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Der älteste Bürger Russlands ist gestorben

So, 12 Mai 2019 Politik & Gesellschaft


Der älteste Bürger Russlands ist gestorben
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Im Jahre 1894 wurde Nikolai der II. zum russischen Zaren gekrönt. Drei Jahre später, im Jahre 1897 erblickte Appas Ilijew (Аппаз Илиев) in Inguschetien das Licht der Welt. Nun ist er im Alter von 122 Jahren gestorben.

Er lebte unter dem Zaren, sah die erste Revolution in Russland im Jahre 1905, sah die zweite Revolution im Jahre 1917. Er überlebte den Ersten Weltkrieg und den Zweiten Weltkrieg. Er sah Lenin, Stalin, Chrustschow, Breschnew, Andropow, Tschernjenkow, Gorbatschow, Jelzin, Putin und Medwedjew.

Und bei all dem hatte er noch Zeit, acht Kinder zu zeugen, die ihm wiederum 35 Enkel schenkten und 20 Urenkel.

Inguschetien scheint also der ideale Ort in Russland zu sein, um ursteinbeinalt zu werden.

Sollten sich nun die russischen Bürger daran ein Beispiel nehmen und eine Völkerwanderung dorthin einsetzen, so könnte Russland sein gegenwärtiges demographisches Problem lösen, denn die Bevölkerungsanzahl stagniert, obwohl die Lebenserwartung wächst.

Inguschetien hat eine Fläche von 3.600 Quadratkilometern – also nur ein Viertel der Fläche des Kaliningrader Gebietes, aber eine Bevölkerung von 497.000 Menschen, also die Hälfte der Bevölkerung des Kaliningrader Gebietes. Die Republik befindet sich im Nordkaukasus, also einer der Regionen, wo die Bevölkerung mit dem Leben besonders zufrieden ist – wie eine jüngste Umfrage ergeben hatte.

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   Kommentare ( 1 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 12. Mai 2019 20:56:34

Nun muß man natürlich mit den 35 Enkeln Überzeugungsarbeit leisten, daß zu den bereits 20 Urenkeln noch 60 dazu kommen sollen.
Wie würde das dann mit den Ur-Ur-Enkeln? Müßten doch bestimmt auch schon welche im heiratsfähigen Alter sein?

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