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In Riga gibt es ein neues Denkmal für Waffen-SS-Soldaten

Fr, 20 Jun 2014 Politik & Gesellschaft


In Riga gibt es ein neues Denkmal für Waffen-SS-Soldaten

Es gehen unverständliche Dinge in den jungen Ländern der Europäischen Union vor. Denkmalsschändung, Denkmalschleifung, Denkmalaufstellung – alles unter dem Aspekt der Beleidigung oder Geschichtsignorierung.

In Polen haben vor Monaten verstärkt die Diskussionen über den Abriss oder zumindest die Demontage und Umsetzung von sowjetischen Denkmälern begonnen. Zu staatlichen Feiertagen finden diskriminierende Maßnahmen in unmittelbarer Nähe von sowjetischen Denkmälern statt – so das symbolische aufhängen von roten Schweinen neben dem Denkmal des sowjetischen Generals Tschernjachowsk.

In Krakow wird in zentraler Lage ein Lenindenkmal aufgestellt. Es zeigt den Führer des Weltproletariats beim pinkeln.In Litauen darf keine sowjetische Symbolik (Stern, Hammer, Sichel) gezeigt werden. Wer dies trotzdem tut, dem wird mit Strafverfolgung gedroht.

Jetzt ist im lettischen Riga ein Denkmal für SS-Soldaten aufgestellt worden.

Foto: "Denkmal" und Kinderspielplatz

Dieses „Denkmal“ in Riga erfüllt eine Doppelfunktion: Zum einen ist es Denkmal und zum anderen ein Kinderspielplatz. Dieses „Kunstwerk“ wurde neben der Kirche des Heiligen Peters aufgestellt. Das verwendete Material ist Holz und in rosaroter Farbe angestrichen. Am Denkmal sind keinerlei militärische oder Hoheitsabzeichen angebracht, aber die Ausführung, insbesondere die Stahlhelmform und die Nachbildung des Gewehres sind eindeutige Hinweise, wer hier abgebildet ist.

Der Streit, wen oder was das Denkmal darstellt läuft allerdings in den Massenmedien. Einige Medien meinen, dass die Waffe die Nachbildung einer russischen Kalaschnikow ist und es sich somit um einen sowjetischen Soldaten handelt. Wieso dieser sowjetische Soldat dann den Helm der Waffen-SS trägt ist unklar. Wenn es sich um eine Kalaschnikow handelt, so wäre es also so, dass ein SS-Mann von einem sowjetischen Soldaten diese Waffe genommen hat…

Kulturell und geschichtlich gesehen ist dieses „Kinderspielplatz-Denkmal“ wohl für Lettland nicht die richtige Variante.

Quelle: http://lenta.ru/news/2014/06/17/chute/

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Lettland

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