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Die Zahl der Drückeberger wurde halbiert

Sa, 09 Nov 2013 Politik & Gesellschaft


Die Zahl der Drückeberger wurde halbiert

Armeedienst ist Dienst am und für das Vaterland. Nicht alle mögen ihn, nicht alle sind für den schweren Soldatenalltag geboren und geeignet.

Und einige helfen nach um nicht geeignet zu sein. In den Jahren nach 1990 wuchs die Anzahl der Drückeberger, die Anzahl derer die mit den verschiedensten Mitteln eine Freistellung vom Armeedienst erreichten.

Vieles wurde nun in den letzten Jahren getan, um den Dienst in der Armee wieder attraktiver zu machen. Noch ist nicht alles gelungen, aber die Zahl der Nichtdiener ist im letzten Halbjahr um die Hälfte zurückgegangen. In der vergangenen Einberufungsperiode wurden in ganz Russland 7.000 Wehrdienstpflichtige registriert die versucht hatten vom Armeedienst freigestellt zu werden, so verringerte sich die Zahl zur diesjährigen Herbsteinberufung auf 3.000.

Die Gründe für diese positive Entwicklung sehen Vertreter im Verteidigungsministerium einerseits im neuen Gesetz über den Armeedienst. Darin ist festgelegt, dass Ungediente keine Arbeit in anderen staatlichen Organen aufnehmen dürfen. Eine andere Möglichkeit ist in dem allmählichen Übergang der Armee in eine Berufssoldatenarmee zu sehen, die vom Präsidenten Putin favorisiert wird. Daraus ergibt sich alljährlich ein sinkender Bedarf an Grundwehrdienstleistenden. 

Die Anzahl der einzuberufenden Grundwehrdienstpflichtigen sollte nach den Vorstellungen des russischen Generalstabes von vor drei Jahren noch 700.000 betragen. Real beläuft sich der aktuelle Bedarf bereits nur auf 250.000 Soldaten.

Quelle: http://www.klops.ru/news/Obschestvo/81286/Za-polgoda-cislo-uklonistov-v-Rossii-sokratilosj-v-dva-raza.html

Kaliningrad selber scheint aber bei der allgemein positiven Tendenz eine Ausnahme zu bilden. Der Militärkommissar des Kaliningrader Gebietes, Alexander Milkowitsch brachte seine Besorgnis zum Ausdruck, dass Kaliningrad die vorgegebenen Einberufungszahlen für den Herbst vermutlich nicht erfüllen wird.

Besonders schwierig ist die Situation in der Stadt Kaliningrad, in Baltisk und Gwardejsk. Außerdem wird der Plan für das Aufspüren von Fahnenflüchtigen nicht erfüllt. 60 Prozent aller Fahnenflüchtigen kommen aus der Stadt Kaliningrad, acht Prozent jedoch werden nur strafrechtlich gesucht. Eine ähnliche Situation gibt es in Nesterow. Hier wurde nicht ein einziger Fahnenflüchtiger gefunden. Gründe für das Nichtauffinden von Fahnenflüchtigen ist die nicht abgestimmte Arbeit zwischen den Einberufungskommissionen und den örtlichen Polizeirevieren – so der Militärkommissar.

Insgesamt gibt es für die Herbsteinberufungsperiode 6.162 Wehrpflichtige, von denen aber nur 2.623 eine Einberufung erhielten. Rund 200 sind nicht im Wehrkreiskommando erschienen und 15 Prozent wurden vom Wehrdienst freigestellt.

Quelle: http://kgd.ru/news/item/31452-voenkom-plan-po-prizyvu-pod-sryvom-iz-za-kaliningrada-gvardejska-i-baltijska

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Föderales, Militär

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