderung von Menschen in der ganzen Welt auslösen – so auch nach Russland. Die jetzige Flüchtlingswelle aus dem Nahen Osten betrifft nur wenige Millionen Menschen und ist nicht mit dem zu vergleichen, was die Welt zukünftig erwartet. Als praktisches Beispiel erwähnten die Spezialisten Siedlungen und Dörfer in Usbekistan, wo bereits eine Austrocknung stattfindet und die dortige Bevölkerung keine Arbeit in der Landwirtschaft mehr findet. Die Landbevölkerung wechselt in die Städte, wo es zu einer Verschärfung der Wettbewerbssituation auf dem Arbeitsmarkt kommt. Danach setzt dann die Migration Richtung Russland ein, mit genau den gleichen Folgen.
 
08.03.2018 – US-Aufklärung informierte über Erfolglosigkeit der US-Sanktionen
Russland kommt mit den westlichen Sanktionen gut klar. Das geht aus einem Bericht des Direktors der Nationalen Aufklärung der USA hervor, den dieser dem US-Senat vorgelegt hat. In dem Dokument wird aber auch bestätigt, dass Russland weiterhin Anstrengungen unternimmt, um die Einheit der westlichen Staaten in der Sanktionspolitik zu beeinträchtigen. Weitere Bemühungen sollen dahin gehen, das Verhältnis der USA zu Europa zu beeinträchtigen. Hierzu gehört die Förderung von antiamerikanischen Einstellungen der Westeuropäer.
 

 
07.03.2018 – Schuldige werden in Russland bestraft – wenn sie denn schuldig sind
Sollte es russische Staatsbürger geben, die sich in die Präsidentenwahlen in den USA eingemischt haben, so werden diese in Russland zur Verantwortung gezogen – vorausgesetzt, sie haben mit ihren Handlungen gegen russische Gesetzes verstoßen. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin im Rahmen eines Interviews mit NBC. Er kommentierte, dass die USA verstehen müssten, dass die russischen Staatsbürger nach den russischen Gesetzen leben und nicht nach den Gesetzen der USA. Und daran wird sich auch zukünftig nichts ändern.
 
07.03.2018 – Flugzeugkatastrophe in Syrien
In Syrien ist ein russisches Flugzeug mit 32 Passagieren beim Landeanflug abgestürzt. Die Landung war auf dem Airport im Chmeim geplant. Bei dem Flugzeug handelt es sich um ein Transportflugzeug vom Typ AN-26. Nach vorläufigen Angaben sind 26 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Der Absturz erfolgte nicht im Ergebnis von feindlichem Beschuss. Durch das russische Verteidigungsministerium wurde eine Untersuchungskommission eingesetzt. Das Flugzeug war vom Flugplatz Aleppo gestartet. Bis zum Zielflugplatz besteht eine Entfernung von 200 Kilometern. Wie informiert wurde, werden derartige Flugzeuge für Presse-Touren genutzt, um Journalisten zu befördern. Das abgestürzte Flugzeug wurde im Jahre 1980 in Dienst gestellt. Vor dem Absturz änderte der Pilot den Kurs und führte das Flugzeug weg von Wohnsiedlungen. Dies berichten örtliche Augenzeugen.
Nachtrag:
Unter den ums Leben gekommenen, soll sich auch der russische Generalmajor Wladimir Jeremejew befinden. Weiterhin wurde die Zahl der Opfer auf 39 korrigiert.
 
07.03.2018 – Kandidat bleibt Kandidat
Die Zentrale Wahlkommission hat informiert, dass sie den Kandidaten für die Präsidentenwahlen Grudinin, nicht von der Wahlliste streichen werde, obwohl dieser eine Vielzahl von Bankkonten und Guthaben auf ausländischen Banken verschwiegen und damit gegen die geltenden russischen Gesetze verstoßen habe. Die Kandidatur von Grudinin kann nur das Oberste Gericht der Russischen Föderation annullieren. Bisher liegen keinerlei Anträge vor, um diesen Prozess einzuleiten. Die Informationen, die der Zentralen Wahlkommission vorliegen, besagen, dass mit Stichtag 31. Dezember Grudinin über Konten im Ausland verfügte. Aber auf diesen Konten sollten keine Gelder mehr sein. So, wie die Informationen gegenwärtig vorliegen, gibt es keine gesetzliche Möglichkeit Grudinin als Kandidaten für die Wahlen zu streichen.
 
 
07.03.2018 – In Russland entwickeln sich die Fresh-Bars
In den Millionenstädten in Russland fällt ins Auge, dass sich das System der „Fresh-Bars“ sehr aktiv entwickelt. Innerhalb eines Jahres hat sich die Anzahl um das 1,5fache in diesen Städten erhöht. Grund für diese Entwicklung ist die Popularisierung eines gesunden Lebensstils – so der Präsident der Föderation der Restaurant- und Hotelbetreiber Igor Bucharow. Interessant dabei ist, dass derartige Fresh-Bars nur wenig Investitionskapital benötigen, da die Fläche sehr klein und die Ausstattung sehr einfach ist. Auch die Kosten für den Einkauf von Obst und Gemüse halten sich in Grenzen. Besonders aktiv beschäftigen sich auf diesem Gebiet Jungunternehmer, die Kleinstunternehmen gründen. Ein Fresh-Markt amortisiert sich in spätestens zwei Jahren, in der Regel aber bereits innerhalb eines Jahres.
 
07.03.2018 – Inflation auf niedrigem Niveau
Die Inflation in Russland befindet sich weiterhin auf niedrigem Niveau. Nach einem Koeffizienten von 0,3 Prozent im Januar, betrug die Inflation im Februar 0,2 Prozent. Damit befindet sich die Inflation unter dem Niveau, wie geplant. Traditionell sieht die russische Zentralbank die Inflation immer in einem negativen Licht und verkündete am 9. Februar noch, dass man eine Jahresinflation von bis zu vier Prozent erwarte.
 
 
 
 
06.03.2018 – Man kann den Kommunisten nicht trauen
Die russische Wahlgesetzgebung schreibt vor, dass Kandidaten, die sich für ein Wahlamt registrieren lassen, bestimmte Vorschriften zu erfüllen haben. Diese Vorschriften sind zu erfüllen, wenn man sich als Abgeordneter eines Regionalparlaments oder der Staatsduma registrieren lässt oder auch als Kandidat für die Wahlen zum Präsidenten der Russischen Föderation. Eine der Vorschriften lautet, dass alle Kandidaten bis zu ihrer Registrierung ihre Auslandskonten und –vermögen zu schließen und aufzulösen haben. Nun wird festgestellt, dass der Kandidat Pawel Grudinin, den die Kommunistische Partei der Russischen Föderation unterstützt, im Ausland nicht nur zwei nicht aufgelöste Konten hat, wie bereits vor Wochen festgestellt wurde, sondern weitere 11 Konten, dank der netten Informationspolitik der Schweizer Behörden, gefunden wurden. Auf diesen Konten sollen sich insgesamt 55 Mio. Rubel befinden. Die Zentrale Wahlkommission informierte, dass man nun in allen Wahllokalen die Plakate des Kandidaten mit Informationen ergänzen werde, dass dieser über Auslandskonten verfügt und diese nicht gemeldet habe.
Anmerkung UN: Warum dieser Kandidat nicht von der Kandidatenliste gestrichen wird, wo er doch so eindeutig gegen die Wahlgesetzgebung der Russischen Föderation verstoßen hat, bleibt wohl das Geheimnis der Zentralen Wahlkommission. Vor wenigen Tagen veröffentlichte ich in der YouTube-Mediathek von Kaliningrad-Domizil einen Beitrag zu den Präsidentenwahlen und erklärte, wen ich denn nicht wählen würde, wenn ich denn wählen dürfte. Klicken Sie auf die Grafik, wenn Sie sich für die Argumentation interessieren:
 
 
06.03.2018 – Russlands Präsident über die fleißigen ausländischen Agenten in Russland
Der russische Präsident Putin machte den ausländischen Staaten, die sich für Russland interessieren, ein Kompliment und erklärte, dass deren nicht offizielle Vertreter, gemeinhin auch als Spione und Agenten bezeichnet, in den letzten Jahren immer fleißiger geworden sind. Er erinnerte den russischen Sicherheitsdienst FSB daran, dass in den letzten Jahren sehr viel investiert wurde, um die Behörde materiell auf den modernsten Stand zu bringen. Auch die personelle Ausstattung der Behörde hat einen qualitativ neuen Stand erreicht. Nun ist es erforderlich, dass die Behörde zeigt, wozu sie in der Lage ist. Putin forderte, dass jedwede Tätigkeit ausländischer Spione gegen die Wirtschaft und den militärischen, aber auch gesellschaftlichen Bereich, unterbunden wird. Die Forderung stellte er am Montag während einer Besprechung im Kreis der Behörden auf, die für die Sicherheit des Landes verantwortlich zeichnen. Er erinnerte, dass auch die ausländischen Dienste über modernste Technik und kluge Leute verfügen. Sie verfügen über ein Agenturnetz in Russland und nutzen alle Möglichkeiten der technischen Spionage. Im vergangenen Jahr wurden 72 hauptamtliche Spione ausländischer Staaten und 397 sogenannte Agenten (Helfer ausländischer Dienste) verhaftet.
Der russische Präsident bedankte sich bei den Sicherheitsorganen insbesondere für den jahrelangen Schutz der geheimen Entwicklungen, die in Russland vor sich gingen und über die der russische Präsident erstmals in der vergangenen Woche offiziell während seiner Rede zur Lage der Nation öffentlich informiert hatte.
 
