Kaliningrad-Domizil

Informationsagentur
+7 (4012) 32-65-32

Umfrage

Wissenstest Juni 2017
  • Gouverneure der russischen Regionen werden …

Alle Umfragen

Weitere geheime Räume unter Lasch-Bunker gefunden

So, 08 Feb 2015 Kultur & Sport


Weitere geheime Räume unter Lasch-Bunker gefunden

In der letzten Zeit hat der Kaliningrader Historiker Sergej Trifonow mit spektakulären Meldungen zu geheimnisvollen Räumlichkeiten unter dem Führungsbunker des General Lasch die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Aufmerksamkeitskonzentration setzt sich nun fort.

„Das ist das Bernsteinzimmer!“ – so der Historiker Sergej Trifonow zu den unterirdischen Räumen unter dem Führungsbunker des letzten Kommandanten der Festung Königsberg. Der Historiker zeigte eine Öffnung, durch die er eine Sonde abgesenkt hatte.

Die Forschungsmannschaft von Trifonow beschäftigt sich jetzt intensiv mit diesen unterirdischen Räumlichkeiten. Auf den Fotos, die die Sonde lieferte, sind zwei Eingänge zu sehen, die zu zwei Tunneln führen und ein großer metallener Kasten mit Tragegriffen. Hier soll sich das Bernsteinzimmer befinden. Alles steht unter Wasser und die Aufnahmen sind unscharf.

Die Paneele des Bernsteinzimmers hatten eine Größe von 2x2,5 Metern und können sich, nach Meinung des Historikers, durchaus in diesem Metallkasten befinden. Im zweiten Tunnel, welcher in Richtung Königsschloss führt, ist vielleicht das Gold der Dresdner Bank versteckt – 4,5 Tonnen, welches während des Krieges spurlos verschwunden ist.

Jetzt will die Historikergruppe unter der Bezeichnung „Königsberg-13“ noch einen weiteren Ort untersuchen. Hinter den Mauern des Bunkers befindet sich noch ein weiteres Lager mit einer Größe von 2x7 Metern. Nach Abschluss der Forschungen, sollen alle diese Räumlichkeiten geöffnet werden.

Die Gesamtfläche des Bunkers hat eine Größe von 1.100 Quadratmetern und eine Tiefe von bis zu 16 Metern. Der Historiker vermutet unter dem bekannten Bunker eine weitere, bisher unbekannte Etage. Bereits im November vergangenen Jahres hatte die Suchgruppe Räumlichkeiten mit einem großen Gegenstand sondiert und vermutet, dass man das KANT-Denkmal gefunden habe, welches ebenfalls während des Krieges spurlos verschwunden war.

Der stellvertretende Direktor des Kulturhistorischen Museums zeigte sich über die Arbeiten informiert, bemerkte aber, dass bisher keinerlei Dokumente, Fotos oder sonstige Materialien von dieser Gruppe vorgelegt worden sind. Deshalb kann es auch keinerlei Genehmigungen für irgendwelche Grabungsarbeiten geben.

Reklame

Königsberg

   Kommentare ( 0 )

Um einen Kommentar zu schreiben müssen Sie sich registrieren oder autorisieren
Melden Sie sich an