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Modernisierung der russischen Armee nimmt Fahrt auf

Sa, 29 Mär 2014 Politik & Gesellschaft


Modernisierung der russischen Armee nimmt Fahrt auf

Der russische Verteidigungsminister Schoigu hat große Militärobjekte im Krai Krasnodar vorgenommen. Er hielt sich in Anape auf, wo durch eine Spezialbaufirma für die Bedürfnisse der russischen Armee ein Flugplatz rekonstruiert wird. Danach inspizierte er aus der Luft eine Seekriegsbasis für die Schwarzmeerflotte.

Die Basis für Teile der Schwarzmeerflotte steht schon seit längerem unter dem besonderen Interesse der russischen Admiralität. Für diese Militärbasis gibt es ein gesondertes staatliches Programm und der russische Verteidigungsminister kontrollierte den Fortgang der Arbeiten bereits im vergangenen Frühjahr.

Während seiner Inspektion im vergangenen Jahr machte der Minister den dortigen Verantwortlichen eine Reihe von Vorwürfen und diese scheinen Wirkung gezeigt zu haben. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt die Mehrzahl der zu rekonstruierenden Militärobjekte in dieser Basis wieder im Plan. Der Minister geht davon aus, dass nun die Flottenbasis bis Ende 2015 voll einsatzbereit ist – also ein Jahr vor dem eigentlich geplanten Fertigstellungstermin.

Foto: Kriegsschiff im Bestand der Schwarzmeerflotte

Sollte es nötig sein, so der Minister, kann Noworossisk schon jetzt die neuen Kriegsschiffe und Unterseeboote aufnehmen. Durch den Anschluss der Krim an Russland haben sich einige Ansichten der Militärs geändert – dies wird nun auch bei der weiteren Arbeitet berücksichtigt, insbesondere was die Dislozierungen auf der Krim und in Sewastopol anbelangt. Einige Kriegsschiffe und Unterseeboote die im neuen Objekt untergebracht werden sollten, könnten nun in Sewastopol stationiert werden. Allerdings ist es dafür notwendig die Hafeninfrastruktur in Sewastopol den neuen Bedürfnissen anzupassen und diese auszubauen. Nach vorliegenden Informationen sollen nun die gesamten U-Boote nach Sewastopol umdisloziert werden.

Foto: Reaktive Raketenwerfer der neuesten Generation

Während der Inspektion informierte der für die technischen Bestellungen verantwortliche Stellvertreter des Verteidigungsministers Juri Borisow über neue Ausrüstungen die die Flotte erhalten wird. Die Liste war sehr lang und sehr vielfältig. Hierzu gehören sowohl Kriegsschiffe wie auch Luftverteidigungsmittel. Konkret nannte er das neue Atom-U-Boot „Jaszen“, universell einsetzbare Korvetten, moderne Fregatten und als Flagschiff einen Zerstörer des Typs „Lider“. Alleine im Jahre 2014 wird die russische Marine 40 neue Kriegsschiffe erhalten.

Die neue Ausstattung gestattet es, nach Worten des stellvertretenden Ministers, Russland schnell und operativ auf unerwartete Situationen zu reagieren.

Foto: Jagdbomber der neuesten Generation SU-35C

Quelle: http://www.rg.ru/2014/03/25/lider-site.html

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Föderales, Investitionen, Militär, Russland

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