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Keine lebenden Hühner im Stadion

Mi, 13 Jun 2018 Kultur & Sport


Keine lebenden Hühner im Stadion

Hoffen wir, dass die Entscheidung der Kaliningrader Behörden, keinen internationalen Konflikt auslöst, denn es wurde beschlossen, dass man lebenden Hühnern den Zutritt zum Fußball-Stadion verweigern wird.

Besonders betroffen davon sind die Fußball-Fans aus Nigeria, deren Mannschaft in Kaliningrad spielen wird. Für sie sind lebende Hühner das Symbol des Sieges. Diese Entscheidung verkündete der Kaliningrader Minister für Kultur und Tourismus Andrej Jermak, der sich damit sicherlich keine Sympathiepunkte bei den Nigerianern holte. Diese hatten höflich angefragt und eine Absage erhalten.

Der Minister teilte tröstend mit, dass sein Ministerium und die Tourismusverantwortlichen bereit sind, alle nur möglichen exotischen Wünsche zu erfüllen – nur eben lebende Hühner gehören wohl doch noch in eine andere Kategorie. Der Minister informierte, dass er bereit ist, den Nigerianern einen Händler zu empfehlen, wo man ein lebendes Huhn kaufen kann und man würde auch einen Ort zeigen, wo man mit diesem lebenden Huhn, um den Sieg kämpfen kann – aber eben nicht im Stadion.

Anmerkung UN: Die nigerianische Mannschaft wird am 16. Juni gegen die Mannschaft aus Kroatien antreten. Eine Variante, wie man vielleicht doch noch ein Huhn in das Stadion verbringen kann, zeigt ein Videofilm. Hypnose macht vieles möglich, um unbemerkt an den Sicherheitskontrollen vorbeizukommen.

Uwe Niemeier

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