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Huhn oder Ei? Wer ist schuld am Zustand des Sportpalastes „Junost“

Di, 08 Mai 2018 Kultur & Sport


Huhn oder Ei? Wer ist schuld am Zustand des Sportpalastes „Junost“

Der Sportpalast „Junost“ gelegen am Ufer des Pregel, im Stadtzentrum, in Sichtweite zur Hochbrücke und dem Gebäude der ehemaligen Königsberger Börse, ist in einem baufälligen Zustand. Daran soll das Meeresmuseum schuld sein.

Vor kurzem wurden mehrere Projekte im Rahmen eines Wettbewerbs veröffentlicht, die Vorstellungen von Kaliningrader Architekten zur Rekonstruktion des Sportpalastes „Junost“ zeigten. Das der gegenwärtige Zustand des Sportpalastes, weder vom baulichen noch vom architektonischen, in das sich neu gestaltende Umfeld einpasst, ist allen klar. Nun begann aber auch noch ein Streit, wer denn Schuld ist am baulichen Zustand des Gebäudes. Und man glaubt, dass das Meeresmuseum schuld ist, denn dort laufen seit Monaten mit Hochdruck die Bauarbeiten am neuen Hauptgebäude des Museums mit seiner originellen Dachkonstruktion (überdimensionale Weltkugel).

Das Meeresmuseum bestreitet die Vorwürfe und glaubt zu wissen, dass bereits vor Beginn der Bauarbeiten eine Reihe von Begehungsprotokollen zeigte, dass der Sportpalast in einem baufälligen Zustand ist. Dem Museum liegen offizielle Dokumente des föderalen Kulturministeriums vor.

Die Anschuldigungen kamen vom stellvertretenden Vorsitzenden des Kaliningrader Stadtrats Andrej Schumilin, der öffentlich äußerte, dass er befürchte, dass durch die Bauarbeiten am neuen Gebäude des Meeresmuseums der Sportpalast zusammenbrechen könnte.

„Kaliningrad-Domizil“ hat die Information genutzt, um einen Blick auf die Bauarbeiten des Meeresmuseums zu werfen und hierbei auch die Kamera über den Pregel schweifen lassen.

Uwe Niemeier

 

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