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Museum der sowjetischen Kindheit in Kaliningrad

Fr, 02 Nov 2018 Kultur & Sport


Museum der sowjetischen Kindheit in Kaliningrad

Russische Studenten der Kant-Universität in Kaliningrad haben ein kleines Museum der sowjetischen Kindheit geschaffen. Es zeigt viele Exponate aus Spenden Kaliningrader Bürger aus der Kindheit, der Schule, den Studentenjahren, den Jahren als Pionier und Komsomolze. Die Ausstellung ruft viele Emotionen, insbesondere bei Besuchern der damaligen Generation hervor.

Es ist ein öffentliches Museum im Gebäude der Universität. Sie müssen sich vorher anmelden, damit Sie durch Studenten begleitet werden können, die Ihnen die Ausstellung in russischer oder englischer Sprache erklären.

Nutzen Sie auch die Hinweise am Ende des Films, insbesondere zur Internetseite des Museums, wo Sie mehrere 3-D-Filme finden, wie die damaligen Menschen nach dem Krieg und in den Aufbaujahren gelebt haben.

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Kultur, Museum

   Kommentare ( 2 )

boromeus Veröffentlicht: 2. November 2018 16:18:08

Historisch bestimmt interessant und sehenswert.Wäre natürlich schön, so etwas auch mal aus ostpreußischer Zeit zu zeigen.Eine deutsche Schule der Jahrhundertwende,heute als Museum,in dem russische Schulklassen erleben können, wie eine deutsche Schule zu dieser Zeit aussah.Angefangen von original nachgebauten Schülerpulten,bis hin zu Schiefertafeln,Lesebüchern,Zeugnissen, Tintenfässern und natürlich auch einem Rohrstock auf dem Lehrerpult.Bekannt über die Grenzen KGDs hinaus, deren Existenz schon oft zu Besuchen regionaler Fernsehanstalten führte.Die mit viel Herzblut,Liebe und Mühe einer russischen Staatsbürgerin in ihrem Privathaus eingerichtet wurde und unendgeldlich betrieben wird....

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 2. November 2018 16:53:06

... gibt es alles. Ich hatte darüber bereits im Jahre 2013 berichtet. Allerdings funktioniert der verlinkte Beitrag zur weiteren russischen Quellen nicht mehr:
http://kaliningrad-domizil.ru/portal/information/kultur-and-sport/sonntagsspaziergang-zum-schulmuseum-waldwinkel/

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 3. November 2018 20:26:16

Nach meinen Informationen war die russische Kindheit in Kalinigrad deutlich härter als auf den Bildern zu sehen ist. Sind doch viele russische Bürger in der Hoffnung gekommen schöne Bauernhöfe und Häuser übernehmen zu können, und waren entsetzt über die Zerstörungen im Kalinigrader Gebiet. Das System der Entwässerung war ihnen völlig unbekannt und in Unkenntniss über dessen Funktion wurde diese großflächig zerstört. Die Neusiedler haben dafür hart bezahlen müssen, und tun es in den nördlichen Regionen Kalinigrads leider immer noch.

Nach dem man zu Sowjetzeiten sich nach und nach gefangen hatte, begann nach der Perestroika die nächste Krise mit geradezu wild west ähnlichen Zuständen. Die Kalinigrader Russen haben echt was durchgemacht.

Der jetzigen Jugend wünsche ich ein besseres Leben.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 3. November 2018 21:07:21

... ja, so ist es - kurz zusammengefasst - sicher richtig.

Was das Meliorationssystem anbelangt, so wird es jetzt aus dem föderalen Topf viele Milliarden Rubel für dessen Wiederherstellung geben. In Kaliningrad soll eine spezielle Kommission geschaffen werden, die sich damit beschäftigt. Das größte Problem sind ungeklärte Eigentumsverhältnisse von Kanälen, Wegen usw.

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