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Einreise eines Beraters von Tschubais nach Russland verwehrt

Do, 02 Apr 2015 Politik & Gesellschaft


Einreise eines Beraters von Tschubais nach Russland verwehrt

Der russische Sicherheitsdienst FSB hat einem Berater von Tschubais die Einreise nach Russland verwehrt. Das Einreiseverbot wurde für fünf Jahre verhängt und betrifft den finnischen Bürger Seppo Remes – einem Berater des ehemaligen Chefs der russischen OAG für Energetik und Elektrifizierung Tschubais.

Gleichzeitig ist der Finne unabhängiges Mitglied des Direktorats von „Roszeti“, „Sibir“, „Rosnano“ und von Sollers.

Eine offizielle Verwarnung über „die Unzulässigkeit von Handlungen, die Bedingungen schaffen für die Verübung von Verbrechen“ wurde diesem am 11. März übermittelt, als er aus Russland ausgereist ist. In dem Dokument wird erwähnt, dass man über Informationen verfügt die belegen, dass er Informationen über das Verhältnis von Personen aus dem Führungsbestand von Energiefirmen sammelt, die staatliche Aufgaben und Pläne erfüllen. Der russische Sicherheitsdienst erklärte, dass diese Informationen durch den Finnen nicht an andere ausländische Dienste übermittelt worden sind und somit der Vorwurf der Spionage nicht erhoben wird.

Seppo Remis ist Generaldirektor der Consultingfirma „Kiuru“. Er bestätigte das erhaltene Einreiseverbot.

„Ich bin am 13. März in Urlaub geflogen. Vor dem Abflug übergab mir ein Mitarbeiter des FSB die offizielle Verwarnung“, - so der Finne. Am 22. März erhielt er, unabhängig vom noch gültigen Arbeitsvisum die Information, dass er in Russland zur „Unerwünschten Person“ erklärt wurde. Als Gründe wurden u.a. Handlungen zur Beeinflussung der Sicherheit des Landes genannt. Nach Worten des Finnen kennt er die wirklichen Gründe für das verhängte Einreiseverbot nicht.

In der Firma „RosNano“ informierte man, dass Remes weiterhin Mitglied des Direktoriums und Leiter der Auditgruppe bleibt. Ein Vertreter der Organisation unterstrich den großen Beitrag in der Entwicklung des Management-Risiko-Systems, den der Finne geleistet hat. In der Firma „RosZeti“ informierte man, dass der Finne auch weiterhin an der Arbeit des Direktoriums teilnehmen kann. Seine Meinung kann er zukünftig in schriftlicher Form darlegen.

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FSB

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