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NATO-General: Kaliningrad stört uns

Sa, 14 Nov 2015 Politik & Gesellschaft


NATO-General: Kaliningrad stört uns

Der kommandierende General der US-Truppen in Europa ist der Ansicht, dass das russische Militär in Kaliningrad erheblich die Verteidigungsfähigkeit im Baltikum behindert.

Während eines Treffens mit amerikanischen Militärs in Litauen erinnerte der kommandierende US-General, dass sich in der Region zwei Brigaden der Landstreitkräfte Russlands, eine Brigade der Seestreitkräfte und zwei Basen der Luftstreitkräfte sowie ein Teil der Ostseeflotte befinden. Weiterhin verlegt Russland häufig im Rahmen von Übungen Raketensysteme „Iskander“ mit einer Reichweite von mehreren hundert Kilometer nach Kaliningrad.

Das Kaliningrader Gebiet hat jetzt die Möglichkeit jeder Militärflotte und jeder NATO-Flotte den Zugang zur Ostsee zu verwehren. Vom Kaliningrader Gebiet aus kann Russland jede Bewegung in die Ostsee verhindern. Aber die NATO hat in diesem Bereich drei Verbündete: Lettland, Litauen und Estland – so der US-General.

Der amerikanische General ergänzte, dass diese russischen Möglichkeiten zur Blockade der Ostsee eine ernsthafte Bedrohung für die Verbündeten und Freunde der USA darstellen. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an Gebiete im Nordosten Polens, welches direkt an das Kaliningrader Gebiet grenzt, aber im Osten eine Grenze mit Weißrussland hat. Hier könnten in sehr kurzer Zeit weißrussische und russische Militärs sich vereinen und die litauisch-polnische Grenze blockieren. Damit können drei Verbündete der NATO isoliert werden vom Rest der Allianz – so der General.

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Kaliningrad, Nato

   Kommentare ( 2 )

Frank Werner Veröffentlicht: 14. November 2015 19:51:53

"Dieses Flugzeug näherte sich dem Verband bis auf 500 Fuß ohne dass der Flugzeugträger oder die ihn begleiteten Schiffe reagieren konnten."

Jaja, die Propaganda. Alle blöd - insbesondere Amis+NATO, Russland Spitze - mindestens seit Großfürst Potemkin. Die Tupolev hat sich der "USS Ronald Reagan" vor Korea auf einer Höhe (!) von rund 150 Metern bis auf eine Seemeile genähert. Eine nautische Meile entspricht einer Distanz von 1852 Metern.

Zum anderen kann wohl keiner sagen, was die Amerikaner wirklich gesehen + getan haben. Wenn tatsächlich Störsignale gesendet worden, kann es ja sinnvoll sein, diese so lange wie möglich intensiv auszuwerten. Und wegen einer Tupolev bekommt sicher keiner Schweißperlen auf die Stirn. Außerdem - glaubt wirklich jemand, dass einer der wichtigsten USS Flugzeugträger und dessen Umgebung nicht auch per Satellit etc. überwacht wird? Davon abgesehen, dass es wahrscheinlich internationale Gewässer waren. Da darf dann auch mal eine Tupolev fliegen.

Frank Werner Veröffentlicht: 14. November 2015 20:18:53

>In Europa tobt doch schon der dritte Weltkrieg und Russland schützt seine Außengrenzen vor der NATO und seiner IS. Die IS wurde von den USA geschaffen und stark gemacht.
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Hmm, irgendwas braucht masn ja, um von den inneren Problemen abzulenken. Wie war das mit des Kaisers neuen Kleidern?

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