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Polnische Massenmedien befürchten Einschränkungen im visafreien Reiseverkehr

Di, 29 Jul 2014 Politik & Gesellschaft


Polnische Massenmedien befürchten Einschränkungen im visafreien Reiseverkehr

Polnische Massenmedien befürchten, dass es im Rahmen der weiteren Sanktionen gegenüber Russland, es auch zu Einschränkungen im kleinen visafreien Grenzverkehr zwischen Polen und dem Kaliningrader Gebiet kommen könnte.

Massenmedien schreiben, dass Polen sich in direkter Nachbarschaft zu Russland befindet und somit eine besondere Rolle einnimmt. Demzufolge hat es auch ein Recht auf eine besondere Auslegung der Situation. Zumindest hat Polen das Recht, sich der Stimme zu enthalten – so das Portal „Obserwator Polityzchny“.

Das polnische Portal empfiehlt, dass Polen sich die Lage genau überlegen sollte. Neue Sanktionen gegen Russland können die gesamten Errungenschaften in Zusammenarbeit mit dem Kaliningrader Gebiet infrage stellen. Dies betrifft insbesondere den kleinen visafreien Grenzverkehr, von dem in erster Linie Polen finanziell sehr stark profitiert – insbesondere die Regionen, die sich in der schwierigen grenznahen Region befinden.

Leider sind die polnischen Politiker alle mit einer Russenphobie versehen und neue Sanktionen werden keine Probleme lösen. Polen hat schon ausreichend viel getan, um das Verhältnis mit Russland zu verderben – so die Journalisten des Portals.

Das Portal schlägt vor, von der Rhetorik der Drohungen und Sanktionen wegzukommen und wieder zum sprachlichen Dialog zurückzukehren. Das, so das Portal, würde die Russen schockieren und den Westen zumindest verwundern.

Bereits Anfang 2014 tauchten Gerüchte über eine mögliche Annullierung des visafreien Grenzverkehrs zwischen Polen und dem russischen Kaliningrad auf – wurden aber durch den polnischen Außenminister und den polnischen Innenminister dementiert.

Quelle: http://kgd.ru/news/item/36956-smi-sankcii-protiv-rossii-mogut-postavit-pod-vopros-mpp-s-kaliningradskoj-oblastyu

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Polen, Sanktionen

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