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Putin und Obama sprachen unter vier Augen

Mo, 16 Nov 2015 Politik & Gesellschaft


Putin und Obama sprachen unter vier Augen

Der russische Präsident Putin und der amerikanische Präsident Obama haben sich zu einem kurzen Gespräch unter vier Augen im Rahmen der G20 getroffen.

Das Gespräch der beiden Staatschefs dauerte nach unterschiedlichen Angaben 20-30 Minuten. Anwesend waren nur die beiden persönlichen Dolmetscher.

Das Gespräch fand in einer Pause zwischen dem Treffen der Staatschefs der BRICS-Staaten und der Fortsetzung des G20-Treffens statt. Zuvor hatten Putin und Obama einige Sätze allgemeiner Art während eines gemeinsamen Fototermins ausgetauscht.

Hauptthema des G20-Treffens ist der Kampf gegen den Terrorismus, die Flüchtlingskrise und die Reform des Internationalen Währungsfonds.

Zum Treffen sind die argentinische Präsidentin und der französische Präsident nicht angereist.

Ergänzung 15.11.2015 gg. 19.30 Uhr

Am Abend hatte sich das Weiße Haus über den Inhalt des Gespräches beider Präsidenten geäußert. Hauptsächlich ging es um die Verstärkung der Anstrengungen um die Lösung des Syrien-Konflikts. Weiterhin wurde das Thema des Terroranschlags in Paris besprochen und die Konsolidierung der Kräfte im Kampf gegen den Islamischen Staat. Der amerikanische Präsident nutzte die Gelegenheit, um Präsident Putin persönlich sein Mitgefühl im Zusammenhang mit dem Absturz des Flugzeugs in Ägypten zu übermitteln.

Washington schätzt das Gespräch als „konstruktiv“ ein.

Durch Juri Uschakow, den Berater des russischen Präsidenten wurde ergänzt, dass auch das Thema Ukraine eine Rolle im Gespräch gespielt hat. Das Thema „Ukraine“ wurde nach dem Thema „Syrien“ besprochen, wobei Syrien mehr Zeit erforderte.

Ergänzung 15.11.2015 – 20.00 Uhr

Bei der Beurteilung der strategischen Ziele im Kampf gegen den Terrorismus haben Moskau und Washington sehr ähnlich Ziele. Unterschiedliche Ansichten bestehen in der Taktik bei der Vorgehensweise der Bekämpfung. Dies teilte Juri Uschakow, Berater des russischen Präsidenten mit.

In der syrischen Frage stimmte das Washington zu, dass es notwendig ist, das Problem politisch zu lösen und das hierbei die Syrer selbst die Hauptrolle spielen müssen.

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