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Keine polnischen Äpfel für Kaliningrader Kinder

Fr, 29 Aug 2014 Politik & Gesellschaft


Keine polnischen Äpfel für Kaliningrader Kinder

Polen hatte in der vergangenen Woche erklärt, für die hungernden Kaliningrader Kinder 40 Tonnen Äpfel auf fünf LKW nach Kaliningrad transportieren zu wollen – eine humanitäre Geste. Nun erklärte das russische Außenministerium, dass dies nicht möglich ist.

Wie nicht anders zu erwarten, hatte das russische Außenministerium die Lieferung von 40 Tonnen polnischer Äpfel für die von Hunger gequälten Kaliningrader Kinder-Patrioten abgelehnt. Nun werden wohl diese armen geplagten jungen Menschen gezwungen sein, russische Äpfel zu essen. Wenn sie Glück haben, erhalten sie sogar einige Äpfel aus dem persönlichen Garten des Kaliningrader Gouverneurs. Seine Mutter hatte eigenhändig 100 Kilo geerntet und diese kostenlos an soziale Einrichtungen übergeben.

Das russische Außenministerium hatte eine einfache Begründung: Seit Anfang August gibt es ein Importverbot für alle Äpfel – auch für die humanitären Äpfel. Und auch die Kaliningrader Zöllner bestätigten, dass sie keine Ausnahme-Weisung erhalten hätten.

Die französische Handelsfirma „Intermarché“ in Polen wollte 37 Kaliningrader Schulen diese Äpfel spenden. Ziel war die Fütterung der armen russischen Kinder und die Unterstützung der polnischen Erzeuger. Sie wollte ein Zeichen der Solidarität senden.

Nachdem sie die Information erhielt, dass die Äpfel nicht zu den Kinderlein kommen dürfen, plant die französische Einzelhandelsfirma nun, dass die Kinder zu den Äpfeln kommen. Man will die obstentwöhnten Kinder zu sich nach Polen einladen.

Aber vielleicht wäre es wirklich gut dem Vorschlag des Kaliningrader Gouverneurs zu folgen und diese Äpfel den ukrainischen Kindern zu senden, denn auch die essen gerne Äpfel und so unterstützt man sich in der Europäischen Union untereinander.

Uwe Niemeier unter Verwendung von Quelle: http://kgd.ru/news/item/37731-mid-postavki-yablok-iz-polshi-dlya-kaliningradskih-shkol-nevozmozhny

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Polen, Sanktionen

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