06.03.2018 – USA arbeiten an der Diskriminierung Putins nach den Wahlen
Der russische Föderationsrat informierte, dass die USA bereits jetzt aktiv an einem Programm der Diskreditierung von Wladimir Putin für den Fall arbeiten, dass er die Wahlen zum Amt des Präsidenten am 18. März gewinnen sollte. Entsprechende Informationen lägen dem Ausschuss für den Schutz der staatlichen Souveränität vor. In den USA wird der Propagandaapparat eine Kampagne über Wahlfälschung starten, wenn die Wahlbeteiligung über 45 Prozent ausfallen sollte, denn alles was über 45 Prozent ist, soll als „nicht normale Wahlbeteiligung“ dargestellt werden. Daraus ergibt sich dann automatisch der Anlass, an der Legitimität der Wahlen zu zweifeln. Sollte die Wahlbeteiligung unter 45 Prozent liegen, so wird der Propagandaapparat der USA generell an der Legitimität des gewählten Präsidenten zweifeln. Wie weiterhin mitgeteilt wurde, bemerkt man fast überall in den Regionen den Zufluss von Finanzmitteln zur Stimulierung unterschiedlichster Dinge im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung der Wahlen. Im Föderationsrat erinnerte der Senator Klimow daran, dass die USA im vergangenen Jahr ein Sondergesetz erlassen haben, um Russland in seinen Handlungen weltweit und national einzuschränken. Dieses Gesetz erhielt eine Sonderfinanzierung von 250 Mio. USD. Wie der Senator weiterhin informiert, wollen die USA eine Kampagne entfalten, die zum Ziel hat, neue Wahlen in Russland auszuschreiben.
 
 
06.03.2018 – Russland ist technisch bereit, das WWW abzuschalten
Herman Klimenko, Berater des russischen Präsidenten zu Fragen der Entwicklung des Internets erklärte, dass Russland jetzt technisch in der Lage ist, das weltweite Internet abzuschalten und auf sein nationales Internet überzugehen. In einem TV-Interview kommentierte Klimenko, dass die Abtrennung vom internationalen Netz natürlich nicht schmerzfrei erfolgen wird. Besonders schmerzhaft wird es für diejenigen werden, die die russischen Gesetze zur Speicherung aller notwendigen Informationen auf dem Territorium Russlands nicht eingehalten haben. Das Netz selber wird weiterhin sehr gut funktionieren, allerdings nicht mehr unter den Bedingungen der westlichen Abhängigkeit und Kontrolle. Klimenko meinte, dass, wenn der Westen Russland einen Informationskrieg, ähnlich dem Sanktionskrieg gegen die Krim erklärt, wird dies für diejenigen, die die russischen Gesetze umgesetzt haben, nicht spürbar werden. Das Leben  wird ganz normal weitergehen. Er erinnerte daran, dass es schon seit längerer Zeit ein nationales Internet gibt, welches ausschließlich den russischen Behörden zur Verfügung steht und ausgezeichnet funktioniere.
 
06.03.2018 – Gehälter russischer Beamter veröffentlicht
Das mittlere Gehalt eines Staatsangestellten in föderalen Organen ist im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent gewachsen und betrug 118.800 Rubel im Monat. Dies geht aus Veröffentlichungen von RosStat hervor. Das durchschnittliche Gehalt eines russischen Arbeitnehmers betrug dagegen 39.000 Rubel. Moskauer Arbeitnehmer hatten ein Durchschnittsgehalt von 94.900 Rubel. Die höchsten Gehälter erhielten Beamte im Regierungsapparat mit 227.200 Rubel, in der Präsidentenverwaltung mit 217.400 Rubel und im Rechnungshof mit 180.700 Rubel. Die niedrigsten Gehälter erhielten Beamte in der föderalen Agentur für das Pressewesen mit 59.800 Rubel. Den größten Gehaltsanstieg gab es in der föderalen Untersuchungskommission mit 33 Prozent. Insgesamt sind die Realeinkommen der Russen im Jahre 2017 um 1,7 Prozent gefallen. Im Jahre 2016 fielen die Realeinkommen sogar um 5,8 Prozent. Interessant ist dabei der Widerspruch, dass die Löhne und Gehälter um 3,5 Prozent im Jahre 2017 gewachsen sind.

 

05.03.2018 – Endlich – die Russen heizen den Briten kräftig ein
Schenkt man den russischen Medien Glauben, so ist es endlich soweit. Die Russen beginnen, den Briten einzuheizen. Andere, weniger Wählerische in der Wortwahl würden schreiben: „… die Russen machen den Briten Feuer unter´m Hintern.“ Gemeint ist, dass es den Briten auf ihrer Insel wohl ziemlich kalt ist und sie ohne russisches Gas nicht auskommen. Deshalb haben die Russen begonnen, ihnen Gas zu liefern – nämlich Flüssiggas. Den Transport des Gases übernimmt die Firma „Shell“, denn, dass dieses russische Gas auch noch mit russischen Transportmitteln  angeliefert wird, ist vermutlich für die russophoben Briten ein nicht zu ertragender demütigender Gedanke. Das erste Schiff soll am 6. März im kalten England Anker werfen. Grund für die anomale Kälte in England ist das Tief „Emma“, welches die Briten „Das Biest aus Sibirien/Osten“ getauft haben.
Anmerkung UN: Natürlich steht es außer jedem Zweifel, dass das „Biest aus Sibirien“ Bestandteil der russischen Kriegsführung gegen die NATO-Staaten ist.
 
 
05.03.2018 – Ein verlockender Gedanke – Neue Sanktions-Staatengemeinschaft
Der Iran hat Russland vorgeschlagen, einen gemeinsamen Plan zu erarbeiten, wie man den Sanktionen am besten widerstehen kann. Es sollen Mechanismen erarbeitet werden, wie man verhängte Sanktionen gegen beide Länder am besten neutralisieren oder zumindest deren negative Folgen minimieren kann. Diese Gedanken verkündete der Botschafter des Iran in Moskau. Der Botschafter vertritt die Ansicht, dass viele der Sanktionen der USA einfach nur ein Mittel im sogenannten unlauteren Wettbewerb sind, um lästige Konkurrenten vom Markt zu verdrängen.
 
 
05.03.2018 – Hat Russland bewusst „Geheimnisverrat“ organisiert?
Eine „Quelle“ in Russland plauderte, dass die Informationen des russischen Präsidenten Putin während seiner Rede an die Nation in der vergangenen Woche, eigentlich keine wesentlichen Überraschungen für die USA hätten sein dürfen – insbesondere, was die neuen Raketen anbelangt, die jedes Abwehrsystem „umfliegen“ um zum Ziel zu gelangen. Die „Quelle“ informierte, dass man bereits im Jahre 2007 einen „Geheimnisverrat“ organisiert habe, um die USA von den Plänen in Kenntnis zu setzen. Ziel war, dass die USA sich ihre weiteren Handlungen zur Stationierung ihrer Raketensysteme weltweit überlegen und mit Russland die Thematik am Verhandlungstisch klären. Dies ist nicht geschehen und so erklärte der russische Präsident jetzt, dass man den neuen Raketenkomplex „Sarmat“ entwickeln, produzieren und nutzen werde. Später wurde der Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten gefragt, ob denn Russland auf diese Raketen verzichten würde, wenn sich die USA entschließen, ihr Raketenstationierungsprogramm zu korrigieren. Darauf antwortete Peskow: „Wir können nicht verzichten, denn diese Raketen sind bereits produziert und im Einsatz.“
 
 
05.03.2018 – US-Ex-Botschafter kann sich Gehässigkeiten nicht verkneifen
Der ehemalige Botschafter der USA in Russland (2012 bis 2014) Michael McFaul konnte es sich nicht verkneifen, nach dem Auftritt von Präsident Putin in der vergangenen Woche, Gehässigkeiten zu verbreiten, über die eigentlich Personen in seinem Sozialstatus erhaben sein sollten. Er informierte seine Leser über Twitter, dass er sehr lange Zeit in der Sowjetunion gelebt habe und wieviel Lebenszeit er dabei geopfert habe, um in den endlosen Schlangen nach Bananen und Klo-Papier an stehen zu müssen. „Vielleicht hat Putin die langen Schlangen vergessen, wo die Leute stundenlang nach Bananen in der Sowjetunion anstehen mussten. Ich habe diese Zeit nicht vergessen. Und er erinnerte an das sowjetische Klo-Papier, dass eigentlich mehr Schmiergelpapier war. Er kommentierte damit den angeblichen Wunsch von Putin, die Sowjetunion wieder errichten zu wollen, obwohl Putin dies niemals gesagt hatte.
Anmerkung UN: McFaul hielt sich auch im Jahre 1983 an der Leningrader Universität zu einem Praktikum auf und im Jahre 1985 am Staatlichen Puschkin-Institut. Von 1990-1991 arbeitete er an der Moskauer Universität und von 1993-1995 im Moskauer Carnegie Zentrum
 

 


 
04.03.2018 – Putin fordert, dass die USA endlich Beweise vorlegen
Der russische Präsident Putin hat die USA aufgefordert, nun endlich Dokumente und Beweise vorzulegen, die die Behauptungen belegen, dass sich Russland in die inneren Angelegenheiten der USA eingemischt habe. Wie Putin informierte, wird Russland hierzu eine offizielle Note an die USA senden. Dies erklärte der russische Präsident in einem Interview mit NBC News, welches bereits auszugsweise verbreitet wird. Putin unterstrich, dass er große Achtung vor den amerikanischen Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft habe und er auch unbedingt die Personen zur Verantwortung ziehen werde, die sich in die inneren Angelegenheiten der USA und in deren Wahlen eingemischt haben. Aber um diese Leute bestrafen zu können, werden Informationen, Fakten, Dokumente benötigt, auf deren Grundlage eine Anklage formuliert werden kann. All das fehlt. Es gäbe nur Worte und Behauptungen.
 
