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Gestern in den deutschen Medien gezeigt …

Fr, 11 Apr 2014 Politik & Gesellschaft


Gestern in den deutschen Medien gezeigt …

Gestern in den deutschen Medien gezeigt …

… heute durch Russland kommentiert. Am gestrigen Donnerstag wurden in den öffentlich rechtlichen Sendern in Deutschland Nachrichten über russische Truppenkonzentrationen an der ukrainischen Grenze gezeigt.

Deutsche „Journalisten vor Ort“ kommentierten, das diese russischen Truppenkonzentrationen in einer Entfernung von nur 40 Kilometern bis zur ukrainischen Grenze eine Bedrohung darstellen, da diese Entfernung innerhalb weniger Stunden bewältigt werden kann. Gezeigt wurde dabei auch Fotos von Aufklärungsflügen der NATO, die die Grundlage für die Berichterstattung über eine russische Bedrohung gegenüber der Ukraine sind.

Der russische Generalstab hat nun diese in den westlichen Medien verbreiteten Fotos analysiert und festgestellt, dass es sich um Aufnahmen vom August 2013 handelt und nicht um aktuelle Aufnahmen.

Foto: Jagdflugzeuge vom Typ SU-27 auf dem Luftwaffenstützpunkt Promorsko-Achtarsk

Weitere verbreitete Fotos hier: http://www.channel4.com/news/russia-nato-ukraine-military-satellite-images-border

Die Aufnahmen, welche von Aufklärungskräften der NATO gemacht wurden, zeigen russische Truppen aus dem südlichen Militärbezirk, welche im Sommer vergangenen Jahres in der Nähe der ukrainischen Grenze eine Übung durchführten – so der Vertreter des russischen Generalstabs.

Im Sommer vergangenen Jahres wurde eine Reihe von Übungen im südlichen Militärbezirk durchgeführt, wie z.B. eine Artillerieübung und die Übung „Kampfgemeinschaft-2013“.

Am 10. April wurden auf einer Reihe von westlichen Internetportalen, aber auch in öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten Satelliten-Fotos verbreitet, die Details von russischen Truppenkonzentrationen entlang der ukrainischen Grenze zeigen. Der Oberkommandierende der NATO schrieb in seinem Twitter: „Russische Truppen in der Nähe der Ukraine in vollständiger Ausrüstung und bereit zur Invasion.“

Nach Einschätzung der NATO befinden sich in unmittelbarer Nähe zur ukrainischen Grenze 35-40tausend russische Soldaten. Und die NATO ist beunruhigt darüber, dass die russische Seite diese Angaben bestreitet. Die russische Seite, so ein Vertreter des russischen Generalstabs, kann aber keine Behauptungen bestätigen, die nicht der Wahrheit entsprechen.

Der stellvertretende Minister für Verteidigung der RF Anatoli Antonow äußerte: „Es findet ein regelrechter Informationskrieg ohne jegliche Spielregeln statt.“

Am 28. März wurde von russischer Seite allen Interessierten vorgeschlagen, Aufklärungsflüge über dem russischen Territorium oder auch Bodeninspektionen durchzuführen. Das Ergebnis eigener „Aufklärungen“ durch die NATO wurde gestern durch die NATO präsentiert – Fotos aus dem Sommer 2013.

Quelle: http://lenta.ru/news/2014/04/10/photo/

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