Kaliningrad-Domizil

Informationsagentur
+7 (4012) 32-65-32

Deutsches Siedlungsprojekt im Königsberger Gebiet

Do, 12 Jul 2018 Politik & Gesellschaft


Deutsches Siedlungsprojekt im Königsberger Gebiet

Das föderale Informationsportal REGNUM berichtet unter heutigem Datum, dass eine deutsche Initiativgruppe den Bau einer deutschen Siedlung im Königsberger Gebiet plant. Es handelt sich um Deutsche, die die Zugehörigkeit der Krim zu Russland ignorieren. REGNUM bittet den Pressedienst der Regierung um eine Erklärung.

Das Informationsportal REGNUM informiert seine Leser über die Pläne der deutschen Gruppe aus Kiel, die den Bau eines Dorfes im „Königsberger Gebiet“ planen, einem Gebiet, welches nicht existiert.

Auf der Internetseite des Fonds „Deutsch-russisches Friedenswerk e.V.“ wird über enge Kontakte zum Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow und der Gebietsregierung informiert. Auf der Startseite des Fonds wird eine Karte der Russischen Föderation in den russischen Nationalfarben ohne die russische Halbinsel Krim gezeigt.

Das Informationsportal informiert weiter, dass die Verantwortlichen dieses deutschen Fonds, gemeinsam mit anderen Interessierten, eine Reise in das Königsberger Gebiet planen. Zeitpunkt ist der 21.-28. Juli 2018.

In diesem Zusammenhang hat das föderale Informationsportal REGNUM eine offizielle Anfrage an den Pressedienst der Kaliningrader Gebietsregierung gesandt, mit der Bitte sich zu äußern, welche Kontakte die Gebietsregierung zu diesem deutschen Fond pflegt.

Uwe Niemeier

Reklame

Deutsches, Germanisierung

   Kommentare ( 6 )

Herr Hoffmann Veröffentlicht: 12. Juli 2018 17:02:57

... das sieht alles sehr mysteriös / nebulös aus ...

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 12. Juli 2018 17:40:07

... ich denke, der Nebel wird sich sehr bald in völlig klare Sicht auflösen.

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 12. Juli 2018 19:43:53

Dank dieses ungeschickten Beginn ist nichts brauchbares zu erhoffen. Sollten sie wirklich Kontakt mit dem Gouverneur haben, hätten sie diesem schon einmal den Vortritt bei einer ev. Bekanntmachung lassen müssen.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 12. Juli 2018 21:16:14

Ich habe bei dieser Truppe irgendwie ein schlechtes Bauchgefühl. Die wollen in der russischen Exklave eine deutsche Enklave installieren, aber nicht mit der Maßgabe in Rußland zu sein, sondern eine ostpreußische Siedlung mit all den alten Begriffen, vermutlich auch den alten Anschauungen. Wenn man das so liest, so kam es mir jedenfalls vor, als wenn die über deutsches Territorium unter zeitweiser russischer Verwaltung sich äußern, mit der man so zwangsläufig erst einmal sich arrangieren muß.
Ob das wirklich so ist, daß die Gebietsregierung die Tore schon weit aufgemacht habe, damit das "Friedenswerk" mit Schalmeienklängen in KG einmarschieren kann?

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 12. Juli 2018 22:39:23

... einfach ein wenig Geduld haben und abwarten.

Gerald Hübner Veröffentlicht: 13. Juli 2018 12:54:43

Unabhängig davon, dass kaum ein Ausländer in der RF Grundstücke erwerben kann - außerhalb des absoluten Eigenbedarfs und nicht in Grenznähe - , scheinen die wirklich nur das Beste der Deutschen zu wollen - deren Geld - und dann ab in die Malediven(z.B.), solange die noch oberhalb der Wasserlinie liegen.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 14. Juli 2018 19:10:47

Da machen es wohl die Buren ganz anders. Die weißen Farmer in Südafrika, die derzeit für die Versorgung der gesamten Bevölkerung dieses Landes zuständig sind, werden derzeit, so habe ich es gelesen, in einer umgekehrten Apartheid gehalten und unter dem neuen Präsidenten mit zunehmender Intensität enteignet und außer Landes getrieben.
Die Schwarzen übernehmen die Farmen und meinen, diese weiter führen zu können, bis sie alles Saatgetreide aufgegessen haben.
Nun sind vor einigen Tagen oder Wochen (?) eine Abordnung des südafrikanischen Farmerverbandes nach Rußland gekommen und bitten darum, nach Rußland umsiedeln zu dürfen. sie möchten brach liegendes Ackerland (derzeit über 40 Mio. ha in Rußland) pachten und als Farmer in allen Bereichen tätig werden.
Jeder Farmer würde bis zu 100.000 Dollar für die Landpacht mitbringen.
Bevorzugen würden sie die Gegend um Stawropol, würde klimatisch mit Südafrika vergleichbar sein.
Mehr weiß ich davon noch nicht.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 14. Juli 2018 19:16:42

... ich kenne die Information, habe aber in russischen Medien noch nichts davon gelesen. Da sich diese Gruppe im russischen Mutterland ansiedeln will, habe ich dazu auch eine andere Meinung, als zu Ansiedlungsversuchen in der äußerst empfindlichen Kaliningrader Region.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 14. Juli 2018 21:18:11

"... , habe ich dazu auch eine andere Meinung, als zu Ansiedlungsversuchen in der äußerst empfindlichen Kaliningrader Region."

Ich auch!

Um einen Kommentar zu schreiben müssen Sie sich registrieren oder autorisieren
Melden Sie sich an