04.03.2018 – Unsere Meinungsumfrage im März 2018
Seit dem 1. März haben wir wieder eine neue Meinungsumfrage gestartet. Wir werden diese bis 19. März für Sie schalten. Ja, Sie haben richtig gelesen, die Umfrage dauert in diesem Monat vier Tage länger, was im Zusammenhang mit den Präsidentenwahlen in Russland steht. Wir ahnen zwar, wer die Wahl gewinnen könnte, aber wir brauchen Gewissheit. Denn erst wenn wir den Gewinner mit Gewissheit kennen, können wir unsere Wissensfrage für März freischalten – denn die hängt ab vom Gewinner der Präsidentenwahlen. Wie Sie sehen, interessiert uns die Wahlbeteiligung zu den Präsidentenwahlen. Und uns interessiert auch, dass Sie sich, liebe Leser unseres kostenlosen Informationsportals, auch aktiv beteiligen – weniger an den Präsidentenwahlen, denn Ausländern ist es nicht gestattet in Russland zu wählen, als vielmehr an unserer Umfrage. Es ist so furchtbar einfach, eine der vorgegebenen Antworten anzuklicken und danach weitere Informationen zu erhalten.
 
 
Also, geben Sie sich einen Ruck und anschließend einen Klick. Gleich unter dieser Umfrage, finden Sie ein Feld mit dem Hinweis zu unserer „YouTube“-Mediathek. Wir haben dort einen Beitrag eingestellt, der Ihnen vielleicht bei der Beantwortung unserer Umfrage hilft – zumindest aber erhalten Sie Informationen, die andere nicht erhalten. Klicken Sie auf das grünfarbige Feld, oder Sie können auch direkt auf die obige Grafik hier in diesem Artikel klicken und wir leiten Sie weiter zu unserer „Infothek“ bei „YouTube“.
 
04.03.2018 – Russisches Verteidigungsministerium spricht von Einkreisung
Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte Informationen zu Plänen der USA, Russland schrittweise mit einem Raketenring einzukreisen. Wenn die Pläne der USA umgesetzt sind, wird sich Russland vollständig in der Einkreisung von amerikanischen Raketenabwehrsystemen befinden. Die USA haben hier bereits eine gewaltige Arbeit geleistet. So stehen ihre Raketen bereits in Alaska, in den baltischen Staaten und in Rumänien. In Kürze werden die Raketen in Polen stationiert. Der nächste Schritt ist die Stationierung der US-Raketen in Korea und in Japan. Insgesamt sieht die US-Planung die Stationierung von 400 Raketen rings um Russland vor. Ziel ist, dass Atompotenzial Russlands zu neutralisieren. Russland hat erklärt, dass die Vorgehensweise der USA gegen unterzeichnete Vereinbarungen zwischen beiden Ländern verstößt.

 

 
03.03.2018 – Russland eröffnet „Tourismus-Office“ in Berlin
Russland wird ein Nationales Tourismusbüro in Berlin eröffnen. Unter der Bezeichnung „Visit Russia“ wird am am 7. März eingeweiht. Aufgabe des Büros ist es, die russischen Tourismusangebote auf dem deutschen Markt bekannt zu machen. Das Büro wird eine enge Zusammenarbeit mit deutschen Reisebüros und Reiseveranstaltern pflegen. An der Eröffnungszeremonie nimmt der Leiter von RosTurism und der Botschafter Russlands in Deutschland, sowie Vertreter aus russischen Regionen teil. Russland hat ein Anwachsen des Interesses deutscher Bürger an Reisen nach Russland bemerkt und will mit der Eröffnung einer derartigen Vertretung dem wachsenden Informationsbedarf gerecht werden. Das Berliner Büro gilt als Hauptfiliale. Parallel werden Filialen in Leipzig und München eröffnet.
 
03.03.2018 – Organisator des Rauschgiftschmuggels in Deutschland festgesetzt
Der vermutliche Organisator des Rauschgiftschmuggels aus Argentinien nach Russland mit Hilfe von russischem Diplomatengepäck, ist in Deutschland verhaftet worden. Gegenwärtig laufen die Formalitäten zwischen Polizei und Richter zur Erwirkung eines Haftbefehls. In Moskau wurden im Dezember bereits drei Personen in dieser Angelegenheit verhaftet und in Argentinien eine Person. Der jetzt in Deutschland Verhaftete erklärte, dass er von einer gegen ihn gerichteten Verschwörung amerikanischer Dienste ausgehe, um die russische diplomatische Vertretung in Argentinien zu diskreditieren. In den genannten Koffern, in denen Rauschgift gefunden wurde, habe sich kein Rauschgift befunden, sondern andere Handelsgegenstände, wie Tee, Kaffee und alkoholische Getränke.
 
03.03.2018 – Gespräche Russland-USA zur strategischen Stabilität abgebrochen
Die neue Runde von Gesprächen zwischen den USA und Russland über die strategische Ausgewogenheit, werden wohl abgebrochen. Dies erklärte eine „Quelle“ in den USA gegenüber TASS. Bisher war geplant, Anfang März die nächste Gesprächsrunde in Wien zu beginnen. An den Gesprächen sollten stellvertretende Außenminister beider Seiten teilnehmen.
 
03.03.2018 – Zentralbank diszipliniert weiter
Die russische Zentralbank hat am Freitag der Bank „Alschan“ die Lizenz entzogen. Die Zentralbank erklärte, dass „Alschan“ nicht die Forderungen der Zentralbank zur Bekämpfung von Geldwäsche und Legalisierung von kriminellen Geldern umgesetzt habe. Die Handlungen der Bank in der zweiten Februarhälfte, erforderten das sofortige Eingreifen der Zentralbank. Dies ist der neunte Lizenzentzug in diesem Jahr.
 
 
 

 

02.03.2018 – Russland will keine „Ausländischen Agenten“
Verfolgt man die Statistik der Entwicklung der Datenbank „Ausländische Agenten“, die durch das russische Justizministerium geführt wird, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Russland doch recht erfolgreich daran arbeitet, die Anzahl der registrierten „Ausländischen Agenten“ zu verringern. Einerseits gibt es nur noch sehr wenige Zuwächse – im Jahre 2018 allerdings bisher keinen – und andererseits verringert sich die Anzahl der registrierten NGO mit diesem Status. Grund hierfür ist, dass die betroffenen NGO ihre Tätigkeit eingestellt haben oder dass sie auf ausländische Finanzierung oder politische Tätigkeit verzichten. Allerdings hat auch Russland begonnen, derartige NGO zu fördern, wenn deren Tätigkeit wirklich im Sinne der russischen Gesellschaft ist. So werden u.a. aus Sonderfonds des russischen Präsidenten Gelder für die Unterstützung dieser NGO zur Verfügung gestellt – anstelle der bisherigen ausländischen Unterstützung.
 
 
02.03.2018 – Alle sollen Hochgeschwindigkeits-Internet erhalten
Bis zum Jahre 2024 sollen alle Siedlungen, Städte und Gemeinden in Russland an das Hochgeschwindigkeitsinternet angeschlossen sein – dies erklärte der russische Präsident Putin während seiner Darlegungen am Donnerstag „Zur Lage der Nation“. Um die Städte und Gemeinden wirtschaftlich zu entwickeln, ist ein schnelles Internet unabdingbare Voraussetzung – so Putin. Und das Land muss flächendeckend damit abgesichert werden.
Anmerkung UN: Am heutigen Tag wurde in unserem Office eine Hochgeschwindigkeitsleitung gelegt. Sie stellt eine Geschwindigkeit von 100 MB/s sicher. Der verantwortliche Ingenieur informierte im Gespräch, dass er außerhalb von Kaliningrad wohnt, in einer kleinen Siedlung. Und auch er muss gegenwärtig mit einem Internetanschluss leben, der eigentlich – nach seinen Worten – dem Trommeln im Urwald ähnlich ist.
 
