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Freie Fahrt für freie Bürger - 72-Stunden-Visafreiheit für Kaliningrad

Mi, 06 Nov 2013 Politik & Gesellschaft


Freie Fahrt für freie Bürger - 72-Stunden-Visafreiheit für Kaliningrad

Ausländer, die über den Airport „Chrabrowo“ nach Kaliningrad einreisen, können dies zukünftig für 72 Stunden visafrei tun. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde durch die Staatsduma in erster Lesung akzeptiert.

Passagiere die mit einem Flugzeug nach Kaliningrad einreisen, können sich 72 Stunden im gesamten Kaliningrader Gebiet ohne Visum aufhalten. Ziel des Aufenthaltes muss allerdings für diese Visafreiheit „Tourismus“ sein.

Außer Kaliningrad betrifft dies auch andere Airports, die in einer besonderen Anlage zum Gesetz aufgeführt sind. Aber auch die Länder, deren Bürger das Recht haben für diese Visafreiheit, sind begrenzt. Deutschland gehört mit zu den Ländern, die in der Liste der Visafreiheit aufgenommen wurde.

Ziel der Einführung dieser 72-Stunden-Visafreiheit ist die Anziehungskraft für Russland für Touristen zu erhöhen.

Quelle: http://kgd.ru/news/item/31356-passazhiram-hrabrovo-razreshat-nahoditsya-v-kaliningradskoj-oblasti-72-chasa-bez-vizy

Anmerkung UN: Wenn im Gegenzug die Europäische Union sich zu einem solchen Schritt entschließen könnte, so wäre es interessant zu berechnen, wie viel Geld z.B. die Berliner verdienen könnten, wenn Russen problemlos mit AirBerlin am Freitag nach Berlin fliegen könnten, dort übernachten, Theater, Museen und Shops besuchen und am Sonntag wieder zurückfliegen. Bisher sind z.B. die Bürger von Gdansk ganz begeistert, wo Kaliningrader alleine bis September 2 Mrd. Rubel (45,5 Mio. Euro) bei ihren visafreien Kurzaufenthalt ausgegeben haben.

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Föderales, Gebiet, Gesetz, Politik, Tourismus, Visa

   Kommentare ( 1 )

Jenenser Veröffentlicht: 6. November 2013 13:44:42

Vielen Dank für diese, fast schon sensationelle Nachricht. Ich nehme an, diese Regelungen treten ab sofort, also unverzüglich in Kraft!

Als ich Anfang der Woche einen diesbezüglichen russischsprachigen Artikel in einem Jekaterinburger Stadtportal las, nahm ich zunächst an, es betrifft ausschließlich Transitpassagiere, die nun die Möglichkeit erhalten, ihre Reiseroute aus unterschiedlichen Gründen kurzzeitig zu unterbrechen. Ein Flugticket zur Weiterreise und ein Nachweis einer Hotelübernachtung gelten als Voraussetzung. Es war und ist für mich nämlich schwer vorstellbar, dass Touristen sich nur 72 Stunden in der Hauptstadt des Urals aufhalten, um danach zum weit entfernten Ausgangsort zurück zu fliegen.

Für Kaliningrad stellt sich diese Frage weniger. Einwohner, der im Gesetz genannten Länder im westlicheren Europa, können nun zum „Schnuppern” einmal vorbeikommen. Für die Verantwortlichen in Kaliningrad heißt das, sich darauf gut vorzubereiten, zum Beispiel mit einmaligen Konzerten, Ausstellungen u.s.w. Ein wichtiger Punkt liegt dann in der Vermarktung, im Versuch, das Kaliningrader Gebiet im Ausland besser bekannt zu machen. Einen wichtigen Schritt auf diesem Gebiet stellt dabei auch Euer Informationsportal dar. Also, weiterhin, viel Erfolg!

Gruß Jan.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 6. November 2013 14:13:46

... das Gesetz ist in erster Lesung problemlos durch die Duma gegangen. Ich gehe davon aus, dass die zweite und dritte Lesung in sehr kurzer Zeit kommt und das Gesetz noch in diesem Jahr voll umgesetzt wird - immerhin Weihnachten und Neujahr mal einen Abstecher nach St. Petersburg zu machen ... Kaliningrad als Abstecher ... naja, wünschenswert, aber wir müssen noch viel tun ...

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