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Origineller Kampf gegen An- und Verkaufsanzeigen

Do, 01 Jan 2015 Politik & Gesellschaft


Origineller Kampf gegen An- und Verkaufsanzeigen

Die Kaliningrader Stadtverwaltung hat ein sehr originelles Instrument gefunden, um mit der Vielzahl der illegalen An- und Verkaufsanzeigen an öffentlichen Einrichtungen zu kämpfen.

Es ist schon ein Ärgernis – diese Vielzahl von Zettelchen die an Bäumen, Laternenmasten, Häuserwänden, Eingangstüren geklebt sind und die irgendwelche Angebote unterbreiten. Es handelt sich hier um Papier-Spam und die Behörden haben beschlossen, dies mit elektronischem Spam zu beantworten.

In der Stadtverwaltung hat man eine Liste mit bisher 500 Telefonnummern aufgenommen, die Kontrollkräfte von diesen illegalen Papier-Spam übernommen haben. Täglich wird die Liste mit weiteren Nummern ergänzt. Die Datenbank löst regelmäßig automatische Anrufe zu diesen Nummern aus und schüttet auch die Mobiltelefone mit elektronischen Spam zu. Der Zettelkleber ist entweder gezwungen, diese Art Reklame zu beenden, oder sehr häufig die Telefonnummer zu wechseln. Seit Beginn dieser Aktion wurden schon 159 Telefonnummern durch deren Nutzer abgeschaltet.

Reklame

Kaliningrad

   Kommentare ( 1 )

Regul Veröffentlicht: 1. Januar 2015 12:42:25

Wunderbar, diese Nachricht hat mich köstlich amüsiert.

Das könnte eine gute Blaupause für andere Städte sein. Erfände man nun auch noch eine Möglichkeit wie man unerwünschte kommerzielle Werbung ähnlich innovativ vertreiben könnte...
Nichts gegen Werbung im allgemeinen, klappern gehört bekanntlich zum Geschäft. Doch wenn ich sehe wie viel Spam nur im elektronischen Briefkasten landet, sieht man wie das ausufern kann.

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