 
02.03.2018 – Russland denkt über Austritt aus dem Europäischen Gerichtshof nach
In Russland haben Überlegungen begonnen, die Mitgliedschaft im Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu beenden. Spezialisten haben begonnen, die Situation in diesem Zusammenhang und mögliche Folgen zu analysieren. Man wirft dem Europäischen Gerichtshof vor, seit langer Zeit in der Rechtsprechung eine antirussische Linie zu fahren. Wie von russischer Seite kommentiert wurde, wächst die Politisierung von Gerichtsentscheidungen ständig. Das Gericht lehnt die Berücksichtigung jeglicher Besonderheiten in der russischen Rechtsprechung und der internationalen Rechtsprechung bei seinen Rechtssprüchen ab und wendet immer häufiger das „Prinzip des Doppelstandards“ an. Russland hat die Konvention zum Schutz der Menschenrechte und eine Reihe weiterer dazugehöriger Akte im Jahre 1996 unterzeichnet. Mit der Ratifizierung hat sich Russland den Entscheidungen des Gerichtes untergeordnet und verpflichtet, die Urteile anzuerkennen und zu erfüllen.
 
 
02.03.2018 – Russland will keine Importe mehr für Flugzeugproduktion
Wie die Zeitung „Iswestija“ informiert, wird die Firma „IL“ in den Jahren 2018/19 sämtliche Importe für die Flugzeugproduktion, die für die Regulierung der Lage des Flugzeuges in der Luft, für die Navigation, für Start und Landung zuständig sind sowie für die Kommunikation mit den Bodenstationen, durch Eigenproduktion austauschen. In erster Linie sind davon die Flugzeuge des Typs IL-96-300 betroffen, die zu einer Sonderflugstaffel gehören, die hochgestellte Persönlichkeiten aus dem Staats- und Wirtschaftsapparat befördern. Wie mitgeteilt wurde, hat das erste Komplekt der auszutauschen Elemente die notwendigen staatlichen Test bestanden und das Zulassungszertifikat erhalten.
 
 
02.03.2018 – ExxonMobil zieht sich von RosNeft zurück
Die amerikanische Firma ExxonMobil beugt sich den „vaterländischen“ Sanktionen und wird sich aus gemeinsamen Projekten mit der russischen Firma „RosNeft“ zurückziehen. Nach Information von Reuters, wird diese Entscheidung dem Konzern die Summe von 200 Mio. USD kosten (nach Steuern). Im Juli 2017 wurde die Firma bereits durch das amerikanische Finanzministerium mit einer Strafe von zwei Millionen USD wegen Verletzung der Sanktionsregelungen belegt. Der Pressesekretär von „RosNeft“ erklärte nach dieser Entscheidung, dass es sich um nichts Neues handelt. Die Entscheidung war vorauszusehen – ExxonMobil befindet sich in einer ausweglosen Lage in dieser Frage.

 

01.03.2018 – „Kaliningrad-Domizil“ auf Facebook
Ständige Leser unseres Portes wissen, dass wir auch auf „Facebook“ aktiv sind. Bisher gab es das Konto „Uwe Niemeier“.
 
 
Dieses Konto bleibt auch erhalten und wird zukünftig für die weniger ernsthaften, ich möchte fast sagen, die „privat-banalen“ Dinge genutzt.
Für die ernsthaften Themen im Leben haben wir eine „Kaliningrad-Domizil“-Seite geschaffen.
 
 
Sie können dort lesen, schauen, kommentieren und auch eigene Beiträge einstellen (teilen). Wundern Sie sich nicht, wenn Sie bestimmte Worte nicht schreiben können, denn wir haben die, von Facebook angebotene, Möglichkeit der Sperrung von unflätigen Worten genutzt und aktiviert. Und geteilte Beiträge werden nur dann aktiviert, wenn wir es für angemessen und passend für unsere Seite halten. Also, die absolute Meinungsfreiheit wird es NICHT geben.
Weiterhin sind wir dabei, unseren „YouTube“-Kanal, den ich eigentlich mehr als „YouTube“-Mediathek bezeichnen möchte, zu entwickeln. Vieles läuft dort noch nicht ideal, aber es geht schrittweise vorwärts. 62 offizielle Abonnenten innerhalb von zwei Monaten gibt es, rund 18.000 Mal wurden die bisherigen 210 Videos angeklickt.
 
 
Helfen Sie uns mit ihrer sachlichen Kritik, die Informationsangebote für Sie weiter zu verbessern.
 
01.03.2018 – Unsere Meinungsumfrage im März 2018
In der Nacht vom 28. Februar auf den 1. März, Punkt 00.00 Uhr Moskauer Zeit, also noch am 28. Februar 22.00 Uhr deutscher Zeit, schaltet sich unsere Wissensfrage für den Monat Februar ab und einen Maus-Klick später, sehen Sie unsere neue Umfrage für den Zeitraum 1. März bis 19. März. Ja, Sie haben richtig gelesen, die Umfrage dauert in diesem Monat vier Tage länger, was im Zusammenhang mit den Präsidentenwahlen in Russland steht. Wir ahnen zwar, wer die Wahl gewinnen könnte, aber wir brauchen Gewissheit. Denn erst wenn wir den Gewinner mit Gewissheit kennen, können wir unsere Wissensfrage für März freischalten – denn die hängt ab vom Gewinner der Präsidentenwahlen.
 
 
Gleich unter dieser Umfrage, finden Sie ein Feld mit dem Hinweis zu unserer „YouTube“-Mediathek. Wir haben dort einen Beitrag eingestellt, der Ihnen vielleicht bei der Beantwortung unserer Umfrage hilft – zumindest aber erhalten Sie Informationen, die andere nicht erhalten. Klicken Sie auf das grünfarbige Feld, oder Sie können auch direkt auf die obige Grafik hier in diesem Artikel klicken und wir leiten Sie weiter zu unserer „Infothek“ bei „YouTube“.
 
01.03.2018 – Bildungsministerin fordert Objektschutz für alle Schulen
Die russische Bildungsministerin Olga Wasilewa ist der Ansicht, dass man in Russland ein einheitliches Sicherheitssystem für die Schulen schaffen müsse. Darüber informierte sie während eines Interviews mit „Rossia 24“. Russland benötige einheitliche Standards für die Gewährleistung der Sicherheit von schulischen Einrichtungen. Weiterhin vertrat sie die Ansicht, dass das Zusammenwirken von Schule und Elternhaus auf eine neue Stufe gehoben werden muss. Immer häufiger komme es zu Gewalt zwischen den Schülern und hier müssen, gemeinsam mit den Eltern, die Ursachen gesucht werden.  Die Überlegungen der Ministerin wurden wohl spätestens im Januar ausgelöst, wo es an russischen Schulen zu mehrfachen ernsthaften Zwischenfällen gekommen war.
 
 
01.03.2018 – Irak möchte russische Raketen kaufen
Das irakische Verteidigungsministerium zeigt Interesse an russischen Raketen des Typs S-400. Darüber informierte der irakische Außenminister während einer Sitzung der zweiseitigen Regierungskommission Russland-Irak in Moskau. Irak studiert diese Frage gegenwärtig sehr genau und gewissenhaft. Ziel ist, eine Entscheidung zu treffen, die dazu dient, die Sicherheit des Irak zu festigen. Der irakische Außenminister erinnerte an die großen Verluste des Irak während der Kämpfe mit den Terroristen des IS. Russland ist bereits Lieferant von militärischer Technik an den Irak. Vor wenigen Tagen wurden 36 Panzer des Typs T-90S ausgeliefert.
 
 
01.03.2018 – Keine wesentlichen Verbesserungen in der Arbeit des Innenministeriums
Der russische Präsident Wladimir Putin sieht keine wesentlichen Verbesserungen in der Arbeit des russischen Innenministeriums. Dies erklärte er während einer Besprechung im Rahmen des Kollegiums des Innenministeriums. In den letzten Jahren, so kommentierte Putin, stagniert die Entwicklung, manchmal geht es vorwärts, dann wieder rückwärts – wir sehen somit keinerlei positive Entwicklung. Die gegenwärtige Situation beunruhigt die russische Gesellschaft und sollte eigentlich auch in den Reihen des Innenministeriums Unzufriedenheit auslösen. Putin forderte, ernsthaft an die Verbesserung der Qualität der Untersuchungs- und Vernehmungsorgane heranzugehen. Was die Entwicklung der Kriminalität anbelangt, so gibt es eine Verbesserung im Jahre 2017, im Vergleich zu 2016. Allerdings ist die Verbesserung nur geringfügig. Wie die russische Generalstaatsanwaltschaft informierte, wurden im abgelaufenen Jahr in Russland insgesamt 2.058.476 Verbrechen registriert – 4,7 Prozent weniger, als im Jahre 2016.
 
01.03.2018 – Russland ist wieder Mitglied im IOC
Das Internationale Olympische Komitee hat die Mitgliedschaft Russlands im vollen Umfang wieder hergestellt. Die Überprüfungen russischer Sportler zeigten, dass diese „sauber“ sind. Somit ist die Wiederherstellung der russischen Mitgliedschaft ein automatischer Vorgang. Die Mitgliedschaft Russlands wurde am 5. Dezember 2015 ausgesetzt.
 
