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Kaliningrader Gouverneur wünscht sich Langzeitsanktionen gegen Kaliningrad

Fr, 22 Aug 2014 Politik & Gesellschaft


Kaliningrader Gouverneur wünscht sich Langzeitsanktionen gegen Kaliningrad

Das Wichtigste ist, dass die Sanktionen nicht kurzfristig beendet werden – so der Gouverneur, mit der gleichzeitigen Aufforderung, die verhängten Sanktionen als Chance für die Entwicklung einer eigenen Lebensmittelindustrie zu sehen.

Der Gouverneur kommentierte, dass die Region die Sanktionen nutzen müsse, um seine Landwirtschaft und seine Lebensmittelversorgung so zu entwickeln, dass sich das Gebiet selbständig versorgen kann. Deshalb ist es notwendig, in möglichst kurzer Zeit Lebensmittel zu erzeugen, um sich von Importen unabhängig zu machen. Der Gouverneur geht davon aus, dass das Gebiet diese Aufgabe innerhalb von drei Jahren bewältigen kann. Er forderte auch auf, sich nicht nur mit Kartoffeln, Kraut und Schweinefleisch zu beschäftigen. Kaliningrad muss auch selbständig Delikatessen produzieren, die bisher aus anderen Ländern eingeführt werden. Um erfolgreich diese Aufgabe zu erfüllen, dürfen die Sanktionen nicht kurzfristig beendet werden.

Der Gouverneur meinte, dass, wenn Kaliningrad schon vor drei Jahren begonnen hätte in Obst- und Gemüselager zu investieren und Gärten angelegt hätte, die Situation heute eine ganz andere wäre.

Der Gouverneur hob positiv die insgesamt geleistete Arbeit auf dem landwirtschaftlichen Gebiet hervor – Fortschritte sind zu sehen. Trotzdem steht noch ein Großteil der Arbeit bevor und die Kaliningrader Gebietsregierung wird im föderalen Zentrum um weitere Subventionen für die Entwicklung der Kaliningrader Landwirtschaft bitten, um den Prozess zu beschleunigen.

Der Gouverneur N. Zukanov bestätigte auch, dass viele Bürger des Kaliningrader Gebietes eine gewisse Zeit Probleme spüren werden. Und natürlich werden die Bürger auch beunruhigt sein und wir werden eine nervliche Anspannung spüren. Es gibt auch gewissenlose Unternehmer, welche die Situation für ungerechtfertigte Preiserhöhungen ausnutzen – selbst für Waren, die nicht unter die Sanktionen gefallen sind. Der Gouverneur versprach, sich mit solchen Leuten gewissenhaft zu beschäftigen.

Der Gouverneur informierte, dass sowohl die Gebiets- wie auch die föderale Regierung sehr aufmerksam die Preise für den sogenannten „sozialen Warenkorb“, der aus 40 Positionen besteht, beobachten werden.

Quelle: http://kgd.ru/news/item/37532-cukanov-glavnoe-chtoby-sankcii-ne-otmenili-v-kratchajshie-sroki

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Gouverneur, Sanktionen

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