Kaliningrad-Domizil

Informationsagentur
+7 (4012) 32-65-32

Umfrage

Umfrage 16. Februar 2019
  • Wieviel Steuern muss Kaliningrad-Domizil in Russland zahlen?

Alle Umfragen

Wenn es Facebook nicht gäbe …

Di, 29 Jan 2019 Kaliningrader Wochenblatt


Wenn es Facebook nicht gäbe …
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

… dann hätte der Generaldirektor der Korporation für die Entwicklung des Kaliningrader Gebietes den Entwurf für die Rekonstruktion eines bekannten historischen Gebäudes in Kaliningrad wohl in VK veröffentlicht.  

VK ist, für diejenigen, die sich nicht so sehr für das Internet interessieren, die russische Konkurrenz für Facebook.

Und wer Kaliningrad kennt, kennt natürlich das Sackheimer Tor, wo jetzt ein Cafè und eine Galerie untergebracht sind. Und wenn man dort sitzt und aus dem Fenster, auf den belebten Moskowski Prospekt schaut, sieht man ein historisches Gebäude, welches eigentlich nichts Besonderes darstellt – man könnte es fast als gewöhnlich, häßlich, als Zweckgebäude ohne Schnörkel bezeichnen.

Aber es steht seit Jahren im Zentrum der Aufmerksamkeit. Es steht leer, es hat gebrannt, es sollte abgerissen werden, um eine Straße zum Stadion zu bauen …

Die Kaliningrader Öffentlichkeit wollte aber, dass diesem Gebäude neues Leben eingehaucht wird und in der Korporation für die Entwicklung des Kaliningrader Gebietes hat man schon mal begonnen zu hauchen und das Projekt vorgestellt, wie die Brandwache – so heißt das Gebäude – zukünftig aussehen könnte.

Das Gebäude selber steht bereits unter Denkmalschutz.

Wie der Generaldirektor hervorhob, wird es in der ersten Etage (zu Deutsch: Paterre) viel Glas geben. Aber für alle anderen, darüber liegenden Etagen, warte man auf kreative Menschen.

Aber man warte nicht nur auf kreative Menschen, sondern auch auf Investoren, die dieses, oder eines der anderen Projekte, die es noch gibt, gemeinsam mit der Korporation umsetzen.

Gegenwärtig ist Besitzer des Gebäudes mit rund 3.000 Quadratmetern Fläche, die Kaliningrader Gebietsregierung. Das Gebäude wurde durch die Königsberger Stadtverwaltung im 18. Jahrhundert für Mitarbeiter der Stadtverwaltung gebaut und war Bestandteil der Verteidigungsanlagen. Zu Kaliningrader Zeiten diente das Gebäude als Wohnheim und wurde teilweise an kommerzielle Strukturen verpachtet.

Reklame

Denkmalschutz

   Kommentare ( 2 )

boromeus Veröffentlicht: 29. Januar 2019 15:46:37

Also bitte! Geht doch!

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 29. Januar 2019 16:07:11

... was ist passiert? Heute so wortkarg und ich glaube sogar ein wenig Lob herauszulesen.

boromeus Veröffentlicht: 29. Januar 2019 17:35:15

Ja Sie wissen ja selber aus der Menschenführung beim "Barras".Lob und Tadel muss sich immer abwechseln.
Mir gefällt das ,was ich da sehe und ich mag es, wenn man alte Bausubstanz wieder zu neuem Leben erweckt.
Was gegen die Wortkargheit spräche, wäre noch ein richtig giftiger und natürlich bis auf den letzten Buchstaben ausgereizter Kommentar zum Thema:"Ausländer bedienen wir nicht ".Aber das ist hier dann das falsche Thema ....Also,.... nicht so schlecht ,was man da vor hat.

Um einen Kommentar zu schreiben müssen Sie sich registrieren oder autorisieren
Melden Sie sich an