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New York Times zur Stationierung der „Iskander“-Raketen in Kaliningrad

Mi, 18 Mär 2015 Politik & Gesellschaft


New York Times zur Stationierung der „Iskander“-Raketen in Kaliningrad

Die „New York Times“ vertritt die Ansicht, dass die Entfaltung von „Iskander“ auf dem Kaliningrader Gebiet Russland die Lage zuspitzt.

Die Stationierung der Raketenkomplexe „Iskander“ im Kaliningrader Gebiet zeigt die Bereitschaft Moskaus, die Lage zuzuspitzen, als Antwort auf die Bewegung der NATO in Richtung russischer Grenze.

Es handelt sich um Raketen die in der Lage sind, feindliche Ziele zu vernichten, die sich in einer Entfernung von 500 Kilometer befinden, und dies mit höchster Genauigkeit, die ausgestattet werden können mit Atomsprengköpfen oder normalen Sprengköpfen. Von Kaliningrad aus können diese Raketen eine Reihe von Mitgliedsländern der NATO erreichen – so schreibt der Journalist der New York Times.

Die Premierministerin Polens Eva Kopatsch interpretierte diesen Schritt Russlands als Versuch, Druck auf die Länder der Europäischen Gemeinschaft auszuüben, da die EU gegenwärtig über neue Sanktionen berät.

„Russland tätigt diesen Schritt unmittelbar vor einer Beratung des Europarates“, - so die Premierministerin. Russland versucht Einfluss auf Beschlüsse des Europarates zu nehmen in Hinsicht auf eine Erweiterung möglicher neuer Sanktionen“, - so die Politikerin weiter.

Der lettische Außenminister, der gegenwärtig den Vorsitz im Europarat inne hat, erklärte am Dienstag, dass er keine Diskussionen zu neuen Sanktionen erwartet oder zu einer Erweiterung schon verhängter Sanktionen, bei dem bevorstehenden Treffen in Brüssel.

Der Oberkommandierende der NATO in Europa bezeichnete die russische Bedrohung durch Entfaltung der „Iskander“ in Kaliningrad, welche in der Lage sind Atomsprengköpfe zu tragen, als Teil dessen, was er als Kreml-Modell  der ständigen Einflussnahme auf seine Nachbarn in Zentral- und Osteuropa, um diese in Schach zu halten.

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