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Deutschland übergab sterbliche Überreste sowjetischer Soldaten

Mo, 17 Nov 2014 Politik & Gesellschaft


Deutschland übergab sterbliche Überreste sowjetischer Soldaten

Am Totensonntag übergab die deutsche Organisation der Kriegsgräberfürsorge der russischen Seite die sterblichen Überreste von 10 sowjetischen Soldaten, welche in den Kämpfen um Königsberg während des Großen vaterländischen Krieges ihr Leben gaben.

Nach den Worten des Leiters des kriegsgeschichtlichen Dienstes der Ostseeflotte Oleg Bobrowski, wurden die sterblichen Reste der sowjetischen Soldaten im Verlaufe von Exhumierungsarbeiten auf einem der größten Kaliningrader Friedhöfe, der sich auf dem Territorium eines alten deutschen Friedhofs befindet, gefunden. 

Es stellte sich heraus, dass diese zehn sowjetischen Soldaten an verschiedenen Frontabschnitten gekämpft hatten und in Königsberg Insassen eines Konzentrationslagers waren. In Königsberg befanden sich mehr als 20 Konzentrationslager. Alle sowjetischen Soldaten sind im Februar/März 1945 gestorben. Der Älteste unter ihnen war 40 Jahre, der Jüngste 27 Jahre alt.

Gemeinsam mit den sterblichen Überresten wurden Kampfauszeichnungen, persönliche Gegenstände Uniformknöpfe gefunden. Jetzt wird nach Verwandten dieser Soldaten gesucht, die bis dato immer noch den Status „vermisst“ haben.

Die endgültige Beisetzung der sterblichen Überreste findet auf dem Militärfriedhof in Kaliningrad statt, nachdem noch lebende Familienangehörige dieser Gefallenen gefunden wurden.

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Deutsches, Russland

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