01.03.2018 – Keine Fusionierung von Steuerdienst und Zoll
Die russische Regierung hat sich entschlossen, den Föderalen Steuerdienst und den Föderalen Zolldienst nicht zu einer Behörde zu fusionieren. Darüber informierte der Erste Vizepremier Igor Schuwalow während einer Besprechung im Kollegium des Föderalen Steuerdienstes. Was allerdings ansteht ist, dass beide Organe ihre Zusammenarbeit enger koordinieren müssen. Ihre Selbständigkeit bleibt dabei erhalten. Erstmals wurde über eine mögliche Fusionierung beider Dienste im November 2017 gesprochen.
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Russland Kompakt

   Kommentare ( 41 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 2. März 2018 03:53:47

02.03.2018 – Russland denkt über Austritt aus dem Europäischen Gerichtshof nach

Nicht nur dort. Auch dem Europarat wird Rußland den Rücken kehren. einige Qualitätsmedien jaulen schon. Rußland gehörte zu den großen Zahlern und hatte aber bereits die Zahlungen eingestellt. Nun ist das Jammern natürlich groß. Aber wenn man von allen Entscheidungen ausgeschlossen wird, man quasi nur noch Zahlvieh ist, dann kann man diese Rat auch verlassen. Die offiziellen diplomatischen Beziehungen zur Nato werden wohl auch beendet. Bringt nichts, außer dummem Gerede zur Verschleierung der wahren Absichten.

ru-moto Veröffentlicht: 2. März 2018 14:01:10

02.03.2018 – [Alle sollen flächendeckend Hochgeschwindigkeits-Internet erhalten...
...Ing. informierte, dass er mit einem Internetanschluss leben muss, der eigentlich dem Trommeln im Urwald ähnlich ist...]
In KDG wird aber extrem schnell "getrommelt". Bisher machte ich zu meiner Überraschung nur positve Erfahrungen über die Schnelligkeit des www in KGD. Das Hochladen von großen Bilddateien funktioniert etwa 20x so schnell wie zuhause. Dabei betragen die Kosten dafür nur einen kleinen Bruchteil dessen, was ich dafür im Westen zu bezahlen habe. Da bestehen wischen Theorie und Praxis haushohe Unterschiede - schöne Reklameversprechen habennämlich mit der Realität meist nichts zu tun.
---
PS Trommeln und Rauchzeichen: Fragt ein Tourist beim Safari-Ausflug den Reiseleiter, was die Wölckchen am Himmel zu bedeuten hätten. Antwortet der Reiseleiter: "Das sind Rauchzeichen. Die bedeuten Hosen runter, Preise rauf, Touristen kommen!"

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 2. März 2018 15:42:46

... ich war bisher auch davon ausgegangen, dass wir (ich) in Kaliningrad ein hervorragenden Internetanschluss habe. Bis ich jetzt gezwungen war, den Anbieter zu wechseln. Jetzt habe ich 100 MB/s für 755 Rbl. (10 Euro) Pauschalpreis im Monat. Da meine Agentur immer mehr mit You-Tube arbeitet, macht sich das natürlich erheblich bemerkbar.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 3. März 2018 03:34:44

03.03.2018 – Gespräche Russland-USA zur strategischen Stabilität abgebrochen

Das hätte ich natürlich auch gemacht, wenn der "östliche Partner", gewöhlich auch Gegner oder gar Feind genannt, so klammheimlich sich solche gefährlichen Knüppel schnitzt und uns auch noch kalt damit überrascht. Jetzt müssen die "westlichen Partner", weder als Gegner oder gar Feinde tituliert, auf die neue Bedrohung für die selbsteingebildete aber angestrebte Weltherrschaft durch diesen östlichen Gegner, Feind, Okkupanten und was es sonst noch so für Begriffe gibt, zu reagieren. Erste Reaktionen sind ja, diese Waffen als nicht existent sondern als Propagandamasche der Russen zu erklären.

Internet: die Telekom will als Monatsbeitrag für bis zu angeblichen 100 MB fast 50 € haben. Das können aber auch nur mal 10 oder 30 MB sein. Es gibt keine garantierte Mindestleistung.
ru-moto, bedenke, die Noch-Kanzlerin hatte doch gesagt, daß Deutschland auf diesem Gebiet noch Entwicklungsland sei. Sie hat Recht !

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 4. März 2018 15:54:04

04.03.2018 – Putin fordert, dass die USA endlich Beweise vorlegen
Es wird das übliche Spiel werden, was die US-Behörden nun schon seit Jahren abziehen.
Sie werden weiterhin behaupten, daß sie natürlich und überhaupt, wie könnte man daran zweifeln, schwerwiegende Beweise haben würden. Aber aus Gründen des Quellenschutzes, der würde auf jeden Fall vorgehen, könnten sie, aber eben nur aus diesem Grund, diese Beweise nicht öffentlich machen. Die Quellen würden dann unweigerlich in Lebensgefahr geraten.
Punkt. Aus!
Mit diesem Blödsinn haben die US-Behörden in den vergangenen Jahren die Welt schon mehrfach beglückt.
Fakt ist - meiner Meinung nach - sie haben nichts. Gar nichts. Und nun müßten die Yankees die Hosen runter lassen. Das gäbe für längere Zeit eine große Lachnummer, was da zu sehen und zu riechen wäre.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 4. März 2018 16:33:13

... der letzten Forderung kann ich - aus rein Umwelt-lichen Dingen nicht zustimmen.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 5. März 2018 01:38:06


05.03.2018 – Ein verlockender Gedanke – Neue Sanktions-Staatengemeinschaft
Kein schlechter Gedanke vom Herrn Botschafter. Da sollte man ihm doch nahe legen, daß weitere Länder z. B. aus der BRICS-Gemeinschaft sich dem anschließen. Je mehr, je besser. Bis diesen Selbst-Auserwählten für Weltherrschaft die Lust vergeht, weil sie wegen der Abkehr der anderen von deren Papiergeld in diesem bald ersticken.

05.03.2018 – US-Ex-Botschafter kann sich Gehässigkeiten nicht verkneifen
Der Herr EX und in der Schlange nach Bananen in Moskau stehen ? Ich lach mich kaputt. Auch damals nicht. Aber in seinem Land hinter den sieben Bergen und dem großen tiefen Wasser mit so vielen ungebildeten Leuten ist es ja auch kein Wunder, daß er solchen Quark schreiben kann. Der kann noch viel mehr dergleichen schreiben, sie glauben es ihm. Warum? Weil Alien viel interessanter sind. Darwin ist heute noch ein Teufel und die Welt wurde vor 6000 Jahren durch Gott erschaffen. Sonst noch Fragen?

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 8. März 2018 11:19:05

@ Putin
Was schrieb ein frustrierter Deutscher im WELT Leserblog: Könnten die Russen bitte auch Deutschland besetzen, dann hätte wir wenigstens eine Regierung, die unsere Grenzen schützt.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 8. März 2018 22:13:22

Karsten-Wilhelm Paulsen
Veröffentlicht: 8. März 2018 11:19:05
@ Putin

Wenn man mal das "auch" übersieht, könnte ich mich der sehnsüchtigen Frage anschließen.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 8. März 2018 22:30:25

... oi, interessante Korrekturanmerkung. Hatte ich übersehen.

A. Bienenfreund Veröffentlicht: 9. März 2018 00:40:46

Die Ursula von der Leine hat doch neulich schon gesagt, sie wolle den Russen ein klares Signal senden, das der Reichstag wieder einmal von Pack und Gesocks gereinigt werden müsse. Wenn das keine Einladung war muss ich sie wohl falsch verstanden haben.

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 9. März 2018 14:49:00

@... oi,
Das Zitat ist aus einer anderen Diskussion entnommen, deren Inhalt ja bereits durchscheint ;-)

ru-moto Veröffentlicht: 9. März 2018 15:07:21

09.03.2018 – [NATO plant Großmanöver an russischer Grenze...]

Sind die NATO-Ostgrenzen zu Russland etwa schon Amerikanisches, Deutsches oder Englisches Hoheitsgebiet? Was haben die Amis, Deutschen und Engländer auf der anderen Seite Russlands, unmittelbar an der Grenze zu suchen?

Zur Erinnerung: 2+4 Vertrag – keine NATO Osterweiterung! Ach ja: Verträge sind dazu da um gebrochen zu werden! Durch wen? Richtig durch US/NATO+Vasallen!

Die USA halten sich nicht an internationale Vereinbarungen. Sie provozieren wo sie nur können und warten auf einen Fehler der Russen um einen Krieg in Europa beginnen zu können!

Die Nato hat heute keine Verbündeten mehr, sondern nur Vasallen. Sobald ein Land Nato-Mitglied ist, kann es dem Druck aus Washington nicht länger standhalten. Daher taucht in den Vasallen-Ländern alles Mögliche auf - von atomaren Waffen, Luftabwehrsystemen bis hin zu neuen US-Army-Stützpunkten und Großmanövern direkt vor der Russischen Grenze...

ru-moto Veröffentlicht: 9. März 2018 15:58:27

08.03.2018 – [Schmiergeldzahlungen wachsen weiter...]

