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Europa ist amerikanisiert – meint Lawrow, der russische Außenminister

Di, 01 Jan 2019 Politik & Gesellschaft


Europa ist amerikanisiert – meint Lawrow, der russische Außenminister
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

Der russische Außenminister Sergej Lawrow meinte, dass Europa amerikanisiert sei. Europa ist nicht mehr in der Lage, selbständig, ohne das Einverständnis der USA, Entscheidungen zu fällen. Als herausragendes Beispiel führte er den Vertrag über Kurz- und Mittelstreckenraketen an, den die USA beenden wollen. Alle Staaten der Europäischen Union unterstützen die USA, obwohl gerade die Staaten Europas in erster Linie die Leidtragenden sein werden, wenn dieser Vertrag nicht mehr existiert, denn es geht um Raketen, die Europa erreichen, aber nicht die USA. Somit kann man das Verhalten der Europäer einfach nur so verstehen, dass diese sich in völliger Abhängigkeit von den USA befinden.

Um so lächerlich-naiver klingt die Erklärung des deutschen Außenministers vom 26. Dezember, in der er erklärte, dass Europa niemals zu einem Ort werde, an dem sich Russland und die Vereinigten Staaten messen würden.

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Außenpolitik

   Kommentare ( 7 )

boromeus Veröffentlicht: 1. Januar 2019 10:31:59

Wo Lawrow Recht hat ,hat er Recht.Europa ist,wie würde der Blonde über den grossen Teich sagen "Fake".Eine Clique von Eurokraten,die alles mögliche im Kopf hat,nur nicht das Wohlergehen der Völker Europas.Ein Marionettentheater das die Globalplayer aus Unionstripes mir Bravur ganz nach ihren Vorstellungen "marionettisieren".Typen wie Jinkers und Morkles sind die willfährigen Hauptfiguren der "Brüsseler Puppenkiste"die ihre zerstörerische Rolle zu spielen haben.Sie haben uns alle zu Statisten gemacht,denen man nur noch eines zugesteht,nämlich den ganzen Laden fröhlich lächelt zu bezahlen und wir merkeln nicht,wie man uns nach Strich und Faden verschei...Und wer einmal erleben will welchen Stellenwert ein Europäer in Europa,das heisst als Angehöriger dieser Staatengemeinschaft inne hat ,der braucht sich nur in die Reihe der Grenzübertreter an einem Kontrollpunkt der Polen zu stellen,wie vor drei Tagen erst,dann erfährt man sehr schnell und höchst persönlich,was Europa bedeutet...

Frank Werner Veröffentlicht: 1. Januar 2019 11:17:24

Die transantlantische Freundschaft wird auch einen Trump überstehen. Auf die USA konnten Europa und Deutschland sich in Summe (trotz Differenzen in Einzelfragen - es ist eben keine Vasallenschaft) immer verlassen.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 1. Januar 2019 12:09:38

... tja, so unterschiedlich können die Ansichten sein - auch im Jahre 2019. Die Freundschaft zwischen den USA und Europa, insbesondere Deutschland, wird so lange bestehen, wie es die Abhängigkeit von den USA gibt. Ich glaube, wie abhängig Deutschland von den USA sind, wird sich erst dann zeigen, wenn es mal zu einer ernsten Krise kommt (Trump ist keine ernste Krise) und es Politiker in Deutschland mit neuen, modernen Ansichten gibt, die nicht in der Periode des Ausbaus des amerikanischen Einflusses in Deutschland geboren und aufgewachsen sind.

Hauke Veröffentlicht: 1. Januar 2019 15:16:37

Zum Glück ist die Einschätzung nur teilweise richtig.
Sicher mag das für große Teile von Europa zutreffen.
Aber er vergaß zu berücksichtigen das Deutschland noch heute ein besetztes Land ist und somit nicht machen kann was es will.
Bis heute, fast 74 Jahre nach Kriegsende befindet sich Deutschland faktisch immer noch im Kriegszustand weil es keinen Friedensvertrag gibt. (UNO)
Siehe auch die sogenannte Kanzlerakte und eine Verfassung hat Deutschland auch nicht.
Und nun bitte nicht den 2+4 Vertrag mit einen Friedensvertrag gleich setzen.
Er war und ist es nicht.
Mit diesem Vertrag hat sich die Sowjetunion gewaltig über den Tisch ziehen lassen.
Und letztendlich gibt es in Deutschland Menschen denen sind die Russen näher als die Bayern oder Westfahlen.

boromeus Veröffentlicht: 1. Januar 2019 18:12:52

@hauke
Klartext !Obwohl man muss ja heute in der amiunterwandertem pseudo BRD aufpassen,was man sagt.Mit unserer Fakeredefreiheit ist ja jeder,der gegen die offizielle Meinung sich erhebt,ein Rechter und noch böser,ein Neonazi.Das ist ganz praktisch,weil dann sofort alles andere verstummt,in Morkels DDR2.Geschichtsverfälscher oder gar Volksverhetzer,dass sind die Parolen unserer freiheitlich demokratischen Volksverdreher,die sie dann aus der Schublade holen.Gott sei Dank wird das Schweigen lauter und immer mehr Menschen haben Möglichkeit sich von der "offiziellen Meinung "zu distanzieren.Ich bin vor ein paar Tagen in Kaliningrad gefragt worden,ob auch junge Menschen sich der Lügenpropaganda der offiziellen Medien anschließen!Ich persönlich denke dass ein Grossteil der Menschen sich von dem distanziert was man uns "weiss" machen will, denn ..die grösste Sorge der Amis ist,dass Deutsche und Russen zusammenkommen und ihre Kräfte bündeln.Das ist unter allen Umständen zu vermeiden...

Frank Werner Veröffentlicht: 1. Januar 2019 19:04:41

@UEN
Trump ist keine ernste Krise, sondern Mitarbeiter des Jahres der Kreml-Administration :-)

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 1. Januar 2019 20:30:06

... oi, ist das schon offiziell? Habe ich die Feier verpasst? Normalerweise gibt es doch immer ein Foto mit Putin.

Frank Werner Veröffentlicht: 1. Januar 2019 19:05:39

@Hauke
@Boromeus
Zu verwechseln da was. Wir haben 2019. Die DDR war besetzt.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 3. Januar 2019 03:49:02

Scheinbar tut es wohl zu weh, sich einzugestehen, daß es eigentlich überhaupt keine transatlantische Freundschaft je gegeben hat. Mit Einschränkungen kann man von einer Partnerschaft reden, wenn man beachtet, daß der andere Partner das Sagen hat.
Und wer es bestreitet, daß die BRD noch immer ein von der einen Siegermacht besetztes Land ist, der soll sich mal das aktuelle "Grundgesetz" genau durchlesen und nicht die Artikel überblättern, die ihn in seiner Überzeugung erschüttern könnten. Gedanken kann man sich vor allem über Artikel 146 GG selbst machen oder man sucht nach dem Artikel über "die Mär von der gesamtdeutschen Verfassung".
So lange die BRD solche Hobby-Diplomaten wie die seit Jahren, eingeschlossen und als Krönung der jetzige, das Maas-Männlein, im Auswärtigen Amt als Amtsvorsteher hat, so lange wird sich die BRD nicht aus dem Staub erheben.
Andere Länder haben ein Außenministerium mit einem Minister an der Spitze und der ist Fachmann, weil er seinen Beruf studiert hat.

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