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Westlichste russische Region bleibt von westlicher Mode nicht verschont

Di, 04 Jun 2019 Kaliningrader Wochenblatt


Westlichste russische Region bleibt von westlicher Mode nicht verschont
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Erst vor wenigen Tagen wurde informiert, dass an russischen Schulen der Posten eines stellvertretenden Direktors für Sicherheitsfragen eingeführt werden soll. Besondere Sorge macht den Verantwortlichen im Bildungswesen das zunehmende Mobbing und die Gewalt unter den Schülern. Die Kaliningrader Praxis scheint die föderalen Befürchtungen zu bestätigen.

Über Instagram erhielt der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow Kenntnis über Vorfälle am Gymnasium Nr. 40. Er forderte alle zuständigen Organe auf, hier sofort aktiv zu werden.

Das Gymnasium Nr. 40 ist eine der modernsten und angesehensten Bildungseinrichtungen für heranwachsende Kinder und Jugendliche in der Stadt. Lange, virtuelle Schlangen bilden sich jedes Jahr unter den Erstklässlern, um hier eingeschult zu werden.

Und trotzdem gibt es anscheinend negative Erscheinungen innerhalb des Schülerkollektivs. Es gibt Kinder, so kommentierte Anton Alichanow, die glauben, dass sie sich alles erlauben und nicht bestraft werden können, nur weil Papa oder Mama bestimmte Funktionen in der Gesellschaft besetzen. Sie glauben, dass sie dadurch das Recht haben, andere mobben zu können. Der Gouverneur forderte, diese Vorfälle zu untersuchen und aufzuklären. Insbesondere solle man sich mit den Verantwortlichen der Schulleitung beschäftigen. Derartige Fälle sind zu unterbinden.

Sollte es wirklich derartige Fälle gegeben haben, so forderte der Gouverneur die betreffenden Schüler an andere Schulen zu versetzen.

Wenige Augenblicke später nahm die Innenverwaltung des Kaliningrader Gebietes die Ermittlungen auf. Die Pressesprecherin der Behörde kommentierte bereits, das mit gerichtlichen Konsequenzen zu rechnen ist.

Die Direktorin des Gymnasiums zeigte sich erstaunt und informierte, dass ihr keinerlei Informationen oder Beschwerden, weder von Schülern noch von Eltern, vorlägen. Streitereien zwischen Schülern kommen immer vor – das sind einfach die Besonderheiten bei Heranwachsenden. Als Beispiel führte sie an, dass Jungs gerne die Mädchen an den Zöpfen ziehen oder man sich in der Schlange am Buffett schupst. Es kommt aber auch dazu, dass man irgendwelche Sachen anderer Schüler beschädigt. Diese Vorfälle werden im Rahmen der Berufsethik durch das Lehrkollektiv untersucht und es erfolgt pädagogische Einflussnahme.

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