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Lettland will russischsprachige Ausländer in Ghettos umsiedeln

Do, 30 Apr 2015 Politik & Gesellschaft


Lettland will russischsprachige Ausländer in Ghettos umsiedeln

In Lettland hat eine Unterschriftensammlung begonnen mit dem Ziel eine staatliche Entscheidung über die Umsiedlung von russischsprachigen Ausländern in gesonderte Wohngebiete vorzunehmen.

Diese gesonderten Wohngebiete sollen unter besonderer Kontrolle des lettischen Innenministeriums und Spezialdiensten des Landes stehen. Darüber berichtet der Informationsdienst Delfi.lv.

In der Einrichtung dieser Ghettos sehen die lettischen Verantwortlichen keinerlei Gesetzesverletzungen.

Der lettische Abgeordnete Andrej Jelksninsch von der lettischen Fraktion „Soglasije“ hat sich mit einer Erklärung an die Sicherheitspolizei des Landes gewandt. Er fordert die Aufklärung dieser Unterschriftensammlung für die Schaffung eines „Ghettos für Ausländer“, die von einem Kaspar Meschawilksom organisiert wurde.

„So eine Initiative stellt nichts anderes dar, als die Entfachung zwischennationaler Konflikte, die in einem demokratischen Staat unzulässig sind. Dieser Skandal muss unverzüglich aufgeklärt werden, da er die nationale Sicherheit gefährde“, - so der Abgeordnete.

Bisher haben 1.500 Befürworter der Schaffung eines Ausländerghettos diese Petition unterschrieben.

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Lettland

   Kommentare ( 2 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 30. April 2015 03:33:02

Wenn man sich da mal so erinnert, gab es zu einer gewissen Zeit in verschiedenen Städten Europas solche Ghettos für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, unter anderem auch in Warschau. Die Nachfahren dieser Ghettobewohner haben daraus gelernt und es als gut befunden. Nach einigen Kriegen gegen Nachbarländer haben sie für die Bevölkerunggruppe, die mit in dem Land lebt, nun seit vielen Jahren ebenfalls so ein Ghetto eingerichtet. Das wird dann so alle paar Jahre mal wieder dem Erdboden, mit schwerer Technik, militärisch und zivil, gleich gemacht und so ein paar Leute, die nun mal zuviel sein könnten, einfach mal so abgeschossen. Das ist wie bei einem Jagdpächter. Der muß auch sehen, daß nicht zu viel Bestand in seinem Revier ist. Das nennt sich selektive Auslese. Die Jagdpächter sind natürlich nun gute Freunde geworden mit dem Land, daß seine Vorfahren in solche Ghettos sperrte und so nach und nach, alle auf einmal geht einfach nicht, diese selektiv mit Gas umbrachte. Es wird ja auch heute noch jährlich mit vielen goldenen Talern oder ein paar U-Booten und anderen hübchen todbringenenden Waffen überschüttet. Und dieses großzügige Nachfolgeland ist eng befreundet mit diesem baltischen Land, ebenfalls EU-Mitglied, welches jetzt auch Gettos anlegen will für eine Bevölkerungsgruppe, deren Vorfahren unter hohen menschlichen Opfern die Ghettos und KZ befreite, in denen die Vorfahren auf ihrer Liquidierung warteten. Und in dem baltischen Land ist es erlaubt, daß die ehemaligen Ghettobauer mit ihren Nachfahren gleicher Gesinnung heute noch ihrer glorreichen Zeiten mit Ghettos und KZ mit Aufmärschen durch die Landeshauptstadt gedenken dürfen.
Und mit all diesen Ghettofetischisten, diesen Menschenschindern ist die Regierung Deutschlands in enger Freundschaft verbunden und verbittet sich, daß diese ihre Freunde beim richtigen Namen genannt werden. Faschisten! Sie sind auch die Heutigen im nahen Osten, deren Vorfahren von den Faschisten ermordet wurden. Also keine bedauernswerten Frieden wünschenden Opfer mehr, sondern Täter.
Ich weiß, sehr schwarzer Humor, aber wahr.

Regul Veröffentlicht: 30. April 2015 13:54:09

@Radeberger

Eine (bedauerlicherweise) zutreffende Ausführung. Wie schnell es doch möglich ist, ganze Völker zu kontrollieren und über ihren Kopf hinweg solche menschen-verachtende Entscheidungen durch zu setzen. Hinterher will es dann immer keiner gewesen sein...

Ich glaube bei RTdeutsch wurde auch schon vom Bau eben-solcher Konzentrationslager in der Ukraine berichtet. Es scheint sich also nicht um ein Einzelphänomen zu handeln, sondern um Vorsatz. Der Grund kann in Kriegsvorbereitung oder geplanten moralischen Attacken auf Russland liegen um diese zu einem unumkehrbaren Schritt zu reizen. Interessant, welch hohen Wert man trotz allem der 'späteren' Kriegsschuldfrage zumisst. Anders bekommt man die EU wohl nicht zum Waffengang.

So langsam muss sich wohl jeder Einzelne entscheiden in wie weit man hier entgegen wirken kann und muss. Es scheint, als ob die Verfehlungen des letzten großen Krieges nur eine Blaupause darstellen...

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