Kommt Ihnen das auch bekannt vor? Es gibt nachweislich Länder, in denen Polizei und Staatsanwaltschaft abhängig und stark politisiert sind, politische Unterstützung zu einer Beschleunigung von Karrieren führen. Persönliche Freunde werden ohne Qualifikation in höchste Ämter gehievt, selbst Minister verschaffen sich finanzielle Vorteile, Politiker entziehen sich geschickt und schamlos der Strafverfolgung durch Behörden, die Bürger werden systematisch bestohlen, kein Sektor ist immun. Machtmissbrauch und Korruption sind in Parteien, Organisationen, Institutionen und bei Politikern stark verbreitet. Beschuldigt werden sie des Diebstahls: an Ihnen, an mir, an unseren Kindern! Die Rede ist nicht vom "bösen" Russland, sondern vom "netten" Ösistan (Österreich)... [Buch "Land der Diebe" von Kurt Koch]

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 9. März 2018 16:19:45

@... oi,
Das Zitat ist aus einer anderen Diskussion entnommen, deren Inhalt ja bereits durchscheint ;-)

Eben, drum. Hatte ich schon verstanden. Deswegen meine Einschränkung.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 13. März 2018 01:13:43

13.03.2018 – England beginnt aktiv den WM-Boykott vorzubereiten

OB die Briten nicht ein bischen daran denken daß der ausgetauschte Ex-Oberst und seine Tochter noch am Leben sind, jedenfalls lt. letzten Meldungen, daß deren eventuelle Aussagen die ganzen Verleumdungen in Richtung Rußland sich eben als Verleumdungen bewahrheiten. Oder ob dann dem notwendigen Ableben ein wenig nachgeholfen wird. Oder ob sich dann eine Regierungschefin Ihrer britischen Majestät und deren Außenminister sich auch öffentlich bei den russischen Bürgern und der Regierung der RF offiziell entschuldigen für die öffentlich vorgebrachten Beleidigungen, Verleumdungen und Drohungen.
Ich meine, daß diese britischen Scharfmacher ein ehrloses Gesindel ist und auch so behandelt werden sollte. Egal, welche amtlichen Stellungen diese gerade innehaben.

Frank Werner Veröffentlicht: 14. März 2018 20:23:38

@ru-motu
>Zur Erinnerung: 2+4 Vertrag – keine NATO Osterweiterung! Ach ja: Verträge sind dazu da um >gebrochen zu werden! Durch wen? Richtig durch US/NATO+Vasallen!
Auch wenn man den Unsinn noch Millionenfach verbreitet - diese Zusagen hat es nie gegeben (nur bzgl. der Stationierung fremder Truppen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR - das wurde und wird auch eingehalten). Zum Einen gab es noch den Warschauer Pakt (die Frage hat sich also nicht gestellt), zum Anderen wäre es wohl schriftlich festgehalten worden (alles andere ist unglaubhaft). Ansonsten gehört es in das Reich der Phantasie. Dazu gibt es auch zig Aussagen der Teilnehmer der Gespräche aller Länder Aber Fakten würden ja das eigene Weltbild stören.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 14. März 2018 20:40:39

... Fakt ist für mich (völlig egal ob irgendetwas mündlich oder nicht mündlich be- und versprochen wurde oder auch nicht), dass die damaligen sowjetischen Verantwortlichen sich in einem Maße haben über den Tisch ziehen lassen, dass man nur von Verrat oder totaler Dummheit (von mir aus Naivität) sprechen kann. Und auch alles was nach 1991 bis 1999 in Russland passierte, konnte wohl nur im Suff passieren - scheint mir.

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 17. März 2018 10:06:49

@Anschuldigungen gegen Russland
Heute morgen im Deutschlandfunk wurde ein Wissenschaftler zitiert, der sagte das Gift lasse sich sehr wohl auch in anderen Ländern herstellen. Der Herstellungsvorgang sei auch nicht so kompliziert wie es nun dargestellt werde. Auch hier noch nicht verifizierte Indizienkette. Sorgen macht mir indessen dieser hysterische Tonfall, der mir eines besonnen Poltikers nicht gerecht wird. Allerdings kann ich vom Küchentisch aus nicht beurteilen, ob die hysterische Reaktion nicht noch durch die westliche Presse verstärkt wird.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 17. März 2018 10:57:20

... ich hatte einen interessanten Gedankenaustausch und meine Gesprächspartner meinten, dass das, was jetzt passiert, einfach nur der Auftakt zu völlig anderen Dingen sind, die bald passieren werden ... Die Wahl des Tonfalls, die Art und Weise wie sich die westlichen Politiker gegenwärtig zeigen, ist nur die stufenweise Einstimmung der Bevölkerung ...

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 17. März 2018 10:13:01

@konnte wohl nur im Suff passieren
Sehe ich genau so und das ist bitter. Das sich das nicht wiederholt bedauern jetzt unsere westlichen Politiker. Un da hier im Westen kein de Gaulle, Adenauer, Brandt oder ähnliche politische Kaliber in Sicht sind, werden die Probleme weiter anwachsen. Die und auch ander westliche politiker aus der genannten Vergangenheit waren wenigstens in der Lage sich in die Lage der damaligen Sowjets hinein zu versetzen. Dagegen scheinen unsere jetzigen Politiker einer bildungsfernen Klasse zu entstammen.

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 17. März 2018 18:10:32

@ Ergänzend zur politischen Lage:
Trotz dieser sogenannten "Giftaffäre" wünschen sich die Deutschen mehrheitlich eine Annäherung der Bundesrepublik an Russland. 58 Prozent der Deutschen sprechen sich dafür aus, so das Ergebnis des WELT-Trends, einer repräsentativen Umfrage, die vom Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag von WELT erhoben wurde.

Befürworter einer Annäherung an Russland nach Parteianhängerschaft (nicht zwingend Mitglied der jeweiligen Partei):
AfD: 81%
Die Linken: 72%
FDP: 62%
Union: 49%
SPD: 47%
Grüne 44%

Quelle: Welt Online, 17.3.2018

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 17. März 2018 18:30:14

... ja, ja, die Grünen. Ich bin ja so froh, obwohl ich ja ein "unqualifizierter Wähler" bin und deshalb auch nicht mehr wählen darf, dass es zu dieser jetzigen Regierungskoalition gekommen ist - ohne die Grünen. Es gibt keine größeren Russenhasser als die Führung dieser Partei - so mein Eindruck.

Frank Werner Veröffentlicht: 17. März 2018 23:01:15

@Karsten-Wilhelm Paulsen
AfD: 81%

ist schon erstaunlich, wie gut sich Russland mit den Rechten (um nicht eine andere Bezeichnung zu wählen) und sich die Rechten mit Russland verstehen ...

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 18. März 2018 06:53:17

Russland würde sich wohl auch gerne mit den anderen politischen Kräften in Deutschland verstehen. Aber die haben wohl kein Interesse daran. Dann bleibts eben weg ...

Und was die AfD anbelangt ... ich sehe hier Parallelen zur "SED-PDS-Linke" (hab ich eine Bezeichnung vergessen?). Verteufelt, ausgelacht, verhöhnt ... also so ähnlich, wie die Grünen, als diese irgendwann in den 60er oder 70er Jahren auftauchte. Etablierte Parteien mögen keine Konkurrenz und jede weitere Partei in Deutschland bringt das gemütliche "EiaPopeia" im Bundestag gefährlich durcheinander ... Ähnlich würde ich in den USA mit ihrem "demokratischen" Zwei-Parteien-System argumentieren.

Frank Werner Veröffentlicht: 18. März 2018 08:38:31

@UEN
>Russland würde sich wohl auch gerne mit den anderen politischen Kräften in Deutschland verstehen

Ein echter Schenkelklopfer ....

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 18. März 2018 20:30:40

@ Ergänzend zur politischen Lage II:

Jetzt wird es interessant: Kubicki kritisierte die Reaktion des Westens auf den Giftanschlag in Großbritannien. Russland zu beschuldigen, sei voreilig gewesen und ein Fehler, denn niemand wisse wirklich, woher das Gift stamme. Kubicki sagte, es sei nicht, wie von Großbritannien behauptet, in Russland, sondern in einem Labor in Usbekistan erzeugt worden. Und dieses Labor sei nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion von den USA aufgelöst worden.

Quelle Deutschlandfunk

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 18. März 2018 20:40:43

... fragt die britische Premierministerin den russischen Präsidenten: "Herr Putin, haben Sie schon vom Toten Meer gehört? " Putin: "Ja, ich weiß, das habe ich auch ermordet."

Hauke Veröffentlicht: 18. März 2018 21:23:44

Diese ganze Giftgasgeschichte erinnert irgendwie ein bischen an den Fall der Lusitania 1915.
Damals hatte man ein Passagierschiff mit Munition und Waffen beladen
und der deutschen Seekriegsführung einen Hinweis gegeben.
Letztendlich hat man noch die Beiden Geleitschiffe in der Irischen See abgezogen.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 18. März 2018 21:45:52

... hm, mich erinnert dieser Fall aber auch an den Abschuss des Flugzeuges über dem Donbass ... Es war noch nicht mal richtig auf der Erde aufgeschlagen, da wusste der Westen schon, dass es die Russen waren, zumindest jedoch russengesteuerte Donbass-Terroristen mit einer aus Russland temporär importierten BUK-Einrichtung.

