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Neuer Diplomatenskandal – Finnischer Botschafter in Russland einbestellt

Do, 02 Jul 2015 Politik & Gesellschaft


Neuer Diplomatenskandal – Finnischer Botschafter in Russland einbestellt

Das russische Außenministerium hat am Mittwoch den finnischen Botschafter in Russland einbestellt. Russland bezeichnet das Einreiseverbot für den Vorsitzenden der russischen Staatsduma zu einem internationalen OSZE-Kongress als unannehmbar.

Durch die finnischen Behörden wurde, nach Konsultationen mit anderen Staaten der Europäischen Union die Entscheidung getroffen, dem Vorsitzenden der russischen Staatsduma Sergej Narischkin, der gleichzeitig Leiter der russischen Delegation für die Teilnahme an der internationalen OSZE-Konferenz ist die Einreise und somit die Teilnahme an der Konferenz zu verweigern. Weiteren fünf Mitgliedern der Delegation wurde ebenfalls die Einreise verweigert.

In diesem Zusammenhang hat Russland die Entscheidung gefällt, an der Konferenz generell nicht teilzunehmen. Somit findet die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa ohne Russland statt.

Im russischen Außenministerium wurde eine qualifizierte Bewertung der Handlungen Finnlands vorgenommen. Die russische Seite bezeichnet das Einreiseverbot als „verantwortungslos, fehlerhaft und unfreundlich“ und dies insbesondere vor dem Hintergrund des 40. Jahrestages der Unterschriftsleistung unter der Helsinki-Vereinbarung.

„Wir verstehen die Motive der finnischen Seite nicht. Der Gesamteuropäische Prozess sieht den Einschluss aller vor und in diesem Fall werden die Traditionen verletzt, die als Grundlage für diese Organisation gelten“, - so das russische Außenministerium.

Ein Vertreter des finnischen Außenministeriums hatte erklärt, dass Sergej Narischkin keine Einreise für die Teilnahme an der Konferenz nach Finnland erhält. Gegen den Vorsitzenden der Staatsduma gelten die Sanktionen der Europäischen Union.

Allerdings hat der Vorsitzende der Staatsduma auch nach der Aufnahme in die Schwarze Liste der Europäischen Union einige Dienstreisen nach Europa unternommen und ist nie gehindert worden.

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Außenpolitik

   Kommentare ( 2 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 1. Juli 2015 22:08:10

Das ist die Realität zu den Schwätzereien des Westens, mit Rußland im Gespräch bleiben zu wollen.
Was stellen sich denn diese Falschspieler der US-dominierten EU vor, wie Rußland darauf reagieren wird?
Es kommt immer darauf an, wann und mit welchem Ziel der Westen Gespräche führen will oder nicht. Danach hat sich Rußland gefälligst zu richten. Das entscheiden dann Obama oder seine Gouverneurin Merkel für das US-Übersee-Gebiet, Deutsches Besatzungsgebiet, ob das Gespräch weiter geführt wird.
Auch entscheiden diese arroganten Nasen, was zum Völkerrecht gehört und was nicht. Was eine Aggression ist und was nicht. Wer Minsk II nicht umsetzt usw.
Wenn es wirklich bis zur Wahl 2017 friedlich bleiben sollte, müssen die Deutschen darüber entscheiden, ob diese Brandstiftertruppe, die derzeit an der Macht ist, wieder wählt.
Das Schlimme daran ist, daß gerade in Deutschland viele Leute gar nicht begreifen, in welcher Gefahr die Welt sich befindet. Daß die "heiß geliebte" Kanzlerin als äußerst willige Marionette dabei ist, mit diesen US-Falken einen Atomkrieg mit vorzubereiten. Denn ein Krieg des Westens gegen Rußland bleibt nicht konventionell, so schlimm auch das schon wäre. Bei dem nächsten Krieg gegen dieses Land bleibt weder Westeuropa noch das Staatsgebiet der USA außen vor. Das können sich diese Herrschaften abschminken. Rußland ist nicht Afghanistan, der Irak oder Lybien, oder ....

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 2. Juli 2015 23:51:30

@Chris Pashke
"Atomkrieg? Nun, ich würde eher sagen 2. Weltkrieg in Wiederholung. Der Grund ist einfach. Wer soll bitte denn anfangen mit den Atomen um sich zu schmeissen. Das ist doch genauso wie Ypern und der Chemiekrieg. Wer schmeisst zuerst?"
Dann erinnern Sie sich bitte an so viele nicht etwa Gründe oder wahre Anlässe für militärische Überfälle der USA auf andere Länder. Vietnam - Tonking-Affäre, Irak - fahrende Chemiewaffenlabore, Kuwait - Meuchelmorde an Babys, Afghanistan - Saudischer Überfall auf Twin-tower. Und wieviele Angriffe gab es ohne vorgeschobene Anlässe? Meinen Sie wirklich, daß die USA zögern würden, diese Waffen einzusetzen, wenn die russische Armee dabei ist, die europäischen Natotruppen zu besiegen?
Das halte ich eigentlich für sehr naiv.
Bei diesem Krieg gibt es keine Absprachen mehr. Es geht dann nur noch darum zu siegen, um diesen Daueraggressor für immer als solchen auszuschalten oder selbst zu verlieren. Und das wissen die USA ganz genau. Und da gibt es ein Erstschlagsprogramm bei beiden Kontrahenten.

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