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Ausstellung «Königsberg – die Stadt aus den Büchern»

Mi, 17 Jul 2013 Kultur & Sport


Ausstellung «Königsberg – die Stadt aus den Büchern»

Am 18.07.2013 findet mit Unterstützung des Deutschen Generalkonsulat in Kaliningrad eine Ausstellung zum Thema "Königsberg - die Stadt aus den Büchern" statt. Die italienische Künnstlerin Lucia Lamberti hatte während ihres Stipendienaufenthaltes eine ältere Dame kennengelernt - diese erzählte ihr von ihrer Heimatstadt Königsberg - Lucia Lamberti begann zu recherchieren und malte dann einige Aquarelle.



Königsberg als Hauptstadt Ostpreußens ist Symbol einer 700-jährigendeutschen Geschichte, Kultur und Identität. KÖNIGSBERG, die Stadt Immanuel Kants, in der 1701 Friedrich I. zum König in Preußen gekrönt wurde, war und ist in erster Linie Hafenstadt.

1255 gegründet, war Königsberg 1457-1945 Hauptstadt und kulturelles, wissenschaftliches sowie wirtschaftliches Zentrum des östlichen Preußen, zugleich die östlichste und nördlichste deutsche Großstadt (bereits 1864 wurde die 100.000 Einwohner-Marke überschritten).

Massive Luftangriffe im August 1944, vor allem aber die „Schlacht um Ostpreußen“ und der Königsberg verliehene,letztlich todbringende Status einer „Festungsstadt“ führten zu Belagerung und fast vollständiger Zerstörung der Stadt, der erst Anfang April 1945 durch die deutsche Kapitulation sein Ende fand.

Die überlebenden deutschen Bewohner mussten die Stadt bis 1947/48 verlassen.

Seit 1946 heißt Königsberg Kaliningrad und die Stadt bildet heute mit ihren mehr als 460.000 Einwohnern das Zentrum des gleichnamigen Gebietes als russische Exklave im Baltikum. Nur wenig ist vom alten Königsberg als Bausubstanz geblieben, es gibt jedoch russische Pläne, die Altstadt wieder aufzubauen...

Zur Künstlerin Lucia Lamberti

Während ihres Aufenthaltes in Leipzig begann sich Lucia Lamberti, angeregt durch die Geschichten einer alten Königsbergerin, mit dem zerstörten Königsberg zu beschäftigen. Die in der süditalienischen Hafen- und Universitätsstadt Salerno aufgewachsene Künstlerin faszinierte die ehemals deutsche Stadt an der Ostsee. Mittels von ca. 300 Bildern näherte sich die Künstlerin der Stadt, der Landschaft und ihren Bewohnern, die optisch „eingefroren“ waren.

In Zusammenarbeit mit Ines Keerl und Karin Krzenck-Lichtenstein von der Salve art gallery wurde das entstehende Projekt umgesetzt und nun realisiert.

www.salveeuropa.eu
www.salve-art-gallery.de

Lucia Lamberti (1973) ist in Salerno geboren, machte dort das Abitur am Liceo artistico (Kunstgymnasium) und studierte italienische Philologie. Von 1993 bis 1995 spielte sie in der Truppe Benvenuto – Sanguineti, deren Video „Ultime notizie“ am 13. Torino Film Festival in Bereich Spazio Italia Gewinner war.

2000 erlangte sie das Diplom für Kunstrestaurierung. Als Spezialistin für Fresken arbeitete sie in Pompeji im Domus Marcus Lucretius und im Domus Iulius Polybius sowie in den Thermen von Stabiae.

Ab 2005 stellt sie in öffentlichen Institutionen und privaten Galerien aus. Über ihre künstlerische Entwicklung schrieben Eugenio Viola, Antonello Tolve, Gianluca Marziani, Martina Cavallarin und Achille Bonito Oliva. Werke von ihr befinden sich in permanenter Sammlung bei TERNA Rom,

im Lentos Kunstmuseum Linz, in der Kartause von Padula (Salerno) und in der Fondazione Orestiadi in Gibellina (Trapani). 2011 war sie als residierende Künstlerin am Leipzig International Art Programme (LIA). Derzeit lebt und arbeitet sie in Bologna.

 

Als Download-Dokument finden Sie hier eine Einladung zur Eröffnung der Ausstellung. Das deutsche Generalkonsulat bittet um eine kurze Mail an kultura@kaliningrad.diplo.de mit einer Info über Ihre Teilnahme.

 

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