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Bald russische Fremdenlegion?

Fr, 09 Jan 2015 Politik & Gesellschaft


Bald russische Fremdenlegion?

Der russische Präsident Wladimir Putin hat einen Erlass unterschrieben, welcher die allgemeinen Prinzipien für einen Dienst in der russischen Armee präzisiert.

Die Neuerungen in diesem Erlass regeln, wie Ausländer in den Reihen der russischen Armee dienen können. Um in der russischen Armee dienen zu können, wird mit dem Ausländer ein Vertrag für fünf Jahre unterzeichnet. Dienen kann der Ausländer nur als Soldat bis maximal Sergeant.

Ausländer können zu Kampfeinsätzen herangezogen werden. Sie können unter Bedingungen des Ausnahmezustandes, aber auch zu realen Kampfhandlungen hinzugezogen werden. Der Einsatz der Ausländer hat hierbei auf der Grundlage anerkannter Normen und Prinzipien der internationalen Rechtsprechung zu erfolgen sowie unter Beachtung internationaler Verträge der Russischen Föderation und der nationalen russischen Gesetzgebung.

Ein Ausländer, der in der russischen Armee dienen möchte, muss einen Antrag im zuständigen Militärkommissariat oder direkt in einem Truppenteil stellen. Der Rekrut muss die russische Sprache sprechen.

Befindet sich der Ausländer in Fahndung oder laufen gerichtliche Untersuchungen, so kann er nicht in der Armee dienen. Ein weiterer Ausschlussmoment ist eine noch nicht verbüßte oder verjährte Strafe.

Der Erlass regelt auch generell Altersbegrenzungen für dienende Armeeangehörige.

Marschälle, Armeegenerale und Generaloberste dürfen bis zum 65. Lebensjahr dienen. Darüber hinaus kann noch ein Arbeitsvertrag mit ihnen für maximal fünf Jahre zur Erfüllung bestimmter Aufgaben abgeschlossen werden. Für Frauen ist das maximale Alter mit 45 Jahren festgelegt.

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