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Tierschutz in Kaliningrad – erinnern Sie sich?

Di, 11 Sep 2018 Kaliningrader Wochenblatt


Tierschutz in Kaliningrad – erinnern Sie sich?
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation.

 

Erinnern Sie sich noch an Meldungen deutscher Medien zur „Hetzjagd“ auf die armen herrenlosen Hunde in der Stadt Kaliningrad, kurz vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft? Was wurde nicht alles verbreitet über die gnadenlose Kaliningrader Stadtverwaltung. Sogar eine Petition im Internet wurde gestartet. Und plötzlich war wieder Ruhe – so als ob es keine Hunde mehr gäbe in Kaliningrad.

Aber es gibt sie! Und wie sich herausstellt, wurden nicht alle damals eingefangenen Hunde, wieder an den Stellen ausgesetzt, wo sie eingefangen worden waren, denn jeder fünfte Hund hat im Tierheim während der Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft ein neues Frauchen oder Herrchen gefunden.

Darüber informierte in einem Radiointerview Ekaterina Ublinskaja, Mitbegründerin der Organisation „Recht auf Leben“.

Man habe allerdings mit mehr neuen Adoptiveltern gerechnet – bekannte Ekaterina. 76 Hunde wurden vermittelt, davon sogar ein Hund in eine deutsche Familie. Die Ausfuhr von Hunden aus dem Kaliningrader Gebiet ist kein Problem, denn alle Hunde haben ein Gesundheitszeugnis und einen Chip.

Zwischen der Organisation „Recht auf Leben“ und der Kaliningrader Stadtverwaltung wurde ein Vertrag zum einfangen und kennzeichnen herrenloser Hunde abgeschlossen. Dieser Vertrag läuft am 25. September aus. Gegenwärtig bemüht man sich um eine Verlängerung der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.

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