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Kaliningrad mit Höhenflügen

Di, 18 Nov 2014 Politik & Gesellschaft


Kaliningrad mit Höhenflügen

Noch ist der Beton für das Fundament des für die Weltmeisterschaft 2018 zu errichtenden  Fußball-Stadions nicht angerührt, da schlagen die Stadtpatrioten vor, dass sich Kaliningrad für die Olympischen Spiele 2024 bewerben soll – gemeinsam mit Berlin.

Den Abgeordneten des Kaliningrader Stadtparlamentes schien dieser Gedanke wohl auch etwas abenteuerlich. Deshalb haben sie die Initiatoren aufgefordert, ihre Gedanken etwas zu vervollständigen.

Der Kaliningrader Gesellschaftsrat hat vorgeschlagen, die Olympischen Spiele im Jahre 2024 in Kaliningrad und Berlin durchzuführen. Einen entsprechenden Vorschlag hat der Gesellschaftsrat während einer Versammlung der Kommission für die örtliche Selbstverwaltung, Sozialpolitik und öffentliche Ordnung eingebracht.

Angeblich soll diese Initiative sogar von den zuständigen Kommissionen in der russischen Staatsduma unterstützt werden, so wie auch durch das Außenministerium und das Sportministerium. Die Initiative wurde schon vor einiger Zeit gestartet und die Kaliningrader wurden darüber nicht informiert. Anscheinend wollte man vollendete Tatsachen schaffen.

Das wichtigste Ziel – so die Initiatoren ist, die Völker Deutschlands und Russlands in einer gemeinsamen Aufgabe zu vereinen – denn die Deutschen und Russen sind „Jahrhundertbrüder“.

In Berlin will man die Gespräche zu diesem Thema am 20./21. November beginnen. Voller Stolz berichteten die Initiatoren, dann man sogar schon einen Informationskatalog erarbeitet habe und dieser bereits ins Deutsche übersetzt worden ist.

„Wir erinnern uns, dass da ein großer Krieg war, eine Spaltung, eine Periode des Kalten Krieges. Nur die Zeit der Kriege ist vorbei. Jetzt haben wir die Zeit der Integration und Annäherung“, - so ein Vertreter der Initiativgruppe.

Der Kaliningrader Stadtrat sieht in der Durchführung solcher internationaler Veranstaltungen ebenfalls viele Vorteile für die Stadt und das Gebiet. Trotzdem zweifelt man erheblich an der Machbarkeit solcher Vorschläge. „Die Chance ist sehr gering – aber versuchen kann man es“, - so ein Mitarbeiter des Stadtrats.

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