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Und ich dachte, Privateigentum ist uns heilig

Di, 04 Dez 2018 Kaliningrader Wochenblatt


Und ich dachte, Privateigentum ist uns heilig

Am Montag äußerte sich der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow zu einer Reihe von Fragen der Bürger des Gebietes im Rahmen des Formats „Direkter Draht“ im regionalen TV-Sender „WESTI“.

Angesprochen auf das Haus der Räte, dessen Vergangenheit, dessen Zukunft und der diversen Diskussionen um das Haus, äußerte der Gouverneur, dass er bisher dachte, dass das Privateigentum seit 27 Jahren in Russland eine heilige Sache sei.

„Das Haus der Räte befindet sich in Privateigentum. Wie kann man also dieses Haus abreißen, so wie es von einigen gefordert wird, wenn der Besitzer dies selber nicht will? Um mit diesem Haus irgendetwas zu machen, es zu Ende zu bauen, es abzureißen, an dieser Stelle das Schloss zu bauen oder irgendetwas anderes zu errichten, ist es notwendig, dass man im Besitz des Immobilienobjektes ist. Dann kann man bestimmen, was damit passiert. Die Leute fordern, dass das Haus abgerissen wird und fertig damit. Nun – mir scheint, dass wir bereits 27 Jahre mit dem Verständnis leben, dass Privateigentum eine heilige Sache ist“, - so Anton Alichanow.

Im weiteren informierte der Gouverneur, dass er der Ansicht ist, dass die Gebietsregierung in dieses Haus umsiedeln sollte. Weiterhin ist in diesem Gebäude noch Platz für die Steuerverwaltung des Gebietes, das Grundbuchamt und weitere Behörden. Für die Kaliningrader Stadtverwaltung reicht der Platz in dem Gebäude nicht aus.

Im November wurde bekannt, dass die Gebietsregierung bereit ist, für die Summe von 300 Mio. Rubel das Gebäude des Hauses der Räte zu kaufen. Der Endausbau erfolgt durch eine staatliche Struktur, die im Gegenzug für die auszuführenden Arbeiten die freigezogenen und bisher genutzten Gebäude erhält und weiterverwerten darf.

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Gouverneur

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