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Italienische Abgeordnete folgen den französischen Abgeordneten auf die Krim

Fr, 31 Jul 2015 Politik & Gesellschaft


Italienische Abgeordnete folgen den französischen Abgeordneten auf die Krim

Italienische Abgeordnete planen, im Anschluss an den in Westeuropa verschwiegenen Besuch französischer Abgeordneter, nun ebenfalls die Krim zu besuchen.

Dies erklärte ein Mitglied des italienischen Parlamentsausschusses für außenpolitische Angelegenheiten.

Die Reise der italienischen Parlamentsdelegation soll Anfang Oktober erfolgen. Die Delegation wird bis zu zehn Mitglieder umfassen. Geführt wird die Delegation durch den Abgeordneten Allessandro di Battista, der ebenfalls Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des italienischen Parlaments ist.

Die italienischen Abgeordneten wollen, genau wie ihre französischen Kollegen, sich vor Ort von den wahren Verhältnissen überzeugen, die nach dem Referendum im März 2014 entstanden sind.

„Die Mehrheit der italienischen Abgeordneten ist der Ansicht, dass der Anschluss der Krim an Russland ungesetzlich ist. Unsere Gruppe ist somit eindeutig in der Minderheit“, - so ein Sprecher der Gruppe. Da nach dieser Reise die Gefahr besteht, dass die Ukraine die Mitglieder der Delegation zu „Unerwünschten Personen“ erklärt (so geschehen mit den Mitgliedern der französischen Delegation), werden die Abgeordneten ihre Reise sowohl mit Moskau, wie auch mit Kiew abstimmen.

Durch die Zeitung „Kommersant“ wurde in Erfahrung gebracht, dass noch weitere europäische Parlamentsabgeordnete aus verschiedenen Ländern Reisen auf die Krim planen.

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Internationales, Krim

   Kommentare ( 2 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 31. Juli 2015 02:17:04

Ich nehme an, daß die Italiener mit ihren Abstimmungsversuchen in Kiew auf Granit beißen werden.
Wie sie sich dann weiter verhalten werden, fahren ja oder nein? Wir werden es erfahren. Werden die Italiener auch zu Personen non grada und das geht so weiter, wird wohl die Isolation Rußlands, ach nein, nun verschreibe ich mich auch noch im Mainstreamstil, die der Ukraine nach einiger Zeit unübersehbar sein. Aber ob das zum Beispiel auch die deutsche Koalitionsregierung zur Kenntnis nehmen wird? Oder pusten die den ukrainischen Nazis weiterhin feinst gemahlenen Puderzucker in Form von wohl dosierten Krediten in den Hintern.

Regul Veröffentlicht: 31. Juli 2015 11:57:55

@Radeberger
Das Problem wird sein, dass sie zwar einerseits die Beziehungen zu Russland nicht komplett kappen wollen, andererseits aber höchst eigene Interessen mit dem Umsturz in Kiew verfolgt haben. Mir scheint sie sind politisch in einer Einbahnstraße gelandet und können gar nicht mehr anders, als mit Krediten nachbuttern. Ansonsten wären alle Investitionen ... nun ja ... auf dem Abfallhaufen der Geschichte gelandet. Guter Rat ist immer teuer. Zumindest registriert man, dass mit ukrainischen Nazis kollaboriert wird...auch wenn die Sprachregelung schon sehr weit hergeholt klingt.

Ein nochmalige Abstimmung auf der Krim halte ich für höchst unwahrscheinlich. Die Ukraine will nicht, weil das Ergebnis ihr nicht passen dürfte, Russland hat schon eine Abstimmung abgehalten und möchte sich wohl keiner westlichen Agenda unterwerfen.

Früher oder später werden sich die Verhältnisse um die Krim wieder normalisieren. Realitätspolitik und aus meiner Sicht der eigenen wirtschaftlich prekären Situation geschuldet. Außer es gelingt einer der beteiligten Seiten, speziell VSA oder eine lokale Fraktion, nochmals heißes Öl in die Glut zu gießen. Dann könnte dieser Konflikt auch unvorhersehbare Reaktionen befördern.

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