Frank Werner Veröffentlicht: 18. März 2018 22:31:16

@UEN
Das ist aber nun wirklich ein aus Ihrer Sicht schlechter Vergleich, da die Aussage nach allen Indizien noch immer korrekt ist. Was ist denn mit den zig-Versionen (z.T. widersprechend) aus Russland, jeweils mit "Zeugen" und "100%"igen Beweisen etc? Viel Nebel, viel Wind und haben sich alle in Luft aufgelöst

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 18. März 2018 23:34:15

... wo sind die konkreten Beweise der "anderen Seite" und die Anklage der Ukraine, der USA und sonstiger interessierter Staaten vor der UNO oder sonstigen zuständigen Organisationen? Was macht man jetzt für ein Riesenaufstand im Zusammenhang mit der Vergiftung von zwei Menschen ... damals sind hunderte ums Leben gekommen und ich kann mich an keine Sanktionen, Ausweisungen usw. erinnern ... Da scheint es wohl doch etwas zu geben, was Sie und ich nicht wissen.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 19. März 2018 01:33:06

Schon die Gelehrten vor mehreren Tausend Jahren hatten doch die Frage aller Fragen: cui bono - wem nutzt es?
Schaut man sich das heutige Gezeter um diesen EX mit seiner Tochter an, dann weiß man, daß es niemals zum Nutzen der Russen wäre. Und eines fällt mir auch noch auf. Warum sollten die Russen versuchen, die Tochter umzubringen? Die war doch gar kein Spion und hat mit der ganzen Sch... nichts zu tun. Also wem nutzt es? Den Russen ganz bestimmt nicht.
Dann sollte man mal überlegen. Der Ex-Oberst war bereits viele Jahre in der Königin "Diensten". In dieser Zeit hat er doch wohl so viel ausgeplaudert. Und den Rest, der ihm im Knast noch eingefallen ist, nach seinem Austausch. Und das ist viele Jahre her. Es wird immer der Vergleich mit dem Litwinenko angeführt. Ist das vergleichbar? Da "sollen" Plutoniumspuren bis nach Moskau verfolgt worden sein. Es sollen auch zwei namentlich bekannte Russen in dringendem Verdacht stehen.
Fortsetzung...

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 19. März 2018 01:37:26

Fortsetzung ...
Aber die beiden leben heute noch und haben sich auch zu der ganzen Chose geäußert.
Ich frage mich, warum aber nicht die Vergiftung des Bruders vom dicken Kim in den Medien keine Rolle spielen. Könnte es sein, da die Begehungsweise zumindest ähnlich, wenn nicht gar genauso war, das ein Hinweis auf die wahren Täter wäre? Das US-Außenministerium brachte gerade diese Tat wieder in die Öffentlichkeit, als die beiden Koreas dabei sind, sich anzunähern, was nicht im Sinne der USA ist. Bei der Winterolympiade in Südkorea gab es nicht die aufregenden Zwischenfälle, die sich wohl so manche gewünscht hätten, bei den Russen. Bei den Norwegern schon.
Aber die Fußball-Weltmeisterschaft steht an. Die Sportler und Fans könnten sich an eine perfekt organisierte und entspannte WM 2018 erinnern. Offensichtlich stört das jemanden.
Es gibt noch einen nicht schönen Satz. Der Kapitalist liebt zwar den Verrat, aber nicht den Verräter. Und die drei waren nutzlos geworden als lebende Menschen

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 19. März 2018 01:55:05

Karsten-Wilhelm Paulsen
Veröffentlicht: 18. März 2018 20:30:40
"Kubicki kritisierte die Reaktion des Westens auf den Giftanschlag in Großbritannien."
Auch wenn der Kubicki bei der FDP vor Anker ist ... Ich halte ihn für einen der sehr wenigen deutschen Realpolitiker. Wenn man die Äußerungen des neuen Außen"ministers" oder eines sogenannten Jungstars Gesundheits"ministers Spahn so zur Kenntnis nimmt, bleibt doch bloß nur noch ein kopfschütteln. Was haben diese Herren "Minister" bloß für eine Qualifikation für so ein Amt?
Goethe ließ das Gretchen sagen: ...mir graust vor Dir. Das Gleiche geht mir so, wenn ich mir die Regierungsliste anschaue.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 20. März 2018 02:12:21

20.03.2018 – Putin zur bevorstehenden Regierungsbildung
- Medwedjew ist zu blaß in seiner Arbeit - meiner Meinung nach.
- Rogosin ist wohl der richtige Mann auf diesem Posten, den er inne hat.
- Lawrow - einen besseren Diplomaten für Rußland findet Putin nicht.
- Nabiullina - eine fantastische Frau in einer äußerst schweren Funktion, würde als Ministerpräsidentin
eine gute Figur machen, ist aber als Bankenchefin von enormer Bedeutung
- Nikiforow - wenn es stimmt, ein sehr notwendiger Spezialist, der sehr gebraucht wird
- Kudrin -nein - zu enge Verbindungen zu den USA, würde ich nicht vertrauen
- Oreschkin - Wirtschaftsfachmann, meiner Ansicht nach der Mann, der gebraucht wird. RF muß von Öl
und Gas als Hauptertragseinkommen weg kommen. Deswegen würde ich für Oreschkin plädieren.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 20. März 2018 07:49:54

... also ich habe für den oder die Unbekannte getippt.

ru-moto Veröffentlicht: 23. März 2018 21:28:42

Die Eskalation der Spannungen zwischen den beiden größten Atommächten verdeutlicht das Ausmaß der wirtschaftlichen und geopolitischen Krise des Weltkapitalismus. Die treibende Kraft dahinter ist der Versuch der USA und seiner europäischen imperialistischen Verbündeten, die Vorherrschaft über die eurasische Landmasse zu erringen. Als die stalinistische Bürokratie die Sowjetunion auflöste, verschwand das größte militärische Gegengewicht zur Nato. Seither hat US/Nato ein Land nach dem anderen bedroht, bombardiert oder überfallen, darunter den Irak, Jugoslawien, Afghanistan, Syrien, Libyen und Nordkorea.
Die Geduld der russischen Regierung wird immer wieder mit hinterhältigen Winkelzügen der US-Administration "belohnt". Die unzähligen Lügen und Unterstellungen ohne Beweise, ausgehend von den geistig ordinären Tieffliegern in Washington, und deren Nato-Vasalen, gefährden den Frieden. Die Gefahr, dass sich ein versehentlicher oder bewusster Zusammenstoß zum Krieg ausweitet, hat sich erhöht.

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 24. März 2018 11:01:58

@geopolitischen Krise des Weltkapitalismus.
Der sogenannte "Weltkapitalismus" ist immer in der Krise, das hat ihm aber bis heute nicht geschadet, im Gegenteil in jeder Dekade werden neue, sehr robuste Formen des Kapitalismus geboren.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 24. März 2018 11:38:22

... ich kann mich an meinen Geschichts- (Staatsbürgerkunde)-Unterricht erinnern. Da wurde die Menschheitsentwicklung wie folgt dargestellt: "Urmensch-Sklavenhalterordnung-Feudalismus-Kapitalismus-Kommunismus". Kommentiert wurde dazu, dass sich die menschliche Gesellschaft immer weiter entwickelt ... logisch und verständlich. Nun gibt es ja defacto keinen Kommunismus mehr. Was kommt also jetzt nach dem Kapitalismus...Wir beide werden das wohl nicht mehr erleben und kommentieren können .. glaube ich.

Frank Werner Veröffentlicht: 24. März 2018 18:07:37

@UEN
Also viele Möglichkeiten gibt es da ja nicht. Ich persönliche sehe nur zwei: Wenn die Ignoranz endgültig siegt und noch Pech dazukommt, folgt eine Gesellschaft alá MadMax, ansonsten kann nur eine Gesellschaft alá Raumschiff Enterprise (d.h. auskömmliches, also über dem Existenzminimum liegenden, bedingungsloses Grundeinkommen, Demokratie) die Zukunft sein. Die Triebfeder des Kapitalismus (Wettbewerb) muß erhalten, aber eingehegt werden (würde bei einem entsprechenden Grundeinkommen automatisch geschehen). Würden vielleicht manche als Kommunismus beschreiben, aber der private Besitz an Produktionsmitteln und der Wettbewerb ist existenziell für eine stetige Weiterentwicklung.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 24. März 2018 19:24:21

... wenn mich heute jemand fragen würde, welche prinzipiellen Unzulänglichkeiten ich im Kommunismus sehe (also welche Fehler gemacht worden sind), so könnte ich, ohne längere Analyse und Nachdenken nennen: Die Zerstörung des Verhältnisses zur Kirche und die Abschaffung des Privateigentums (verbunden mit der Liquidierung der Privatwirtschaft).

