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Die Meldung des Tages: Jakunin lehnt Senatsposten im Föderationsrat ab

Mi, 16 Sep 2015 Politik & Gesellschaft


Die Meldung des Tages: Jakunin lehnt Senatsposten im Föderationsrat ab

Der ehemalige Präsident der „Russischen Eisenbahn“ Wladimir Jakunin hat mitgeteilt, dass er sich an den wiedergewählten Gouverneur des Kaliningrader Gebietes Nikolai Zukanov gewendet hat mit der Bitte, ihn nicht zum Senator im Föderationsrat zu ernennen.

„Ich bin der Meinung, dass ein Mensch für die Gesellschaft und natürlich auch für sich maximal von Nutzen sein kann, wenn er über das notwendige Wissen und die Erfahrung verfügt, die ihm zur Verfügung steht“, - so Jakunin vor Journalisten.

„Im Verlaufe von 20 Jahren habe ich in großen russischen gesellschaftlichen Organisationen gearbeitet: im Fond Andrej des Erstgerufenen, im Zentrum für nationalen Ruhm, in internationalen Organisationen wie „Dialog der Zivilisation“, - erinnerte Jakunin.

Diese Erfahrungen und das dort gesammelte Wissen führen ihn in eine gewisse Entscheidungsrichtung. Er habe sich mit seinen Freunden, Kollegen, mit der Führung beraten und man hat mich in dieser Entscheidung bestärkt. Und so werde ich mich heute an den wiedergewählten Kaliningrader Gouverneur mit der Bitte wenden, mich nicht als Vertreter des Kaliningrader Gebietes in den Föderationsrat zu entsenden – so Jakunin weiter.

„Ich hoffe, dass ich auch weiterhin der Gesellschaft nützlich sein kann, mich konzentrieren kann auf eine Experten- und wissenschaftliche Arbeit, eine gesellschaftliche Tätigkeit – in erster Linie im Bereich internationaler Beziehungen und des internationalen Dialogs zwischen den Gesellschaften“, - so Jakunin.

Nach dieser Absage bleiben auf der Kandidatenliste nur noch zwei Personen: der Kaliningrader Bürgermeister Alexander Jaroschuk und der bis dato als Senator eingesetzte Oleg Tkatsch. Die Liste schrumpft jedoch auf eine Person, nämlich den jetzigen Senator zusammen, da Alexander Jaroschuk bereits vor Wochen erklärt hat, dass er unter keinen Umständen diese Funktion übernehmen wird.

 

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Duma, Föderalpolitiker

   Kommentare ( 1 )

.g Radeberger Veröffentlicht: 16. September 2015 18:23:44

Für "Loyalität und Meinungsfreiheit auf unserem Portal"

Ich bin der Meinung, daß das ins Bild der Gegenpropaganda gehört, die gegen die russische "Staatspropaganda" vom Westen aufgebaut wird. Ich weiß das aus anderen Internetportalen, die "nicht Rußland-feindlich" agieren und dermaßen attackiert wurden, daß diese Plattformen geschlossen werden mußten. Bei Kaliningrad-Domizil "fehlen" die niveaulosen Beiträge über Putin-Trolle, über Beiträge unter der Gürtelinie und das Zumüllen mit den verschiedensten Beiträgen, die überhaupt nichts mit dem Thema zu tun haben. Wenn man sich woanders manchmal die Komunikation zwischen zwei oder drei "Foristen" mal genau durchliest, kommt man zum Ergebnis, daß sich eine Person unter verschiedenen Nicknames mit sich selbst unterhält. Ich will mal unken, der Moderator führt Selbstgespräche in eine vorgegebene Richtung.
Das alles "fehlt" bei Kaliningrad-Domizil. Diesen Schrott aber raus zu halten, kostet Zeit und Engagement. Also muß die Zermürbungstaktik her, bis der Betreiber der Internetplattform aufgibt.
Wenn man sich die sogenannten Foren anderer Online-Anbieter mal anschaut, ist es die Regel, daß bestimmte Foristen einen Haken hinter dem Namen haben und nicht freigeschalten werden oder daß die Meinungen zu gegensätzlich zur erwünschten sind, dann wird das Forum nach kurzer Zeit geschlossen. Wer kann sich nicht an die Mär von den Putin-Trollen in St. Petersburg erinnern.
Ach war das aufregend. Alle Online-Portale, die in ihrer Anti-Rußland- Position etwas auf sich hielten, hatten tage-ja wochenlang Schlagzeilen.
Lange Rede, kurzer Sinn - Uwe, machen Sie weiter so und lassen Sie sich nicht beeindrucken. Danke für das Portal und die sehr oft sehr interessanten und oft mit einem hintergründigen Humor versehenen Mitteilungen und Beiträge.
Ihr Radeberger
Wie kommt es eigentlich, daß mein Beitrag gestern abend und auch heute vom Absenden-Button unter diesem Artikel nicht angenommen wurde?

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 16. September 2015 22:47:20

... zum letzten Satz: Das kann manchmal passieren, wenn zuviele Leute gleichzeitig auf dem Portal sind und auch gleichzeitig kommentieren. Auch ich habe dann Probleme, auf dem Portal irgendwelche Arbeiten vorzunehmen. Das sind technische Unzulänglichkeiten die wegfallen, wenn wir irgendwann unser Portal neu gestalten.

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