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Schluss mit mobilem Sex in Kaliningrad

So, 02 Jun 2019 Kaliningrader Wochenblatt


Schluss mit mobilem Sex in Kaliningrad
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

In der vergangenen Woche wurde Schluss gemacht mit dem mobilen Sex in Kaliningrad. Natürlich kann niemand die mobilen Kaliningrader daran hindern, Sex zu haben. Aber zumindest wurde der einzige mobile Sex-Shop, der unweit des Kaliningrader Puppentheaters täglich die Sex-Puppen hat tanzen lassen, geschlossen.

Die Kaliningrader Stadtverwaltung hat lange mit diesem Sex-Bus gekämpft. Er war der Stadtverwaltung ein Dorn im Auge, aber irgendwelche gesetzlichen Grundlagen für die Verhinderung dieser mobilen Verkaufseinrichtung, gab es wohl nicht oder sie waren nur schwer durchsetzbar. Die Stadtverwaltung schickte junge Mitarbeiterinnen dorthin, um Verwaltungsprotokolle zu erstellen, um dann gegen den Shop vorgehen zu können. Die Mädels sollen völlig schockiert von diesem Besuch im Sex-Shop zurückgekommen sein. Ob sie danach psychologische Betreuung brauchten, geht aus der Meldung der Stadtverwaltung nicht hervor.

Aber nun ist der Bus verschwunden – anscheinend haben die Besitzer noch rechtzeitig verstanden, dass es Zeit ist, freiwillig die Mobilität aufzugeben.

Interessierte an diversem Sex-Spielzeug brauchen aber auch zukünftig nicht darauf zu verzichten, denn es gibt eine ganze Reihe anderer Sex-Shops in Kaliningrad – nur die sind eben nicht mobil sondern stehen auf festen, unverrückbaren Füßen.

Der mobile Sex-Shop stand zuerst vor dem Haus der Räte im Kaliningrader Stadtzentrum. Vor fünf Jahren verlegte er dann auf den Prospekt Mira, unweit des Puppentheaters und blockierte dort mehrere Parkplätze, die an dieser Stelle sehr gefragt sind für die Besucher der anliegenden Handelszentren. Unklar war, ob der Bus für den verbrauchten Strom auch Geld bezahlt. Er hatte sich bei einer Handelseinrichtung angeschlossen. Wie der Verbrauch berechnet und bezahlt wird, blieb unklar. Der äußere Anblick und Zustand des Busses riefen auch keine Begeisterung hervor. Bisher ist es immer noch  nicht gelungen festzustellen, wer der Besitzer des Busses und der Betreiber des Shops ist. Eine mehr als verwunderliche Tatsache im Kaliningrad des Jahres 2019.

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   Kommentare ( 1 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 3. Juni 2019 20:54:13

Ich frage mich bloß, wie der Bus weg geschafft worden ist. Von Verkehrstüchtigkeit will man ja gar nicht reden. Aber der war ja nicht mal mehr fahrbereit, was man so bei dem Filmchen bei Rossia24 sehen konnte. War ein echtes "Schmuckstück", der Rote Bus.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 3. Juni 2019 22:37:30

... na, na, na ... Sie sind mir doch wohl als Zuschauer nicht untreu geworden? ich habe den Bus in meinem Film auch gezeigt ... viel ausführlicher ...

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