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Deutschland findet nun auch Gift bei Russen

Di, 18 Sep 2018 Politik & Gesellschaft


Deutschland findet nun auch Gift bei Russen
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation.

 

Seit einigen Tagen gibt es Meldungen in den russischen Medien, dass Pjotr Wersilow, ein Mitglied der Gruppe Pussy Riot, sich in einem bedenklichen gesundheitlichen Zustand befindet und seit dem 11. September in russischen medizinischen Einrichtungen behandelt wird.

 

Nun hatte er sich entschlossen, sich am 15. September nach Deutschland ausfliegen zu lassen, um sich dort in Behandlung zu begeben. Russische Medien veröffentlichten Fotos, wie er auf einer medizinischen Trage mit geschlossenen Augen in das Flugzeug verbracht wurde. Andere Fotos wiederum zeigen ihn sitzend im Flugzeug mit geöffneten Augen.

Gegenwärtig befindet sich Wersilow in der Berliner Charité. Die dortigen Ärzte informieren über eine Verbesserung des Gesundheitszustandes. Sie kommentieren weiter, dass der Verdacht besteht, dass Wersilow vergiftet worden sein könnte.

Es gibt wirklich einen hohen Grad an Wahrscheinlichkeit einer Vergiftung. Wir haben keinen Grund etwas anderes anzunehmen, wenn wir den Zustand beurteilen, in dem sich der Patient befindet – so der Vertreter der Klinik Professor Kai-Uwe Eckardt während einer Pressekonferenz.

Die Spezialisten konnten nicht feststellen, mit welchem Gift er Kontakt hatte. Vielleicht habe er auch Medikamente genommen.

Auf eine entsprechende Frage äußerte der Professor, dass man auch die Möglichkeit eines Rauschgiftgenusses nicht ausschließen kann. Allerdings haben die Blutanalysen keine derartigen Erkenntnisse gebracht.

Auch russische Ärzte konnten bei Blutuntersuchungen keine verdächtigen Bestandteile feststellen.

Die letzte Aktion, an der Wersilow im Rahmen der Pussy Riot Gruppe teilnahm, war während der Fußball-Weltmeisterschaft im Luschny-Stadion. Dort stürmten die Damen in Polizeiuniform auf das Spielfeld, so dass das Spiel unterbrochen werden musste. Die Teilnehmer erhielten 15 Tage Arrest.

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Gesellschaft

   Kommentare ( 3 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 20. September 2018 01:53:38

Helft mir doch bitte mal auf die Sprünge. Wie hieß denn der Carite´- Professor, der 2013 oder 2014 der engen Freundin Merkels, der Gas-Prinzessin Julia die schwere Kankheit bescheinigt hatte, daß sie aus angeblich gesundheitlichen Gründen unbedingt und wegen der Menschenrechte und ... und ...unbedingt nach Deutschland auszufliegen sei.
Medienträchtig ließ sie sich im Rollstuhl auf dem Maidan in Kiew im Februar 2014 auf die Bühne schieben. Dann kam die Spontanheilung.
Ist das jetzt wieder das Gleiche?

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 20. September 2018 07:41:03

... interessant! Ist das wirklich ein und derselbe Professor?

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 20. September 2018 20:49:01

Ich weiß es eben nicht genau. Ich bin noch am "recherchieren". Wenn es stimmen sollte, wäre das mehr als interessant. Denn dieses "Gefälligkeitsgutachten" dieses Charite´-Professors für Merkels antirussisches Intrigantenstadel war und ist doch eigentlich eine Riesenschweinerei, die doch sehr schnell in Vergessenheit gebracht werden sollen.
Sollte es wirklich "derselbe" sein, wirft das doch ein bezeichnendes Licht auf die bestimmt selbe Auftraggeberin. So wie diese mit einer Energie und Vehemenz die Aussetzung der Rußlandsanktionen ablehnt.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 20. September 2018 21:24:19

... dann melden Sie sich mal wieder, wenn es neue Erkenntnisse hierzu gibt.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 22. September 2018 20:47:13

"Unter Berufung auf ein Gutachten des Chefarztes der Berliner Charité, des Neurologen Professor Karl Max Einhäupl, hatte sich die 51-jährige Timoschenko geweigert, an dem Prozess teilzunehmen. Ihr Verteidiger Sergej Wlassenko forderte, den Prozess zu verschieben, bis es seiner Mandantin wieder besser gehe." Also nicht Professor Eckhardt. Aber wieder die Charite´, die ihren guten Namen auf´s Spiel setzt.

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