Kaliningrad-Domizil

Informationsagentur
+7 (4012) 32-65-32

Kreml zum Thema „Freiwillige im Donbass“

Mo, 21 Dez 2015 Politik & Gesellschaft


Kreml zum Thema „Freiwillige im Donbass“

Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten nutzte die Gelegenheit nach der Jahrespressekonferenz des russischen Präsidenten, für weitergehende Erläuterungen zum Thema des Aufenthaltes russischer Staatsbürger im Donbass.

Peskow informierte, dass Russland keine Militärspezialisten in die Ukraine entsandt habe. Dorthin sind nur Freiwillige gegangen. So hatte dies auch der russische Präsident Wladimir Putin während der Jahrespressekonferenz dargelegt.

„Moskau hat niemals gesagt, dass es in der Ukraine keine Leute gibt, die bestimmte Fragen, so auch militärische lösen – was aber nicht heißt, dass es dort reguläre russische Truppen gibt. Was die Frage des Austausches von Personen betrifft, so ist dies eine Frage des Dialogs mit der Ukraine und ein solcher Austausch muss gleichberechtigt erfolgen“, - so Putin.

„Dort fand ein Krieg statt. Leute sind dorthin gegangen um zu kämpfen. Sie haben geschossen, haben an Kampfhandlungen teilgenommen – das betrifft die militärische Seite. Und wenn Sie die Worte von Putin unvoreingenommen lesen, so verstehen Sie, dass er wiederholt davon gesprochen hat, dass es russische Bürger und Bürger anderer GUS-Staaten gibt, die dorthin selbständig gegangen sind. Irgendjemand hat gerade nichts zu tun, irgendjemand nutzt seinen Urlaub, irgendjemand nimmt unbezahlten Urlaub. Diese Leute gibt es wirklich und die sind auch dorthin gefahren. Das sind Leute, die ihre Zeit dafür aufwenden, ihre Solidarität mit dem Donbass zu zeigen, die glauben, dass es unzumutbar ist, sich mit der Situation abzufinden, wie die bewaffneten Kräfte der Ukraine zivile Ziele im Südosten der Ukraine vernichten“, - wird Peskow durch Interfax zitiert.

Am 17. Dezember gab der russische Präsident seine jährliche Pressekonferenz in Moskau. Dies war die 11. Pressekonferenz dieser Art. An ihr nahmen 1.390 Journalisten aus aller Welt teil. Die erste Pressekonferenz gab Putin im Jahre 2001. Damals waren 400 Journalisten akkreditiert und sie dauerte 1,5 Stunden. Durch die Journalisten wurden 22 Fragen gestellt. Die größte Pressekonferenz fand im Jahre 2008 statt. Sie dauerte 4:40 Stunden und Putin antwortete auf 106 Fragen. Die jetzige Pressekonferenz dauerte etwas über drei Stunden.


Reklame

Militär, Russland, Ukraine

   Kommentare ( 1 )

A. Bienenfreund Veröffentlicht: 21. Dezember 2015 23:22:21

Die OSZE etwas bemerken?? :-(

Um einen Kommentar zu schreiben müssen Sie sich registrieren oder autorisieren
Melden Sie sich an