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Im Kaliningrader Gebiet historische Kanone gefunden

Sa, 21 Mär 2015 Kultur & Sport


Im Kaliningrader Gebiet historische Kanone gefunden

An einem mehr als merkwürdigen Ort im Kaliningrader Gebiet wurde eine Kanone, vermutlich aus der Zeit der napoleonischen Kriege gefunden.

Bei Restaurierungsarbeiten am Gebäude des „Zentrums für Kultur“ in der Stadt Sowjetsk (Tilsit) entdeckten Bauarbeiter ein äußerst seltenes archäologisches Objekt. Als man die Stufen zum Gebäude abriss, stießen die Bauarbeiter auf etwas Metallisches mit ungewöhnlicher Form. Bei näherem Hinschauen stellte sich heraus, dass es sich um eine alte Kanone handelt.

Das Gebäude wurde bereits zu sowjetischen Zeiten instandgesetzt und man vermutet jetzt, dass die Kanone schon damals entdeckt wurde, man jedoch nicht wusste, um was es sich handelt. Man stufte die Kanone einfach als Schrott ein und verwandte diesen Schrott als Verfüllung für die Stufen zum Gebäude.

Interessant ist noch der Umstand, dass es den Versuch gab, diese Kanone sehr schnell zu „privatisieren“. Bei Eintreffen der Denkmalschutzbeauftragten in Sowjetsk war die Kanone bereits verschwunden. Erst nach eindringlichen Befragungen stellte sich heraus, dass die Kanone bereit nach Kaliningrad verbracht worden ist, wo sie in einem Lager der Baufirma „untergebracht“ worden war.

Gegenwärtig ist nicht klar, welchem Museum nun dieser Fund übergeben werden soll. Die gusseiserne Kanone mit einer Länge von zwei Metern und einem Gewicht von 500 Kilogramm gehört mit großer Wahrscheinlichkeit in die Periode der napoleonischen Kriege. Welcher Seite diese Kanone zuzuordnen ist, ist ebenfalls noch unbekannt. Nach Restaurierung der Kanone hofft man auf eine Inschrift des Herstellerwerkes zu stoßen.

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