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Sportminister Mutko zum Stadionbau in Kaliningrad

Mo, 01 Sep 2014 Kultur & Sport


Sportminister Mutko zum Stadionbau in Kaliningrad

Der föderale Sportminister Mutko, Hauptverantwortlicher für die Vorbereitung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland, will seine Vorstellungen zum Stadion in Kaliningrad durchsetzen.

Nachdem der russische Präsident Wladimir Putin am vergangenen Freitag klipp und klar gesagt hat, dass es keine Änderungen in der Liste der Ausrichterstädte für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 geben wird, trat riesengroße Erleichterung in Kaliningrad ein.

Aber sofort trat auch der föderale Sportminister Mutko auf und dämpfte die neue Euphorie in Kaliningrad. In erklärte öffentlich, dass der von Kaliningrad ausgewählte Platz für den Bau des Stadions nicht glücklich gewählt ist. Am Samstag erklärte er während eines Auftritts im russischen TV-Kanal Rossia-2“, dass die Investitionen welche in die Vorbereitung des Grundstücks und den Bau selber aufgewandt werden müssen, jenseits von Gut und Böse sind. Insgesamt ist das Kaliningrader Projekt das teuerste Projekt von allen Ausrichterstädten.

Der föderale Sportminister schlug vor, das bereits vorhandene Stadion „Baltika“ zu rekonstruieren und so aufzurüsten, dass es für 35.000 Zuschauer Platz bietet. Und er informierte, dass alle, die darüber nachdenken müssen, bereits mit dem nachdenken begonnen haben.

Allerdings ist es auch interessant, die Geschichte des Stadionneubaus zu betrachten. Als Mutko im April 2013 in Kaliningrad war, erklärte er genauso lautstark, dass der von Kaliningrad ausgewählte Bauplatz auf der „Insel“ endgültig ist. Er schätzte diesen Bauplatz als sehr perspektivreich für die Entwicklung der Stadt ein und er verwendete sogar den Ausdruck, dass der Platz auf der „Insel“ optimal ist. Alle anderen Konkurrenzbauplätze hätten bereits einen Besitzer und das bringt Probleme mit sich. Und er war damals auch einverstanden, dass dieser Bauplatz zusätzliche Kosten verursachen wird.

Weiterhin erklärte Mutko damals, dass das alte Stadion „Baltika“ abgerissen werden müsste, damit man an dieser Stelle eine andere moderne Sportstätte errichten könnte.

Für die Erarbeitung des jetzigen Stadionprojektes auf der Insel (also der Bauzeichnungen) wurden schon 850 Mio. Rubel (18 Mio. Euro) verausgabt. Die gleiche Summe wurde nochmals für die ingenieurtechnische Vorbereitung des Grundstücks, welche schon sehr weit fortgeschritten ist, bezahlt.

Im Dezember 2012, als kurz nach Bekanntwerden, das Kaliningrad Ausrichterstadt wird, empfahl der damalige Vertreter des russischen Präsidenten für das Kaliningrader Gebiet Stanislaw Woskresenski eine sparsamere Variante für den Stadionneubau. Er schlug auch vor, die eingesparten Gelder lieber in die marode Infrastruktur des Kaliningrader Gebietes zu investieren.

Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/community/4216499-mutko-nastaivaet-na-rekonstruktsii-baltiki-k-chm2018-vmesto-zastroyki-ostrova.html

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