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Krim-Bewohner gegen Stromlieferungen aus der Ukraine

Mo, 04 Jan 2016 Politik & Gesellschaft


Krim-Bewohner gegen Stromlieferungen aus der Ukraine

Auf der Krim hat eine Befragung der Bewohner zur Versorgung der Halbinsel mit Strom stattgefunden. Die überwiegende Mehrheit der Befragten hat sich gegen diesen Service aus der Ukraine ausgesprochen.

Rund 93 Prozent der befragten Krim-Bewohner und Bewohner der Stadt Sewastopol haben sich gegen Lieferungen von Strom aus der Ukraine auf die Halbinsel ausgesprochen. Die operativ durchgeführte Befragung ergab, dass 6,55 Prozent den Abschluss eines Stromliefervertrages mit der Ukraine befürworten. 92,6 Prozent der Befragten waren von einem derartigen Vertrag nicht begeistert und lehnten diesen ab.

94 Prozent aller Befragten sind auch ohne Meckern und Klagen bereit, auch weiterhin die Probleme durchzustehen, die gegenwärtig auf dem Gebiet der Stromversorgung bestehen. Das sich die endgültige Lösung der Stromversorgung erst in 3-4 Monaten abzeichnet ist dabei kein Problem. 5,4 Prozent der Befragten haben aber keine Geduld und wollen sofort vollumfänglich den Strom zurück, so wie sie es gewohnt waren.

An der Befragung nahmen 3.000 Bürger teil, davon 2.500 aus der Krim und 500 Personen aus Sewastopol.

Durch den Chef von WZIOM, der durchführenden Agentur wurde mitgeteilt, dass die Ergebnisse dem russischen Präsidenten Putin übermittelt worden sind, da dieser auch den Auftrag für eine derartige Umfrage gegeben hatte.

Interessant war eine der Fragestellungen an sich:

Würden Sie den Abschluss eines kommerziellen Vertrages mit der Ukraine zu Stromlieferungen befürworten, wenn in diesem steht, dass die Krim und Sewastopol ein Teil der Ukraine sind?

Durch den russischen Energieminister wurde informiert, dass die Ukraine nur bereit ist Strom zu liefern, wenn in dem Vertrag geschrieben steht, dass die Krim und Sewastopol territoriale Bestandteile der Ukraine sind. Das dies für Russland keine akzeptable Bedingung ist, dürfte für alle klar sein.

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Energiesicherheit, Krim

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