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Putin nennt die Investitionssumme für Syrien

Mo, 21 Mär 2016 Politik & Gesellschaft


Putin nennt die Investitionssumme für Syrien

Der russische Präsident Putin hat die von Russland aufgewandten Finanzmittel für die Militäroperation in Syrien mit 33 Mrd. Rubel beziffert.

Diese Gelder waren ursprünglich im Haushalt des Verteidigungsministeriums für die Durchführung von Übungen und Manövern geplant gewesen, stellen also eigentlich keine Mehrausgaben dar.

„Wir haben diese Gelder einfach umgeschaufelt und für die Gruppierung in Syrien verwendet“, - so der russische Präsident.

Nach dem Auslaufen der Operation wird es weitere finanzielle Belastungen geben, aber diese sind gerechtfertigt, denn – so der russische Präsident, wenn wir diese Gelder nicht jetzt aufwenden, dann werden wir später einen höheren Preis bezahlen müssen.

Putin erinnerte daran, dass die Hauptaufgabe in Syrien in der Bekämpfung des Terrorismus bestand, damit dieser nicht nach Russland überschwappt. Dank dem Eingreifen Russlands in Syrien hat sich die Lage dort prinzipiell geändert.

Der russische Präsident zeigte sich auch davon überzeugt, dass die syrischen patriotischen Kräfte die Lage auch nach dem Abzug der russischen Gruppierung weiterhin festigen wird.

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Militär, Syrien

   Kommentare ( 2 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 21. März 2016 04:56:43

Betrifft "Beria-Läden".
Ja, die gabs auch, hinterm Ural. Ein ganz dunkles Kapitel der SU. Vieles, was man heute Stalin zuschreibt, ist eigentlich Berias "Verdienst", diesem Verbrecher. Was damals alles im Namen des Kommunismus und der Sowjetunion begangen wurde, da hat man eigentlich keine Vorstellungen. Das hatte weder etwas mit der Sowjetunion eines Lenin noch mit Kommunismus zu tun. Da kann einem heute noch nur ganz wehmütig ums Herz oder sehr zornig oder beides werden. Was haben Beria und seine Gefolgsleute nur für ein Unheil angerichtet.
Da liegt immer noch sehr vieles im Dunkeln. Dort soll es auch hoffentlich noch eine Weile bleiben, aus guten Gründen des Friedens. Meiner Meinung ist die Zeit noch nicht reif, alles auf den Tisch zu legen.

Max K. Mueller Veröffentlicht: 22. März 2016 05:00:16

Vergiss die religiöse Komponente. Die war und ist immer nur Mittel zum Zweck. Es ist kein Zufall, dass in der sogenannten westlichen Welt von religiösen Kerngruppen der Abfall von der Religion bitter beklagt wurde, als in der Aufbau- und Aufbruchphase nach dem 2. Weltkrieg die "Volksfrömmigkeit" mehr und mehr verschwand. Und ebenso ist es kein Zufall, dass in einer immer desolateren sozialen Situation in den USA nach der neoliberalen Gegenrevolution von Ronald Reagan der Biblebelt die Führung übernehmen konnte.

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