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 25. März 2018 04:15:49

"25.03.2018 – Britische Wissenschaftler zeigen sich beleidigt"
Der Brite hat gar nicht bemerkt, daß er sich quasi verraten hat. Wenn dieses geheime Labor an Gegenmitteln für chemische Kampfstoffen arbeitet, dann müssen die Briten erst einmal über den Kampfstoff selbst verfügen. Sonst entwickeln sie bunte Hemdchen für Alien und wissen nicht, ob diese den überhaupt passen.
Nun kommt die Frage, woher sie diesen Kampfstoff haben? Von den US-Freunden aus Usbekistan? Kaum zu glauben. Selbst entwickelt auf der Basis der veröffentlichten Formel durch den von den Amis gekauften und ausgeschleusten sowjetischen Militärchemiker Anfang der neunziger Jahre?
Das wäre einerseits natürlich dann auch eine Erklärung dafür, daß so "schnell" eine britische Erklärung über die Vergiftung zur Hand war. Andererseits halte ich die Russen nicht für so blöd, daß sie sich einen solchen Schnitzer erlaubt hätten. Über die humane Seite und das absolut fehlende Motiv braucht man nicht weiter spekulieren.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 25. März 2018 12:19:29

ru-moto
Veröffentlicht: 23. März 2018 21:28:42

"Als die stalinistische Bürokratie die Sowjetunion auflöste, ..."

Es hat keine - stalinistische - Bürokratie die Sowjetunion aufgelöst. Hätte es noch so eine Bürokratie gegeben, wären die vier Verschwörer, die diese Auflösung beschlossen hatten, kurzerhand und ohne viel Federlesens erschossen worden und die zu deren Clique dazu gehörten gleich mit.
Jelzin hat die Sowjetunion und Rußland verraten und das große Land faktisch auf dem goldenen Tablett den USA ausgeliefert.
Erst als er vermutlich in einem nüchternen Moment mal mitbekam, daß er als Präsident Rußlands und als Mensch zur absoluten Lachnummer geworden war, national und auch international, hat er einen Ausweg gesucht, sich, seine Familie und sein zusammen Ergaunertes zu sichern. Und dieser Ausweg hieß Putin, wobei Jelzin wohl damals nicht wußte, was Putin vor hatte.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 25. März 2018 12:30:27

... ich mische mich mal in den Dialog mit ru-moto ein. Ich glaube, dass es Jelzin damals auch völlig wurscht war, was Putin mit Russland macht. Er war nur noch daran interessiert - wie Sie völlig richtig sagen - seine Pfründe zu retten und unbehelligt bis ans Ende seiner Tage saufen zu können.

... ach so, dem ersten Teil des Kommentars stimme ich natürlich zu.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 25. März 2018 12:31:30

Uwe Erich Niemeier
Veröffentlicht: 24. März 2018 19:24:21
"Die Zerstörung des Verhältnisses zur Kirche und die Abschaffung des Privateigentums (verbunden mit der Liquidierung der Privatwirtschaft)."

Aber das sind doch die großen Gegensätze zwischen beiden Ideologien. Die Kirche(n) haben doch die kommunistische Ideologie mit "Feuer und Schwert" bekämpft. Und dann auch umgekehrt. Die kommunistische Ideologie wollte doch die Menschen vom Hokuspokus des Glaubens befreien. Wäre das passiert, wären die Kirchen in ihrer Gesamtheit überflüssig geworden. Wie war doch gleich der Spruch mit der Religion und dem Opium?
Um es mal etwas drastisch auszudrücken, egal welche Kirche, diese Institutionen bedienen sich auch jetzt noch des Glaubens der Menschen, um sich auf nicht redliche Weise maßlos zu bereichern und stellen in vielen Ländern einen enormen Machtfaktor dar. Da ist der Glaube nur das Mittel zum Zweck.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 25. März 2018 13:15:25

... man kann zwar die Kirche zerstören (also die Gebäude abreißen und die Priester erschießen), aber eine historisch gewachsene freiwillige Weltanschauung kann nicht vernichtet, höchstens unterdrückt werden. Somit hätte sich der Kommunismus mit der Kirche arrangieren müssen, nach Gemeinsamkeiten suchen müssen und diese Gemeinsamkeiten gibt es - beide Weltanschauungen haben das Wohl der Menschen gepredigt. Und wenn Gott und Lenin sich zusammengetan hätten, dann wäre vielleicht aus der neuen Gesellschaftordnung ein göttlicher Kommunismus geworden - vielleicht nicht die schlechteste Idee.

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 26. März 2018 01:08:36

@beide Weltanschauungen haben das Wohl der Menschen gepredigt

Moin Herr Niemeier,
ich habe 20 Jahre lang der Kirche "gedient", das Letzte was die Interessiert ist das Wohl der Menschen.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 26. März 2018 08:17:21

... ich habe bis 1990 der DDR gedient. Die war am Wohl des Menschen interessiert. Sie verfügte an den Schalthebeln des Wohls nur nicht über die richtigen Menschen, die alle diese Hebel auch richtig bedienen konnten.

A. Bienenfreund Veröffentlicht: 27. März 2018 08:45:14

Die Frage ist ja ehr: "Was ist das Wohl des Menschen?". Und wer ist berechtigt diese Frage zu beantworten, für andere zu beantworten? Hamsterkonsum? Seelenheil? ??

A. Bienenfreund Veröffentlicht: 27. März 2018 08:52:07

ach und noch @KWP: Verwechseln sie nicht "die Kirche" mit den Bonzen die sie verwalten. Es ist zwar bezeichnend für ihren äusseren Zustand, welche Art Menschen in ihr regieren, aber ihren Kern berührt das nicht. Ähnlich wie die Fliegenscheisse auf einer Lampe das Licht nicht tangiert. Wer es sucht, der kann es finden.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 28. März 2018 01:14:53

A. Bienenfreund
Veröffentlicht: 27. März 2018 08:52:07

Nach Ihrer Aussage müßte in Afrika der Überfluß herrschen. Die Bonzen, die die katholische Kirche verwalten und und der Schwangeschaftsbegrenzung den Fluch Gottes entgegensetzen, hätten so keine Chance gehabt und die Bevölkerungsexplosion wäre ausgeblieben. Außerdem wäre zwar der äußere Zustand dieser Länder als arm bezeichnet worden, aber im Inneren hätte sich ein kleiner Wohlstand entwickelt, auf dem die Bevölkerung aufbauen könnte.
Dem ist aber offensichtlich nicht so, weil nicht nur der äußere sondern auch der innere Zustand dieser Länder aus verschiedenen Gründen doch das Licht tangiert und wir hier in Europa einen großen Teil zugewanderter Glücksritter mit flotten Messern haben, die zwar nicht schreiben und lesen können, aber genau wissen, wie man besser als in Afrika in Europa/BRD ohne die Absicht der Zeitverschwendung auf Arbeit lebt.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 28. März 2018 21:28:54

28.03.2018 – Saudi-Arabien will langjährige Freundschaft mit Russland

Der Katarische Prinz war auch in Moskau. Er als auch Putin hatten eigentlich freundliche entspannte Gesichter und es wurden auch ein oder mehrere Verträge unterschrieben.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 28. März 2018 21:50:03

... nun soll ein weiterer, prinzipieller Vertrag dazukommen. Na, schau´n wir mal ...

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 29. März 2018 13:55:14

@A. Bienenfreund
Der innere Kern der Kirche und deren Bonzen sind eins, glauben Sie mir, ich war selber einer.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 31. März 2018 02:33:49

31.03.2018 – Gorbatschow und Jelzin sind keine Volksfeinde
"kam es zu keiner einheitlichen Meinung der Abgeordneten und man beschloss, dieses Gesetz nicht zu beschließen."
Meiner Ansicht nach hätten es jedoch beide mehr als verdient.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 31. März 2018 08:09:09

... tja, nur sind wir beide keine Abgeordneten.

Frank Werner Veröffentlicht: 31. März 2018 17:43:47

@Radeberger
Gorbatschow und Jelzin sind keine Volksfeinde

ich denke Sie sind auch der Meinung, das der Film "The Death of Stalin" verboten gehört, oder?
Ist erstaunlich, wie schnell die Zeit zurückgedreht wird und wie wenig man aus der Geschichte bereit ist zu lernen. ich habe den Eindruck, würde die Uhr am Spasski Turm auch eine Jahreszahl anzeigen, stände da schon lange nicht mehr 2018.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 31. März 2018 17:51:08

... Techniker, Sie müssen schon zugestehen, dass jeder Staat seine Vorstellungen hat, welchen ausländischen Film er öffentlich in Kinos oder im öffentlichen TV zeigen möchte und welchen nicht. Russland hat ja auch den Film über den russischen Zaren (rsp. Thronfolger) und seiner Geliebten nicht in die Kinos gelassen. Es tut nicht not, die Gesellschaft durch derartige Kunstbeiträge zu spalten. Wer diesen Film sehen will, hat andere, private Möglichkeiten - in Ost und in West. Wenn ich ein wenig in Archiven kramen würde, würde ich sicher auch Filme finden, die Deutschland nicht zugelassen hat - das souveräne Recht eines jeden Landes ...

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 31. März 2018 19:37:03

"ich denke Sie sind auch der Meinung, das der Film "The Death of Stalin" verboten gehört, oder?"

Tut mir leid, den Film kenne ich gar nicht.

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