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Meldonin entwickelt sich zu einem internationalen Problem

Mo, 28 Mär 2016 Kultur & Sport


Meldonin entwickelt sich zu einem internationalen Problem

Der russische Sportminister Mutko hat angekündigt, dass sich die Liste der positiv auf Meldonin getesteten Sportler bald verlängern wird. Das Medikament ist nun schon kein russisches mehr, sondern ein internationales.

Der russische Sportminister zeigte sich davon überzeugt, dass die Anzahl der Sportler, die das seit Anfang Januar auf der Dopingliste stehende Medikament eingenommen haben, sich in der allernächsten Zeit erheblich verlängern wird.

„Unsere Aufgabe besteht darin, mit dieser Aufgabe jetzt fertig zu werden und mit nüchternen Augen auf die Situation zu schauen. Wir hoffen auf eine konkrete Zusammenarbeit mit der WADA und internationalen Föderationen. Meldonin ist schon kein russisches Problem mehr sondern betrifft dutzende von Staaten in der ganzen Welt. Bisher stehen auf der Liste der Doping-Überführten 120 Sportler, davon 27 aus Russland.

Witali Mutko informierte, dass er sich persönlich mit dem Leiter der Anti-Doping-Agentur WADA in Verbindung gesetzt habe und gebeten habe mitzuteilen, welche Untersuchungsergebnisse es gebe zum Verbleib des Medikamentes im Blut nach dessen Einnahme. Die WADA konnte hierzu keinerlei Aussagen tätigen, da es keinerlei Untersuchungen hierzu gäbe.

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Sport

   Kommentare ( 1 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 3. April 2016 02:55:57

Warum kam Meldonin auf die Dopingliste? Das ist doch die entscheidende Frage.
Im Grunde genommen geht es doch gar nicht um das Meldonin als Dopingmittel. Der Erfinder dieses Medikaments bestreitet das ja auch vehement, daß es ein Dopingmittel wäre.
Es wurde erst einmal (bei der Wada?) festgestellt, daß hauptsächlich bei russischen und osteuropäischen Sportlern dieser Wirkstoff nachgewiesen wurde. Und nun kam die russophobe Politik aus Übersee ins Spiel. Wo ist sie eigentlich nicht im Spiel? Ach ja, In der Bewältigung der von ihr angerichteten Flüchtlingskrise im Nahen und Mittleren Osten.
Aber immer nach dem alten US-Motto, alles was Rußland schadet, ist gut. Also wurde in bewährter Weise US-"Einfluß" auf die Wada ausgeübt, dieses Mittel auf die Dopingliste zu setzen. USA als Antikorruptions- Vorkämpfer beim Fußball?
Diese Meldonin-Story ist keine Erfindung von mir, daß hat eine US-Zeitung heraus gefunden.
Nun ist es ja aber auch bekannt, daß diese Think Thanks (hab ichs richtig geschrieben), die sich das ausgedacht haben, wie üblich in ihren Überlegungen nicht bis zum Feierabend sondern nur bis Mittag denken können. Also ging wie so oft der Schuß nach hinten los. Von den bisherigen 125 (?) "ertappten" Dopingsündern mit Meldonin sind es nicht 125 Russen oder dergleichen, sondern nur 27 (bis jetzt). Die anderen fast hundert rekrutieren sich von Afrika, über Lettland, Schweden, Deutschland, und noch anderen auch weiteren EU-Ländern, was ich so erfahren konnte. Deswegen ist es ja auch schlagartig ruhig geworden im Medienwald des Westens.
Der Erfinder dieses Mittels, meines Wissens nach ein Lette, will mit allen Mitteln erzwingen, daß das Medikament wieder von der Wada-Liste verschwindet. Man stelle sich vor, ein renomiertes internationales oder US-Gericht stellt diese Mauschelei sozusagen gerichtsnotorisch fest. Was ist dann mit Schadenersatz und Ansehen, auch der WADA?
Au Backe, meine Fantasie!
Der Effekt dieser Angelegenheit ist, daß dem russischen Staat ein Fauspfand in die Hand gegeben wurde, gegen die wirklichen Dopingsünder in Rußland vorzugehen und die rechtlichen Regelungen dagegen zu schaffen.
Das ist ja nun wieder gar nicht im Sinne der Störer und Stänkerer in Übersee und westlich der Memel.
Außerdem kommt die russische als auch die litauische Firma mit der Produktion dieses Medikaments derzeit kaum hinterher. Es findet reißenden Absatz bei allen möglichen auch Nicht-Sportlern, und nicht nur östlich der Memel.

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