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Mauern fallen in Kaliningrad

Fr, 11 Mai 2018 Kultur & Sport


Mauern fallen in Kaliningrad

Viele Änderungen gibt es gegenwärtig in Kaliningrad. Die Fußball-Weltmeisterschaft ist – zumindest in der Vorbereitungsphase – ein wahrer Segen für die Stadtentwicklung. Und von den Veränderungen in der Stadt, ist natürlich auch der Fußball selber betroffen.

Erst vor wenigen Tagen wurde mit der Demontage einer Gedenktafel für Gauleiter Erich Koch begonnen. Diese Gedenktafel für einen deutschen Kriegsverbrecher, wurde im Jahre 2015 am Verwaltungsgebäude des Fußballclubs Baltika angebracht. Durch gesellschaftliche Aufmerksamkeit entdeckt, wurde sie nun von dem Mann abgeschraubt, der sie im Jahre 2015 angebracht hatte. Ja, so schnelllebig ist die Zeit in Kaliningrad.

Nun fallen nicht nur Gedenktafeln, sondern auch Mauern – nämlich die Außenmauer des Stadions „Baltika“. Sie machte schon über viele Jahre einen gebrechlichen Eindruck. Der gebrechliche Zustand der Mauer wurde deshalb besonders ersichtlich, weil man auf die bis dato angebrachten großflächigen Reklameplakate verzichtet hatte. Und da das gesamte Gelände umgestaltet werden soll, hat man jetzt mit dem Abriss der Außenmauer begonnen.

Aufgebaut wurde aber ein Baltika-Fan-Shop im EuropaCenter. Falls Sie mal in Kaliningrad sind, Zeit, Lust und ein wenig Geld haben … schau´n Sie mal vorbei. Herzlich willkommen.

Uwe Niemeier

Reklame

Baltica, Fussball-WM

   Kommentare ( 1 )

Hauke Veröffentlicht: 11. Mai 2018 23:14:15

Nun ja, der Koch war nun mal Gauleiter in Ostpreußen.
Ein Ruhmesblatt war der bestimmt nicht!
Von der Bevölkerung Kampf bis zum Letzten gefordert und selber feige geflohen.

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