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Russlands Präsident Putin kommt nach Kaliningrad

Sa, 05 Jan 2019 Kaliningrader Wochenblatt


Russlands Präsident Putin kommt nach Kaliningrad
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

An hohen Besuch aus Moskau hat sich Kaliningrad in den letzten beiden Jahren bereits gewöhnt. Föderale Minister und Vizepremiers der Zentralregierung geben sich die Klinke in die Hand. Aber ein Besuch des russischen Präsidenten Putin im Kaliningrader Gebiet ist immer noch etwas Besonderes.

Am Samstag wurde bekannt, dass Russlands Präsident Putin am 8. Januar nach Kaliningrad reisen wird. Hier wird er sich den Fragen des Baus des Museums- und Kulturzentrums auf der Oktoberinsel, dem Standort des Stadions, widmen. Der Bau des neuen Komplexes beginnt im Frühjahr 2019. Die Kosten werden mit 25 Mrd. Rubel veranschlagt. Die Gelder sollen nicht aus dem Staatshaushalt kommen. Wer konkret den Bau finanziert, wird nicht informiert. Der Kulturkomplex wird Filialen des Russischen Museums, der Ermitage, der Tretjakow-Galerie aufnehmen, sowie Filialen des Bolschoi-Theaters. Weiterhin ist die Einrichtung einer Choreographenschule mit angeschlossenem Internat geplant, ein Konservatorium und ein großer musealer Komplex.

Weiterhin wird der russische Präsident den Kreis Selenogradsk besuchen. Dort liegt seit dem 18. Dezember ein Wiederaufbereitungstanker für Gas vor Anker. Zusammen mit der schwimmenden Erdgasinsel soll dieser Komplex die Gasversorgung des Kaliningrader Gebietes sichern.

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Präsident

   Kommentare ( 3 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 6. Januar 2019 04:40:24

Oh schön, dann sagen Sie bitte Wladimir Wladimirowitsch einen schönen Gruß von mir. Ich komme demnächst wieder mal nach Moskau.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 6. Januar 2019 08:04:14

... selbstverständlich übermittle ich den Gruss. Er hat schon anfragen lassen, ob ich Grüsse für ihn habe.

Frank Werner Veröffentlicht: 6. Januar 2019 11:58:37

Dann hoffe ich doch, dass genug von den kleinen Büchlein aus Pjöngjang importiert wurden, damit die örtlichen Vertreter jegliche Willensäußerung des Präsi auch genau aufnehmen. Und sicher wird der Präsi später - wie auf anderen Baustellen - pesönlich den Baufortschritt per WebCam überwachen und im Notfall auch selbst eingreifen - vielleicht mit freien Oberkörper?

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 6. Januar 2019 15:32:45

naja, die Propagandamethoden sind natürlich unterschiedlich. Manche PolitikerInnen können sich schlecht mit freiem Oberkörper zeigen. Dafür streicheln sie dann weinende Migrantenkinder.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 6. Januar 2019 16:26:08

"Dann hoffe ich doch, dass genug von den kleinen Büchlein aus Pjöngjang importiert wurden, ... "

Das geht leider nicht. Erstens sind die koreanischen Bücher nicht ledergebunden. Zweitens sind sie zu klein,. Ein großes Land braucht auch größere Bücher. Drittens sind die koreanischen alle mit dem Prägedruck von Kim vorn drauf, was ja nun gar nicht geht. Und viertens sind in den koreanischen auf jeder Seite "weise" Sprüche von Kims Großvater gedruckt. Also Sie sehen, Ihr Vorschlag war gut gemeint, aber nicht praktikabel. In den russischen Büchern sollten ja zumindest Sprüche von Kalinin, Jelzin und Putin stehen.

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