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Altdeutscher Wasserturm wird Museum

So, 03 Apr 2016 Kultur & Sport


Altdeutscher Wasserturm wird Museum

Der altdeutsche Wasserturm, der sich auf dem Sowjetski Prospekt befindet, wird zu einem Museum der Wasserwirtschaft umgebaut.

Bereits Ende Mai planen die Kaliningrader Wasserwerke in diesem architektonisch interessanten Gebäude, das Museum zu eröffnen. Darüber informierte der zukünftige Direktor des Museums Alexander Pinaschek während einer ersten Exkursion durch das Gebäude.

Das Museum wird drei Ausstellungssäle umfassen. Im ersten Saal erhalten die Besucher Informationen über die Wasserversorgung der Stadt Königsberg bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges. Im zweiten Saal wird der Besucher bekannt gemacht mit der Wiederherstellung der Wasserversorgung nach dem Krieg und im dritten Saal werden Informationen über die aktuellen Arbeiten angeboten.

 

 

Die Eröffnung des Museums soll in der zweiten Maihälfte, anlässlich des 70. Gründungsdatums der Kaliningrader Wasserwerke (Wodokanal) erfolgen. Das Museum selber kann nur nach vorheriger Anmeldung besucht werden.

Das Gebäude selber, der Wasserturm, wurde im Jahre 1879 in Königsberg errichtet. Die unter und neben dem Gebäude befindlichen großen Wasserreservoire wurden noch früher angelegt. Im Jahre 1904 wurde der Turm umgebaut, er wurde höher und entsprach damit den modernen Anforderungen der sich entwickelnden Stadt. Während der Kämpfe um die Stadt Königsberg wurde der Turm stark beschädigt. Noch jetzt sind an den Metallbehältern des Turmes die Einschüsse zu sehen.

Bei der Instandsetzung des Turmes wurden Fliesen aus einer deutschen Firma verwendet, die damals ihren Sitz in Königsberg hatte und dann evakuiert wurde und die Tätigkeit in Deutschland neu organisierte. Diese Firma produzierte die Fliesen nach alten Vorlagen originalgetreu.

Zur Eröffnung des Museums wird auch ein Buch herausgegeben, dessen Autor der Museumsleiter ist.

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Museum, Tourismus

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